Pressespiegel


Wird in Stellingen der A7-Ausbau

um Jahre verschoben?

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Die Eröffnung des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg verzögert sich um einige Monate. Viele Medien wie Zeitungen Fernsehsender berichten darüber. Im Internet sind ungezählte Beiträge dazu. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck geben Regierungserklärung vor ihren Parlamenten dazu ab und Klaus Wowereit bittet um Entschuldigung für das Flughafen-Chaos.

Berichte dazu Beispielsweise im Internet :

vom Hamburger Abendblatt,

der Berliner Morgenpost

oder der ZEIT ONLINE

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Am 29.4.2012 gab es eine Meldung auf NDR 90,3:

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer verschiebt den Ausbau der A7 in Stellingen um Jahre. Der meistbefahrene Abschnitt der A7 Deutschlands in Stellingen kommt erst an zweiter Stelle, der Abschnitt in Schnelsen und Schleswig Holstein wird vorgezogen und zuerst ausgebaut. Dadurch verzögert sich der Baubeginn in Stellingen um Jahre, zudem verlängert sich die gesamte Bauzeit. Durch die vorab verbreiterte A7 in Schleswig Holstein kommen mehr Fahrzeuge schneller zum Nadelöhr in Stellingen und stehen damit noch länger im Stau. Die Belastungen für die Anwohner und die Autofahrer steigen damit auf noch nicht da gewesene Ausmaße.

Und was passiert? nichts! Eine Sendung im NDR Fernsehen, ein Artikel in der Barmstedter Zeitung und einer in der TAZ, sonst schweigen.

Die Wirtschaft in Hamburg und ganz Norddeutschland forderte den Ausbau seit über 10 Jahren, die Planungen laufen seit fast 10 Jahren, und jetzt unnötige Verzögerungen. Vermeidbare Staus kosten Unsummen und die Umwelt erleidet unnötige zusätzliche Belastungen – und keiner protestiert!

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Seit über 40 Jahren warten tausende von Autobahnanlieger in Hamburg auf eine Minderung der Lärmbelastungen durch die A7, die Wirtschaft wartet auf eine verlässliche A7 und jetzt wird der Deckelbau in Stellingen ohne Not um Jahre verschoben und verlängert. Auch aus Wirtschaft und Industrie, die auf funktionierende Verkehrswege angewiesen sind, keine Reaktion. In Berlin wird wegen einiger Monate alle Welt in Bewegung gesetzt, in Hamburg sind jahrelange Verzögerungen bei einem Bundesweit einmaligen Tunnelbauprojekt auf einer der Meistbefahrenen Autobahnabschnitte Deutschlands nur eine Nebensache – die keinen interessiert, falls es überhaupt bemerkt wird!

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Laut dem Bericht in der TAZ wäre eine Reihenfolge der Bauabschnitte nie verbindlich festgelegt worden. Eine Behauptung, die man nicht glauben kann. Warum hat die DEGES den Beginn in Stellingen von Anfang an als fest stehend vermittelt? Oder sollte die Möglichkeit von Anwohnerklagen, die angekündigt wurden, die Ursache sein?

(„Und ohne den wissen wir auch noch nicht, wann wir überhaupt anfangen können, weil wir beispielsweise nicht wissen, ob und welche Anwohner klagen werden.“, Zitat der Pressesprecherin der Wirtschaftsbehörde Helma Krstanoski in der TAZ.)

Dann hätten die größten Kritiker des Stellinger Deckels unter den Anwohnern sich selbst die größeren Belastungen zu verdanken und alle anderen Anwohner können sich dafür bei ihnen bedanken!

Die Meldungen dazu im Internet:

Die Barmstedter Zeitung,

die TAZ

oder im NDR

Zeitungsartikel zum A7 Ausbau in Stellingen

im Dezember 2011

Im Dezember 2011 sind wieder etliche Artikel über den geplanten A7 Ausbau im Abschnitt Stellingen erschienen. Sie zeigen wieder, dass es immer noch erhebliche Unklarheiten über das Ausmaß der Autobahndeckel und die Auswirkungen auf den Verkehr während der Bauzeit gibt.

Extreme Verkehrsverhältnisse und Staus wird es im März 2012 geben. Vom 23. bis zum 26. März 2012 wird die A7 in Stellingen voll gesperrt. Die Autofahrer sollen großräumig ausweichen. Mit „großräumig“ ist der gesamte Großraum Hamburg gemeint. Wer nicht stundenlang im Stau stehen will, sollte die Bahnen benutzen oder zu Fuß gehen. Es wird ein Vorgeschmack auf die jahrelange Bauzeit sein. Bis zur Vollendung des A7 Ausbaus mit den 3 Autobahndeckeln in Hamburg wird es wohl 2020 werden.

Solange werden alle mit den dazugehörigen Staus leben müssen. Ob Stellingens Straßen danach den durch die ausgebaute und verbreiterte Autobahn A7 gestiegenen Verkehr überhaubt verkraften können, wird sich erst hinterher herausstellen. Wenn nicht, hilft nur eins: Die Ausfahrten von der A7 zur Kieler Straße wieder zurückbauen.

Außer den Artikeln vom Dezember 2011 unten

gibt es noch über 250 weitere Artikel im Internet,

die

> HIER <

zu finden sind.

