goodbye 2016

Willkommen 2017

2016 ist zu Ende und das neue Jahr 2017 beginnt. Im vergangenen Jahr ist in Stellingen viel passiert:

Die Autobahnbaustellen auf der A7 in Schnelsen und der Langenfelder Brücke wurden durch den jetzt begonnen Bau des „Stellinger Deckels“ zu einer einzigen langen Baustelle verbunden. Auf Hamburger Stadtgebiet wird nur in Bahrenfeld noch nicht gebaut. Trotz dieser Mega-Baustelle fließt (staut sich) der Verkehr auf der A7 wie vorher. In den Staus der letzten 10 Jahre konnte man auch nicht schneller fahren als jetzt. Die auf 60 km/h herabgesetzte Höchstgeschwindigkeit konnte man auch früher nur selten überschreiten, und wenn war man meist nur schneller im nächsten Stau.

Die erste Hälfte der neu gebauten Langenfelder Brücke wurde für den Verkehr freigegeben. In den nächsten 2 Jahren wird nun die zweite Hälfte für die Fahrtrichtung Süden ebenfalls neu gebaut, damit hier voraussichtlich Ende 2018 der Verkehr auf 10 Fahrspuren fließen kann. In Schnelsen wurde Ende 2016 das letzte Teilstück der Tunneldecke der Fahrtrichtung nach Süden eingefügt. Bevor der Verkehr unterm Deckel verschwindet, muss nur noch die Innenausstattung eingebaut werden.

In Stellinge begann der Deckelbau ab Februar 2016 mit einer Informationsveranstaltung für die Anwohner. Im laufe des Jahres folgten noch mehrere. Es begann erst langsam am Nienredder mit Baumfällarbeiten, gefolgt vom Olloweg und Schopbachweg. Auf dem gesperrten Autobahnstreifen wurde eine Bohrebene aufgeschüttet und riesige Bohrmaschinen bohrten Löcher für die Baustellenverbauung. Neue bauzeitliche Lärmschutzwände wurden entlang der Autobahn vor den Häusern westlich der A7 aufgebaut und die alten abgerissen. Höhepunkt der Bauarbeiten im vergangenen Jahr war das Stauwochenende im September, an dem die A7 für ein Wochenende voll gesperrt wurde. Die über 40 Jahre alten Brücken Wördemanns Weg und Niendorfer Gehege wurden abgerissen und eine Behelfsbrücke für den Wördemanns Weg eingebaut. Trotz monatelanger Vorankündigungen bekamen die Autofahrer scheinbar nichts mit und standen ein Wochenende lang im Stau auf der völlig überlasteten Umleitungsstrecke Kieler Straße und Holsteiner Chaussee. Der innerörtliche Verkehr in Stellingen und Eidelstedt brach fast komplett zusammen. Für kleinste Strecken war man Stunden unterwegs. Nur mit einer Notversorgung der Feuerwehr mit Getränken konnten die Autofahrer auf der A7 die Wartezeiten überstehen.

Ebenso wie auf der Autobahn wurde der tägliche Stau auf der Kieler Straße zur Dauereinrichtung. Angefangen vom täglichen Berufsverkehr und dem Umleitungsverkehr der etlichen A7-Sperrungen im Laufe des Jahres, bis im September gar nichts mehr ging. Danach wurde einen Monat die Asphaltdecke der Fahrbahn erneuert, mit einspuriger Verkehrsführung innerhalb der Baustelle. Zum Abschluss brach ein Wasserrohr unter der erneuerten und wieder freigegebenen Fahrbahn, was eine einwöchige komplette Sperrung der Kieler Straße in Stellingen bewirkte.

Zum Abschluss des Jahres wurde die Einfahrt zur A7 Richtung Norden von der Kieler Straße aus von der rechten auf die linke Seite auf eine provisorische Rampe verlegt. Jetzt müssen alle aus Hamburg kommenden Fahrzeuge die Gegenfahrbahn der Kieler Straße kreuzen, was lange Wartezeiten vor roten Ampeln bedeutet. Die Leistungsfähigkeit der Einfahrt wird dadurch um 500 Fahrzeuge je Stunde verringert, was ebenfalls mehr Staus verursacht. Dieser Zustand wird bis zur Freigabe der ersten Tunnelhälfte in Stellingen in 2 Jahren andauern.

