Stellinger Rathaus vom Basselweg aus

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“ N e u e s – S t e l l i n g e n „

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1347 wird Stellingen urkundlich erstmals in den Eppendorfer Kirchenbüchern erwähnt. Am 1.7.1927 wird Stellingen-Langenfelde und Eidelstedt zwangsweise nach Altona eingemeindet und am 1.4.1937 mit dem Groß-Hamburggesetz zusammen mit Altona ein Teil Hamburgs.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Stellingen durch die Kieler Straße, die Koppelstraße, den Sportplatzring und Volksparkstraße zerteilt. Die Eisenbahn, die S-Bahn und die Güterumgehungsbahn taten das übrige. Schließlich wurde 1964 die Streckenführung der A7 zwischen Harburg und Eidelstedt quer durch Stellingen vom Hamburger Senat beschlossen und bis 1975 mit der Einweihung des neuen Elbtunnels gebaut.

Seitdem steigt ständig der der Verkehr auf allen Straßen und Schienen und das mehrfach geteilte Stellingen wurde zu einem Durchgangsort. Zusätzlich wird der Fluglärm immer lauter. Stellingen liegt genau in der Einflugschneise des Flughafens Fuhlsbüttel. Nach so „verkehrsgünstigen“ Stadtteilen wie Stellingen kann man in Hamburg lange suchen.

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Es reichte trotzdem noch nicht !

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Laut dem Bundesverkehrswegeplan von 2003 soll die A7 verbreitert werden. Wenn nicht mehr genügend Raum dafür vorhanden ist, wird der notwendigen Platz einfach von Stellinger Anwohnern genommen.

Die A7, die in Stellingen von 6 auf 10 Fahrstreifen verbreitert werden soll (nicht nur auf 8, wie die BSU immer verkündet), kann hier nur mit einem Deckel für den Lärmschutz der Anwohner, ausgebaut werden. Ohne Deckel kann der Lärmschutz nicht gewährleistet werden. Ohne Deckel also auch kein Ausbau und keine Verbreiterung der A7.

Auch ein neues Stellinger Zentrum ist seit einiger Zeit im Gespräch (auf den Sportplätzen am Sportplatzring, die damit hier wegfallen). Zusammen mit dem Stellinger A7 Deckel und einigen anderen Neuerungen, gibt es hier in einigen Jahren ein ganz neues Stellingen.

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Und womit beginnt das neue Stellingen?

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In Stellingen wird das Kundenzentrum

geschlossen!

 

Schon einmal sollte das Kundenzentrum Stellingen geschlossen werden. 1999 wollte der damalige Bezirksamtsleiter Dr. Jürgen Mantell das Ortsamt Stellingen schließen. Nach Protesten aller Parteien und des damaligen Bürgerkomitees konnte das verhindert werden. 2012 ist die Zusage, das Stellinger Kundenzentrum zu erhalten, vergessen. Bezirksamtsleiter Thorsten Sevecke schließt das Kundenzentrum, und das bringt keinerlei Einsparungen.

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Warum wollen alle immer in Stellingen sparen?

“Irgendwo müssen wir anfangen”, sagt Sevecke.

Warum muss man denn immer in Stellingen Anfangen?

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In Stellingen wird von allen gespart.

Die Bücherhalle im Basselweg wurde schon vor Jahren eingespart. Jetzt muss man lange Wege nach Eidelstedt oder Lockstedt auf sich nehmen.

Seit 2011 spart sich die Post das Postamt Kieler Straße/ Ecke Kronsaalsweg, das mit seinen Parkplätzen sehr gut erreichbar ist. Zukünftig geht es durch den Stau der Kieler Straße nach Eidelstedt oder Altona.

2012 wurde das Kundenzentrum Stellingen eingespart!

Das Stellinger Rathaus wurde vor Jahren verkauft, die Schließung des Kundenzentrums also nur eine logische Folge? Ein weiterer Weg für 50.000 Stellinger und Eidelstedter Einwohner nach Eimsbüttel oder Niendorf mit höheren Fahrtkosten und Zeitaufwand ist die Folge!

Der Stellinger Hof, eine unentbehrliche, zu Fuß erreichbare Einkaufsmöglichkeit für Stellingen, soll  zum Schutz des Eidelstedter Zentrums beschränkt werden.

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Wer aber schützt die Stellinger Bürger ?

 

.Man könnte am besten Stellingen ganz einsparen, dann wäre endlich Platz für eine noch breitere Autobahn und andere Durchgangsstraßen. Auf dem restlichen Platz könnte man einen großen P & R Platz anlegen, das würden den Verkehr nach Hamburg erheblich entlasten.

