Februar 2012


Sitzung des

Eimsbüttler Stadtplanungsausschusses

am 17.1.2012 mit Infos zum A7 Ausbau

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Am 17. Januar fand eine Sitzung des Eimsbüttler Stadtplanungsausschusses statt. Auf dieser Sitzung informierten Vertreter der BWVI (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation) und der BSU (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt) über den derzeitigen Sachstand der Planungen zum Ausbau der A7.

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Die Planänderungen für den Abschnitt Schnelsen sind nur geringfügig und können im laufenden Planfeststellungsverfahren aktualisiert werden. Es wird dafür keine extra Auslegung der Pläne und keinen weiteren Erörterungstermin geben. Es werden zusätzliche Durchlässe für Tiere unter der Autobahn eingebaut, die Lärmschutzwände werden an einigen Stellen verlängert und Naturnahe Einzäunungen mit Wildzäunen werden erstellt.

Die Planänderungen für den Abschnitt Stellingen sind umfangreicher. Deshalb wird es hier eine extra Auslegung der Planänderungen mit nachfolgendem Erörterungstermin geben. Angedacht dafür ist März und April 2012. Mit dem Planfeststellungsbeschluss wird danach im August 2012 gerechnet. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

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Die Informationen der BWVI und der BSU:

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Noch in diesem Jahr werden die Stützen der Langenfelder Brücke verstärkt. Beim Ausbau soll erst die Brücke mit der Richtungsfahrbahn nach Norden hin abgerissen und neu gebaut werden. Dafür wird der gesamte Verkehr auf die Richtungsfahrbahn nach Süden umgeleitet. Weil die Stützen der Brücke für die Belastungen von 6 Fahrstreifen mit Gegenverkehr nicht ausgelegt sind, müssen sie verstärkt werden. Rechts und links vom mittleren Pfeiler werden zusätzliche Stützen eingebaut. Das geschieht zwischen März und Dezember 2012. Der eigentliche Neubau der Brücke soll 2013 beginnen.

Unter dem Stellinger Deckel wird der Tunnel eine Höhe von 5,10 Meter haben (Durchfahrtshöhe 4,80 Meter). Dadurch kann auf eine Höhenkontrolle verzichtet werden. In den im Februar 2011 ausgelegten Plänen war diese Höhe des Stellinger Deckels schon berücksichtigt.

Wegen der Bewehrungen der Tunneldecke sind so genannte „Rucksäcke“ an beiden Seiten des Deckels notwendig. Diese „Rucksäcke“ ragen an der Oberkante des Deckels seitlich an beiden Seiten ca. 60-80 cm über die Deckelkante heraus.

Es wird noch ein Gutachten zum Baulärm des Stellinger Deckels geben. Während der Bauzeit ist der Theodor-Schäfer-Damm vom Wördemanns Weg aus wegen der Behelfsbrücke nicht mehr zu erreichen. Die Umleitung erfolgt über den Flamingoweg und eine Behelfsstraße direkt hinter der Druckerei. Der Lärmschutz für die Häuser im hinteren Teil des Flamingo- und Birkhahnwegs bleibt erhalten.

Während der 4-jährigen Bauzeit sollen keine Anschlussstellen der Autobahn gesperrt werden. Wegen der geänderten Verkehrsführung an der Kieler Straße in Stellingen werden die Signalanlagen (Ampeln) angepasst. Auf der Kieler Straße fahren täglich ca. 80.000 Fahrzeuge Richtung Norden nach Stellingen. Die nach links verlagerte Auffahrt zur A7 nach Norden muss durch den Gegenverkehr und ist deswegen nicht so leistungsfähig. Deswegen werden vom Eimsbüttler Marktplatz aus zwei Fahrstreifen zur Anschlussstelle Volkspark gelenkt. Dafür wird der Eimsbüttler Marktplatz vorher umgebaut.

Die Holsteiner Chaussee und Oldesloher Straße sollen noch Reserven für mögliche höhere Verkehrsbelastungen haben. Die Heidlohstraße wird teilweise zur Einbahnstraße.

