A7-Ausbau Planfeststellungsverfahren in Stellingen


Öffentliche Auslegung

des Bebauungsplan-Entwurfs Stellingen 65

26. Oktober bis 27. November 2015

Der Bebauungsplan-Entwurf Stellingen 65, Stellinger Deckel, wird vom 26. Oktober 2015 bis zum 27. November im Bezirksamt Eimsbüttel, Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Raum 1138, öffentlich ausgelegt.
Der Bebauungsplan-Entwurf soll die Deckelgestaltung mit Kleingartenverein und Deckelpark auf dem noch zu bauenden Stellinger Deckel festlegen.

Der Bebauungsplan-Entwurf geht alle Stellinger Bürger etwas an, da er eine sehr große Veränderung für Stellingen darstellt. Jeder sollte sich darüber informieren! Wer Einendungen oder Einsprüche zum Bebauungsplan-Entwurf des Stellinger Deckel vorbringen will, muss es jetzt tun! Spätere Einwendungen sind nicht mehr möglich. In diesem Plan wird über das Aussehen des zukünftigen Deckelparks entschieden. Was jetzt geplant wird hat für die weitere Zukunft bestand und kann nicht mehr geändert werden.

Öffnungszeiten der Auslegung:

Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 16:00 Uhr und Freitag 09:00 bis 14:00 Uhr.
Auskünfte werden nur in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung erteilt. Die Adresse: Neuenfelder Str. 19, 21109 Hamburg, Montag bis Donnerstag 9:00 – 16:00 Uhr und Freitag 9:00 bis 14:00 Uhr.

Stellungnahmen und Einwendungen:

Die Stellungnahme kann schriftlich per Post geschickt werden, oder sie kann von der Behörde aufgeschrieben werden.
Stellungnahme per E-Mail mit Angabe des vollständigen Namens und der Adresse an: Deckel-BAB7@bsw.hamburg.de
Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Planentwürfe unberücksichtigt bleiben.

Informationen im Internet:

Stellingen 65, Auslegung
Stellingen-65
Amtlicher Anzeiger Nr. 81 vom 16.10.2015

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Die nächste Sitzung

des Stellinger Bürgerkomitees

16. März 2015, um 19:00 Uhr

in der TSV Gaststätte

Sportplatzring 47, 22527 Hamburg

Mit dem Umbau der Kreuzung Kieler Straße/Sportplatzring und dem Abriss der Langenfelder Brücke hat der A7-Ausbau 2014 in Stellingen begonnen. 2015 geht der A7-Ausbau mit weiteren Behinderungen für den Verkehr weiter.

Für die Vorarbeiten zum Stellinger Deckel ist der Wördemanns Weg über die A7 nur noch einspurig mit Ampelschaltung befahrbar. Die Zufahrt zu Nebenstraßen wie dem Olloweg wurde vom Wördemanns Weg gleich ganz gesperrt, andere sind nur mit Einschränkungen erreichbar. Ebenso wurde der Rohlfsweg für den Fahrzeugverkehr unter der Langenfelder Brücke gesperrt. Pressemeldungen von der Einigung über Grundstücksverkäufe für den A7-Ausbau waren verfrüht, da die Anwohner noch keine Verträge zur Unterschrift haben. Es gibt viele Themen und Informationsbedarf über den im Bürgerkomitee gesprochen wird.

Gäste des Stellinger Bürgerkomitees:

Der Bauleiter Bernd Hoffmann und der Baubevollmächtigte Christian Rohde, beide bei der DEGES für den A7-Ausbau, der Langenfelder Brücke und dem Stellinger Deckel zuständig, haben ihr kommen zugesagt. Sie Informieren über den Baufortschritt und beantworten die Fragen der Stellinger Bürger.

Alle interessierten Stellinger sind eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Erfrischungen können in der Gaststätte bestellt werden. Die Teilnahme ist Kostenlos.

Stellinger Nadelöhr

Stellinger nadelöhr

Stellingen

Verkehrsknotenpunkt

oder Nadelöhr ?

