goodbye 2016

Willkommen 2017

2016 ist zu Ende und das neue Jahr 2017 beginnt. Im vergangenen Jahr ist in Stellingen viel passiert:

Die Autobahnbaustellen auf der A7 in Schnelsen und der Langenfelder Brücke wurden durch den jetzt begonnen Bau des „Stellinger Deckels“ zu einer einzigen langen Baustelle verbunden. Auf Hamburger Stadtgebiet wird nur in Bahrenfeld noch nicht gebaut. Trotz dieser Mega-Baustelle fließt (staut sich) der Verkehr auf der A7 wie vorher. In den Staus der letzten 10 Jahre konnte man auch nicht schneller fahren als jetzt. Die auf 60 km/h herabgesetzte Höchstgeschwindigkeit konnte man auch früher nur selten überschreiten, und wenn war man meist nur schneller im nächsten Stau.

Die erste Hälfte der neu gebauten Langenfelder Brücke wurde für den Verkehr freigegeben. In den nächsten 2 Jahren wird nun die zweite Hälfte für die Fahrtrichtung Süden ebenfalls neu gebaut, damit hier voraussichtlich Ende 2018 der Verkehr auf 10 Fahrspuren fließen kann. In Schnelsen wurde Ende 2016 das letzte Teilstück der Tunneldecke der Fahrtrichtung nach Süden eingefügt. Bevor der Verkehr unterm Deckel verschwindet, muss nur noch die Innenausstattung eingebaut werden.

In Stellinge begann der Deckelbau ab Februar 2016 mit einer Informationsveranstaltung für die Anwohner. Im laufe des Jahres folgten noch mehrere. Es begann erst langsam am Nienredder mit Baumfällarbeiten, gefolgt vom Olloweg und Schopbachweg. Auf dem gesperrten Autobahnstreifen wurde eine Bohrebene aufgeschüttet und riesige Bohrmaschinen bohrten Löcher für die Baustellenverbauung. Neue bauzeitliche Lärmschutzwände wurden entlang der Autobahn vor den Häusern westlich der A7 aufgebaut und die alten abgerissen. Höhepunkt der Bauarbeiten im vergangenen Jahr war das Stauwochenende im September, an dem die A7 für ein Wochenende voll gesperrt wurde. Die über 40 Jahre alten Brücken Wördemanns Weg und Niendorfer Gehege wurden abgerissen und eine Behelfsbrücke für den Wördemanns Weg eingebaut. Trotz monatelanger Vorankündigungen bekamen die Autofahrer scheinbar nichts mit und standen ein Wochenende lang im Stau auf der völlig überlasteten Umleitungsstrecke Kieler Straße und Holsteiner Chaussee. Der innerörtliche Verkehr in Stellingen und Eidelstedt brach fast komplett zusammen. Für kleinste Strecken war man Stunden unterwegs. Nur mit einer Notversorgung der Feuerwehr mit Getränken konnten die Autofahrer auf der A7 die Wartezeiten überstehen.

Ebenso wie auf der Autobahn wurde der tägliche Stau auf der Kieler Straße zur Dauereinrichtung. Angefangen vom täglichen Berufsverkehr und dem Umleitungsverkehr der etlichen A7-Sperrungen im Laufe des Jahres, bis im September gar nichts mehr ging. Danach wurde einen Monat die Asphaltdecke der Fahrbahn erneuert, mit einspuriger Verkehrsführung innerhalb der Baustelle. Zum Abschluss brach ein Wasserrohr unter der erneuerten und wieder freigegebenen Fahrbahn, was eine einwöchige komplette Sperrung der Kieler Straße in Stellingen bewirkte.

Zum Abschluss des Jahres wurde die Einfahrt zur A7 Richtung Norden von der Kieler Straße aus von der rechten auf die linke Seite auf eine provisorische Rampe verlegt. Jetzt müssen alle aus Hamburg kommenden Fahrzeuge die Gegenfahrbahn der Kieler Straße kreuzen, was lange Wartezeiten vor roten Ampeln bedeutet. Die Leistungsfähigkeit der Einfahrt wird dadurch um 500 Fahrzeuge je Stunde verringert, was ebenfalls mehr Staus verursacht. Dieser Zustand wird bis zur Freigabe der ersten Tunnelhälfte in Stellingen in 2 Jahren andauern.

Wer kann, sollte Stellingen in den nächsten Jahren weit umfahren, wir Stellinger können das nicht. Wir wohnen hier, teilweise nur wenige Meter von der Baustelle entfernt.