Damit wäre allen geholfen – nur nicht den Stellingern, die auch in Zukunft hier leben wollen und auf das Kundenzentrum Stellingen und andere kommunale Einrichtungen angewiesen sind.

Das „neue Stellingen“ fängt mit diesen Einsparungen und noch mehr Verkehr auf der Autobahn A7 und der Kieler Straße gut an.

 

Man darf auf das  „ N e u e – S t e l l i n g e n “ gespannt sein.

 

Noch mehr Sperrungen und Staus

auf Stellings Straßen

 

Wie schon angekündigt, soll die Brücke des Wördemanns Wegs über die A7 im September abgerissen und für vier Jahre durch eine einspurige Behelfsbrücke ersetzt werden. Dafür wird der Wördemanns Weg mit seinen Nebenstraßen an der A7 für mehrere Tage voll gesperrt werden.

Jetzt wurde eine zusätzliche Sperrung für den 20. und 21. August angekündigt. Wieder ist hier ein Überqueren der A7 für 2 Tage nicht möglich, die Autofahrer müssen einen Umweg über Kieler Straße oder Niendorfer Gehege machen.

Die Sperrung dauert vom Samstag, den 20. August, 07:00 Uhr bis zum Sonntag, den 21. August 18:00 Uhr.

 

Plan Sperrung

Der Plan der Sperrung der Brücke des Wördemanns Wegs über der A7 von der Arbeitsgemeinschaft Tunnel Stellingen

 

Ein kleiner Trost: Für Fußgänger und Radfahrer wird ein Fußweg frei gehalten.

Der Grund dafür: Beim Abriss der Brücke im September müssen auch die Widerlager abgerissen werden. Um ein Nachrutschen des Erdreichs zu verhindern, muss vorher im Bereich der Brücke die Baustellenverbauung schon fertig sein. Dafür werden jetzt die Bohrungen auf der Straße Wördemanns Weg zwischen Nienredder und Olloweg durchgeführt. Die Löcher werden auf der Fahrbahn gebohrt und so befestigt, dass beim Abbruch der Brücke nichts passieren kann. Wenn das Widerlager abgerissen wird, ist die Baustellenverbauung dahinter schon funktionstüchtig. Der Abbruch der Widerlager ist auch für den Verkehr auf der Autobahn notwendig. Wie jeder sehen kann, ist unter der vorhandenen Brücke der Standstreifen auf beiden Seiten eingezogen. Beim Bau der heutigen Brücke vor über 40 Jahren wurde das zur Verkürzung der Brücke und Einsparung von Baukosten gemacht. Um alle 6 Fahrstreifen auf die nach Süden führende Richtungsfahrbahn zu bekommen, muss hier erst einmal Platz geschaffen werden.

 

Wördemanns Weg voll gesperrt

Vor einigen Jahren schon einmal: Der Wördemanns Weg voll gesperrt

 

Für Autofahrer in Stellingen und dem Rest von Hamburg gibt es an diesem Wochenende aber noch weitere Behinderungen: Die Cyclassics mit vielen weiteren Straßensperrungen finden zeitgleich in Hamburg statt! Die Rennstrecke kann während der Veranstaltung nicht überquert werden! Staus in ganz Hamburg sind vorprogrammiert. Die Stellinger Autofahrer müssen sich wohl oder übel für ihre Umleitung des Wördemanns Wegs in diese Staus mit einreihen.

 

Es wird aber noch schlimmer!

Die Brücke im Verlauf der Straße Niendorfer Gehege wird ab dem 23. August ebenfalls voll gesperrt! Diese Sperrung soll rund 8 Wochen bis zum 14. Oktober andauern! Die Autobahn A7 trennt damit die Stadtteile auf beiden Seiten der A7 damit noch mehr.

 

Niendorfer Gehege gesperrt 1

Das Schild vor der Brücke Niendorfer Gehege ist schon aufgestellt.

 

Die Ver- und Entsorgungsleitungen in der Brücke Niendorfer Gehege müssen von der alten in die neue Brücke umverlegt werden. Dafür muss die Fahrbahn aufgerissen werden, was ein Befahren der Straße unmöglich macht. Die neue Brücke kann auch erst benutzt werden, wenn alles unter dem Fahrbahnbelag fertiggestellt ist. Auch hier ein kleiner Trost für Fußgänger und Radfahrer, sie können an der Baustelle vorbei auf die andere Seite der A7. Wenn ab dem 9. September auch der Wördemanns Weg und die A7 voll gesperrt werden, sollten alle am besten auf das Auto verzichten. Der örtliche Umleitungsverkehr muss sich aus Mangel anderer Alternativen in den Umleitungsverkehr der A7 einreihen. Das heißt, man muss sich in den Stau auf der Kieler Straße und der Holsteiner Chaussee zwängen und für kleinste Wegstrecken Stunden einplanen. Damit bleibt für die Anwohner neben der Autobahn nur noch der Fußweg für ihre Wege. Da das Überqueren der Kieler Straße seit dem Umbau der Kreuzung Kieler Str./Sportplatzring schon weiter erschwert wurde, sollten sich nur abenteuerlustige Mitbürger dieses Wagnis zumuten.