Die Arbeitswege parallel zur Autobahn werden außerhalb der Arbeitszeiten für die Öffentlichkeit freigegeben. Die Überbrückung der Lücke über die Mühlenau wird den Bezirk ca. € 23.000 kosten, was aber vom Ausschuss einstimmig befürwortet wurde.

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Informationen der Projektleitung Deckelbebauung:

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Die Pläne für die Deckelgestaltung werden konkret erst nach dem Planfeststellungsverfahren für den Autobahnausbau weitergeführt. Bisher gab es einen Wettbewerbsentwurf, auf dessen Grundlage ein Funktionsplan und ein Bebauungsplanentwurf erstellt wurden. Die bisher bekannt gewordenen Details daraus stießen bei den Stellinger Anwohnern auf erhebliche Kritik. Es werden wahrscheinlich weniger als 60 Parzellen im Kleingartenverein auf dem Stellinger Deckel entstehen. Einige davon werden sich außerhalb des eigentlichen Deckels befinden.

Für die Entwicklungsflächen auf dem Deckel soll es außerdem noch einen Sondertermin für weitere Gespräche geben. Um einen realistischen Eindruck von den Kleingärten auf dem Deckel zu bekommen, werden in Altona 4 Mustergärten angelegt. Bei zwei Gärten wird die Erdschicht durch eine Betonplatte auf 120 cm begrenzt. Zum Vergleich werden 2 weitere ohne diese Begrenzung angelegt. Mit den Mustergärten wird 2012 begonnen, so das sie ab 2013 besichtigt werden können.

Die 120 cm hohe Deckschicht wird ohne extra Filterschichten erstellt, damit die volle Höhe für die Kleingärten zur Verfügung steht. Am Imbekstieg, Olloweg und Schopbachweg wird die Deckschicht am Rand nur 60 cm betragen und zur Mitte hin auf die volle Höhe ansteigen. Damit wird der Stellinger Deckel neben den Privatgrundstücken etwa 60 cm weniger über die Grundstücke herausragen.

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Am 27.2.2012 findet zudem eine weitere Informationsveranstaltung für die direkten Anwohner der A7 statt. Dazu wurden alle Anlieger, deren Grundstücke vom Autobahnausbau betroffenen sind, persönlich eingeladen. Da viele Gerüchte und Halbwahrheiten in Umlauf sind, sollten alle diese Gelegenheit wahrnehmen, um sich über den tatsächlichen Sachstand zu informieren.

Die Güterumgehungsbahn zum Dritten

Ersatzneubau der Brücke über der A7

Vollsperrunung der A7 in Stellingen

Über den Ersatzneubau der Brücke über die A7 für die Güterumgehungsbahn hat ein Mitarbeiter der DEGES auf der Sitzung des Eimsbüttler Stadtplanungsausschusses am 17. Januer informiert. Ebenfalls dazu berichtete Herr Wulff, Leiter Verkehr und Prävention im Stellinger Polizeikommissariat auf der Sitzung des Stellinger Regionalausschusses am 23. Januar darüber.

Von Freitag dem 23. März 22:00 Uhr bis um 6:00 Uhr am Montag dem 26. März wird die A7 zwischen dem Autobahndreieck Nordwest und der Anschlussstelle Stellingen in beiden Richtungen voll gesperrt werden. An diesem Wochenende soll eine neue Brücke für die Güterumgehungsbahn über die A7 gebaut werden.. Dafür wird ein 700-Tonnen-Kran gebraucht, der auf der Autobahn stehen muss.

Im November 2011 werden Bohrpfähle an den zukünftigen Lagern der neuen Brücke gebohrt.

Erst wird mit dem Kran die alte Brücke aus ihren Lagern gehoben und auf der westlichen Seite der Autobahn abgelegt. Danach können die alten Lager abgerissen werden. Die neuen Lager werden schon seit dem letzten Jahr unter den Gleisen der Güterumgehungsbahn neu gebaut. Deswegen mussten im November 2011 Stützen für die vorhandene Brücke und Bahngleise ins Erdreich gebohrt werden. Die Fußgängerbrücke neben den Gleisen wurde an beiden Enden mit vorgefertigten Teilen verlängert. Diese Arbeiten wurden ebenfalls an einem Wochenende mit einer Vollsperrung ausgeführt. Damals aber nicht die Autobahn, sondern der Kollauwanderweg, der vom 25.11. bis zum 28.11.2011 nicht passierbar war.