 

Trotzdem ein gutes Neues Jahr

2017

Noch mehr Sperrungen und Staus

auf Stellings Straßen

 

Wie schon angekündigt, soll die Brücke des Wördemanns Wegs über die A7 im September abgerissen und für vier Jahre durch eine einspurige Behelfsbrücke ersetzt werden. Dafür wird der Wördemanns Weg mit seinen Nebenstraßen an der A7 für mehrere Tage voll gesperrt werden.

Jetzt wurde eine zusätzliche Sperrung für den 20. und 21. August angekündigt. Wieder ist hier ein Überqueren der A7 für 2 Tage nicht möglich, die Autofahrer müssen einen Umweg über Kieler Straße oder Niendorfer Gehege machen.

Die Sperrung dauert vom Samstag, den 20. August, 07:00 Uhr bis zum Sonntag, den 21. August 18:00 Uhr.

 

Plan Sperrung

Der Plan der Sperrung der Brücke des Wördemanns Wegs über der A7 von der Arbeitsgemeinschaft Tunnel Stellingen

 

Ein kleiner Trost: Für Fußgänger und Radfahrer wird ein Fußweg frei gehalten.

Der Grund dafür: Beim Abriss der Brücke im September müssen auch die Widerlager abgerissen werden. Um ein Nachrutschen des Erdreichs zu verhindern, muss vorher im Bereich der Brücke die Baustellenverbauung schon fertig sein. Dafür werden jetzt die Bohrungen auf der Straße Wördemanns Weg zwischen Nienredder und Olloweg durchgeführt. Die Löcher werden auf der Fahrbahn gebohrt und so befestigt, dass beim Abbruch der Brücke nichts passieren kann. Wenn das Widerlager abgerissen wird, ist die Baustellenverbauung dahinter schon funktionstüchtig. Der Abbruch der Widerlager ist auch für den Verkehr auf der Autobahn notwendig. Wie jeder sehen kann, ist unter der vorhandenen Brücke der Standstreifen auf beiden Seiten eingezogen. Beim Bau der heutigen Brücke vor über 40 Jahren wurde das zur Verkürzung der Brücke und Einsparung von Baukosten gemacht. Um alle 6 Fahrstreifen auf die nach Süden führende Richtungsfahrbahn zu bekommen, muss hier erst einmal Platz geschaffen werden.

 

Wördemanns Weg voll gesperrt

Vor einigen Jahren schon einmal: Der Wördemanns Weg voll gesperrt

 

Für Autofahrer in Stellingen und dem Rest von Hamburg gibt es an diesem Wochenende aber noch weitere Behinderungen: Die Cyclassics mit vielen weiteren Straßensperrungen finden zeitgleich in Hamburg statt! Die Rennstrecke kann während der Veranstaltung nicht überquert werden! Staus in ganz Hamburg sind vorprogrammiert. Die Stellinger Autofahrer müssen sich wohl oder übel für ihre Umleitung des Wördemanns Wegs in diese Staus mit einreihen.

 

Es wird aber noch schlimmer!

Die Brücke im Verlauf der Straße Niendorfer Gehege wird ab dem 23. August ebenfalls voll gesperrt! Diese Sperrung soll rund 8 Wochen bis zum 14. Oktober andauern! Die Autobahn A7 trennt damit die Stadtteile auf beiden Seiten der A7 damit noch mehr.

 

Niendorfer Gehege gesperrt 1

Das Schild vor der Brücke Niendorfer Gehege ist schon aufgestellt.

 

Die Ver- und Entsorgungsleitungen in der Brücke Niendorfer Gehege müssen von der alten in die neue Brücke umverlegt werden. Dafür muss die Fahrbahn aufgerissen werden, was ein Befahren der Straße unmöglich macht. Die neue Brücke kann auch erst benutzt werden, wenn alles unter dem Fahrbahnbelag fertiggestellt ist. Auch hier ein kleiner Trost für Fußgänger und Radfahrer, sie können an der Baustelle vorbei auf die andere Seite der A7. Wenn ab dem 9. September auch der Wördemanns Weg und die A7 voll gesperrt werden, sollten alle am besten auf das Auto verzichten. Der örtliche Umleitungsverkehr muss sich aus Mangel anderer Alternativen in den Umleitungsverkehr der A7 einreihen. Das heißt, man muss sich in den Stau auf der Kieler Straße und der Holsteiner Chaussee zwängen und für kleinste Wegstrecken Stunden einplanen. Damit bleibt für die Anwohner neben der Autobahn nur noch der Fußweg für ihre Wege. Da das Überqueren der Kieler Straße seit dem Umbau der Kreuzung Kieler Str./Sportplatzring schon weiter erschwert wurde, sollten sich nur abenteuerlustige Mitbürger dieses Wagnis zumuten.

