Oktober 2013


Ein Beschlussvorschlag und

eine Kleine Anfrage

im Bezirk Eimsbüttel

Am 25. September 2013 wird von Brunhilde Hesselbarth, Koorosh Armi und SPD-Fraktion ein Beschlussvorschlag mit dem Thema Brückensanierung im Zuge des A7 Ausbaus eingebracht: Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation dafür einzusetzen, dass bei den Planungen der neuen Brücken über die A7 folgende Punkte berücksichtigt werden, dass auf den Brücken Rungwisch / Niendorfer Gehege, Frohmestraße und Heidlohstraße beidseitig ein komfortabler Geh- und Radweg geplant werden möge. Diese Planungen sollen sich auch auf den weiteren Verlauf der Straße ausdehnen.

Nachzulesen im Internet:

www.spd-fraktion-eimsbuettel.de/bruckensanierung-im-zuge-des-a7-ausbaus/

Möglicherweise ist den Mitgliedern aus der Bezirksversammlung das zweijährige Planfeststellungsverfahren und der Planfeststellungsbeschluss vom 23.8.2013 und die mehrfache Auslegung der Pläne und des Beschlusses im Bezirksamt Eimsbüttel entgangen. Dreimal gab es Gelegenheit für Einsprüche, um die Planungen zu ergänzen oder zu korrigieren, auch der darin enthaltenen Brücken über die A7. Mehrere Verbände und Träger öffentlicher Interessen haben davon gebrauch gemacht. Es gab mehrere öffentliche Erörterungstermine, wo jeder sich zu Wort melden konnte. Warum hat die Bezirksversammlung oder eine Fraktion dabei nicht entsprechende Vorschläge und Einwendungen gemacht?

Wie die Brücken später aussehen sollen, kann im Planfeststellungsbeschluss und in den Plänen eingesehen werden. Beides ist im Internet veröffentlicht.

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In einer Kleine Anfrage werden vom Mitglied der Bezirksversammlung, Monika Rüter (SPD-Fraktion) am 21. August 2013 Fragen zum „Gutenberg-Tunnel“ gestellt. Der Gutenberg-Tunnel ist ein Durchgang unter den Bahngleisen zwischen dem Försterweg und der Gutenbergstraße, der vor allem von Schulkindern und Anwohnern aus der Umgebung genutzt wird.

Der „Gutenberg-Tunnel“ verdreckt und verkommt von Jahr zu Jahr immer mehr. Die Siele werden durch Schmutz und altes Laub verstopft, die Tunnel-Wände sind beschmiert und das Umfeld ist verdreckt. Es häufen sich deswegen die Beschwerden beim Stadtteil-Beirat Linse. Seit Jahren fühlte sich keine Behörde für die Beseitigung der Missstände für zuständig.

Aus der Antwort des Bezirksamtsleiters: „Gemäß Vertrag ist die Freie und Hansestadt Hamburg für den Tunnel verantwortlich. Der Wegebereich wird 1-mal wöchentlich von der SRH gereinigt. Es ist nicht bekannt, wann die Wände zuletzt in Bezug auf Graffiti bearbeitet wurden. Die Problematik der Siele und dem nicht abfließenden Wasser besteht seit Bau des Tunnels 1970. Aus bautechnischen Gründen ist dies eine komplexe Aufgabe. Derzeit wird der Einbau einer Entwässerungsrinne vor der Treppenanlage geprüft. Der Tunnel ist in einem verkehrssicheren Zustand. Graffiti beeinträchtigen die Benutzbarkeit nicht.“

Nachzulesen im Internet unter:

http://www.spd-fraktion-eimsbuettel.de/gutenberg-tunnel-2/

Mit anderen Worten: Die anderen sind zuständig, es wird etwas getan (auch wenn es keiner merkt), bekannte Mängel werden 40 Jahre lang nicht behoben und man kann trotz Dreck durch den verwahrlosten Tunnel gehen.

