April 2011


Bebauungsplanverfahren für Stellingen 65

wird eingeleitet

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Das Plangebiet des Bebauungsplan Stellingen 65 ist der Stellinger Autobahndeckel. Er soll die Deckelgestaltung auf dem noch zu bauenden Stellinger Deckel festlegen. Die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens wurde am 11. April 2011 vom Hamburger Senat beschlossen und im Amtlichen Anzeiger Nr. 33 am 29. April veröffentlicht.

Der Bebauungsplan Stellingen 65 beruht auf einem Entwurf des Berliner Landschaftsarchitekten Weidinger. Er erhielt den 1. Preis in einem Wettbewerb vor fast einem Jahr. Am 16. November 2010 fand eine Öffentliche Plandiskussion dazu statt. Dabei wurden etliche Kritikpunkte der Stellinger Bürger vorgebracht. Leider sind bisher alle ohne Wirkung verhallt. Die Anwohner haben bis heute keine Informationen darüber, ob die Deckelgestaltung nach den Bedürfnissen der ortsansässigen Stellinger Bürger oder nach den Visionen eines Berliner Landschaftsarchitekten verwirklicht wird. Die Bürger müssen mit dem Ergebnis zukünftig leben, so wie in den letzten 40 Jahren mit der heutigen A7 und dem gesundheitsschädlichen Lärm von über 70 dB(A) im Garten.

Die Zukunft muss nach den Bedürfnissen derjenigen gestaltet werden, die zukünftig damit leben müssen und nicht nach den Vorstellungen derjenigen, die nur einmal zur Einweihung kommen und dann wieder nach Hause fahren. Auch der neue Senat sollte danach handeln und die Behörden dazu anhalten. Die Behörden und die Verwaltung sind für die Bürger da und nicht umgekehrt.

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Informationen zum Plangebiet gibt es im Internet:

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Der Amtliche Anzeiger Nr. 33:

http://www.luewu.de/anzeiger/2011/33.pdf

Der Bebauungsplan Stellingen 65:

http://www.hamburg.de/bebauungplaene/2602264/stellingen-65.html

Informationsfaltblatt-stellingen-65:

http://www.hamburg.de/contentblob/2616180/data/informationsfaltblatt-stellingen-65.pdf

Die Niederschrift über die Öffentliche Plandiskussion zum Bebauungsplan Stellingen 65, Stellinger Deckel am 16. November 2010:

http://www.hamburg.de/contentblob/2781854/data/oepd-protokoll.pdf

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und auf dieser Internetseite in diversen vorangegangenen Beiträgen, und auf den Seiten www.neues-stellingen.de und www.buergerkomitee-stellingen.de

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Der A7 Ausbau und der Imbekstieg im Fernsehen

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Nicht nur in den Zeitungen, auch im Fernsehen wurde seit 2006 in einigen Beiträgen zur Verbreiterung der BAB7 in Hamburg und in Stellingen und über den Imbekstieg berichtet. Die Wörtlichen Protokolle dieser Beiträge können hier nachgelesen werden. Sie sind als PDF einsehbar. Es sind Beiträge aus dem „Hamburg Journal“ vom NDR Regional, außerdem vom Sender „Hamburg 1“ und vom Sender „RTL – Hamburg“. Die Liste ist nicht vollständig.

Leider wurde in den Beiträgen des Hamburg Journals versäumt mitzuteilen, dass die Sprecherin der Interessengemeinschaft Imbekstieg ungerade Hausnummern auch Mitarbeiterin des NDR ist. Möglicherweise wurden deswegen auch in mehreren Beiträgen im Hamburg Journal des NDR vorwiegend die Interessen der Interessengemeinschaft Imbekstieg ungerade Hausnummern vertreten und nicht so sehr objektiv informiert, was eigentlich die Aufgabe eines öffentlich – rechtlichen Senders ist.

Man könnte auch den Eindruck bekommen, dass alle Anwohner im Imbekstieg hier weg wollen und ihre Häuser verkaufen wollen. Das ist nicht der Fall! Etliche Eigentümer im Imbekstieg können für den Verkaufspreis der 50 Jahre alten Häuser kein neues erwerben. Es müssten Kredite aufgenommen werden, die Rentner oder Geringverdiener nicht bekommen würden. Etliche Anwohner können sich deswegen keine neuen Häuser mehr kaufen. Da die BSU alle oder kein Haus kaufen würde (falls die BSU die Häuser kaufen würde, was sie bisher aber nie wollte), wäre ein erzwungener Verkauf der kompletten Grundstücke an die Behörden die Vertreibung aller Bleibewilligen gegen deren Willen.