 

Brücke Niendorfer Gehege 1

An der neuen Brücke des Niendorfer Geheges über der A7 sind die Kantsteine für den Fußweg teilweise schon gelegt.

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Die offiziellen Pressemeldungen

 

Die Pressemeldung der BWVI zur Sperrung der Brücke des Wördemanns Wegs:

www.hamburg.de/bwvi/medien/6702542/2016-08-12-bwvi-a7/

 

Die Pressemeldung zum Abriss der beiden Brücken über der A7 und die A7-Sperrung:

www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/6684232/2016-08-09-bwvi-a7-2/

 

Pressemeldungen der via-solutions-nord zur Sperrung der Straße Niendorfer Gehege und dem Abriss der beiden alten Brücken über der Autobahn A7 und der A7-Vollsperrung:

www.via-solutions-nord.de/hamburg-stellingen-verkuerzung-der-vollsperrungszeit-der-bruecke-niendorfer-gehege/

www.via-solutions-nord.de/hamburg-a-7-vollsperrung-der-a-7-vom-9-9-2200-uhr-bis-12-9-500-uhr/

Baustelle Eimsbüttler Marktplatz

Seit Anfang Mai wird der Eimsbüttler Marktplatz umgebaut. Die Folgen für den Verkehr sind nicht ausgeblieben. Stau in allen Richtungen!

Schon ohne Baustelle staute sich der Verkehr morgens und abends im Berufsverkehr, jetzt mit Baustelle fast den ganzen Tag. Trotzdem sind die Umbaumaßnahmen notwendig, sie kommen aber leider um Jahre zu spät. Für den weiträumigen Verkehr im Westen Hamburgs, für die Kieler Straße, für Stellingen und dem Verkehr zur Autobahn A7 wurde der Umbau schon lange von Bürgern, Vereinen und Parteien gefordert.

Stau auf der Fruchtallee vor dem Eimsbüttler Marktplatz

Stau auf der Fruchtallee in Richtung Eimsbüttler Marktplatz, so weit das Auge reicht. In Gegenrichtung kommt kaum einer von der Baustelle.

 

Der Stau ist aber schlimmer als notwendig, weil sich nicht alle Verkehrsteilnehmer richtig verhalten. Ein Ausweichen auf andere Strecken ist nicht möglich, viele versuchen es trotzdem und verstopfen unnötig auch umliegende kleine Wohnstraßen, die auch kein schnelleres Vorankommen bieten. Baustellen auf der Osterstraße und Stresemannstraße und die Sperrung des Holstenhofs lassen keine großräumigen Umleitungen zu. Andere Straßen, wie zum Beispiel die Hagenbeckstraße oder Lenzweg sind in Spitzenzeiten genauso verstopft, dass man die Autoschlangen zu Fuß überholen kann. Ich hab’s ausprobiert und war zu Fuß schneller!

 

Heußweg vor dem Eimsbüttler marktplatz

Aus dem Heußweg kommt kaum einer heraus, der Stau vor dem Eimsbüttler Marktplatz versperrt auch bei Grün die Durchfahrt.

 

Zusätzlich nehmen viele Autofahrer keine Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer: Sie fahren bei Stau auf die Kreuzungen und versperren dem Querverkehr, der eigentlich fahren könnte, zusätzlich den Platz und verursachen zusätzliche unnötige Staus. Die Fußgänger müssen sich oft trotz grüner Ampeln durch die auf Überwegen stehenden Fahrzeuge einen Weg bahnen, immer in Gefahr übersehen zu werden, wenn es wieder für die Autos ein paar Meter weiter geht.

 

Versperrter Fußgängerüberweg

Oft ist der Fußweg über die Straße trotz grüner Ampel für Radfahrer und Fußgänger von Fahrzeugen verstellt.