Hinter den alten Lagern der Brücke ist das Erdreich entfernt worden um die neuen Lager zu bauen. Der Kollauwanderweg wurde mit provisorischen Holzbrücken verlängert und die Eisenbahngleise werden durch die Bohrpfähle gestützt.

Die Fundamente der neuen Lager sind Anfang Februar gebaut worden. Bis zum März muss auch der Rest der Lager fertig sein. Der Termin für den neuen Brückenschlag hatte eine Vorlaufzeit von einem halben Jahr. Falls es am geplanten Wochenende nicht klappen sollte, verzögert sich der Bau wegen dieser langen Vorlaufzeit um ein weiteres halbes Jahr mit unabsehbaren Folgen für den zeitlichen Ablauf des A7-Ausbaus. Dieser Ausbau ist der Grund für den Brückenersatzneubau. Die Kosten für die neue Brücke betragen 4,5 Millionen €uro.

Hinter den alten Lagern der Brücke ist im Zwischenraum das Fundament der neuen Lager in Bau.

 

Die neue Brücke der Güterumgehungsbahn liegt schon in einem Stück neben der A7. Sie braucht nur noch auf die neuen Lager aufgesetzt werden.

Die alte Brücke ist nur 35 Meter lang. Die verbreiterte Autobahn wird aber rund 50 Meter breit sein. Deswegen muss eine 50 Meter lange Brücke neu gebaut werden. Die eigentliche Brücke wiegt 255 Tonnen und wird vorher auf der Ostseite der Autobahn vormontiert. Am besagten Wochenende wird die vorgefertigte Brücke in einem Stück auf die inzwischen gebauten Lager aufgesetzt. Danach müssen die Gleise mit neuem Schotter, Oberleitungen und sonstigen Kabel wieder verbunden werden. Das alles soll an dem einen Wochenende geschehen.

Ein großer LKW unter der Brücke der Güterumgehungsbahn auf dem Olloweg, einer kleinen Wohnstraße, die wirklich nicht für solche Fahrzeuge gebaut wurde.

Schon seit 2011 werden Stellingens Straßen vom Bauverkehr belastet. Nur auf der Ostseite der Autobahn wurde eine Zufahrt von der Autobahn auf die Baustelle eingerichtet. Auf der Westseite fahren die Baumaschinen und Lkws über den Olloweg, der für solche Belastungen nicht ausgelegt ist. Unter der Brücke der Güterumgehungsbahn über den Olloweg haben die großen Fahrzeuge kaum einen Zentimeter Platz. Schrammen unter der Brücke zeugen von den Kollisionen.

Der LKW wird von einem Bagger mit Erde beladen. Der erst 2006 gebaute Lärmschutzwall wird wegen der A7 Verbreiterung und dem Ersatzneubau der Güterumgehungsbahnbrücke wieder abgetragen.

An normalen Tagen fahren bis zu 150.000 Fahrzeuge zwischen Stellingen und dem Autobahndreieck Nordwest. Diese Fahrzeuge müssen für dieses Wochenende umgeleitet werden. Zur Vorbereitung und Information der Autofahrer sollen schon vorher Hinweisschilder an der Autobahn aufgestellt werden. Diese Schilder informieren alle über die bevorstehende Vollsperrung. So könnten alle nicht notwendigen Fahrten unterbleiben oder verschoben werden. Es wird auch auf die geplanten Umleitungsstrecken hingewiesen. Großräumig sollen die Fahrzeuge ab Neumünster über die A21 und A1 um Hamburg herumgeleitet werden. Die Strecke führt über die Elbbrücke der A1 und man gelangt bei Maschen wieder auf die A7. In der Gegenrichtung umgekehrt.