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Hamburg Journal vom 26.5.2006
Beitrag über den Imbekstieg und den A7 Autobahnausbau
Aufgenommen: am Montag den 22.5.2006 mittags im Imbekstieg

Bürgersprechstunde mit Senator Gedaschko bei HH1 am 4.7.2007
Fernsehsendung von Hamburg 1 und dem Hamburger Abendblatt
mit Axel Gedaschko, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg

Hamburg Live 18.7.2007
Beitrag über den A7 Ausbau und dem Imbekstieg von Sender „Hamburg 1“

Hamburg Journal vom 26.8.2007
Beitrag über den A7 Ausbau und den Imbekstieg

RTL Hamburg Guten Abend RTL vom 13.5.2009
Beitrag über den A7 Ausbau und den Imbekstieg

Hamburg Journal vom 13.1.2010, NDR
Beitrag über den A7 Ausbau und den Imbekstieg

Hamburg Journal vom 10.2.2010, NDR
Beitrag über den A7 Ausbau, den Stellinger Deckel und den Imbekstieg

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Im Beitrag des Hamburg Journals vom 10.2.2010 wird ein über 5 Minuten langes Interview mit dem Projektleiter der BSU, Herrn Wiemer, auf nur einen Satz verkürzt. Dadurch wird der Sinn des Interviews verfälscht. Gerade in diesem Satz wird von Zwangsenteignung gesprochen, ein Wort, welches noch nie! öffentlich von einem BSU Mitarbeiter gebraucht wurde und auch in Gesetzen oder Vorschriften nicht vorhanden ist. Von der Interessengemeinschaft Imbekstieg wurde es aber seit Jahren als den Anwohnern drohend verwendet (siehe andere Beiträge, Jahre vorher). Ist es auch Zufall?, dass sich die Sprecherin der Interessengemeinschaft gerade über dieses (eigene) Wort als Drohung der BSU beschwerte (Eimsbüttler Wochenblatt vom 17.2.2010) ? ? ?

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Im Gegensatz zu den Beiträgen im NDR, in denen meist nur die Interessen der Interessengemeinschaft Imbekstieg ungerade Hausnummern vertreten wurden, zeigte der kleine Fernsehsender TIDE wirkliche Information.

Als Beispiel der Beitrag zum Autobahnausbau der A7 und einer Demonstration Stellinger Bürger am 11.6.2010:

http://de.sevenload.com/sendungen/TIDE/folgen/QVu40uN-Stellinger-Deckel

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Zitat aus dem Buch „Lügen mit Zahlen“

Wie wir mit Statistiken manipuliert werden,
von Gerd Bosbach und Jens Jürgen Korff.
Wilhelm Heyne Verlag München 2011, ISBN: 978-3-453-17391-0


Kapitel 14: Die Dummen und die Bösen
5. Beispiel, Verlogene Momentaufnahmen, Seite 249:

 „Wer . . . . aus einer längeren Äußerung, in der jemand seine eigene Entwicklung schildert, nur den schlechten Teil der Entwicklung herausstellt, um die Person bloßzustellen, begeht eine schwere Verleumdung mit eindeutiger politischer Absicht. Die Methode ist deshalb besonders infam, weil . . . ausgerechnet eine Selbstkritik . . . ausgenutzt hat, um ihre Äußerung ins Gegenteil zu verfälschen.“

(Nur Namen sind weggelassen. Ob eigene Entwicklungen oder die eines Verfahrens geschildert oder erläutert wurden, ist egal.)

Das Kundenzentrum, zum Zweiten

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Mitte März fand in Jork im Alten Land eine zweitägige Klausurtagung statt. Das Ergebnis: „Bezirksverwaltung auf Kurs 2020 bringen“. Es beinhaltet die Dienstleistungen und Einsparungen, welche die Bezirke leisten sollen. Die Bezirksamtsleiter sollen hinter diesem Papier stehen.

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Großen Anteil an den Einsparungen haben die Online-Offensive und die Telefon-Offensive. Die Bürger sollen ihre Anliegen größtenteils online oder Telefonisch abschließend erledigen. Dabei sollen die Bürger auf einen persönlichen Behördenbesuch verzichten.