 

Jeder könnte ein bisschen für weniger Stau sorgen: Weiträumig andere Straßen benutzen, am Besten gar nicht fahren und kurze Strecken zu Fuß gehen oder mit U- und S-Bahn fahren. Von Stellingen dauert es damit keine 15 Minuten bis in die Hamburger Innenstadt. Kleine Geschäfte und Einzelhandel sind mit Umsatzrückgang zusätzlich leidtragende der Bauarbeiten. Ein kleines Kaffeegeschäft im Baustellenbereich der Osterstraße gibt deswegen schon auf und macht nur noch einen Räumungsverkauf.

 

Räumungsverkauf

Räumungsverkauf

Die nächste Verkehrsbehinderung

wird angekündigt!

Die Kreuzung Kieler Straße / Eimsbüttler Marktplatz

wird umgebaut.

Die Bauarbeiten auf dem Eimsbüttler Marktplatz sollen am 4. Mai starten und ca. 5 Wochen dauern. Das Ende der Bauarbeiten soll etwa um den 6. Juni liegen. In alle Fahrtrichtungen werden Verkehrsbehinderungen mit zusätzlichen Staus auftreten. Der Holstenkamp wird komplett gesperrt, eine Umleitung soll ausgeschildert werden – auf der Kieler Straße nach Stellingen, mit dem Basselweg für diejenigen, die nicht in Stellingen auf die Autobahn fahren wollen. Der Basselweg ist notwendig, da aus Eimsbüttel kommend von der Kieler Straße nicht nach links in die Volksparstraße abgebogen werden darf, das geschieht ersatzweise neben dem Stellinger Rathaus an der Kreuzung Basselweg/Sportplatzweg. Über Ortskundige Autofahrer, die auf kleinste Nebenstraßen in Wohngebiete mit Tempo 30 ausweichen wollen, freuen sich die dortigen Anwohner bestimmt schon ganz besonders.

Eigentlich sind die Umbauten am Eimsbüttler Marktplatz seit Jahren eine Forderung des Stellinger Bürgerkomitees. Von der Fruchtallee kommend werden vom Eimsbüttler Marktplatz dann nur noch 2 Fahrstreifen auf die Kieler Straße Richtung Stellingen führen. Die beiden linken Fahrstreifen führen dann zum Holstenkamp und weiter zur A7-Anschlussstelle Volkspark. Für die Kieler Straße aus Altona kommend gilt das Gleiche. Damit werden mehr Fahrzeuge zur Autobahnauffahrt Volkspark geleitet als es bisher geschah. Die Kieler Straße wird damit etwas entlastet, was weniger Stau und Verkehrslärm für die Anwohner der Kieler Straße. Daraus folgt auch ein geringeres Verkehrsaufkommen an Hamburgs verkehrsreichster Kreuzung Kieler Straße/Sportplatzring und folglich ebenfalls weniger Stauzeiten.

Einen Hacken an der Sache gibt es noch:
Der Holstenkamp wird die ganze Bauzeit über voll gesperrt und die Behörden haben die Kieler Straße als Umleitungsstrecke ausgewählt. Der ganze Verkehr vom Holstenkamp wird also für die nächste Zeit den Stau und das Verkehrschaos in Stellingen zusätzlich verstärken. Zur selben Zeit wird seit März die Stresemannstraße saniert, eine Umleitung in diese Richtung bringt damit für keinen Vorteile. Die Kreuzung hätte schon vor Jahren umgebaut werden müssen, wie schon vor fast einem Jahrzehnt gefordert. Dies Zeit ist aber leider Vorbei, jetzt kommt eben alles zusammen: Bauarbeiten auf der Stresemannstraße, der Osterstraße, seit 2 Jahren die Langenfelder Brücke der A7 und gerade jetzt der Baubeginn für den Stellinger Deckel. Es hilft nur, Stellingen weiträumig zu umfahren , S und U-Bahn benutzen (Busse stehen auch im Stau) oder zu Fuß gehen.

Die Pressemeldung Hamburgs zu den Bauarbeiten auf dem Eimsbüttler Marktplatz im Internet:
www.hamburg.de/bwvi/medien/-bwvi-kieler-strasse/

Alles Gute für 2015

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Das Jahr 2014 war vom Stau auf der Kieler Straße und der Kreuzung am Sportplatzring und der Volksparkstraße gekennzeichnet. Ab Jahresende fließt der Verkehr auf der Kieler Straße dank der Umbauten wieder. Nur die Trennung von Stellingen wurde weiter verstärkt. Um als Fußgänger über die Kieler Straße zu gelangen, muss man schnell sein, um bei den meist notwendigen zwei Grünphasen über die vier Verkehrsinseln auf die andere Seite zu kommen. Das Bild zeigt die Kreuzung von Süden aus. Das Wetter genauso trübe, wie der Verkehr 2014.