Die örtliche Umleitung in Richtung Süden erfolgt von der A7 über die Ausfahrt Eidelstedt. Es geht ab Eidelstedt über die Holsteiner Chaussee, Eidelstedter Platz und Kieler Straße weiter zur Auffahrt Stellingen. In Richtung Norden führt der gleiche Weg umgekehrt.

Ein Dauerstau von Freitag bis Montag ist damit vorprogrammiert. Die normal schon ausgelasteten Straßen in Stellingen und Eidelstedt sind nicht in der Lage, auch nur einen Teil der 150.000 zusätzlichen Fahrzeuge zu verkraften. Der HVV erwägt, an diesem Wochenende möglicherweise den Busverkehr in dem Gebiet einzustellen. Die Polizei erklärte auf der Sitzung des Regionalausschusses Stellingen, man solle nicht mit dem eigenen Auto fahren, sondern zu Fuß gehen oder S- und U-Bahnen benutzen. Unverständnis erregte die Ankündigung, keine zusätzlichen Polizeikräfte zur Verkehrsregelung bereitzustellen. Lediglich etwas geänderte Ampelschaltungen sollen für den Verkehrsfluss sorgen. Bei jedem Fußballspiel im Stadion wird extra Polizei eingesetzt, nur bei diesem Ausnahmeereignis soll das nicht notwendig sein? Im Regionalausschuss wurde das angezweifelt.

Stau auf der Kieler Straße in Stellingen. Im Hintergrund die Brücke der Güterumgehungsbahn über der Kieler Straße. Ein Bild wie wahrscheinlich im März.

Auch im Stellinger Bürgerkomitee wurde dieser Zustand kritisiert. Ebenso die Tatsache, dass nur eine Ausweichstrecke geplant ist. Der Verkehr sollte auf mehrere Aus- und Einfahrten und Umleitungsstrecken verteilt werden, um den Verkehr nicht gänzlich zum erliegen zu bringen. Was passiert z.B., wenn eine Vollsperrung der Kieler Straße erfolgen muss? So gehabt erst am Freitag den 27. Januar wegen einem Feuerwehreinsatz und am Freitag den 3. Februar wegen einem Verkehrsunfall nahe der Auffahrt Stellingen. Der enorme Verkehr an dem Wochenende wird seinerseits Unfälle begünstigen. Weitere mögliche Umleitungsstrecken wurden gefordert. Weiter wurde vermutet, dass die geplante Vollsperrung der A7 auch als Testfall für den Ausbau der A7, in Stellingen auf 10 Fahrstreifen, dienen wird. Ein so langwieriges und aufwendiges Projekt wird wohl auch zukünftig nicht ohne zeitweilige Vollsperrungen durchführbar sein. Die Güterumgehungsbahn ist eben nicht die einzige Brücke im Stellinger Bauabschnitt. Die provisorische Brücke für den Wördemanns Weg wird ähnlich der Güterumgehungsbahn vorgefertigt und im Ganzen auf die provisorischen Lager gesetzt. Die neue Brücke Niendorfer Gehege wird vor dem Abriss der alten Brücke nördlich daneben neu gebaut. Nach Fertigstellung wird die Fahrbahn Niendorfer Gehege umgeschwenkt. Es gibt also noch etliche Gründe, warum sich der komplette Autobahnverkehr möglicherweise durch Eidelstedt und Stellingen quälen muss.

Das Thema der A7-Vollsperrung ist auch für die nächste Sitzung des Stellinger Bürgerkomitees vorgesehen. Das auch deshalb, weil das Ereignis der Vollsperrung der A7 in zeitliche Nähe rückt.

Stellinger Termine im Februar

Alle aufgeführten Termine sind ohne Gewähr. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn andere Termine mit aufgeführt werden sollen,
bitte eine Benachrichtigung an:

 info@neues-stellingen.de

1. – 29. Februar 2012,10:00 – 12:00 Uhr

Die offene Kirche , montags bis freitags

Ort: Kreuzkirche, Wördemanns Weg 41, 22527 Hamburg
Unter dem Titel „Friede und Verbundenheit“ sind Bilder von der Künstlerin Frau Ruthild Tillmann ausgestellt.