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Hamburger Abendblatt, http://www.abendblatt.de , 29.12.2011
A-7-Deckel: FDP spricht von Schlamperei
Auch CDU und GAL kritisieren: Mehrkosten durch Belüftung, Beleuchtung und höhere Decken seien dem Senat schon bekannt gewesen.
Über eine mögliche Verteuerung wurde bereits spekuliert, jetzt ist klar: Der Bau der A-7-Deckel in Schnelsen und Stellingen wird rund 112 Millionen Euro mehr kosten als geplant. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des FDP-Verkehrspolitikers Wieland Schinnenburg hervor. Darin heißt es wörtlich: „Gegenüber der ersten Kostenschätzung (…) vom August 2008 würden sich für die Abschnitte Stellingen und Schnelsen zusätzliche Kosten für Bau – und Grunderwerb in Höhe von circa 94 Millionen Euro für den Bund und circa 18 Millionen Euro für Hamburg ergeben.“ Danach müsste die Stadt nun insgesamt 185 Millionen Euro, der Bund 322 Millionen Euro bezahlen.
www.abendblatt.de/hamburg/article2141054/A-7-Deckel-FDP-spricht-von-Schlamperei.html

Hamburger Abendblatt, http://www.abendblatt.de , 29.12.2011
A-7-Deckel soll 112 Millionen Euro teurer werden
Hamburgs neue Schätzung: Kosten des Bauprojekts liegen bei einer halben Milliarde Euro
Auf den Kosten liegt kein Deckel: Der Bau der geplanten A-7-Überdeckelung in den Abschnitten Stellingen und Schnelsen wird insgesamt 112 Millionen Euro teurer als bisher angenommen. Das geht aus der Antwort des SPD-Senats auf eine Kleine Anfrage des FDP-Verkehrspolitikers Wieland Schinnenburg hervor. Bereits in der vergangenen Woche war über Mehrkosten spekuliert worden, nun ist erstmals die konkrete Summe bekannt.
www.abendblatt.de/hamburg/article2141026/A-7-Deckel-soll-112-Millionen-Euro-teurer-werden.html

http://www.barmstedter-zeitung.de , 29. Dezember 2011
A7-Deckel wird 40 Prozent teurer
Der Lärmdeckel über der Autobahn 7 in Hamburg wird deutlich teurer als geplant. Für zwei der drei Deckelabschnitte kalkuliert der Senat nun mit Gesamtkosten von 396 Millionen Euro – 112 Millionen Euro mehr als bislang. Das geht aus der Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage des FDP-Bürgerschaftsabgeordneten Wieland Schinnenburg hervor. Hochgerechnet auf die gesamte 3,4 Kilometer lange Überbauung würden die Kosten auf rund eine Milliarde Euro steigen. Eingerechnet ist dabei die gleichzeitige Verbreiterung der A 7 zwischen Elbtunnel und der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein um zwei Fahrbahnen je Richtung.
www.barmstedter-zeitung.de/nachrichten/norddeutschland/ . . /a7-deckel-wird-40-prozent-teurer.html

shz, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, , 29. Dezember 2011
112 Millionen Euro mehr, Lärmdeckel über der A7 wird teurer
Nicht nur die Elbphilharmonie kostet immer mehr Geld: Der Hamburger Senat hat die Kosten für einen Lärmschutz-Deckel auf der A7 neu berechnet.
Der Lärmdeckel über der Autobahn 7 in Hamburg wird deutlich teurer als geplant. Für zwei der drei Deckelabschnitte kalkuliert der Senat nun mit Gesamtkosten von 396 Millionen Euro – 112 Millionen mehr als bislang. Das geht aus der Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage des FDP-Bürgerschaftsabgeordneten Wieland Schinnenburg hervor. Hochgerechnet auf die gesamte 3,4 Kilometer lange Überbauung würden die Kosten auf rund eine Milliarde Euro steigen. Eingerechnet ist dabei die gleichzeitige Verbreiterung der A7 zwischen Elbtunnel und der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein um zwei Fahrbahnen je Richtung.
www.shz.de/nachrichten/ . . /schaetzungen-verfeinert-laermdeckel-ueber-a-7-wird-teurer.html

WELT ONLINE Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Sport, Kultur, Wissenschaft, Literatur, Reise, Motor, Stil und Internet , 29.12.2011
A-7-Deckel kostet Stadt 18 Millionen Euro mehr
Der Bau der beiden A-7-Deckelabschnitte in Stellingen und Schnelsen kostet 112 Millionen Euro mehr als ursprünglich veranschlagt. Zwar macht sich der Großteil der Mehrbelastung in der Kasse des Bundes bemerkbar. Doch auch Hamburg wird voraussichtlich 18 Millionen Euro draufzahlen müssen – bislang galten 167 Millionen als Rechenbasis. Wie teuer der Abschnitt in Bahrenfeld und Othmarschen wird, ist noch gar nicht beziffert – der Baustart erfolgt dort erst später.
www.welt.de/print/die_welt/ . . /A-7-Deckel-kostet-Stadt-18-Millionen-Euro-mehr.html

http://www.ndr.de, Norddeutscher Rundfunk, NDR regional Hamburg , 29.12.2011
Kosten für A-7-Deckel steigen deutlich an
Der Autobahndeckel soll bislang getrennte Stadtteile wie Schnelsen und Stellingen wieder verbinden. Die Mehrkosten für die Abschnitte des Autobahndeckels in Schnelsen und Stellingen liegen erstmals auf dem Tisch. Die Stadt Hamburg muss 18 Millionen Euro mehr bezahlen als gedacht, für den Bund fallen sogar 94 Millionen Euro mehr an. Die Zahlen gehen aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bürgerschaftsfraktion hervor.
www.ndr.de/regional/hamburg/autobahndeckel149.html