Wenig frequentierte Kundenzentren könnten dann geschlossen werden!

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Schon mehrfach wollten die letzten Eimsbüttler Bezirksamtsleiter das Kundenzentrum im Stellinger Rathaus schließen! Das sollte ca. 50.000 Euro Einsparungen im Jahr bringen. Die Begründungen waren immer die Gleichen: Einsparungen!

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Wenn von den 40.000 Vorgängen im Jahr möglicherweise die Hälfte online erledigt werden könnte, müsste die andere Hälfte wesentlich weitere Wege auf sich nehmen, um die vom Staat geforderten Erledigungen zu machen. Das bedeutet mehr Verkehr auf Stellingens überfüllten Straßen, weitere Wege und mehr Zeitverlust für Stellingens und Eidelstedts (hier wurde das Ortsamt schon vor Jahren eingespart) Bürger. Es würde vor allen die älteren, alle ohne Internet, alle sowieso schon von der Gesellschaft benachteiligten, besonders treffen.

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Die Kosten, die der Bezirk Eimsbüttel in Stellingen einsparen will (50.000 Euro) werden mit den zusätzlichen Fahrtkosten auf die Bürger abgeschoben (HVV einfache Fahrt – 1,80 Euro und zurück 1,80 Euro mal 20.000 kann 72.000 Euro extra Kosten für die Bürger ergeben). Auch wer nicht mit dem HVV fährt hat Kosten für Benzin oder anderes.

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Wäre es nicht ehrlicher, für die Dienstleistungen, auf welche die Bürger angewiesen sind, einfach die Gebühren zu erhöhen und das den Bürgern nachvollziehbar zu erklären?

Oder einfach, von jedem 1 Euro Eintritt zu verlangen?

Oder die jährlichen Folgekosten für die Elbphilharmonie einzusparen (6,4 Millionen Euro (http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,745963,00.html))?

Damit wäre das Kundenzentrum Stellingen für 128 Jahre gesichert, die Elbphilharmonie nicht einmal bis zu ihrer 2013 geplanten Eröffnung.

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Einige Zeitungsartikel zum Nachlesen im Internet:

(Die Abendblatt Zugänge sind nur Abendblatt Kunden zugänglich)

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WELT ONLINE Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft und anderen, 14.04.2011

Bezirke müssen drastisch sparen

Trotz zahlreicher neuer Aufgaben will der Senat kein zusätzliches Geld für die Verwaltung freigeben – Neuer Personalausweis, EU-Verordnungen und Bundesgesetze führen zu starker Mehrbelastung

. . . .Sie (die Bezirksamtsleiter) entwerfen darin eine Vision der Verwaltung in fünf bis zehn Jahren und bieten dem Senat einen „Vertrag für Hamburg“ an. So sollen die Bürger Formalia vermehrt über das Internet oder am Telefon erledigen können. Einzelne Kundenzentren könnten dann wegfallen und die Öffnungszeiten der verbleibenden verlängert werden.

www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article13170125/Bezirke-muessen-drastisch-sparen.html

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Hamburger Abendblatt , http://www.abendblatt.de , 13. April 2011

Ämter sollen in Hamburg von 8 bis 18 Uhr öffnen

Die Bezirke planen in der Hansestadt eine „Service-Offensive“. Alle Behördengänge sollen künftig auch online erledigt werden können.

. . .das Hotel Altes Land in Jork macht Eindruck. Das gilt auch für das, was 13 Herren dort Mitte März auf einer zweitägigen Klausurtagung besprochen und jetzt zu Papier gebracht haben. In dem Dokument „Bezirksverwaltung auf Kurs 2020 bringen“, das dem Abendblatt vorliegt, skizzieren Dezernenten der sieben Hamburger Bezirke, wie und von wem künftig welche Dienstleistungen für die Bürger erbracht werden sollen.

Kundenzentren: Online- und Telefon-Offensive sollen „den Kunden in die Lage versetzen, auf den persönlichen Behördenbesuch zu verzichten“, heißt es. Wenig frequentierte Kundenzentren könnten dann geschlossen werden.

www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1854624/Aemter-sollen-in-Hamburg-von-8-bis-18-Uhr-oeffnen.html

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Hamburger Abendblatt , http://www.abendblatt.de ,12. April 2011

Alle Behördengänge sollen online erledigt werden können

Ein „Online-Shop“ für Anliegen Hamburger Bürger: Die Amtsleiter planen per Strategiepapier elektronische Revolution in Bezirksämtern.