 

Brücke Niendorfer Gehege 1

An der neuen Brücke des Niendorfer Geheges über der A7 sind die Kantsteine für den Fußweg teilweise schon gelegt.

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Die offiziellen Pressemeldungen

 

Die Pressemeldung der BWVI zur Sperrung der Brücke des Wördemanns Wegs:

www.hamburg.de/bwvi/medien/6702542/2016-08-12-bwvi-a7/

 

Die Pressemeldung zum Abriss der beiden Brücken über der A7 und die A7-Sperrung:

www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/6684232/2016-08-09-bwvi-a7-2/

 

Pressemeldungen der via-solutions-nord zur Sperrung der Straße Niendorfer Gehege und dem Abriss der beiden alten Brücken über der Autobahn A7 und der A7-Vollsperrung:

www.via-solutions-nord.de/hamburg-stellingen-verkuerzung-der-vollsperrungszeit-der-bruecke-niendorfer-gehege/

www.via-solutions-nord.de/hamburg-a-7-vollsperrung-der-a-7-vom-9-9-2200-uhr-bis-12-9-500-uhr/

Informationsveranstaltung

A7-Brücke Wördemanns Weg

 

Wie bei der Infoveranstaltung Anfang Februar 2016 angekündigt, wurden die Anwohner von den Behörden am 11. Juli zu einer weiteren Infoveranstaltung eingeladen. Obwohl die Anwohner neben dem zukünftigen Stellinger Deckel mit einem Flugblatt in ihren Briefkästen und der Ankündigung auf verschiedenen Internetseiten eingeladen wurden, sind weniger als im Februar zur Veranstaltung gekommen. Das letzte Mal wurde über den A7-Ausbau allgemein informiert, jetzt ging es um die A7-Brücke des Wördemanns Wegs.

 

Verkehrskoordinator Fuchs begrüßt die AnwohnerVerkehrskoordinator Gerhard Fuchs begrüßt die Anwohner in der Aula der Schule Wegenkamp.

 

Die Brücke muss für den A7-Ausbau abgerissen werden und für die Zeit des Ausbaus durch eine Behelfsbrücke ersetzt werden. Wenn der Stellinger Deckel in 4 Jahren fertig ist, wird der Wördemanns Weg ohne extra Brücke über den Deckel führen. Gleichzeitig wird auch die alte A7-Brücke der Straße Niendorfer Gehege abgerissen, um eine weitere A7-Vollsperrung unnötig zu machen. Die Teile der neuen Niendorfer Gehege Brücke wurden schon Ende Mai / Anfang Juni mit 2 nächtlichen A7-Vollsperrungen eingebaut. Jetzt wurden die Anwohner über den Abriss der Brücke Wördemanns Weg, den Bau der Behelfsbrücke, die damit verbundenen Straßensperrungen, Umleitungen und Verkehrsbehinderung informiert.

 

Sperrungen am Wördemanns WegDie Sperrungen am Wördemanns Weg und den Nebenstraßen. Mehrere Verbotsschilder, Sackgassenschilder und Hinweise werden aufgestellt. Am Wegenkamp die Parkplätze der Schule, die den Anwohnern vom Imbekstieg offen stehen.

 

Die Autobahn A7 wird dafür am Wochenende vom

9. September 22:00 Uhr bis zum 12. September 6:00 Uhr

zwischen dem

Dreieck Nordwest und der Anschlussstelle Stellingen

voll gesperrt.

Die Umleitung für die A7 erfolgt wie die Male vorher über die Holsteiner Chaussee und die Kieler Straße von Eidelstedt bis Stellingen (Die Umleitungen U44 und U35). Mit Verkehrsstaus ist zu rechnen. Für die Anwohner sind die Behinderungen gravierender und sie dauern länger. Der Autoverkehr des Wördemanns Wegs muss über die Kieler Straße ausweichen, wo er zusätzlich vom Umleitungsverkehr der Autobahn beeinträchtigt wird. Eine andere Möglichkeit wäre der noch längere Umweg über die Vogt Kölln Str. und Niendorf.