Hamburger Abendblatt , http://www.abendblatt.de ,19.12.2011
A-7-Deckel wird teurer – FDP fordert Gutachten
Der geplante Deckel über die A 7 nördlich des Elbtunnels wird vermutlich teurer als bislang geplant. „Alle Deckel-Abschnitte unterliegen einer Kostensteigerung gegenüber der ersten Schätzung“, heißt es nach einem Bericht des Senders NDR 90,3 in einer Drucksache der Behörde für Wirtschaft und Verkehr. Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof (SPD) bestätigte gegenüber dem Abendblatt, dass Veränderungen an der Architektur des Autobahn-Überbaus nötig werden, die die Kosten vermutlich steigen lassen:
www.abendblatt.de/hamburg/article2131359/A-7-Deckel-wird-teurer-FDP-fordert-Gutachten.html

quaeng.de , wir schreiben Hamburg , quaeng media UG , 17. Dezember 2011

A7 Ende März 2012 komplett gesperrt

Das hört der Autofahrer von heute eher ungern: Die A7 wird in Hamburg im März 2012 für ein komplettes Wochenende gesperrt. Wer breiter werden will, muss dicht machen. Was passiert eigentlich, wenn man die Autobahn 7 in Hamburg komplett sperrt? Die Frage wird zwischen dem 23. bis 26. März 2012 beantwortet werden. Die ersten Vorbereitungen für die Verbreiterung der A7 auf acht Spuren stehen an.

http://quaeng.de/a7-ende-marz-2012-komplett-gesperrt-15980/

Hamburger Abendblatt , http://www.abendblatt.de , 17.12.2011

A 7 wird im März zwei Tage lang voll gesperrt

Ein Vorgeschmack auf den A7-Deckelbau: Eine Brücke wird ausgetauscht.  Es wird Bilder geben wie in Zeiten der Ölkrise und des Fahrverbots für Privat-Pkw in den Siebzigerjahren: Polizei und Verkehrsbehörde werden am vorletzten Märzwochenende 2012 die Autobahn 7 zwischen der Anschlussstelle Stellingen und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest in beide Richtungen komplett sperren. Grund: Eine Bahnbrücke über die Autobahn wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. „Die Vollsperrung beginnt am 23. März um 22 Uhr und endet am 26. März gegen 6 Uhr“, sagt Andreas Rieckhof, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Das sei eine sportliche Herausforderung und werde für viel Aufregung in der Stadt sorgen. „Aber ich bin mir sicher, dass wir die Situation, wenn auch nicht ohne Probleme, geregelt bekommen werden.“

www.abendblatt.de/hamburg/A-7-wird-im-Maerz-zwei-Tage-lang-voll-gesperrt.html

http://www.radiohamburg.de , 17.11.2011

Ende März 2012 wird die Autobahn 7 für ein Wochenende komplett gesperrt.

Grund sind Bauarbeiten an einer Brücke. Eine Autobahn komplett ohne Autos – das kommt so gut wie nie vor. Der geplante Lärmschutzdeckel über die A7 hier in Hamburg sorgt aber im kommenden Jahr – genauer Ende März – für eine erste Vollsperrung – und zwar bis zu 56 Stunden lang. Die A7 wird am 23.März von Freitagabend – bis Montag früh den 26. März in beide Richtungen voll gesperrt. Betroffen ist die Strecke zwischen der Anschlussstelle Stellingen und dem Dreieck Hamburg-Nordwest. Autofahrer bei uns haben aber noch bis Ende März Zeit, sich innerlich auf Staus einzustellen.

www.radiohamburg.de//2011/Dezember/Vollsperrung-A-7-bis-zu-56-Stunden-gesperrt

http://www.ndr.de , 16.12.2011 18:09 Uhr

A 7 in Hamburg im März tagelang gesperrt
Die Autobahn 7 wird im Frühjahr 2012 in Hamburg für ein ganzes Wochenende dicht gemacht. Die beidseitige Vollsperrung zwischen Stellingen und dem Dreieck Nordwest ist nötig, um die Brücke der Güterumgehungsbahn zu erneuern. Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof sagte am Freitag NDR 90,3, es gebe leider keine Alternative zu der Sperrung vom 23. bis 26. März.
www.ndr.de/regional/hamburg/autobahn435.html

Hamburger Morgenpost , http://www.mopo.de ,15.12.2011

Bauarbeiten: Mega-Stau auf der A7

Im März nächsten Jahres könnte es auf der A7 zu einem Mega-Stau kommen: Die Autobahn wird an einem ganzen Wochenende (!) zwischen der Anschlussstelle Stellingen und dem Autobahndreieck Nordwest in beide Richtungen voll gesperrt. Grund sind Bauarbeiten an der Brücke der Güterumgehungsbahn.

http://www.mopo.de/polizei/maerz-2012-bauarbeiten–mega-stau-auf-der-a7.html

http://www.ndr.de , 15.12.2011
Bauarbeiten an der A 7 starten vermutlich 2014
Viele Pendler, Spediteure und Touristen warten sehnsüchtig darauf: Die Autobahn 7 zwischen Bordesholm und Hamburg soll verbreitert werden. Nachdem der Bund am Mittwoch das Vergabeverfahren für das Projekt gestartet hat, rechnet Wirtschaftsminister de Jager damit, dass ab 2014 gebaut werden kann. Spätestens 2018 soll es dann freie Fahrt auf dem Autobahnabschnitt geben.
www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/autobahnausbau107.html

Kieler Nachrichten online , 15.12.2011
A7 zwischen Bordesholm und Elbtunnel Schon 2018 sechsspurig?
Wer A7 sagt, denkt Stau: Sie ist die längste Autobahn Deutschlands, Hauptverkehrsader in Schleswig-Holstein – und chronisch verstopft. Nun geht der seit Jahren geplante sechs- und im Hamburger Stadtgebiet sogar achtstreifige Ausbau der Nord-Südverbindung zwischen Dreieck Bordesholm und Elbtunnel in die heiße Phase. Gestern startete Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) das Vergabeverfahren für das ÖPP-Vorhaben. 2018 soll der Ausbau beendet sein.
http://kn-online.de/schleswig_holstein/aus_dem_land/266267-Schon-2018-sechsspurig.html