Den Kontakt zu den Bürgern halten in der Hamburger Verwaltung vor allem die Bezirksämter. Doch wenn es nach ihren Leitern geht, ist zumindest das persönliche Aufeinandertreffen entbehrlich – denn alle relevanten Behördengänge sollen die Hamburger künftig möglichst elektronisch erledigen.

www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1854502/Alle-Behoerdengaenge-sollen-online-erledigt-werden-koennen.html

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Spiegel online , 16.02.2011

Konzert-Subventionen

Elbphilharmonie wegen Dumping verklagt

Neuer Ärger um Hamburgs spektakuläre Kulturbaustelle: Der Intendant der Elbphilharmonie muss sich mit einer Klage von Konzertveranstaltern herumschlagen. Der Vorwurf: Der Stadtstaat finanziere mit Steuergeldern einen Verdrängungswettbewerb.

www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,745963,00.html

Das Bebauungsplanverfahren für das

Eidelstedt-Centrum ist mit dem

Bebauungsplan-Entwurf Eidelstedt 71

eröffnet worden.

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Aus dem Amtlichen Anzeiger Nr. 28 vom 8.April 2011:

Das Bebauungsplanverfahren hat die Zielsetzung, Entwicklungsmöglichkeiten für das Eidelstedt- Center zu schaffen, um das Center sowie das Bezirksentlastungszentrum „Eidelstedter Platz“ insgesamt zu stärken und langfristig die Funktion der verbrauchernahen Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Da die Erweiterung nach bestehendem Planungsrecht zu einem Großteil nicht möglich ist, ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Die Fläche des Centers soll als Kerngebiet festgesetzt werden. Die bestehenden Wohnungen in den oberen Geschossen sollen erhalten und weitere Wohnnutzungen zugelassen werden. Im Rahmen der beabsichtigten Attraktivitätssteigerung des Centers sollen die vorhandenen Gebäude neu geordnet und die bestehende Fassade modernisiert werden.

 

Die Pläne liegen öffentlich aus.

Die Pläne werden bei dem Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Eimsbüttel, Grindelberg 62–66, XI. Stock, Raum 1138, 20144 Hamburg, vom 18. April 2011 bis 17. Mai 2011, öffentlich ausgelegt.

Die Öffnungszeiten sind: Montags bis Donnerstags 9.00 Uhr – 16.00 Uhr und Freitags 9.00 Uhr – 14.00 Uhr.

Während der öffentlichen Auslegung können Stellungnahmen und Einwendungen zu dem ausliegenden Bebauungsplan-Entwurf bei der genannten Dienststelle schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden.

 

Ergänzend können die Planungsunterlagen im Internet unter

www.hamburg.de/stadtplanung-eimsbuettel

http://www.hamburg.de/stadtplanung-eimsbuettel/1877202/eidelstedt71.html

eingesehen werden.


Der vollständige Text mit einer Planskizze ist im Amtlichen Anzeiger nachzulesen.

Im Internet: http://www.luewu.de/anzeiger/2011/28.pdf

Anwohner einbinden, anstatt ausgrenzen!

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Zwischen Deutschland und Dänemark soll eine „Feste Fehmarnbelt-Querung“ gebaut werden. Die dänischen Projektgesellschaft Femern A/S setzte von Anfang an auf Transparenz. Die betroffenen Bürger und Anwohner sollen eingebunden werden, anstatt sie auszugrenzen. Freiwillig wurde jede Menge Informationen gegeben und die Projektgesellschaft stellte sich offen allen Fragen. Die Konsequenz: die Mehrheit der Dänen ist für das Projekt und es gibt kein „Fehmarn 21“.

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Anders in Deutschland bei Großprojekten. Zum Beispiel „Stuttgart 21“ wo die Öffentlichkeit erst informiert wurde, als es zu spät war.

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In Hamburg soll eine der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands, die A7, verbreitert werden. In Hamburg-Stellingen von 6 auf 10 Fahrstreifen. Auch hier ist die Information der Stellinger Bürger und der betroffenen Anwohner nicht besser.

Die Stellinger Bürger wurden nicht mit eingebunden sondern eher ausgegrenzt.

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Die A7, die in Stellingen durch dichtbesiedeltes Wohngebiet verläuft, wird hier sogar auf den Privatgrundstücken der Anwohner gebaut. Im Imbekstieg, Schopbachweg, Olloweg und Nienredder stehen die Wohnhäuser teilweise nur 5 Meter neben dem zukünftigen Deckel der verbreiterten A7.