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2. Februar 2012,16:00 – 19:00 Uhr

Skat- und Schachnachmittag Nachbarschaftstreff Langenfelde
Ort:
Nachbarschaftstreff Langenfelde, Nieland 10, 22525 Hamburg
(Am Marktplatz Linse)
Zwanglose Skat- und Schachrunde für Jung und Alt, für Anfänger und Fortgeschrittene. Hier gibt es den richtigen Mitspieler zum spielen.
An jedem ersten Donnerstag des Monats im Nachbarschaftstreff Langenfelde
Ansprechpartner unter Tel.: 040 / 540 28 72.

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6. Februar 2012, ab 15:00 Uhr

Kaffeeklatsch des Bürger- und Heimatvereins Stellingen
Ort:
TSV Gaststätte, Sportplatzring 47, 22527 Hamburg
Information und Anmeldung bitte

unter Tel.: 040 / 544 332 oder 040 / 850 49 31

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7. Februar 2012, 16:00 – 18:00 Uhr

Bürgersprechstunde mit Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke
Ort:
 Bezirksamt Eimsbüttel, Grindelberg 62 – 66, 20144 Hamburg
Anmeldung unter Tel.: 040 / 428 01 29 93  oder 428 280

Jeden ersten Dienstag im Monat findet die Bürgersprechstunde mit Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke statt. Für die Bürger bietet sich hier die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch.

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7. Februar 2012, um 20:00 Uhr

Treffen der Aquariumfreunde-Stellingen
Ort:
Gaststätte am Sportplatzring, Sportplatzring 47, 22527 Hamburg
Vortrag von Lutz Döring „Europas Dschungel“ – Auf Fischfang in französisch Guyana Die Aquariumfreunde Stellingen treffen sich jeden 1. und 3. Dienstag im Monat in der Gaststätte am Sportplatzring in Hamburg Stellingen. Gäste sind willkommen

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12. Februar 2012,11:00 – 14:00 Uhr

Mittagsbrunch im Nachbarschaftstreff Langenfelde
Ort:
Nachbarschaftstreff Langenfelde, Nieland 10, 22525 Hamburg
(Am Marktplatz Linse)
Einmal im Monat Sonntags gemeinsam zu Mittag essen.
Jeder bringt etwas zu Essen mit, so entsteht ein buntes Büfett für alle.
Anmeldung unter Tel.: 040 / 54 25 86

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13. Februar 2012, ab 19:00 Uhr

Offene Vorstandssitzung des Bürger- und Heimatverein Stellingen von 1882 e.V.
Ort:
TSV Gaststätte, Sportplatzring 47, 22527 Hamburg
Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen.

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14. Februar 2012, 18:00 – 21:00 Uhr

Öffentliche Sitzung des Stadtplanungsausschuss von Eimsbüttel
Ort: 
Bezirksamt Eimsbüttel, Grindelberg 62 – 66, 20144 Hamburg
großer Sitzungssaal im 12. Stock, Raum 1275
Tagesordnung ist noch nicht bekannt

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15. Februar 2012,10:30 Uhr

Spielen beim Stellinger Bürgerverein
Ort:
TSV Gaststätte, Sportplatzring 47, 22527 Hamburg
Es wird Rummycup, Kniffeln, Skat, Canaster, Quartett, Domino, Legespiele und anderes gespielt. Auch für Ungeübte, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Gegen 12:30 Uhr gibt es für die angemeldeten Teilnehmer einen Eintopf.
Anmeldung unter Tel: 040 / 850 49 31, Unkostenbeitrag für den Eintopf: 4,– €uro

 

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16. Februar 2012, 12:00 Uhr

Lauter leckere Sachen
Ort:
im Saal der Kreuzkirche, Wördemanns Weg 41, 22527 Hamburg
Auszubildende des BBW kochen für die Stellinger.
Vorgesehen sind:
Hauptgericht: Königsberger Klopse
Beilagen: Rote Beete und Salzkartoffeln
Dessert: Vanillequark mit Orangen
Kosten einschl. Getränken 6 €uro
Anmeldung unbedingt eine Woche vorher im Kreuzkirchenbüro