Hamburger Abendblatt , http://www.abendblatt.de ,14.12.2011
Steht der A7-Deckel in Bahrenfeld vor dem Aus?
Besitzer der Bahrenfelder Autobahnmeisterei soll für Verkauf eine Geldsumme fordern, die für die Stadt nicht zu stemmen sein könnte.
Die Pläne für einen Deckel über die Autobahn 7 im Bereich Bahrenfeld könnten möglicherweise hinfällig werden. Grund ist eine Forderung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) in Bonn, die für den nowendigen Verkauf der Autobahnmeisterei 6,9 Millionen Euro und damit mehr als bislang angenommen von der Stadt verlangt.
www.abendblatt.de/hamburg/Steht-der-A7-Deckel-in-Bahrenfeld-vor-dem-Aus.html

Behörden Spiegel , 14.12.2011
Vergabeverfahren für ÖPP-Projekt A 7
Heute startet das Verfahren zur Vergabe des länderübergreifenden Betreibermodells A 7 Neumünster-Nord – Hamburg-Nordwest. Das teilte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer in Berlin mit.
Das Projekt sieht den sechs- bzw. achtstreifigen Ausbau des rund 65 Kilometer langen Teilstückes der A 7 zwischen dem Autobahndreieck Bordesholm und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest sowie die Erhaltung und den Betrieb des rund 59 Kilometer langen Abschnitts zwischen der Anschlussstelle Neumünster-Nord und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest über einen 30jährigen Vertragszeitraum vor.
www.behoerden-spiegel.de/icc/Internet/sub/107/10770210-fe11-a3b2-1718a438ad1b.htm

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung , 14.12.2011
Vergabeverfahren für ÖPP-Projekt A 7 startet
Ramsauer: Das ist ganz im Sinne der Nutzer, also der Autofahrer
Heute startet das Verfahren zur Vergabe des länderübergreifenden Betreibermodells A 7 Neumünster-Nord – Hamburg-Nordwest. Das teilte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer in Berlin mit.
www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2011/261-ramsauer-oepp-a7.html

EIDELSTEDTER ANZEIGER NR.49 – MITTWOCH, 7. DEZEMBER 2011
„Verkehrsplanung in Teelichtatmosphäre“
Eidelstedter CDU greift Senat an
Eidelstedts CDU ist schwer unzufrieden mit dem Senat. Auf eine umfangreiche Anfrage zum Ausbau der A7 und dessen Auswirkungen für den Verkehr in den betroffenen Stadtteilen bekam der Bürgerschaftsabgeordnete Olaf Ohlsen die Antwort, dass in dieser Zeit „sowohl im Berufsverkehr als auch in Ferienzeiten nicht mit einer signifikanten Verkehrsumlagerung“ zu rechnen ist – schließlich bleibe die Anzahl der jetzigen Spuren auch während der Bauzeit auf der A7 erhalten.
www.lokale-wochenzeitungen.de/uploads/ausgaben/ea/2011_49/ea_12.pdf

Hamburger Abendblatt , http://www.abendblatt.de , 03.12.201
Anwohner hoffen auf größeren Deckel über die A 7
Die Chancen auf eine fast durchgehende Überdeckelung der Autobahn 7 nördlich des Elbtunnels sind wieder gestiegen. Nachdem der Senat es bislang aus Kostengründen abgelehnt hatte, ein knapp 250 Meter langes Teilstück zwischen Behringstraße und S-Bahn zu schließen, gibt es jetzt doch ein Entgegenkommen.
www.abendblatt.de/ . . . /Anwohner-hoffen-auf-groesseren-Deckel-ueber-die-A-7.html

http://www.ndr.de , 02.12.2011
Wird der A-7-Deckel doch verlängert?
Hamburgs Wirtschafts- und Verkehrsbehörde versucht entgegen vorheriger Ankündigungen nun doch, den geplanten Autobahndeckel bis Othmarschen zu verlängern. Der zuständige Staatsrat Andreas Rieckhoff (SPD) sagte am Freitag im Gespräch mit NDR 90,3, er führe darüber Gespräche, unter anderem auch mit Bundesbehörden.
www.ndr.de/regional/hamburg/autobahndeckel145.html

die Tageszeitung , http://www.taz.de , 2.12.2011

Autobahndach kommt doch , Was auf den Deckel
Ein Investor will auf der Fläche nördlich des Elbtunnels Wohnungen bauen. Damit könnte das Dach über der Autobahn 7 doch auf voller Länge finanziert werden.
HAMBURG taz | Der Deckel über der Autobahn A 7 nördlich des Elbtunnels könnte doch auf voller Länge gebaut werden. Die Stadt hat neue Verhandlungen mit dem Bundesamt für Immobilienwirtschaft aufgenommen, um die Verlegung der Autobahnmeisterei vom Tunneleingang nach Stellingen zu erreichen. Das bestätigte die Sprecherin der Wirtschafts- und Verkehrsbehörde, Susanne Meinecke, gegenüber der taz.
www.taz.de/!83027/

Über 250 weitere Presseartikel von 1964 bis heute, die im Internet nachzulesen sind, findet man hier:

www.neues-stellingen.de/Presse/A7_Ausbau_in_der_Presse.html

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer

will mehr Bürger-Beteiligung bei Großprojekten

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Peter Ramsauer will die Bürger bei großen Infrastrukturprojekten früher und umfassender als bisher beteiligen und mit einbinden. „Die Verfahren haben sich als nicht hinreichend erwiesen, um die Betroffenen wirklich zu Beteiligten zu machen“, sagte der Verkehrsminister im Zusammenhang mit Stuttgart 21 in der „Süddeutschen Zeitung“.