Wer kann, sollte Stellingen in den nächsten Jahren weit umfahren, wir Stellinger können das nicht. Wir wohnen hier, teilweise nur wenige Meter von der Baustelle entfernt.

 

Trotzdem ein gutes Neues Jahr

2017

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2016

der Bau des Stellinger Deckels kann beginnen

Das Jahr 2015 ist vorbei und von 2016 ist schon ein Monat vergangen. Fast das ganze Jahr war die Brücke des Wördemanns Wegs halbseitig für Vorarbeiten des Stellinger Deckels gesperrt und verursachte dadurch erhebliche Staus. Ebenso ist der östliche teil der Langenfelder Brücke komplett abgerissen und die neue Brücke schiebt sich immer weiter vorwärts und bis Ende 2016 sollen die ersten Fahrzeuge darüber fahren. Auch der Wördemanns Weg wurde im Januar wieder gesperrt.

Neue Langenfelder Brücke von Süden
Die neue Langenfelder Brücke hat sich von Süden her über die Bahngleise schon bis zum Binsbarg vorgeschoben.

Neue Langenfelder Brücke von Norden
Am nördlichen Ende der Langenfelder Brücke wird auf dem neuen Widerlager das Gegenstück der Brücke gebaut.

Die Hindernisse für den Bau des Stellinger Deckels sind seit Mitte 2015 auch nicht mehr vorhanden und der Auftrag zum Bau wurde vergeben. Trotz der Nähe zur Autobahn wurden die von der Saga gekauften Häuser im Imbekstieg nachdem die notwendigen Sanierungsarbeiten ausgeführt wurden, neu vermietet. Auch Familien mit Kindern sind der Meinung, das man auch während der Bauarbeiten hier wohnen kann. Wann diese Bauarbeiten etwa beginnen und was auf Stellingen in nächster Zeit zukommt, soll auf einer Informationsveranstaltung der Behörden und der DEGES am 3. Februar erläutert werden. Die Anwohner um den zukünftigen Stellinger Deckel wurden in Schule Wegenkamp dazu eingeladen.

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Für interessierte Stellinger, die sich informieren lassen oder Fragen an die Planer stellen wollen, hier die Daten der Informationsveranstaltung:

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Info Veranstaltung zum A7-Deckel in Stellingen
Ort: Aula der Schule Wegenkamp, Wegenkamp 9, 22527 Hamburg Stellingen
Zeit: Am 3. Februar 2016 um 18:00 Uhr

Auf der Veranstaltung werden Mitarbeiter der BWVI als Auftragsverwalter, der DEGES als Projektleitung und von Bauunternehmen als Auftragsnehmer anwesend sein. Sie geben einen groben Ausblick über den Projektverlauf und dem jetzigen Stand der Planungen. Ab Februar 2016 sollen die Bauarbeiten mit Baumfällarbeiten im Bereich Nienredder beginnen. Es ist eine Auftaktveranstaltung, da weitere detaillierte Angaben zum weiteren Verlauf der Bauarbeiten erst möglich sind, wenn die Ausführungsplanungen abgeschlossen sind.

Informationen dazu im Internet:
www.hamburg.de/fernstrassen/termine/

Autobahnsperrungen und Bauarbeiten

beim A7 – Ausbau

Im April wurde die Autobahn A7 für den Abriss von 3 Brücken in einer Nacht auf 23 Kilometer voll gesperrt. Bis Ende 2015 sollen sie neu gebaut werden. Bis dahin gibt es Behinderungen und Umleitungen in Schleswig-Holstein, um auf die andere Seite der A7 zu gelangen.

Im Juni und Juli wird die A7 in Hamburg gleich zwei Mal für zwei Brücken jeweils ein ganzes Wochenende voll gesperrt. Umleitungen und Behinderungen werden nicht ausbleiben, auch deswegen, weil die Brücken erst nach 100 Stunden Sperrung nur mit einspurigen Behelfsbrücken für die gesamte Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben werden.