 

Umleitung für die A7Umleitungsstrecke für die gesperrte Autobahn A7 vom Dreieck Nordwest zur Anschlussstelle Stellingen über Holsteiner Chaussee und Kieler Straße.

 

Schon ab 13:00 Uhr am 9. September geht über die Brücke des Wördemanns Wegs nichts mehr. Diese Sperrung der Brücke dauert bis zur Fertigstellung der Behelfsbrücke am 13. September 5:00 Uhr. Diese längere Zeit wird nicht nur für den Abriss der alten Brücke und dem Einsetzen der Behelfsbrücke gebraucht. Da sich die Behelfsbrücke 1 bis 2 Meter oberhalb und südlich neben der alten Brücke befindet, müssen zusätzlich noch die Rampen für den Wördemanns Weg und den Straßen neben der Autobahn gebaut werden. Deshalb muss nicht nur der Wördemanns Weg gesperrt werden, sondern auch die Zufahrten vom Olloweg, Nienredder, Theodor Schäfer Dam und Imbekstieg auf den Wördemanns Weg. Die Zufahrt zum Olloweg erfolgt in dieser Zeit, wie schon fast das ganze Jahr 2015 hindurch, über den Düngelskamp. Zum Nienredder gelangt man von der Kieler Straße aus über den Rahlskamp, der für diese Zeit keine Einbahnstraße ist, damit man auch wieder herausfahren kann. Für den Theodor Schäfer Damm wurde schon eine Stichstraße vom Flamingoweg aus gebaut. Diese Umleitung bleibt bis zum Ende der Bauzeit in 4 Jahren bestehen, da der Theodor Schäfer Damm zum Wördemanns Weg durch den Höhenunterschied zur Behelfsbrücke gesperrt bleibt.

 

Einfahren der BehelfsbrückeBehelfsbrücke mit Rampenanschluss

Anhand von Schautafeln wird die Montage der Behelfsbrücke erläutert und der Weg auf die vorbereiteten Widerlager und der Anschluss der Straßen mit Rampen beschrieben.

 

Die Bewohner des Imbekstiegs trifft diese Sperrung besonders, da die Straße eine Sackgasse ist und keine Möglichkeit für eine Umleitung besteht. Für Fahrzeuge aller Art ist der Imbekstieg damit die gesamte Zeit von 5 Tagen nicht erreichbar. Alle Anwohner im Imbekstieg, die auf das Auto auch in dieser Zeit nicht verzichten können und fahren müssen, bleibt nur die Möglichkeit, außerhalb des Baustellenbereichs zu parken. Die Schule Wegenkamp hat angeboten, dass die Fahrzeuge für das Wochenende auf den Schulparkplätzen abgestellt werden können.

 

Anwohner vor Schaubildern.Bürgernaher Beamter für Stellingen Nord

Interessierte Anwohner vor den Schaubildern. Auch der Bürgernahe Beamte für Stellingen Nord informierte die Anwohner.

 

Auf der Veranstaltung wurde über den Verlauf der einzelnen Arbeitsschritte für die Behelfsbrücke ausführlich informiert. Schautafeln illustrierten die Bauphasen zusätzlich und Fragen von Anwohnern wurden beantwortet. Neben Verkehrskoordinator Gerhard Fuchs, der die Anwohner begrüßte, erläuterten Dipl. Ing. Christian Rohde, Baubevollmächtigter der DEGES, Projektleiter Reinhold Hanne-Ebell der HOCHTIEF Infrastructure GmbH und andere den Bauablauf. Trotz der Straßensperrungen soll aber in Notfällen zu jeder Zeit der Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsfahrzeugen möglich sein. Wenn nicht anders möglich, werden die Baumaschinen beiseite gefahren. Fußgänger und Radfahrer müssen wie Autofahrer einen Umweg über die Kieler Straße machen, sie könnten aber auch über den Wegenkamp und Kollau Wanderweg neben der Güterumgehungsbahn über die A7 zum Olloweg gelangen. Mehr Zeit, Mühe und Aufwand sollten alle einplanen oder möglichst ihre Wege und Besorgungen auf vorher oder nachher verschieben.

 

Umleitung für Fußgänger und RadfahrerUmleitungsstrecke für Anwohner zu Fuß oder mit dem Fahrrad über Anwohnerstraßen und die A7-Brücke der Kieler Straße.