Diese Aussage von Peter Ramsauer kann im Zusammenhang mit dem A7 Ausbau in Stellingen voll bestätigt werden.

Trotz der Ideenbörse für den Stellinger Deckel findet sich nur sehr wenig davon in den bisherigen Planungen wieder. Mehrfache Einwendungen und Anregungen von etlichen Anwohnern des zukünftigen Stellinger Deckels wurden schlichtweg ignoriert. (Die Planungen am Bebauungsplan Stellingen 65 gehen erst nach dem Planfeststellungsbeschluss zum A7 Ausbau weiter. Er ist die rechtliche Voraussetzung des Bebauungsplans.) Für den Ausbau der A7 und das Planfeststellungsverfahren gilt das Gleiche. Beim Erörterungstermin wurde nichts geklärt, die Planer bekräftigten nochmals ihre Planungen und verkündeten zudem noch einige Planänderungen, die notwendig sein sollen.

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Laut Peter Ramsauer sei eine Beteiligung an Planungen schon erforderlich, noch ehe das formale Verfahren beginne.

Das ist in Stellingen nicht mehr möglich.

Das Planfeststellungsverfahren zum A7 Ausbau läuft seit Januar 2011 und der Bebauungsplan des Stellinger Deckels wird vom Landschaftsarchitekten Weidinger in Berlin entwickelt, bisher ohne die Stellinger.

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Außerdem sagte Ramsauer, künftig sollten auch diejenigen stärker eingebunden werden, die von einem Vorhaben profitieren. „Bisher hieß Bürgerbeteiligung doch immer nur, die Gegner zu beteiligen. Das reicht nicht“, sagte er.

Das fordern etliche Stellinger Initiativen und das Stellinger Bürgerkomitee schon seit Jahren.

Die Autofahrer würden vom A7 Ausbau profitieren, ebenso die Stellinger. Der Lärm der A7 wird erheblich geringer, nur der Lärm der Kieler Straße, auf der dann mehr Fahrzeuge von der Autobahn fahren, wird lauter. Ebenso der Fluglärm der Einflugschneise und der von der Güterumgehungsbahn werden bleiben.

Leider müssen bis zur leiseren A7 etliche Anwohner große Opfer für die Allgemeinheit bringen. Die Autobahn wird teilweise auf bisherigen Privatgrundstücken gebaut. Dadurch gehen große Teilflächen für die Anwohner auf Dauer verloren. Der immer wieder verschobene Baubeginn und die lange Bauzeit mit den damit verbundenen Belastungen verlangen zusätzlich von allen Erhebliches ab. Trotzdem sind die meisten Stellinger für den Stellinger Deckel. Die Opferbereitschaft bei den Stellingern hat aber Grenzen, auch wegen dem 40 Jahre andauernden gesundheitsschädlichen Lärm, der hier bereits zum Wohle der Allgemeinheit ertragen wurde und wird.

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Der Bundesverkehrsminister kündigte ein Gesetz an, mit dem die Verwaltungsverfahren „übersichtlicher und konfliktfreier“ gestaltet werden sollen. Die Bürger sollen stärker mitreden dürfen. Allerdings müssten die Bürger von dieser Möglichkeit auch Gebrauch machen.

Das gilt auch hier und besonders für die Verwaltung und Planer des A7 Ausbaus.

Leider wurde von deren Seite von dieser Möglichkeit bisher viel zu wenig gebrauch gemacht, trotz jahrelanger Angebote und Nachfragen. Immer wieder wurden die Verantwortlichen und Planer eingeladen, mit den Bürgern vor Ort zu reden. Selbst ein Bundesverkehrsminister ist in Stellingen willkommen, wenn er damit für eine übersichtlichere und konfliktfreiere Planungs- und Bauzeit sorgen könnte.

Einige Artikel vom 22.11.2011 im Internet,

die über Peter Ramsauers Forderungen berichten:

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http://nachrichten.t-online.de/verkehrsminister-ramsauer-will-mehr-buergerbeteiligung-bei-grossprojekten/id_51667162/index

www.zeitong.de/ng/da/2011/11/22/verkehrsminister-ramsauer-will-mehr-buerger-beteiligung-bei-grossprojekten/

www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ramsauer-will-buerger-staerker-beteiligen/5873090.html

www.stern.de/politik/deutschland/ramsauer-buerger-bei-grossprojekten-mehr-einbinden-1754044.html

Und im Übrigen eine  > alte Forderung <

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Es ist soweit,

der Bebauungsplanentwurf für den

Stellinger Hof (Stellingen 63)

wird öffentlich ausgelegt.

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Aus dem Text des AMTLICHER ANZEIGER Nr. 40 vom 24.5.2011:

Der Entwurf des Bebauungsplans und seiner Begründung werden in der Zeit
vom 1. Juni 2011 bis 30. Juni 2011
an den Werktagen (außer sonnabends) während der Dienststunden (montags bis donnerstags 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, freitags 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr) bei dem Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung des
Bezirksamtes Eimsbüttel, Grindelberg 66, X. Stock, Raum 1010, 20144 Hamburg,
öffentlich ausgelegt.