Telefon 54 32 34

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18. Februar 2012,Abfahrt 09:00, Rückkehr ca. 18:00 Uhr

Busfahrt des Bürger- und Heimatverein Stellingen nach Rendsburg
Ort: Abfahrt am Rathaus Stellingen, Basselweg 73, 22527 Hamburg

Busfahrt mit Besuch mit Führung des Elektromuseums Eon-Hanse, Grünkohlessen im Restaurant am Nord-Ostsee-Kanal und Kaffeetrinken im Fährhaus Hochdonn.
Kosten bei 40 Teilnehmern: für Mitglieder 35,– €uro, für Gäste 37,– €uro
Anmeldungen unter Tel.: 040 / 540 48 48

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20. Februar 2012, 18:00 – 20:00 Uhr

Öffentliche Sitzung des Regionalausschuss Stellingen
Ort:
 Rathaus Stellingen, Basselweg 73, 22527 Hamburg
großer Sitzungssaal im 2. Stock, Raum 200
Tagesordnung: ist noch nicht bekannt

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21. Februar 2012, um 20:00 Uhr

Treffen der Aquariumfreunde-Stellingen

Ort: Gaststätte am Sportplatzring, Sportplatzring 47, 22527 Hamburg
Vortrag von Hans-Georg Evers „Zuchtgedanken“. Die Aquariumfreunde Stellingen treffen sich jeden 1. und 3. Dienstag im Monat in der Gaststätte am Sportplatzring in Hamburg Stellingen.
Gäste sind willkommen

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27. Februar 2012, 15:00 Uhr

Plattdeutscher Klönschnack im Nachbarschaftstreff Langenfelde
Ort:
Nachbarschaftstreff Langenfelde, Nieland 10, 22525 Hamburg
(Am Marktplatz Linse)
Klöönsnack op platt mit interesserte Frunnslüüd un Mannslüdd. Dat gifft een Koffie or Tee un denn mol tosehn, wat in Tokunft in Platt tohoop kriegt.
An jedem letzten Montag im Monat um 15:00 Uhr im Nachbarschaftstreff Langenfelde.

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28. Februar 2012, 19:30 Uhr

Öffentliche Sitzung des Stellinger Bürgerkomitees
Ort:
  TSV-Heim, Sportplatzring 47, 22527 Hamburg-Stellingen

Gäste sind willkommen, Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Stellinger und alle anderen Bürgerinnen und Bürger,
die an Informationen zum A7 Ausbau und an Stellingens Zukunft mit dem Stellinger Deckel interessiert sind,
sind herzlich Eingeladen.

Es wird über aktuelle Ereignisse diskutiert, besonders aber über die geplante Vollsperrung der A7 im März. Auf die Folgen der Sperrung für ein ganzes Wochenende und den zu erwartenden Verkehrsstau darf man gespannt sein.

Das Bürgerkomitee Stellingen im Internet: www.buergerkomitee-stellingen.de
Das Bürgerkomitee Stellingen „Info-Faltblatt“
 herunterladen

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Termine, Veranstaltungen und Gottesdienste der evangelisch – lutherischen Kirchengemeinde Stellingen im Gemeindebrief

Der Gemeindebrief im Internet:
www.kirche-stellingen.de/index.php?id=125

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Termine des Nachbarschaftstreff  Stellingen – Langenfelde

Ort: Nieland 10 (Am Marktplatz  – Linse), 22525 Hamburg

Die regelmäßigen Termine sind im Internet:
www.hamburgerwohnen.de

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Mobile Problemstoffsammlung

der Stadtreinigung Hamburg

 

Problemstoffe sind Abfälle mit Schadstoffen, die für die Umwelt gefährlich sind und nicht in den Hausmüll dürfen. Dazu gehören Öle, Chemikalien, Batterien, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen und anderes. Hinweise dazu auf der Internetseite der Stadtreinigung Hamburg:

www.stadtreinigung-hh.de/srhh/opencms/privatkunden/abfallabc/

Termine der Problemstoffsammlung in Stellingen:

Gazellenkamp 201 – 203

Donnerstag         12.01.2012               12:00 bis 14:00 Uhr

Montag                 02.04.2012              16.30 bis 18:30 Uhr

Freitag                  27.07.2012              09:00 bis 11:00 Uhr

Mittwoch             17.10.2012              09:00 bis 11:00 Uhr

Freitag                  07.12.2012              09:00 bis 11:00 Uhr

Oldenburger Str. 57 / Steinburger Str.