Der Stellinger Deckel

was bisher geschah

 

Lange Jahre wurde nur geplant, die Pläne wieder verworfen und neu geplant, bis zum Planfeststellungsbeschluss. Danach gingen Verhandlungen und Auseinandersetzungen zwischen Planern und Anwohnern in die nächste Runde, bis 2015 die Pläne rechtsgültig wurden. Erst jetzt, 2016, konnte mit dem Bau des lang ersehnten Deckels begonnen werden – über 40 Jahre zu spät nach Meinung vieler Stellinger Anwohner, die den Bau der A7 im letzten Jahrhundert noch miterlebt haben. Damals noch ganz ohne Lärmschutz, der erst mit Gerichtsurteilen Erstriten werden musste und erst Jahre später errichtet wurde. Ein nach heutigen Erkenntnissen und Standards ein nur ungenügender Lärmschutz, da der Verkehrslärm trotz der Lärmschutzmauern in den Gärten immer noch bis zu 75 dB(A) beträgt.

 

Bohrebene auf Standstreifen wird gebaut

Eine Bohrebene wird auf dem Standstreifen neben der Stützmauer an der Seite des Nienredders aufgeschüttet.

Diese Lärmschutzmauern, die jahrzehntelang nur ungenügenden Schutz boten, waren jetzt das Erste, was dem Ausbau und für den Stellinger Deckel weichen musste. Schon ab Februar 2016 wurde die inzwischen zu beachtlichen Bäumen herangewachsene Bepflanzung am Nienredder, Olloweg und Schopbachweg gerodet. Am Olloweg wurde mit Fundamenten für die erstrittene bauzeitliche Lärmschutzwand am Rande des Baufelds begonnen. Um später unnötigen Lärm und Aufwand beim Wiederabbau zu vermeiden, wurde das Fundament in kleinen Abschnitten gegossen, die schon die Griffe für den Abtransport enthalten. Die Wand selbst ist 6 Meter hoch und oben durchscheinend, in den Wohnungen bleibt es deswegen so hell wie vorher.

 

Bohrebene wird gebaut, von Kieler Str. aus gesehen

Lkw schüttet Erde auf die fast fertige Bohrebene neben der Stützwand auf der Seite des Nienredders, von der Brücke der Kieler Straße aus gesehen.

Für alle Autofahrer unübersehbar waren die Fahrstreifen auf der Autobahn eingeengt und verschwenkt worden. Am Rande der Fahrbahn Richtung Süden musste Platz für die Bauarbeiten geschaffen werden. Standstreifen und rechter Fahrstreifen wurden für die Bauarbeiten benötigt. Auf dem Standstreifen wurde eine Arbeitsfläche aufgeschüttet, weil der Platz hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand für die großen Baumaschinen zu schmal war. Hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand begannen Bagger und Kräne mit dem Abbau der bisherigen Lärmschutzmauer, von der im Nienredder ab Juni nichts mehr übrig war. Durch lärmarme Verfahren (Keine Presslufthämmer, sondern Betonscheren zum Abbruch der Mauern, kein Ausschlagen der großen Bohrer und anderes.) konnte man hinter der bauzeitlichen 6 Meter hohen Lärmschutzwand nur wenig mehr als den normalen (zu lauten) Verkehrslärm hören.

 

Bagger brechen alte Lärmschutzmauer ab

Bagger brechen von der aufgeschütteten Bohrebene aus die alte Lärmschutzmauer am Nienredder ab. Ein anderer Bagger auf der Autobahn lädt die Reste der mauer auf Lkw.

Neben der Brücke des Wördemanns Wegs wurden inzwischen mit Bohrungen für die Fundamente der Widerlager der provisorischen Brücke begonnen. Die bauzeitliche einspurige Brücke für den Wördemanns Weg soll ab September für 4 Jahre den verkehr übe die Baustelle des Stellinger Deckels aufrechterhalten. Einen Eindruck der zu erwartenden Staus hatten alle schon im Jahr 2015, in dem der Verkehr lange Zeit nur im Blockverkehr über die Brücke fahren konnte. Die Bohrmaschinen, die die Mietshäuser im Nienredder um das doppelte überragten, arbeiteten sich langsam vom Wördemanns Weg aus hinter der neuen Lärmschutzwand vorwärts und bohrten die Löcher für den Baustellenverbau.

 

Großer Bohrer neben Restaurant Apollon am Nienredder

Ein großer Bohrer auf der Bohrebene zwischen der neuen bauzeitlichen Lärmschutzwand und der Autobahn bohrt Löcher für den Baustellenverbau.

Schon früher gab es vereinzelte öffentliche Veranstaltungen der Behörden und Planer beim Planfeststellungsverfahren und -Beschluss oder zur Information der Anwohner, die Letzte im Februar vor Baubeginn. Jetzt soll die Bevölkerung über den Abriss der Brücke des Wördemanns Wegs und die geplante bauzeitliche einspurige Behelfsbrücke informiert werden. Für diese Arbeiten ist, die mit einer A7 Vollsperrung für ein Wochenende verbunden sind, der 9. bis 12. September 2016 vorgesehen.