Der Bebauungsplan Stellingen 63/Eidelstedt 70 soll die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit von Einzelhandelsnutzungen in ausgewiesenen Außen-, Gewerbe- und Industriegebieten differenziert neu regeln und begrenzen, um das Bezirksentlastungszentrum Eidelstedt und die geplante „Neue Mitte Stellingen“ entsprechend ihren Funktionen im Hamburgischen Zentrensystem zu schützen. Zuwächse und größere Erweiterungen von zentrenrelevanten Einzelhandelsnutzungen im Plangebiet sollen ausgeschlossen oder weitestgehend auf den Bestand begrenzt werden und Gewerbeflächen für produzierende oder andere Gewerbebetriebe gesichert werden. Zudem sollen im Abschnitt des Plangebietes eine Qualitätsverbesserung des Düngelau-Grünzugs und Aufwertung der Freiraumverbundfunktionen des „2. Grünen Ringes“ erreicht werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

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Der Amtliche Anzeiger mit dem ganzen Text im Internet:
Dazu gehören:

Öffentliche Auslegung einer Änderung des Flächennutzungsplans „Gewerbliche Bauflächen nördlich der Güterumgehungsbahn in Eidelstedt“

Auslegung einer Änderung des Landschaftsprogramms, identisch mit dem Bereich der Änderung des Flächennutzungsplans

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfs Stellingen 63/Eidelstedt 70

AMTLICHER ANZEIGER Nr: 40

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Der Bebauungsplan soll die Einzelhandelsnutzungen neu regeln und begrenzen. Zuwächse und größere Erweiterungen von zentrenrelevanten Einzelhandelsnutzungen im Plangebiet sollen ausgeschlossen oder weitestgehend auf den Bestand begrenzt werden.

Das bedeutet, Einzelhandel (z.B. Rewe, Budni oder andere vergleichbare) soll begrenzt oder ausgeschlossen werden!

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Es gibt keine Entwicklung des Standortes Stellinger Hof   und

(die Entwicklung soll für viel Geld woanders – im Eidelstedt-Center – stattfinden, dabei gibt es jetzt schon Leerstand in Eidelstedt)

keine Sicherheit, das man auf Dauer weiter im Stellinger Hof einkaufen kann.

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Wenn von vornherein keiner erweitern, modernisiern oder sich neuen Gegebenheiten anpassen kann, werden möglicherweise auf Dauer auch vorhandene Geschäfte oder Strukturen verschwinden.

Die Stellinger Bürger haben nur jetzt die Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen. Auf jeden Fall sollten alle Interessierten und alle betroffenen Stellinger Bürger sich die Pläne im Juni ansehen.

Wenn diese Gelegenheit verstrichen ist, gegen die Pläne Einwendungen zu erheben oder Verbesserungsvorschläge zu machen, wird es keine weitere geben. Dies ist die letzte Möglichkeit, über die Zukunft des Stellinger Hofs mitzureden!

Das Kundenzentrum Stellingen zum Dritten

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Ab dem 23. Mai 2011 soll das Kundenzentrum aus sogenannten betriebsbedingten Gründen für mindestens 3 Monate die Tore schließen.

Zwei der 6 Mitarbeiter sind für längere Zeit krankgeschrieben. Weil mit den restlichen 4 Mitarbeitern kein verlässlicher Betrieb garantiert werden könne, wird das Kundenzentrum kurzerhand ganz geschlossen. Die Verwaltung schließt es lieber ganz bevor man zu Gunsten der Stellinger Bevölkerung wenigstens einen eingeschränkten Betrieb aufrecht erhält. Selbst der Bezirk Eimsbüttel räumte ein, das das Kundenzentrum gerade jetzt besonders von den Stellinger und Eidelstedter Bürgern gebraucht würde. Trotzdem die Schließung zum Nachteil derer, die darauf angewiesen sind..

Wahrscheinlich wird man nach 3 Monaten feststellen, wenn es drei Monate ohne das Stellinger Kundenzentrum ging, kann man auch gleich ganz darauf verzichten. Dabei vergisst die Verwaltung, das sie für die Bürger da ist und nur deswegen ihre Daseinsberechtigung hat. Wenn die berechtigten Belange der Bürger ignoriert werden, wird auch die Verwaltung überflüssig und kann eingespart werden.

Wenn man das Kundenzentrum nicht durch direkten Beschluss ohne massiven örtlichen Protest schließen kann, dann wird es eben „betriebsbedingte“ stückweise geschlossen.

Das Ergebnis ist das Selbe: Das Kundenzentrum wird geschlossen!

Es wurde in den letzten 10 Jahren ja schon öfter versucht, es gegen den Willen der Stellinger und Eidelstedter Bürger zu schließen.

Wegen ein paar tausend Euro werden ganze Stadtteile von Hamburg vom Service ausgeschlossen während an anderen Stellen Millionen unnütz zum Fenster hinausgeworfen werden. Da wären die zusätzlichen Kosten für die Elbphilharmonie oder die U4 und anderes.

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Einfacher wäre es, gleich ganze Bezirke einzusparen.

Die 7 Hamburger Bezirke könnten auf 3 reduziert werden. Einmal links der Alster, einmal rechts der Alster und einmal südlich der Elbe. Dann gäbe es nur noch Hamburg West, Hamburg Ost und Hamburg Süd. Man könnte sie auch Altona, Wandsbek und Harburg nennen. Hamburgs Innenstadt käme zu Altona da Wandsbek, Bergedorf und die Marschlande eine größere Fläche haben. Der Hafen käme komplett zu Harburg damit die Zuständigkeit in einer Hand ist.

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Der Vorteil:

4 Verwaltungen mit den entsprechenden Kosten, ebenso Personalkosten für Bezirksamtsleiter und andere fallen weg. Für das eingespart Geld könnte vor Ort ein besseren Service für alle Bürger gewährleistet werden, kein Kundenzentrum müsste eingespart werden, die Bürgernähe wäre gegeben. Ein weiterer Vorteil für Hamburg West/Altona: Die Rivalitäten und Interessen um den A7 Ausbau zwischen Altona und Eimsbüttel sind damit nicht mehr vorhanden da die gesamte A7 nur noch in einem Bezirk liegt. Dann könnte endlich eine einheitliche Planung zum Vorteil aller durchgeführt werden. Im übrigen gehörte Stellingen schon 1927 zu Altona als von einem großen Hamburg noch keine Rede war.