In Stellingen befindet sich der am stärksten belastete Teil der Autobahn. Egal wo gebaut oder die A7 gesperrt wird, Stellingen ist mit betroffen und merkt es am zusätzlichen Verkehr auf den Straßen. Ein Grund sich auch weiterhin mit der Autobahn A7 und den Auswirkungen für Stellingen zu befassen. Einen Vorgeschmack gibt es schon seit Beginn der Bauarbeiten auf der Langenfelder Brücke und seit Anfang April in Schnelsen, wo jetzt die Bauarbeiten zum Schnelsener Deckel neben der A7 stattfinden.

Ungeschützt vor dem Baulärm wird dort gearbeitet. Der seit 40 Jahren unüberhörbare und gesundheitsschädliche Verkehrslärm wird jetzt durch Baumaschinen und riesige Bohrer noch übertönt! Das ganze ohne jeden Lärmschutz für die Anwohner! In Stellingen wurde im Planfeststellungsverfahren und später im Beschluss eine große Lärmschutzwand geplant und beschlossen, hat man das in Schnelsen vergessen?

Bohrmaschine, 3 Mal so hoch wie die Wohnhäuser    Erdbrocken werden vom Bohrer abgeschüttelt

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Linkes Bild: Eine Bohrmaschine, dreimal größer als die Häuser gleich nebenan. Er scheint sogar noch die Hochspannungsmasten im Hintergrund zu überragen.
Rechtes Bild: Der Bohrer wird ruckartig nach rechts und links bis zum Anschlag gedreht, um die herausgebohrte Erde aus dem Bohrer zu entfernen. Das Knallen des Bohrgestänges übertönt dabei den schon über 75 dB(A) lauten Verkehrs- und Baulärm bei Weitem. Dass es auch anders geht, zeigte der größte der drei Bohrer, bei dem die Erde mit Wasser aus dem Bohrkern gespült wurde. Das Bohren selber war bei dem allgegenwärtigen Umgebungslärm nicht zu hören, Erschütterungen waren auch nur wenige Meter entfernt vom Bohrloch, nicht zu spüren.

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Die Phalanx der großen Bohrer neben der A7

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Die Phalanx der drei übergroßen Bohrmaschinen auf dem schmalen Streifen zwischen Wohnhäusern und der Autobahn A7 in Schnelsen. Nur ein fast unsichtbarer Bauzaun ohne jeden Schallschutz trennt die drei Ungetüme von der Straße und den Wohnhäusern der Anwohner.

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Im Stellinger Bürgerkomitee gab`s auf der letzten Sitzung zahlreiche Diskussionsbeiträge und Antworten von zwei DEGES-Mitarbeitern. Wegen der langen Dauer der zukünftigen Bauarbeiten und der einschneidenden Veränderungen für Stellingen hatte sich das Bürgerkomitee vor über 5 Jahren gegründet und hat bisher noch nichts von seiner Aktualität verloren.

Die nächste Sitzung des Stellinger Bürgerkomitees findet am 15. Juni 2015 um 19:00 Uhr statt. Der Ort ist wie immer in der TSV Gaststätte im Sportplatzring 47 in 22527 Hamburg.