 

Einige Eigentümer wollten deswegen ihre Grundstücke komplett an den Staat verkaufen. Bei separaten Verhandlungen mit der BSU (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt) wollten sie den Verkauf durchsetzen. Zuerst war die BSU dagegen, sie lies sich jedoch nach einiger Zeit zu entsprechenden Verhandlungen drängen. Bedingung der BSU für den Abkauf der kompletten Grundstücke: alle Anwohner müssten verkaufen, also auch die, welche nicht verkaufen wollen. Dabei wurden die Anwohner, die trotz der jahrelangen Baustelle und der Nähe zur Autobahn bleiben wollen, von den Verkaufswilligen und der BSU ausgegrenzt. Erst als der ehemalige Senator für Stadtentwicklung Gedaschko von den Verhandlungen der BSU mit den Verkaufswilligen und der unzulässigen Ausgrenzung der Bleibewilligen erfuhr, stoppte er die Verhandlungen und verhinderte damit die Vertreibung der Bleibewilligen durch Nachbarn und BSU. In der Folge wurde der Projektleiter ausgetauscht und die DEGES wurde mit der Planung der A7 Erweiterung beauftragt. Jetzt war der Stellinger Deckel plötzlich möglich, sogar wegen dem Autobahnlärm zwingend notwendig. Was vorher laut BSU nicht möglich gewesen sein sollte, war mit den neuen Gutachten der DEGES die einzige Möglichkeit. Ohne den Stellinger Deckel ist der Lärmschutz nicht einzuhalten: kein Deckel = kein A7 Ausbau. Er müsste sogar ohne die Verbreiterung der Autobahn gebaut werden, da sich der Bund vor über 30 Jahren beim Bau der heutigen Autobahn zu einen nur durch den Deckel einzuhaltenden Lärmschutz verpflichtet hatte.

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Anfang 2011 begann mit der Auslegung der Ausbaupläne das Planfeststellungsverfahren zur A7 Verbreiterung in Stellingen. Auf einigen Veranstaltungen im vergangenen Jahr wurde so manche Informationen über den geplante Ausbau bekannt gegeben. Trotzdem blieben viele Fragen offen und viele Einwendungen wurden gegen den Plan erhoben.

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Leider sind die Stellinger Bürger und die betroffenen direkten Anlieger immer noch nicht mit eingebunden. Sie werden von den Planungen ausgegrenzt, obwohl es gerade die Stellinger Anwohner sind, die zukünftig mit der breiteren Autobahn und dem stärkeren Verkehr leben müssen. Selbst kleinste Änderungswünsche, direkt vor der Haustür, auf den jetzt noch zu Privatgrundstücken gehörenden Flächen des Autobahndeckels, werden einfach ignoriert! Außerdem soll auf die heute schon übervolle Kieler Straße noch mehr Verkehr verlagert werden um die A7 zu entlasten.

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In Deutschland wurde in letzter Zeit viel über Bürgerbeteiligung diskutiert, in Stellingen ist sie aber noch nicht angekommen und bei vielen Behördenmitarbeitern noch unbekannt.

Wie lange müssen wie noch warten, bis die betroffenen Bürger in solche Projekte mit eingebunden und berücksichtigt  und nicht mehr ausgegrenzt werden? Eine Frage, die bis jetzt ohne Antwort geblieben ist.

Beim Stellinger Deckel wäre noch Gelegenheit zum Dialog zwischen Behörden, Planern und den betroffenen Anwohnern.

 

Feuer im Elbtunnel,

ein LKW brannte im Elbtunnel aus.

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Das Planfeststellungsverfahren für den Stellinger Deckel hat gerade begonnen und im Elbtunnel geschieht das, was auch im neuen Stellinger Tunnel passieren könnte. Im 1 Kilometer langen Stellinger Tunnel sind die Autofahrer genauso gefährdet wie im längeren Elbtunnel.

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Zusätzlich ergibt sich die Frage, was passiert im gleichen Fall mit den Kleingärtnern und den Anliegern des Stellinger Deckels? Die Autofahrer können sich genau wie im Elbtunnel durch Fluchttüren, die alle 60 Meter in die Nachbarröhre führen (kürzerer Abstand als im Elbtunnel), in Sicherheit bringen. Am Wördemanns Weg befinden sich zwei Treppen, über die man aus beiden Tunneln ins Freie gelangen kann. Ebenso gelangt man über die dichter als im Elbtunnel liegenden Enden des Stellinger Deckels ins Freie.