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Im Internet Beiträge zu diesem Thema:

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http://www.abendblatt.de/hamburg/article1897439/Kundenzentrum-Stellingen-fuer-drei-Monate-dicht.html

http://www.hamburg1.de/aktuell/Schlie%C3%9Fung_des_Kundenzentrums_in_Stellingen-7614.html

http://www.jusline.de/index.php?cpid=8d9dec3ece36c05c3417a89eec877615&feed=114724

http://cms.prima-support.de/uploads/ausgaben/ea/2011_21/ea_03.pdf

https://neuesstellingen.wordpress.com/2011/04/17/das-kundenzentrum-zum-2/

Das Kundenzentrum, zum Zweiten

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Mitte März fand in Jork im Alten Land eine zweitägige Klausurtagung statt. Das Ergebnis: „Bezirksverwaltung auf Kurs 2020 bringen“. Es beinhaltet die Dienstleistungen und Einsparungen, welche die Bezirke leisten sollen. Die Bezirksamtsleiter sollen hinter diesem Papier stehen.

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Großen Anteil an den Einsparungen haben die Online-Offensive und die Telefon-Offensive. Die Bürger sollen ihre Anliegen größtenteils online oder Telefonisch abschließend erledigen. Dabei sollen die Bürger auf einen persönlichen Behördenbesuch verzichten.

Wenig frequentierte Kundenzentren könnten dann geschlossen werden!

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Schon mehrfach wollten die letzten Eimsbüttler Bezirksamtsleiter das Kundenzentrum im Stellinger Rathaus schließen! Das sollte ca. 50.000 Euro Einsparungen im Jahr bringen. Die Begründungen waren immer die Gleichen: Einsparungen!

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Wenn von den 40.000 Vorgängen im Jahr möglicherweise die Hälfte online erledigt werden könnte, müsste die andere Hälfte wesentlich weitere Wege auf sich nehmen, um die vom Staat geforderten Erledigungen zu machen. Das bedeutet mehr Verkehr auf Stellingens überfüllten Straßen, weitere Wege und mehr Zeitverlust für Stellingens und Eidelstedts (hier wurde das Ortsamt schon vor Jahren eingespart) Bürger. Es würde vor allen die älteren, alle ohne Internet, alle sowieso schon von der Gesellschaft benachteiligten, besonders treffen.

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Die Kosten, die der Bezirk Eimsbüttel in Stellingen einsparen will (50.000 Euro) werden mit den zusätzlichen Fahrtkosten auf die Bürger abgeschoben (HVV einfache Fahrt – 1,80 Euro und zurück 1,80 Euro mal 20.000 kann 72.000 Euro extra Kosten für die Bürger ergeben). Auch wer nicht mit dem HVV fährt hat Kosten für Benzin oder anderes.

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Wäre es nicht ehrlicher, für die Dienstleistungen, auf welche die Bürger angewiesen sind, einfach die Gebühren zu erhöhen und das den Bürgern nachvollziehbar zu erklären?

Oder einfach, von jedem 1 Euro Eintritt zu verlangen?

Oder die jährlichen Folgekosten für die Elbphilharmonie einzusparen (6,4 Millionen Euro (http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,745963,00.html))?

Damit wäre das Kundenzentrum Stellingen für 128 Jahre gesichert, die Elbphilharmonie nicht einmal bis zu ihrer 2013 geplanten Eröffnung.

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Einige Zeitungsartikel zum Nachlesen im Internet:

(Die Abendblatt Zugänge sind nur Abendblatt Kunden zugänglich)

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WELT ONLINE Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft und anderen, 14.04.2011

Bezirke müssen drastisch sparen

Trotz zahlreicher neuer Aufgaben will der Senat kein zusätzliches Geld für die Verwaltung freigeben – Neuer Personalausweis, EU-Verordnungen und Bundesgesetze führen zu starker Mehrbelastung

. . . .Sie (die Bezirksamtsleiter) entwerfen darin eine Vision der Verwaltung in fünf bis zehn Jahren und bieten dem Senat einen „Vertrag für Hamburg“ an. So sollen die Bürger Formalia vermehrt über das Internet oder am Telefon erledigen können. Einzelne Kundenzentren könnten dann wegfallen und die Öffnungszeiten der verbleibenden verlängert werden.

www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article13170125/Bezirke-muessen-drastisch-sparen.html

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Hamburger Abendblatt , http://www.abendblatt.de , 13. April 2011

Ämter sollen in Hamburg von 8 bis 18 Uhr öffnen

Die Bezirke planen in der Hansestadt eine „Service-Offensive“. Alle Behördengänge sollen künftig auch online erledigt werden können.

. . .das Hotel Altes Land in Jork macht Eindruck. Das gilt auch für das, was 13 Herren dort Mitte März auf einer zweitägigen Klausurtagung besprochen und jetzt zu Papier gebracht haben. In dem Dokument „Bezirksverwaltung auf Kurs 2020 bringen“, das dem Abendblatt vorliegt, skizzieren Dezernenten der sieben Hamburger Bezirke, wie und von wem künftig welche Dienstleistungen für die Bürger erbracht werden sollen.

Kundenzentren: Online- und Telefon-Offensive sollen „den Kunden in die Lage versetzen, auf den persönlichen Behördenbesuch zu verzichten“, heißt es. Wenig frequentierte Kundenzentren könnten dann geschlossen werden.

www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1854624/Aemter-sollen-in-Hamburg-von-8-bis-18-Uhr-oeffnen.html

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Hamburger Abendblatt , http://www.abendblatt.de ,12. April 2011

Alle Behördengänge sollen online erledigt werden können

Ein „Online-Shop“ für Anliegen Hamburger Bürger: Die Amtsleiter planen per Strategiepapier elektronische Revolution in Bezirksämtern.