Neues zum A 7 Ausbau

bis Mitte 2015

Die Langenfelder Brücke

Der Abriss der Langenfelder Brücke über den Rangiergleisen ist abgeschlossen und auch das südliche Brückenwiderlager ist fertig betoniert. Die Stahlträger des neuen Überbaus sind ebenfalls schon alle gefertigt, liegen aber noch in den Fertigungshallen des Herstellers. Zur Sicherheit gibt es dort die Werkskontrollen. Danach findet eine Fremdkontrolle statt. Nach Anlieferung auf der Baustelle wird alles auf Transportschäden überprüft. Beim Bau findet eine Bauüberwachung statt, die nach der Montage durch eine Endkontrolle ergänzt wird. Nach der Endmontage und dem Einschub über die Straßen und Gleise wird nochmals alles kontrolliert. Wenn bei allen Prüfungen und Kontrollen keine Beanstandungen aufgetreten sind, wird der Rest des Überbaus wie die eigentliche Autobahn und die Lärmschutzwände gebaut.
Der nördliche Teil der Brücke über den S-Bahn- und Fernbahngleisen ist schon angehoben worden. Die letzten Arbeiten zum Herausschieben werden gerade an den Hilfsstützen erledigt. Die nächste Sperrpause der Bahn ist in der Nacht vom 7. auf den 8. April, in der mit dem Herausschieben des nördlichen Brückenteils nach Norden begonnen wird. Der Platz neben dem Rohlfsweg ist für den Abbruch der herausgeschobenen Brücke schon bereit. Am südlichen Ende des abzureißenden Brückenteils wurde ein so genanter Nachlaufschnabel angebaut. Er stützt den letzten überhängenden Teil der Brücke. Ohne Unterstützung würde das frei hängende Ende sonst durch das große Eigengewicht abbrechen und herunterfallen.
Der restliche Teil der Brücke wiegt ca. 12.500 Tonnen. Alles zusammen müssen die Hilfsstützen beim Herausschieben aber rund 23.000 Tonnen Gewicht tragen. Alles, der Abbruch und der Neubau wird ständig überwacht, aufeinander abgestimmt, die Statik wird überprüft und wenn nötig neu berechnet. Das ist notwendig, weil die Belastungen der einzelnen Stützen beim Heraus- oder Einschieben teilweise einer anderen Belastung ausgesetzt sind, als bei der fertigen Brücke. Bei der fertigen Brücke ist das Gewicht gleichmäßig verteilt, beim Bau treten zeitweise einseitige Überbelastungen auf, die die Hilfsstützen aushalten müssen. Trotz der in der Presse veröffentlichten Verzögerung beim Ausschub ist der gesamte Brückenbau im Zeitplan der DEGES.
Im früher angekündigten Bauablauf oder den veröffentlichten DEGES-Animationen wurde die Langenfelder Brücke über dem Rohlfsweg abgerissen. Um einen dauerhaften Fußgängerweg unter der Brücke zu gewährleisten, wurde in der Ausführungsplanung der Abbruch neben den Rohlfsweg verschoben. Genauso sind einige andere Abläufe anders als früher veröffentlicht. Man sollte sich deshalb laufend über den Stand und die Abfolge der Arbeiten informieren, um mögliche Änderungen zu erfahren.

Der Stellinger Deckel

Da für den Stellinger Deckel noch kein Baurecht besteht und viel von der Ausführungsplanung abhängt, kann darüber nichts Abschließendes gesagt werden. Erst wenn die beim Leipziger Oberverwaltungsgericht anstehenden Klagen entschieden oder zurückgenommen werden, kann eine europaweite Ausschreibung der Bauarbeiten für den Tunnel in Stellingen erfolgen. Diese Ausschreibung läuft in der Regel ein halbes Jahr. Danach könnte der Tunnelbau beginnen. Alles in der Presse veröffentlichte dazu sind Gerüchte oder Meinungen, wie z.B. die Tunnelsicherheit, die Einigung mit den Klägern oder anderes.
Über Forderungen nach einer automatischen Löschanlage sind keine neuen Gutachten oder Untersuchungen bekannt, die eine solche notwendig machen würden. Die Planungen entsprechen den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT). Wenn eine entsprechende Anlage trotzdem politisch gewollt würde, müsste Hamburg dies beschließen und bezahlen. Dafür müsste der Stellinger Tunnel für zusätzliche gebrauchte Räume überplant und neu planfestgestellt werden. Der Tunnel würde dadurch noch weiter über die Umgebung hinausragen, teurer werden und sich verzögern. Bei einem anderen Tunnel, bei dem das in der Vergangenheit gewünscht wurde, hatte sich die Fertigstellung um rund 4 Jahre verzögert und zusätzliche 70 Mill. Euro gekostet. Nur die Auftraggeber im Bund oder in Hamburg können etwas über Änderungen oder zusätzliche Wünsche mitteilen. Im übrigen sollte sich jeder den Planfeststellungsbeschluss genau durchlesen, da darin viele Fragen beantwortet sind. (Tunnelsicherheit im Planfeststellungsbeschluss Seite 82 bis 89 unter Ziffer 3.12 und Seite 389 bis 396 unter Ziffer 3.18.2.19)

Die A 7 Brücke der Straße Niendorfer Gehege

Die Vorbereitungen zum Neubau der Brücke Niendorfer Gehege haben schon begonnen. Vor Ort wurden alle Bäume und sonstiger Bewuchs entfernt. Der Bau selbst beginnt Mitte 2015 und soll bis März 2016 abgeschlossen werden. Der Verkehr wird fast nicht behindert, da der Neubau nördlich der bestehenden Brücke stattfindet. Erst beim Umschwenken der Fahrbahn auf die neue Brücke wird es kurzfristige Sperrungen geben.