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Im Normalbetrieb sollen die Autoabgase ungefiltert an den Tunnelenden entweichen. Was passiert mit dem Rauch, wenn es im Stellinger Tunnel brennt? Da der Stellinger Deckel erst noch gebaut werden muss, sollte er auch für alle Möglichkeiten sicher ausgelegt sein, dass weder die Autofahrer noch die Anwohner in unmittelbarer Nähe (teilweise keine 10 Meter entfernt) gefährdet werden.

Einige Fragen, die man Herrn Wiemer von der BSU stellen kann und sollte. Er kommt am 5. Mai zum Bürgerkomitee Stellingen und hat hoffentlich für alle befriedigende Antworten.

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Im Internet sind inzwischen einige Hundert Artikel über den Brand im Elbtunnel zu finden. Einige davon sind hier aufgelistet:

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Welt am Sonntag , 3.4.2011

Feuer im Elbtunnel legt Verkehr lahm

Es gilt als eines der schlimmsten Szenarien für den Elbtunnel: ein Feuer in einer der Röhren. Am Donnerstag ist das Szenario, auf das sich die Retter seit vielen Jahren vorbereiten, Wirklichkeit geworden.

http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article13053737/Feuer-im-Elbtunnel-legt-Verkehr-lahm.html

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welt online , 02.04.2011

Elbtunnel-Brand verschärft Hamburgs Stausituation deutlich

Sanierungsarbeiten werden sich bis in die kommende Woche hineinziehen

Am Montag wird entschieden, wie lange nur zwei Röhren zur Verfügung stehen

http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article13045882/Elbtunnel-Brand-verschaerft-Hamburgs-Stausituation-deutlich.html

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Hamburger Abendblatt , 2. April 2011

Nach Brand in Elbtunnel: Röhre bleibt gesperrt

Die Reparaturen dauern an: Brandmeldekabel, Rauchklappen und Lautsprecher wurden beschädigt. Autofahrer müssen mit Staus rechnen.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1841653/Nach-Brand-in-Elbtunnel-Roehre-bleibt-gesperrt.html

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NDR online , 01.04.2011

Lkw-Brand im Elbtunnel: Röhre bleibt gesperrt

Nach dem Lkw-Brand im Hamburger Elbtunnel bleibt die betroffene vierte Röhre vorerst gesperrt. Fachleute untersuchten am Freitag, welche Schäden Hitze und Rauch in der Röhre angerichtet haben.

http://www.ndr.de/regional/hamburg/elbtunnel137.html

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Handelsblatt Online , 31.03.2011

Evakuierung nach Feuer im Elbtunnel

Wegen eines in Brand geratenen Lkw mussten 150 Menschen aus dem Hamburger Elbtunnel in Sicherheit gebracht werden.

http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/evakuierung-nach-feuer-im-elbtunnel/4010016.html

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HAN-online , Unabhängiges und überparteiliches Nachrichtenportal für den Amtsbezirk Hamburg-Harburg und den Landkreis Harburg , 31. März 2011

Lkw-Brand , Feuer im Elbtunnel

Ein brennender Sattelzug im Hamburger Elbtunnel hat am Donnerstag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Rund 150 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, darunter auch der Fahrer des 38-Tonners.

http://www.han-online.de/incoming/article68670/Feuer-im-Elbtunnel.html

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bild.de – regional hamburg , 31.03.2011

Hamburg – Feuer im Hamburger Elbtunnel! Ein Lastwagen ist in Brand geraten, 150 Menschen wurden evakuiert.

In der Mitte der vierten Röhre des Hamburger Elbtunnels ist Donnerstag kurz nach 14 Uhr ein Lastwagen in Flammen aufgegangen.

http://www.bild.de/regional/hamburg/elbtunnel/feuer-lastwagen-elbtunnel-hamburg-17191104.bild.html

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.Die Welt , 11.09.2001

Verkehrsstaus nach Feuer im Elbtunnel

Kleinlaster geriet in der Oströhre des Elbtunnel aus noch unbekannter Ursache in Brand. Die Feuerwehr löschte schnell. Menschen kamen nicht zu Schaden

http://www.welt.de/print-welt/article475249/Verkehrsstaus_nach_Feuer_im_Elbtunnel.html