Das Nadelöhr Stellingen

Durch Stellingen fahren auf der A7 täglich über 150.000 Fahrzeuge, zukünftig möglicherweise bis über 180.000. Heute schon 125 % der Leistungsfähigkeit der A7! Auf der Kieler Straße sind es über 80.000 täglich. Mehr geht nicht, trotzdem wird eine Steigerung vorhergesagt! Dazu kommen Koppelstraße, Sportplatzring und Binsbarg als viel befahrene Querverbindung, auf der man die Hamburger Innenstadt umfahren kann. Durch Stellingen verläuft auch die Hauptstrecke der Bundesbahn von Hamburg nach Schleswig-Holstein und Dänemark mit Fernbahnen, Regionalzügen und S-Bahn. 17 Gleise unter der A7, die nicht unterbrochen werden dürfen! Zusätzlich führt über Stellingen die Einflugschneise zum Flughafen Fuhlsbüttel mit dem dazugehörenden Lärm.

Zwischen all dem Verkehr und Lärm müssen die Stellinger hindurch, zu Fuß und mit dem Fahrrad. Sich mit dem eigenen Fahrzeug in den Stau zu stellen bringt nichts. Stellingen ist damit einer der verkehrsreichsten Verkehrsknotenpunkte in Hamburg!

Unter dieser Tatsache leiden die Stellinger seit einem halben Jahrhundert!

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Stellinger Fußgängertunnel 1Stellinger Fußgängertunnel 2
Vor dem Stellinger Fußgänger unter der A7-Einfahrt Richtung Norden
Der Abstieg zum Stellinger Fußgänger und Fahrradtunnel, nur ein uneinsehbares schwarzes Loch

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Durch den Verkehr auf den überlasteten Straßen entstehen meist lange Staus, dass Stellingen für alle zu einem Nadelöhr wird. Durch die vielen Baustellen seit Anfang 2014 wird dieser Effekt weiter wesentlich verstärkt. Ab dem 5. Mai, an dem jetzt wirklich direkt auf der Autobahn an der Langenfelder Brücke gebaut werden soll, wird dieses Nadelöhr weiter verkleinert. Zusätzliche Baustellen und Staus im Elbtunnel, der Kieler Straße oder auf dem Eidelstedter Platz sind für einen Verkehrsstillstand nicht mehr nötig!

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Stellinger Fußgängertunnel 3Der Tunnel in einer Kurve, Gefahr durch überraschenden Gegenverkehr

Und die Stellinger Anwohner? Alle, die sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg machen, werden ebenfalls durch die Baustellen mit fehlenden oder gesperrten Fußgängerüberwegen ausgebremst. Ebenso ist die A7 für alle ein fast unüberwindliches Hindernis, welches Stellingen teilt. Im Winter werden die Fußwege meist lange Zeit nicht gestreut, besonders auf den Brücken entsteht dadurch eine Eisbahn.

Kieler Str. Stellingen A7-Brücke 1

Der Fußwege auf derA7-Brücke der Kieler Straße, auf der südlichen Seite wird er durch etliche Ampeln unterbrochen

Stolperfallen auf dem Fußweg der A7 Brücke der Kieler Straße
Viele Stolperfallen im Fußweg auf der Brücke Kieler Straße über der A7, seit Jahren noch nicht behoben

Auch auf der Kieler Straße ist die A7 fast unüberwindlich. Auf der einen Seite gibt es nur einen Tunnel für Fußgänger und Fahrradfahrer unter der A7-Einfahrt Richtung Norden. Erst ein steiler Abstieg, dann nach einer nicht einsehbaren Kurve und ein dunkler Tunnel, in dem man sich vor dem Gegenverkehr in acht nehmen muss. Für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer ist dieser Tunnel unpassierbar. Die Steigung ist so groß, dass selbst der stärkste Motor eines Elektrorollstuhls versagt und der Rollstuhl herausgeschoben werden muss. Auf der anderen Straßenseite befindet sich ein Fußweg, deren Gehwegplatten über 5 cm herausragen. Wer nicht aufpasst, wird zwangsläufig irgendwann stolpern. Fußwege sind eben keine stark befahrene Autobahn die Ausgebaut werden müssen. Trotz vordringlichem Bedarf für die Stellinger passiert seit Jahren nichts. Die A7 wird ab jetzt 10 Jahre lang ausgebaut.

Am 5. Mai wird die Baustelle auf der Langenfelder Brücke der A7 eingerichtet. Vielleicht denkt man in 10 Jahren, nach dem A7-Ausbau, an die Stellinger Fußgänger. Die sind dann wahrscheinlich aber schon unter die Räder der täglich 165.000 Fahrzeuge auf der A7 gekommen.