Die Informationsveranstaltung von DEGES und der BWVI (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), zu der ein zahlreiches Kommen erwartet wird, findet

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am Montag, den 11. Juli 2016

ab 18:00 Uhr

in der Aula der Schule Wegenkamp

Wegenkamp 9, 22527 Hamburg-Stellingen

statt

 

Die Anwohnerinformation zur Veranstaltung als PDF:

 2016-07-11 Anwohnerinfo

A7-Sperrungen in Stellingen

mal nicht wegen dem A7-Ausbau

Die Autobahn A7 in Stellingen wird wieder mal am 12. Juni 2016 teilweise gesperrt, diesmal aber nicht wegen des Autobahnausbaus. Wie jedes Jahr wird ein Motorradgottesdienst im Hamburger Michel veranstaltet. Wieder kommen Tausende Motorradfahrer zur Hauptkirche St. Michaelis und fahren danach durch Hamburg zur Autobahneinfahrt Stellingen, um auf der A7 weiter nach Kaltenkirchen zu fahren. Bei so vielen sind Verkehrseinschränkungen nicht zu vermeiden.

 

Motorradgottesdienst, Schaulustige auf Wördemanns WegZuschauer des Motorradkonvois auf der A7 Brücke des Wördemanns Wegs

 

Schon vormittags wird die Ludwig-Erhard-Straße als Parkplatz für Zweiräder zwischen Holstenwall und Rödingsmarkt voll gesperrt. Bei zu viel Andrang wird die Sperrung auch auf die Willy Brand Straße ausgedehnt. Wenn sich der Motorradkonvoi mit bis zu 30000 Teilnehmern ab 14:00 Uhr vom Michel aus in Bewegung setzt, geht Richtung Stellingen auf der Karolinenstraße, Schäferkampsalle, Fruchtalle und Kieler Straße bis Stellingen auch nichts mehr. Die Richtungsfahrbahn nach Norden wird ab ca. 13:30 bis 16:30 Uhr voll für den übrigen Verkehr gesperrt. Nur die Motorradfahrer dürfen dann ab Stellingen auffahren. Zwischen Schnelsen Nord und Bad Bramstedt wird auch die Gegenrichtung nach Süden voll gesperrt werden. Durch Schaulustige auf der Gegenfahrbahn kam es in den letzten Jahren immer wieder zu gefährlichen Situationen, die in diesem Jahr verhindert werden sollen.

 

Motorradfahrer auf der A7 in StellingenDer Motorradkonvoi auf der Autobahn A7 in Stellingen

 

In Kaltenkirchen ist nicht nur das Abschlussfest. Ab 10:00 Uhr wird der Gottesdienst auf einer Leinwand übertragen. Es findet das Fest „Mogo – das Fest, Hamburg zwei“ statt“, mit einer Info-Meile, Livemusik, Stunt-Shows und Moderation.

Wegen der Behinderungen hat die Polizei am Sonntag (8:30 – 15:30 Uhr) unter 040 / 428 65 65 65 ein Info-Telefon eingerichtet. Der Veranstalter ist ab 6 Uhr unter 0170 50 67 277 erreichbar.

(Die Bilder sind aus einem vergangenem Jahr, noch ohne A7-Baustellen)

 

Weitere Informationen:

www.hamburg.de/mogo/

www.mogo.de/mogo-hamburg.html

www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article207670429/Die-A-7-wird-fuer-den-Motorradgottesdienst-voll-gesperrt.html

www.radiohamburg.de/Nachrichten/Hamburg-aktuell/Verkehr/2016/Juni/Bahn-Bus-Strassensperrungen-Alle-Verkehrsinfos-zum-Motorradgottesdienst-2016

Bauarbeiten für den Stellinger Deckel

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Die Vorarbeiten für den Stellinger Deckel haben unübersehbar begonnen. Es fing im März 2016 mit Arbeiten auf dem Standstreifen Richtung Norden an, er wurde ausgebessert und neu asphaltiert. Dann wurden Markierungen für schmalere Fahrstreifen aufgebracht. In Fahrtrichtung Norden verschoben sich die Fahrstreifen seitwärts bis auf den Standstreifen und in Richtung Süden wurde seit dem 22. April ein Fahrstreifen ab der Brücke Niendorfer Gehege auf die Gegenfahrbahn geführt, das ein Abfahren aus der Ausfahrt Stellingen von da aus nicht mehr möglich war. Die restlichen Fahrstreifen Richtung Süden wurden eingeengt zur Autobahnmitte verlegt, sodass am Fahrbahnrand ein breites Baufeld entstand.