Dienstag              13.03.2012              16:30 bis 18:30 Uhr

Donnerstag        21.06.2012              12:00 bis 14:00 Uhr

Donnerstag        29.11.2012              09:00 bis 11:00 Uhr

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Informationen zum Imbekstieg

während des A7 – Ausbaus in Stellingen

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Aufgrund einiger Veranstaltungen im letzten Monat stellte sich heraus, dass nicht alle Fakten über den Imbekstieg im Zusammenhang mit dem A7-Ausbau allgemein bekannt sind. Deshalb wird an dieser Stelle über bisher möglicherweise unbekannte Sachverhalte informiert.

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2003 wurde mit dem Bundesverkehrswegeplan der geplante A7-Ausbau beschlossen.

Im Mai 2005 wurden erste Vermessungsarbeiten auf den der A7 angrenzenden Grundstücken zwischen dem Autobahndreieck Hamburg Nordwest und der Kieler Straße bekannt gegeben. In der Folge gründete sich die Interessengemeinschaft Imbekstieg ungerade Hausnummern und danach die Initiative Stellinger Deckel, da die Interessengemeinschaft sich weigerte, nicht auf der ungeraden Seite des Imbekstiegs wohnende Stellinger aufzunehmen.

Es wurden nachfolgend zwischen der BSU und der Interessengemeinschaft Gespräche geführt. Nach anfänglicher Weigerung war die BSU schließlich dazu bereit, unter bestimmten Bedingungen über den Abkauf der kompletten Grundstücke im Imbekstieg zu sprechen. (Die Vorbedingungen gelten auch heute noch)

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Diese Bedingungen sind:

  • Alle Anwohner im Imbekstieg auf der ungeraden Seite müssen freiwillig ihre kompletten Grundstücke und Häuser an die Stadt verkaufen.
  • Wenn nur ein Anwohner nicht verkaufen will, wird kein Grundstück von der Stadt gekauft.
  • Als Kaufpreis wird der Verkehrswert vor Bekanntwerden der A7-Ausbaupläne zugrunde gelegt.

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Die Anwohner müssen freiwillig verkaufen, da es seitens der Stadt keine Übernahmeverpflichtung gibt. Laut Gutachten reicht die geringere Grundstücksgröße nicht aus, um die Bewohnbarkeit der Häuser auszuschließen. Das Verschattungsgutachten ergab, dass auch mit dem A7-Deckel genügend Sonne in die Gärten scheint. Das Erschütterungsgutachten ergab für fast alle Häuser keine wahrscheinliche Beschädigung. Bei den möglicherweise gefährdeten Häusern oder deren Anbauten reichen Sicherungsmaßnahmen.

Es müssen alle Anwohner verkaufen, da es für den Autobahnausbau nutzlos wäre, nur einige Grundstücke zu kaufen. Wenn nur ein Haus stehen bleiben sollte, würde es den Autobahnausbau nicht vereinfachen. Die Kosten blieben bei diesem Problem außen vor. Im Imbekstieg stehen Reihenhäuser, die man nicht einzeln abreißen kann, da sie im Verbund gebaut wurden. Es führen Versorgungsleitungen für andere Häuser durch die Häuser, wofür Grunddienstbarkeiten im Grundbuch eingetragen sind.

Die Anwohner können ihrerseits mit nur dem Verkehrswert der Häuser nicht einverstanden sein. Neue Häuser sind wesentlich teurer als die 50 Jahre alten im Imbekstieg. Der Kauf neuer Häuser wäre für die Anwohner im Imbekstieg also nur mit zusätzlichen Krediten möglich. Da viele Anwohner nur kleine Renten oder Einkommen haben oder über 60 Jahre alt sind, wären zusätzliche Kredite nicht möglich. Somit ist ein Verkauf der Häuser zum Verkehrswert für diese Anwohner nicht machbar.