Den Kontakt zu den Bürgern halten in der Hamburger Verwaltung vor allem die Bezirksämter. Doch wenn es nach ihren Leitern geht, ist zumindest das persönliche Aufeinandertreffen entbehrlich – denn alle relevanten Behördengänge sollen die Hamburger künftig möglichst elektronisch erledigen.

www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1854502/Alle-Behoerdengaenge-sollen-online-erledigt-werden-koennen.html

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Spiegel online , 16.02.2011

Konzert-Subventionen

Elbphilharmonie wegen Dumping verklagt

Neuer Ärger um Hamburgs spektakuläre Kulturbaustelle: Der Intendant der Elbphilharmonie muss sich mit einer Klage von Konzertveranstaltern herumschlagen. Der Vorwurf: Der Stadtstaat finanziere mit Steuergeldern einen Verdrängungswettbewerb.

www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,745963,00.html

Die Presse im Februar 2011

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Im Hinblick darauf, das bis zum 16. Februar die Auslegung der Pläne zum A7 Ausbau in Stellingen stattfand und die Einwendungsfrist am 2.3.2011 Endet, stand sehr wenig darüber in den Zeitungen.

Die Planungen werden fast überall totgeschwiegen, genauso, wie Stellingen fast immer übersehen wird. Meist wird von Bahrenfeld gesprochen wenn vom Autobahndeckel die Rede ist. Dabei ist Stellingen weitaus stärker vom Verkehr mit über 120.000 Fahrzeugen (2025 werden 165.000 erwartet) und dem Autobahnlärm belastet. Die Häuser stehen hier wesentlich dichter an der Autobahn. Zukünftig rollt der Verkehr quasi durch unsere Gärten, wenn die Teilflächen nicht vorher von den Eigentümern abgekauft würden.  Seit Jahren herrscht in den Gärten über 70 dB(A) Verkehrslärm! Bei den Planungen der Deckelgestaltung werden die Ideen und Wünsche der Stellinger Anwohner fast gänzlich unberücksichtigt gelassen, für alle wird geplant, nur nicht für die Stellinger.

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Nur der Stellinger Deckel wird komplett vom Bund bezahlt, wegen der europaweit einmaligen Belastung hier. Für Bahrenfeld und Schnelsen muss Hamburg tief in die Steuerkasse greifen und die Kleingärtner sollen dafür umgesiedelt werden. Die Stellinger kommen einstweilen seit 40 Jahren unter die Räder der Fahrzeuge auf der Autobahn A7. Andere klagen derweilen, warum kriegen die den Deckel vor uns?

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Alle vergessen uns, keine Zeitung berichtet von der andauernden starken Belastung der Stellinger Bürger.

Nicht alle, eine kleine regionale Zeitung, die einmal wöchentlich in Stellingen und Eidelstedt verteilt wird, hat uns noch nicht vergessen und berichtet über die Ereignisse und dem Stand der Dinge.  Sie berichtet von der Autobahn und den Planungen zur Verbreiterung um noch mehr Verkehr nach Stellingen zu bringen.

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Wenn der letzte Tunnel über der A7 gebaut ist,

und die letzte Ausfahrt der A7 zur Kieler Straße verbreitert wurde,

werden die Planer von der BSU und der DEGES feststellen,

das auf einer vollen Kieler Straße nicht noch mehr Autos fahren können,

egal wie breit die Ausfahrten der A7 sind.

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Artikel im Eidelstedter Anzeiger, sie können im Internet nachgelesen werden:

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EIDELSTEDTER ANZEIGER NR.7 – MITTWOCH, 16. FEBRUAR 2011
„Weg mit dem Autobahnanschluss“ , Wahlhearing am Sportplatzring
Um den Autobahnausbau, die damit verbundenen Verkehrsprobleme und die Stellinger Mitte drehte sich das Wahlhearing, zu dem das Stellinger Bürgerkomitee in das Haus der Jugend am Sportplatzring eingeladen hatte. Politiker aller fünf großen Parteien waren mit von der Partie.
http://cms.prima-support.de/uploads/ausgaben/ea/2011_07/ea_03.pdf

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EIDELSTEDTER ANZEIGER NR.6 – MITTWOCH, 9. FEBRUAR 2011
Keine Berliner Mauer in Schnelsen
Veranstaltungen zum Autobahn-Deckel
Um Frohmestraße und Heidlohstraße sehen allerlei Anwohner dem Autobahndeckel, der etwas nördlich der Frohmestraße beginnen wird und bis zur Heidlohstraße gehen soll, mit recht gemischten Gefühlen entgegen: Sie befürchten insbesondere erhöhte Schadstoffbelastungen dort, wo die beiden Tunnelausgänge einmal sein werden. Das zeigten die Veranstaltungen zum Schnelsener Autobahnausbau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in der Schule Röthmoorweg.
http://cms.prima-support.de/uploads/ausgaben/ea/2011_06/ea_03.pdf

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EIDELSTEDTER ANZEIGER NR.6 – MITTWOCH, 9. FEBRUAR 2011
Verkehrslärminsel Eidelstedt
Wann kommt ein effektiver A23-Lärmschutz?
„Warum werden wir in Eidelstedt gegenüber den Anwohnern an der A24 benachteiligt?“ Das fragte stellvertretend für seine Mitstreiter von der Interessengemeinschaft Lärmschutz A23 deren Sprecher Roman Lau auf der vierten Versammlung der IG. An der nach Berlin führenden A24 gebe es schon längere Zeit ein Tempolimit: „Warum gibt es das dort und nicht bei uns?
http://cms.prima-support.de/uploads/ausgaben/ea/2011_06/ea_01.pdf

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Zeitungsartikel von 1964 bis heute über die Autobahn BAB 7

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