Bauarbeiten 1 Bauarbeiten 2

Links die ersten Fahrbahnmarkierungen auf dem ausgebesserten Standstreifen und auf dem rechten Bild die jetzt auf die Gegenfahrbahn verschwenkte Fahrspur nach Süden.

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Dann begann der Abriss der vorhandenen Lärmschutzmauer zwischen Wördemanns Weg und Ausfahrt Stellingen vor der Kocksiedlung mit hohen Hebebühnen und Kränen von der Autobahn aus. Dahinter entstanden provisorische Lärmschutzwände vor den Wohnhäusern der Kocksiedlung. Diese Wände haben helle Oberflächen und lassen in der oberen hälfte durch Milchglas auch das Sonnenlicht durch. Ganz anderes, als viele Pessimisten jahrelang befürchteten, die fürchteten, ein Leben im dunkeln wie im Keller fristen zu müssen.

 

Bauarbeiten 3    Bauarbeiten 4

Die provisorische 6 Meter hohe Lärmschutzwand schützt die Häuser während des A7-Ausbaus vor dem Bau- und dem Verkehrslärm. Die oberen 3 Meter sind durchscheinend, damit es trotz der Höhe nicht dunkel wird.

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Gleichzeitig wurde auf der gegenüberliegenden Autobahnseite die vorhandene Lärmschutzmauer neben der Wördemanns Weg Brücke abgerissen. Hier soll sich zukünftig das Betriebsgebäude des Stellinger Tunnelbauwerks befinden. Bis dahin wird hier erst einmal das Widerlager für die einspurige bauzeitliche Behelfsbrücke gebaut. Die großen Bohrer sind weithin sichtbar.

 

Bauarbeiten 5Neben der A7 ist an der Ecke Wördemanns Weg und Theodor Schäfer Damm wurde schon ein Teil der alten Lärmschutzmauer entfernt und den Platz befestigt. Der große Bohrer soll die Löcher für das Widerlager für die bauzeitliche Behelfsbrücke bohren. Am 29. April wurde hier der Bau des Stellinger Deckels feierlich begonnen.

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Da der Geländestreifen an der Oberkante der Stützmauer hinter der provisorischen Lärmschutzwand zu schmal für Baumaschinen ist, wurde von der Autobahnseite auf der Fahrbahn daneben eine Bohrebene aufgeschüttet und befestigt.

 

Bauarbeiten 6    Bauarbeiten 7

Die alte Lärmschutzmauer auf der Stützwand neben der Autobahn wird mit Kränen von der Autobahn aus demontiert. Durch die schmaleren Fahrspuren auf der A7 wurde Platz für die Baumaschinen geschaffen.

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Nicht nur der Verkehr auf der A7 wurde durch die schmaleren Fahrstreifen beeinflusst, auch für den Verkehr auf den Regionalstraßen in Stellingen gab es Einschränkungen. Der Verkehr auf der Brücke des Wördemanns Wegs ist ab Mai nur noch ein Fahrstreifen frei. Der Verkehr wird je Fahrtrichtung abwechselnd mit einer Ampelschaltung einspurig über die Brücke geführt. Ein Zustand, der mit der einspurigen Behelfsbrücke 4 Jahre dauern wird. Ebenso ist der Verkehr der Nebenstraßen eingeschränkt. Auch auf dem Eimsbüttler Marktplatz finden ab Anfang Mai Bauarbeiten statt. Die Kieler Straße und die Auffahrt Stellingen sollen entlastet werden und mehr Verkehr wird zur Anschlussstelle Volkspark gelenkt. Diese Arbeiten sollen Anfang Juni fertig sein.

 

Bauarbeiten 8

Auf dem ehemaligen Standstreifen wird Erde aufgeschüttet. Um Platz für die Baumaschinen hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand zu schaffen, wird damit eine ausreichend breite Bohrebene hergestellt.

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In Stellingen selbst ist es aber erst der Anfang von 4 Jahren Bauzeit und auch die Verkehrsbehinderungen sind noch nicht auf ihrem Höhepunkt. Wegen der A7-Vollsperrung im Mai und Juni entstanden Staus auf den Umleitungsstrecken Kieler Straße und Holsteiner Chaussee. Im September wird sich das für ein ganzes Wochenende wiederholen. Beim Bau der ersten Tunnelhälfte für den Stellinger Deckel wird die Einfahrt zur A7 in Richtung Norden 2 Jahre lang verlegt. Dann muss der Gegenverkehr gekreuzt werden, was den Verkehr noch weiter behindern wird.