Umleitung oder Ausweichstrecke?

Die seit Jahren angekündigten Bauarbeiten zum Ausbau der Autobahn A7 in Hamburg (in Stellingen die Verbreiterung der A7 auf 10 Fahrstreifen) haben begonnen. Mit dem Umbau der Kreuzung Kieler Straße/Sportplatzring in Stellingen gibt es hier auch die ersten Staus auf der Kieler Straße.

Bisher waren die Staus nicht größer als die normalen täglichen Staus, die man vom Berufsverkehr morgens und abends her kennt. Das wird sich ändern, wenn ab dem 23. März teile des Elbtunnels gesperrt werden und wenn die Bauarbeiten der Langenfelder Autobahnbrücke beginnen und die Hamburger Ferien zu Ende sind.

Die ebenso seit Jahren geforderten Umleitungen für die A7 und für die Straßen in Stellingen wurden gleichfalls seit Jahren immer von allen Behörden abgelehnt.

Jetzt haben wir den Salat (Stau!). Für die nächsten 10 Jahre!

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Begründung der Behörden:

Auf der A7 befinden sich jetzt in jeder Fahrtrichtung 3 Fahrstreifen, die während der gesamten Bauzeit auch weiter zur Verfügung stehen. Die verengten Fahrstreifen und die Baustellen sollen angeblich den Verkehr nur um 5 bis 10% behindern (Die Anwohner glauben das nicht und den Autofahrern ist die Prozentzahl egal, wenn sie im Stau stehen).

Die Ankündigung der Baustelle in der letzten Februarwoche hat viele Autofahrer veranlasst, nicht in Stellingen, sondern schon in Schnelsen von der A7 abzufahren.

Die Folge: Jetzt standen alle auf der Kollaustraße, Friedrich Ebert Str. und Frohmestr. im Stau, wegen dem stärkeren Verkehr und den dortigen Baustellen. Ein enormer Vorteil – für Stellingen, da hier kein größerer Stau als sonst entstand.

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Diskussion mit Behördenvertretern auf der Sitzung

des Regionalausschusses Stellingen am 27. Januar:

„Eine Umleitung kann nicht eingerichtet werden, da das nur bei Sperrungen möglich ist!“ Auf der A7 sollen alle 6 Fahrstreifen erhalten bleiben, nur nicht so breit. Wer kennt den unterschied von Umleitungen und Ausweichstrecken und die rechtlichen Voraussetzungen dafür?

Eine Umleitung wird nur eingerichtet, wenn die ursprüngliche Strecke gesperrt wird und man dort nicht mehr fahren kann.

Eine Ausweichstrecke wird immer dann angeboten, wenn die ursprüngliche Strecke wegen starkem Verkehr oder Baustellen überlastet werden kann, aber immer noch befahrbar ist. Ein Teil des Verkehrs kann dann auf der Ausweichstrecke dem Stau auf der Hauptstrecke auf einer Nebenstrecke ausweichen.

Auf der A7 soll es immer 6 Fahrstreifen geben, jetzt und während der gesamten Bauzeit. Der normale Stau reicht morgens jetzt schon von Stellingen bis Quickborn und der Verkehr wird sich wegen der Bauarbeiten nicht erhöhen.

Es besteht also kein Grund für Ausweichstrecken oder gar Umleitungen?

PS: In Stellingen gibt es tatsächlich keine Ausweichstrecken, ebenso in Eidelstedt. Die Stellinger Straßen sind jetzt schon im Berufsverkehr überlastet und verstopft.

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Stellinger Ortsumgehung zur A7, AS-Volkspark:

Seit Jahren wird von den Stellinger Bürgern und dem Stellinger Bürgerkomitee (in dem die örtlichen Parteien und Vereine vertreten sind) die Stellinger Ortsumgehung gefordert. Vom Eimsbüttler Marktplatz kommt man ohne Schwierigkeiten durch Industrie und Gewerbegebiete zur A7. Damit würden die Kieler Straße und Wohngebiete entlastet, vor Lärm und Abgasen besser geschützt.

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Laut Behörden wäre das ein zu großer Aufwand mit zu kleinem Nutzen.