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Es wurde nie plausibel erklärt, warum die Häuser im Imbekstieg gefährdeter sein sollen als z.B. die im Schopbachweg. Im Schopbachweg stehen die Häuser wesentlich dichter am zukünftigen Autobahndeckel und er ist wesentlich höher als im Imbekstieg. Im Schopbachweg wurde noch nie vom Komplettabkauf gesprochen, warum also im Imbekstieg?

Obwohl zwischenzeitlich von der BSU Wertgutachten für die Häuser erstellt wurden, die als Anhaltspunkt für den Verkaufspreis gelten sollten und auch andere Grundstücke zur Umsiedlung in Aussicht gestellt wurden, ist ein Verkauf wegen der unvereinbaren Voraussetzungen für viele nicht möglich. Ein Verkauf wäre eine Vertreibung etlicher Anwohner gegen deren Willen, ohnehin fehlt dazu jede Rechtsgrundlage.

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In der Folge sind die Gespräche unerfreulich abgeglitten. Einigen älteren Anwohnern wurde geraten, doch ins Altersheim zu gehen. Anderen wurde eine Jahreskarte beim Tierpark Hagenbeck in Aussicht gestellt oder anders versucht, Bleibewillige zum Verkauf zu „überreden“. 2007 hat schließlich der damalige Senator Gedaschko wegen weiterer „Vorkommnisse“ die Verhandlungen zum Komplettabkauf gestoppt.

Angebote zum Verkauf sind also in der Vergangenheit schon erfolgt. Die Höhe sollte mindestens dem Verkehrswert entsprechen. Frühere Angebote wurden erst kürzlich wieder von der Interessengemeinschaft Imbekstieg im Elbe Wochenblatt vom 27. Juli 2011 bestätigt. Die Höhe der Summe wurde aber als zu niedrig abgelehnt und die vorgeschlagenen Grundstücke gefielen nicht.

Schon der Abkauf zum Verkehrswert würde bei 38 Häusern die Baukosten um Millionen erhöhen, zusätzlich zu den jetzigen Kostensteigerungen.

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Seitdem die Ausbaupläne bekannt sind, gibt es 3 neue Eigentümer im Imbekstieg ungerade Hausnummern, was ist mit denen? Der private Verkauf dieser Häuser widerlegt die Behauptung, das die Häuser unverkäuflich sind.

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Nach 2007 wurde der Projektleiter ausgetauscht und die DEGES hat die neuen Planungen übernommen. Wegen der „fehlerhaften Lärmeinschätzung“ der vorhergehenden Pläne wurde jetzt der Deckel als notwendig erkannt.

Der Plan ist der Ausbau der A7! Der Deckel ist die Folge der starken Lärmbelastungen  oberhalb der zulässigen Grenzwerte durch die ausgebaute A7, nicht das Ziel des Plans.

Aus all diesen Gründen hat die DEGES einen Komplettabkauf der Grundstücke im Imbekstieg ausgeschlossen. Er wäre rechtlich nicht durchsetzbar.

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Zum Schluss etwas in eigener Sache:

Auch ich wohne im Imbekstieg auf der ungeraden Seite. Auch auf meinem Grundstück soll für 4 Jahre die Autobahn gebaut werden. Auch mein Garten kann für diese Zeit nicht genutzt werden. Für alles wollen die Behörden wie bei allen anderen eine Entschädigung zahlen, deren Höhe ich erst nach dem Planfeststellungsbeschluss erfahre. Eine große Belastung, die mit dem Verlust eines beachtlichen Grundstücksteils einhergeht und über dessen tatsächliches Ausmaß noch keine Klarheit herrscht.

Trotzdem ist das immer noch besser, als der Verlust des ganzen Grundstücks, dem Verlust des ganzen Hauses ohne die Möglichkeit, ein neues zu erwerben.

Von der Angst etlicher Anwohner, ihre Häuser ohne Aussicht auf neue zu verlieren, und das seit 7 Jahren, spreche ich erst gar nicht.

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