Im letzten Jahr war nach Aussage des Bezirksamtsleiters schon nach einem halben Jahr das Geld für die Pflege des öffentlichen Raums ausgegeben. Auch in anderen Hamburger Bezirken gibt es die gleichen Probleme, zum Beispiel im Bezirk Nord: CDU fordert höhere Strafen für Müllsünder:

http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article115689954/Hamburg-Kompakt.html

Müll 1

http://www.cdu-winterhude.de/images/stories/presseberichte/2013/MOPO_290413.jpg

Müll 2

http://www.cdu-nord.de/images/pdf/CDU_pro_Sauberkeit.pdf

Müll 3

http://www.abendblatt.de/incoming/article115869764/CDU-und-Gruene-fordern-hoehere-Strafen-fuer-Muellsuender.html

Müll 4

http://www.abendblatt.de/hamburg/article116736782/SPD-und-CDU-streiten-um-Massnahmen-fuer-mehr-Sauberkeit.html

Müll 5

Im Lichte dieser Tatsachen kann man für die Entwicklung im neuen, noch nicht gebauten Park auf dem Stellinger Deckel, nichts gutes erwarten. Am besten, es gibt nur einen kontrollierten Zugang wie z.B. schon vor hundert Jahren bei der Eröffnung der Parkanlagen von Planten und Blomen und den Wallanlagen.

Ein Vorschlag nach diesem Vorbild:

Parkordnung

 

DEGES-Vortrag am 11.9.2013

vor dem Wirtschaftsausschuss

des Schleswig-Holsteinischen-Landtages

 

Neben Hamburg wird die A7 in Schleswig-Holsten bis zum Autobahndreieck Bordesholm verbreitert. Der letzte Planfeststellungsbeschluss für diese ca. 60 km lange Strecke ist im Mai 2013 ergangen. Baubeginn für diesen ca. 330 Mio. € Abschnitt soll voraussichtlich Oktober 2014 sein. Mit dem Schleswig-Holsteiner Teil wird auch der Abschnitt Schnelsen in Hamburg gebaut. Beides zusammen wird von Privaten Firmen als Verfügbarkeitsmodel gebaut.

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Der Zeitplan für Schnelsen:

2014 – Ostseite provisorisch verbreitern

2015 bis 2016 – Westseite ausbauen

2017 bis 2018 – Ostseite ausbauen

 

In Stellingen sollen die Bauarbeiten ebenfalls 2014 beginnen um eine möglichst kurze Bauzeit zu realisieren. Damit sollen auch die dazugehörigen Belastungen so kurz wie möglich sein.

Der Stellinger Abschnitt teilt sich in zwei Teile auf:

Nördlich der Kieler Straße der Stellinger Deckel und südlich der Kieler Straße die Langenfelder Autobahnbrücke über den Binsbarg und die Eisenbahngleise.

 

Der Zeitplan in Stellingen:

2014 bis 2017 – die Langenfelder Brücke

2015 bis 2019 – der Stellinger Deckel

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Die Abschnitte Schnelsen und Stellingen werden somit fast zeitgleich gebaut. Bis 2019 sollte auch der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt Bahrenfeld/Othmarschen vorliegen. Von Volkspark bis zum Elbtunnel wird die A7 dann voraussichtlich mit dem Bahrenfelder Deckel von 2019 bis 2022 gebaut.

Auch wenn die A7 damit vom Elbtunnel bis Bordesholm verbreitert wurde, werden die Behinderungen wahrscheinlich nicht aufhören, auch südlich der Elbe muss das Brückenbauwerk der A7 erneuert werden.

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Ein PDF über den Vortrag der DEGES vom 11. September kann im Internet heruntergeladen werden (ca. 2,1 MB):

http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/umdrucke/1700/umdruck-18-1763.pdf

Informationsveranstaltung

zum Ausbau der A7 in Stellingen

am 15. Oktober 2013 im Haus der Jugend

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Inovation (BWVI), die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und das Bezirksamt Eimsbüttel veranstalten gemeinsam eine Informationsveranstaltung über den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau der A7 im Planungsabschnitt Stellingen. Gleichzeitig soll auch über die geplante Gestaltung des Stellinger Deckels informiert werden. Die Veranstaltung findet, wie schon einige vorher, im Haus der Jugend in Stellingen statt.

Plakat mit der Ankündigung der Informationsveranstaltung

Weil der geplante A7-Ausbau den Hamburger Autoverkehr und besonders Stellingen für die nächsten 10 Jahre stark beeinflussen und belasten wird, sind alle davon betroffen. Deswegen sollten auch alle Stellinger Bürger daran teilnehmen.

Beginn ist am 15. Oktober um 18:30 Uhr

im Haus der Jugend in Stellingen

Sportplatzring 71, 22527 Hamburg-Stellingen

der Eintritt ist frei.