„Nur“ ca. 5000 Fahrzeuge würden diese Erleichterung benutzen (laut Behörde). Bei 200 Arbeitstagen im Jahr wären dass 1 Millionen Fahrzeuge pro Jahr. Wenn jeder nur 10 Min. im Stau einsparen könnte, währen das 10 Millionen Minuten = 190 Jahre, die alle Autofahrer zusammen pro Jahr nicht im Stau stehen müssten (mit zunehmender Tendenz!). Die Vermeidung von Ruß und Abgasen währen ebenso beträchtlich. Wie gesagt (von den Behörden), ein zu kleiner Nutzen.

 

Am 1. März 2014 beginnt in Stellingen

der A7-Ausbau –

– auf der Kieler Straße!

 

Seit über 10 Jahren wird am A7-Ausbau in Hamburg und Schleswig-Holstein geplant (im Bundesverkehrswegeplan von 2003 mit vordringlichen Bedarf beschlossen).

Die Kreuzung Kieler Straße/Sportplatzring wird umgebaut. Sie soll damit „ertüchtigt“ werden, um noch mehr Verkehr zu verkraften. Die Fahrzeuge von der Ausfahrt Stellingen sollen schneller in den Sportplatzring oder weiter über die Kieler Straße in die Hamburger Innenstadt gelangen können. Tatsächlich werden sie damit schneller im nächsten Stau stehen, weil die nachfolgenden Straßen so bleiben, wie sie sind. Die Belastungen für Autofahrer und Anwohner steigen weiter.

Die Bauarbeiten werden bis Oktober 2014 andauern, wie in der NDR-Sendung „NDR aktuell“ vom 24.2.2014 gesagt wurde. Der genaue Ablauf, wann was gebaut oder welche Straßenabschnitte gesperrt werden, kann im Internet abgerufen werden.

Die Adresse lautet: www.hamburg.de/4267162

Die Bauarbeiten waren eigentlich schon für 2013 geplant. Sie werden erst jetzt begonnen, weil im letzten Jahr auch der Siemersplatz wegen der Busbeschleunigung umgebaut wurde. Die Behörden befürchteten zu starke Verkehrsbehinderungen, wenn beide Kreuzungen gleichzeitig ausgebaut würden. Für dieses Jahr hatte wohl keiner vergleichbare Befürchtungen. Deswegen wird gleichzeitig auch der Eidelstedter Platz umgebaut.

Im April beginnen dann tatsächlich auf der Autobahn die Arbeiten. Es wird aber nicht, wie vielfach vermutet wird, der Stellinger Deckel, sondern die Langenfelder Autobahnbrücke über den Bahngleisen und dem Binsbarg neu gebaut. Sie wird abgerissen und durch eine breitere Brücke mit Lärmschutzwänden ersetzt. Da diese Bauarbeiten laut der DEGES den Autobahnverkehr „nur“um 5 bis 10 % behindern werden ab dem 23. März beim Elbtunnel für 4 Monate Asphaltierungsarbeiten durchgeführt. Dabei werden bis zu 3 Fahrstreifen gesperrt. Für 2 Monate sollen sogar 2 Tunnelröhren vollständig gesperrt werden.

Ebenfalls in diesem Jahr beginnt der A7-Ausbau in Schnelsen. Vorarbeiten wurden dort schon mit dem Bau von provisorischen Leitungsbrücken und dem Abholzen von Bäumen und Büschen neben der A7 ausgeführt. Es wird mit diesen mehrfachen Baustellen bis voraussichtlich 2022 so weitergehen. Außerdem wird auch in Schleswig-Holstein die A7 bis zum Dreieck Bordesholm ausgebaut. Es wurden geradezu „Baustellenfestspiele“ angekündigt.

Was sagt ein ADAC Sprecher dazu? Weil sich schon bei der ersten Baustelle der Verkehr staut, kommen zu den weiteren Baustellen schon gar nicht mehr so schnell und so viele Autos an. Dadurch verringert sich entsprechend die Verkehrsmenge und entzerrt den Verkehr wodurch dann die Autos, die es bis hier geschafft haben, nicht mehr so stark behindert werden (Im Hamburg Journal vom 31.1.2014).