Die A 7 Baustellen

Innerhalb der Baustellen auf der A7 sind genau so viele Fahrstreifen vorhanden, wie auf dem Rest der Autobahn. Wegen der etwas breiteren Fahrstreifen als sonst auf Baustellen üblich und der Geschwindigkeitsbegrenzung ist es seit Beginn der Bauarbeiten erst einmal zu baustellenbedingten Staus gekommen. Alle Staus seit Beginn der Bauarbeiten haben ihre Ursache wie vorher durch zu starkes Verkehrsaufkommen oder Unfälle durch Fahrfehler, nicht wegen der Baustellen. Ebenso liegen keine Seitenspiegel am Rande der Baustelle. Bei den sonst schmaleren Fahrstreifen innerhalb von Autobahnbaustellen werden öfters die Fahrzeugbreiten unterschätzt und die Seitenspiegel stoßen gegen Absperrungen oder andere Fahrzeuge (beim Ausbau der A1 Hamburg – Bremen geschehen).
Die Fahrbahnmarkierungen innerhalb der Baustellen leiden durch den starken Verkehr und müssen mehrfach erneuert werden. Die gelben Klebestreifen halten nur eine begrenzte Zeit. Dauerhaftere Streifen sind nicht angebracht, da sie wegen der während der Bauzeit sich ändernden Verkehrsführung angepasst werden müssen. Dauerhaftere Streifen hinterlassen Spuren, sodass die ganze Fahrbahndecke erneuert werden müsste. Das hätte erhebliche Kosten und zusätzliche Verkehrsbehinderungen zur Folge, weil dafür Vollsperrungen notwendig würden.

Allgemeines zum A 7 Ausbau

Bei allen Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem A7 Ausbau gilt laut DEGES der Grundsatz: Es darf kein Schaden an Personen oder an Bauten entstehen!
Vor den Bauarbeiten werden betroffene Anwohner über die anstehenden Arbeiten unterrichtet. Von einem bautechnischen Berater wird festgelegt, wo Erschütterungen gemessen werden müssen. Wenn ein vorher festgelegter Warnwert überschritten wird, müssen weitere Prüfungen die Sicherheit von Gebäuden sicherstellen. Um unvorhersehbare Risiken auszuschließen, wird bis auf 50 Meter vom Baufeld entfernt von der DEGES und den Baufirmen eine Beweissicherung durchgeführt. Damit können mögliche Schäden schnell erkannt, verhindert oder behoben werden.
Um sich nicht auf Schlagzeilen, Zeitungsberichte oder Gerüchte zu verlassen, kann man konkrete Fakten alle 14 Tage in der Bürgersprechstunde der DEGES erfahren. Bei Problemen oder unvorhergesehenen Ereignissen im Zusammenhang mit dem A7 Ausbau könnten schnell Lösungen gefunden werden. So geschehen beim Fußweg neben dem Rohlfsweg unter der Langenfelder Brücke. Der Fußweg war zuerst mit einer festen Kiesschicht ausgeführt. Da es Probleme für einige gehbehinderte Anwohner mit Rollatoren oder für Fahrradfahrer gab, wurde der Fußweg nach bekannt werden der Probleme umgehend asphaltiert.
Die Termine der Bürgersprechstunde werden regelmäßig auf der offiziellen Internetseite zum A7-Ausbau www.hamburg.de/a7-deckel/termine/ oder neues-stellingen.de/termine veröffentlicht.

Die nächste Sitzung

des Stellinger Bürgerkomitees

16. März 2015, um 19:00 Uhr

in der TSV Gaststätte

Sportplatzring 47, 22527 Hamburg

Mit dem Umbau der Kreuzung Kieler Straße/Sportplatzring und dem Abriss der Langenfelder Brücke hat der A7-Ausbau 2014 in Stellingen begonnen. 2015 geht der A7-Ausbau mit weiteren Behinderungen für den Verkehr weiter.