Kieler Straße Kreuzung

Trübe Aussichten auch auf der A7 in Stellingen. Der A7-Ausbau hat mit dem Abriss der Langenfelder Brücke begonnen, und wird die nächsten 10 Jahre mit dem Ausbau weitergehen. Damit verbunden die inzwischen normal gewordenen täglichen Staus. Auf dem Bild die A7 zwischen Kieler Straße und Wördemanns Weg, vom Wördemanns Weg aus. Das Autobahnstück, das unter dem Stellinger Deckel verschwinden soll. Das Wetter genauso trübe wie die Aussicht auf freie Fahrt auf der A7. Heute am letzten Tag des Jahres 2014 ausnahmsweise mit sehr wenig Verkehr.

A7 in Stellingen

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Es könnte alles besser werden
Ein Gutes neues Jahr 2015

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Alles Gute für 2015

Durchfahrt durch Stellingen ist wieder frei

Die tagelange Sperrung der Kreuzung Kieler Straße/Sportplatzring ist vorbei, die Fahrzeuge können wieder fahren – zeitweise. Die Sperrung verursachte auf den umliegenden Wohnstraßen die befürchteten Dauerstaus. Jetzt herrscht wieder der normale Verkehr – mit den üblichen Staus auf den Hauptstraßen.

Stau auf dem Wördemanns WegStau auf dem Wördemanns Weg

In einigen Pressemeldungen wurde die Busbeschleunigung als Grund der Bauarbeiten genannt. Die Bushaltestellen werden zwar auch während der Bauarbeiten verlegt, der Hauptgrund ist aber der A7-Ausbau. Auf der Kieler Straße soll mehr Stauraum für die Fahrzeuge, die von der Autobahn kommen, geschaffen werden, um auf der A7 die Staus zu verringern. Danach sollen alle die Kreuzung schneller passieren können – und stehen dann auf anderen Stellinger Straßen im Stau. Die Bushaltestellen sind hinter die Kreuzung verlegt worden, weil das eine Beschleunigung bewirken soll. Die Empfehlung, Stellingen möglichst weiträumig zu umfahren sollte auch für die nächsten 10 Jahre aufrechterhalten werden.

Kieler Straße Fahrbahnmarkierungen Fahrbahnmarkierungen auf der Kreuzung

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Fahrbahnmarkierungsarbeiten auf der Kreuzung der Kieler Straße

Am 1. Tag der Vollsperrung wurde die gesamte Fläche neu asphaltiert. Am 2. Tag wurden auf der neuen Asphaltdecke die neuen Markierungen aufgebracht. Überall entstanden neue Fahrspuren, die Pfeile, Haltelinien und Begrenzungslinien wurden mit weißem Asphalt hergestellt. An den restlichen Tagen wurden mit Presslufthämmern wieder Löcher in die neue Fahrbahn gebohrt. Die Siele und Schachtabdeckungen mussten auf die gleiche Höhe gebracht werden. Erst wurde genügend Platz im Asphalt hergestellt, danach die Abdeckungen auf die richtige Höhe gebracht und danach die Lücken wieder mit Asphalt gefüllt, damit man ohne Störung darüber hinweg fahren kann. Die Ampelschaltung musste ebenfalls für die neue Verkehrslage ungeschaltet werden. Die restlichen Bauarbeiten sollen noch bis in den Dezember gehen.

Schachtabdeckungen werden auf die richtige Höhe gebrachtDie Ampelschaltung wird geändert.

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Die Schachtabdeckungen werden in die Höhe der Fahrbahn angeglichen und die Ampelschaltung wird auf die neue Verkehrslage eingestellt

Zwischen all den Bauarbeiten wurde eine Spur für die stadteinwärts fahrenden Busse frei gehalten. Trotz mehrfacher Absperrungen und unzähligen Verbots- und Hinweisschildern sind etliche Privatfahrzeuge ebenfalls in den Baustellenbereich gefahren. Plötzlich standen sie irgendwo in der Baustelle im Weg, fuhren über frisch aufgebrachte Markierungsstreifen und kamen nicht mehr weiter. Immer wieder mussten Bauarbeiter Absperrgitter öffnen, um die unverständigen Autofahrer von der Baustelle zu bekommen. Einige fuhren auch verbotenerweise über die Fußwege, nur um nicht im Stau auf den Umleitungsstrecken zu stehen. Ebenso verhielten sich diverse Fußgänger, die einige 100 Meter Umweg nicht in kauf nehmen wollten. Erst die Absperrungen etwas zur Seite rücken und dann den gefährlichen Weg durch Berg und Tal und Baustoffhaufen auf die andere Seite um sich dort wieder einen Weg durch die Absperrungen zu bahnen. Teilweise auch Ältere mit Gehbehinderungen. Einige Radfahrer machten es ihnen gleich.