Warum dann überhaupt der ganze Ausbau, wenn man durch die vorhandenen Straßen den Verkehr auch so begrenzen und regulieren könnte? Wenn keiner mehr durchkommt, werden schon genügend auf die Bahn umsteigen. Dazu passt auch die Bemerkung eines Behördenmitarbeiters auf einer Informationsveranstaltung Ende 2013 in Stellingen: „Wenn sie mit dem eigenen Auto und auch die Busse im Stau stehen, dann gehen sie doch zu Fuß!“

 

Informationen zum A7-Ausbau.

Auf der kommenden Sitzung des Regionalausschusses Stellingen soll es Informationen zum A7-Ausbau geben.

Unter dem Tagesordnungspunkt 3 ist der A7-Projektleiter Herr Wiemer aus der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation als Referent eingeladen. Außer ihm sollen noch weitere Mitarbeiter aus der Behörde kommen, um über das Verkehrsmanagement und die Infrastrukturmaßnahmen zur Busbeschleunigung zu berichten.

Nach den Ausführungen der Referenten findet eine Bürgerfragestunde statt. Die Besucher können Fragen stellen und möglicherweise weitere Informationen erhalten. Informationsbedarf besteht schon deshalb, weil in diesem Jahr der Baubeginn für die Langenfelder Autobahnbrücke ist. Zeitgleich wird die Kreuzung Kieler Straße / Sportplatzring für die Busbeschleunigung und den steigenden Verkehr von der Autobahn ausgebaut. Neue Verkehrsbehinderungen sind also schon vorprogrammiert.

Die Sitzung des Regionalausschusses Stellingen findet am Montag, den 27. Januar 2014 im Stellinger Rathaus im Basselweg 73 im Raum 200 (großer Sitzungssaal), 2. Stock, statt. Der Beginn ist um 18:00 Uhr.

Informationen zu den Sitzungen der Ausschüsse und der Bezirksversammlung, den Tagesordnungen und weiteres gibt es im Internet unter:

http://ratsinformation.web.hamburg.de:82/bi/allris.net.asp

DEGES-Vortrag am 11.9.2013

vor dem Wirtschaftsausschuss

des Schleswig-Holsteinischen-Landtages

 

Neben Hamburg wird die A7 in Schleswig-Holsten bis zum Autobahndreieck Bordesholm verbreitert. Der letzte Planfeststellungsbeschluss für diese ca. 60 km lange Strecke ist im Mai 2013 ergangen. Baubeginn für diesen ca. 330 Mio. € Abschnitt soll voraussichtlich Oktober 2014 sein. Mit dem Schleswig-Holsteiner Teil wird auch der Abschnitt Schnelsen in Hamburg gebaut. Beides zusammen wird von Privaten Firmen als Verfügbarkeitsmodel gebaut.

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Der Zeitplan für Schnelsen:

2014 – Ostseite provisorisch verbreitern

2015 bis 2016 – Westseite ausbauen

2017 bis 2018 – Ostseite ausbauen

 

In Stellingen sollen die Bauarbeiten ebenfalls 2014 beginnen um eine möglichst kurze Bauzeit zu realisieren. Damit sollen auch die dazugehörigen Belastungen so kurz wie möglich sein.

Der Stellinger Abschnitt teilt sich in zwei Teile auf:

Nördlich der Kieler Straße der Stellinger Deckel und südlich der Kieler Straße die Langenfelder Autobahnbrücke über den Binsbarg und die Eisenbahngleise.

 

Der Zeitplan in Stellingen:

2014 bis 2017 – die Langenfelder Brücke

2015 bis 2019 – der Stellinger Deckel

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Die Abschnitte Schnelsen und Stellingen werden somit fast zeitgleich gebaut. Bis 2019 sollte auch der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt Bahrenfeld/Othmarschen vorliegen. Von Volkspark bis zum Elbtunnel wird die A7 dann voraussichtlich mit dem Bahrenfelder Deckel von 2019 bis 2022 gebaut.

Auch wenn die A7 damit vom Elbtunnel bis Bordesholm verbreitert wurde, werden die Behinderungen wahrscheinlich nicht aufhören, auch südlich der Elbe muss das Brückenbauwerk der A7 erneuert werden.

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Ein PDF über den Vortrag der DEGES vom 11. September kann im Internet heruntergeladen werden (ca. 2,1 MB):

http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/umdrucke/1700/umdruck-18-1763.pdf

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