Für die Vorarbeiten zum Stellinger Deckel ist der Wördemanns Weg über die A7 nur noch einspurig mit Ampelschaltung befahrbar. Die Zufahrt zu Nebenstraßen wie dem Olloweg wurde vom Wördemanns Weg gleich ganz gesperrt, andere sind nur mit Einschränkungen erreichbar. Ebenso wurde der Rohlfsweg für den Fahrzeugverkehr unter der Langenfelder Brücke gesperrt. Pressemeldungen von der Einigung über Grundstücksverkäufe für den A7-Ausbau waren verfrüht, da die Anwohner noch keine Verträge zur Unterschrift haben. Es gibt viele Themen und Informationsbedarf über den im Bürgerkomitee gesprochen wird.

Gäste des Stellinger Bürgerkomitees:

Der Bauleiter Bernd Hoffmann und der Baubevollmächtigte Christian Rohde, beide bei der DEGES für den A7-Ausbau, der Langenfelder Brücke und dem Stellinger Deckel zuständig, haben ihr kommen zugesagt. Sie Informieren über den Baufortschritt und beantworten die Fragen der Stellinger Bürger.

Alle interessierten Stellinger sind eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Erfrischungen können in der Gaststätte bestellt werden. Die Teilnahme ist Kostenlos.

Thematischer Stadtrundgang zum A7-Dekelausbau

in Stellingen am 31. Januar 2015 um 14:00 Uhr

Treffpunkt: Kieler Str. Glaskästen, Kieler Str 421, 22527 Hamburg

Zum Stand der Baumaßnahmen des A7-Ausbaus wird von den GRÜNEN ein Thematischer Stadtrundgang veranstaltet. Dabei werden Fragen zum Projekt angesprochen und mit Bezirks- und Bürgerschaftspolitikern diskutiert. Vom Treffpunkt aus geht es zu den Brennpunkten um die A7 wie der Langenfelder Brücke, dem Rohlfsweg oder zum geplanten Stellinger Deckel und den Verkehrsbeeinträchtigungen durch die Vorarbeiten.

Mit dabei sind: Cornelia Mertens (Vorsitzendes Mitglied des Regionalausschuss Stellingen) und Dr. Stefanie von Berg (MdHB)

Alle interessierten Stellinger sind eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Stellinger Bürgerkomitee, 1. Sitzung 2015

Montag, der 2. Februar 2015, 19:00 Uhr

Sportplatzring 47, 22527 Hamburg

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In der Gaststätte des TSV Stellingen im Sportplatzring 47 findet die erste Sitzung des Stellinger Bürgerkomitees 2015 statt.

Im vergangenen Jahr 2014 hat mit dem Umbau der Kreuzung Kieler Straße/Sportplatzring und dem Abriss der Langenfelder Brücke der A7-Ausbau 2014 in Stellingen begonnen.
Ohne Pause geht es mit weiteren Behinderungen für den Verkehr 2015 weiter. Im Januar wird an allen Wochenenden zwischen Altona und Eidelstedt der S-Bahnverkehr eingestellt und durch einen Ersatzverkehr mit Bussen ersetzt. Der Rohlfsweg unter der Langenfelder Brücke wurde ab 12. Januar gesperrt. Für die Vorarbeiten zum Stellinger Deckel hat Hamburg Wasser die Brücke des Wördemanns Wegs über die A7 halbseitig gesperrt, der Verkehr wird per Ampeln abwechselnd je Richtung durch diesen Engpass gelenkt. Die Zufahrt zum Olloweg vom Wördemanns Weg wurde gesperrt. Andere Nebenstraßen sind nur noch mit Einschränkungen erreichbar. Pressemeldungen einer Einigung von Grundstücksverkäufen für den A7-Ausbau an die Behörden waren verfrüht, da die Anwohner noch keine Verträge zur Unterschrift erhielten.

Es gibt viele Themen über den im Bürgerkomitee gesprochen wird und viel Informationsbedarf für die Stellinger Anwohner.

Alle interessierten Stellinger sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen oder eigene Fragen zu stellen. Erfrischungen können in der TSV Gaststätte bestellt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Der Termin zum Vormerken:
Sitzung des Stellinger Bürgerkomitees
Montag, der 2. Februar 2015 um 19:00 Uhr
TSV Gaststätte, Sportplatzring 47, 22527 Hamburg.