Fußgänger auf der BaustelleFußgänger auf der Baustelle der Kreuzung Kieler Straße

Erst am 2. Oktober kam es durch 2 Fußgängerinnen an der Luruper Hauptstraße, Ecke Lüttkamp, die verbotenerweise bei einer roten Ampel die Straße überquerten zu einem schweren Unfall mit einem Linienbus mit 7 teilweise schwer verletzten Opfern, die ins Krankenhaus gebracht werden mussten:
www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6337/2846296/pol-hh-141003-2-verkehrsunfall-mit-linienbus-sieben-verletzte-fahrgaeste
www.hamburg-zwei.de/Hamburg/Nachrichten/2014/Oktober/Sieben-Verletzte-nach-Bus-Notbremsung-Fahrgaeste-tragen-Knochenbrueche-davon
Genügend unübersichtliche Stellen, Busse und PKW für Unfälle gibt es auf der Kieler Straße ebenso. Die Folgen mit dem Stau wären aber weitaus größer.

Die Bauarbeiten sind hier noch lange nicht beendet, schon gibt es die nächsten Vollsperrungen auf der A7. Beim Autobahndreieck Südwest auf der anderen Elbseite muss eine Entwässerungsrinne unter der Fahrbahn repariert werden. Diese Reparatur war nicht vorgesehen, muss aber umgehend durchgeführt werden. Ebeso musste die A7-Brücke der Kieler Straße repariert werden. Dafür kam die Sperrung der Kreuzung gerade recht, die Reparatur wurde in der gleichen Zeit durchgeführt. Aber wie lange hält die Brücke noch? Sie ist genauso alt wie die Langenfelder Brücke, die gerade neu gebaut wird, und vielleicht genauso marode?

A7-Brücke der Kieler StraßeDie Autobahnbrücke der Kieler Straße über die A7 wird ebenfalls repariert

Sperrung beim Autobahndreieck Südwest im Internet:
www.mopo.de/nachrichten/dreieck-suedwest-a7-richtung-sueden-ueber-nacht-gesperrt,5067140,28671346.html

Das A7 Infomobil auf der Verbrauchermesse

„Du und Deine Welt“

vom 3. bis 12 Oktober 2014,
von 10:00 bis 18:00 Uhr, Ort: Messe Hamburg, Messeplatz 1/Karolinenstr., 20357 Hamburg

Das Infomobil soll Bürger und Interessierte umfassend und auf Augenhöhe informieren, wo die Hamburger am stärksten betroffen sind. Der Stand auf der Verbrauchermesse „Du und Deine Welt“ befindet sich in Halle B7. Den Geländeplan und die Hallenübersicht gibt es im Internet.

An mehreren Tagen sind Vertreter der Hamburger Behörden und der Verkehrskoordinator für die A7 Gerhard Fuchs anwesend, um zu informieren und die Fragen der Besucher zu beantworten:

Vertreter der Wirtschaftsbehörde:
am 3.10. von 10:00 – 16:00 Uhr
am 6.10. ab 14:00 Uhr
am 9.10. ab 14:00 Uhr
am 10.10. ab 14:00 Uhr

und Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt:
am 4.10. ab 14:00 Uhr
am 8.10. ab 14:00 Uhr
am 11.10. ab 14:00 Uhr

und der Verkehrskoordinator der A7 Gerhard Fuchs:
am 3.10. von 10:00 – 16:00 Uhr
am 10.10. ab 14:00 Uhr

Infomobil auf Du und Deine WeltDas Infomobil auf „Du und Deine Welt“

Informationen im Internet:
www.hamburg.de/a7-deckel/infomobil-messe-du-und-deine-welt/
Messe „Du und Deine Welt 2014“ Geländeplan (PDF, 621,9 KB)
Messe „Du und Deine Welt 2014“ Hallenübersicht B7 (PDF, 1,1 MB)