 

Bauarbeiten 9    Bauarbeiten 10

Nachdem die Lärmschutzmauer abgetragen ist, wird von einem Bagger mit einer großen Schere das Fundament der Mauer abgeknabbert (links). Zum Schluss wird die Oberfläche für die Baumaschinen befestigt (rechts).

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Ein Gutes hat der ganze Aufwand am Ende doch. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird es nach 40 Jahren Autobahnlärm für die Anwohner ruhiger und auf der breiteren A7 soll man nicht mehr so lange im Stau stehen, vorausgesetzt, die örtlichen Straßen verkraften die gestiegene Zahl von Fahrzeugen von der Autobahn.

Baustelle Eimsbüttler Marktplatz

Seit Anfang Mai wird der Eimsbüttler Marktplatz umgebaut. Die Folgen für den Verkehr sind nicht ausgeblieben. Stau in allen Richtungen!

Schon ohne Baustelle staute sich der Verkehr morgens und abends im Berufsverkehr, jetzt mit Baustelle fast den ganzen Tag. Trotzdem sind die Umbaumaßnahmen notwendig, sie kommen aber leider um Jahre zu spät. Für den weiträumigen Verkehr im Westen Hamburgs, für die Kieler Straße, für Stellingen und dem Verkehr zur Autobahn A7 wurde der Umbau schon lange von Bürgern, Vereinen und Parteien gefordert.

Stau auf der Fruchtallee vor dem Eimsbüttler Marktplatz

Stau auf der Fruchtallee in Richtung Eimsbüttler Marktplatz, so weit das Auge reicht. In Gegenrichtung kommt kaum einer von der Baustelle.

 

Der Stau ist aber schlimmer als notwendig, weil sich nicht alle Verkehrsteilnehmer richtig verhalten. Ein Ausweichen auf andere Strecken ist nicht möglich, viele versuchen es trotzdem und verstopfen unnötig auch umliegende kleine Wohnstraßen, die auch kein schnelleres Vorankommen bieten. Baustellen auf der Osterstraße und Stresemannstraße und die Sperrung des Holstenhofs lassen keine großräumigen Umleitungen zu. Andere Straßen, wie zum Beispiel die Hagenbeckstraße oder Lenzweg sind in Spitzenzeiten genauso verstopft, dass man die Autoschlangen zu Fuß überholen kann. Ich hab’s ausprobiert und war zu Fuß schneller!

 

Heußweg vor dem Eimsbüttler marktplatz

Aus dem Heußweg kommt kaum einer heraus, der Stau vor dem Eimsbüttler Marktplatz versperrt auch bei Grün die Durchfahrt.

 

Zusätzlich nehmen viele Autofahrer keine Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer: Sie fahren bei Stau auf die Kreuzungen und versperren dem Querverkehr, der eigentlich fahren könnte, zusätzlich den Platz und verursachen zusätzliche unnötige Staus. Die Fußgänger müssen sich oft trotz grüner Ampeln durch die auf Überwegen stehenden Fahrzeuge einen Weg bahnen, immer in Gefahr übersehen zu werden, wenn es wieder für die Autos ein paar Meter weiter geht.

 

Versperrter Fußgängerüberweg

Oft ist der Fußweg über die Straße trotz grüner Ampel für Radfahrer und Fußgänger von Fahrzeugen verstellt.

 

Jeder könnte ein bisschen für weniger Stau sorgen: Weiträumig andere Straßen benutzen, am Besten gar nicht fahren und kurze Strecken zu Fuß gehen oder mit U- und S-Bahn fahren. Von Stellingen dauert es damit keine 15 Minuten bis in die Hamburger Innenstadt. Kleine Geschäfte und Einzelhandel sind mit Umsatzrückgang zusätzlich leidtragende der Bauarbeiten. Ein kleines Kaffeegeschäft im Baustellenbereich der Osterstraße gibt deswegen schon auf und macht nur noch einen Räumungsverkauf.

 

Räumungsverkauf

Räumungsverkauf

Feierlicher Baubeginn

des A7-Tunnels Stellingen

am 29. April 2016

 

Baubeginn Stellinger Deckel 1

Die Gäste füllen langsam den Platz für den feierlichen Baubeginn des Stellinger Deckels. Rechts auf dem Platz der vorbereitete Startknopf für den Baubeginn, hinten auf der anderen Autobahnseite vor den Häusern ein schon fertiges Teilstück der provisorischen Lärmschutzwand.

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Am 29. April 2016 wurde der feierliche Baubeginn zum Stellinger Deckel vollzogen. Dazu wurde der Anfang des Theodor Schäfer Damms abgesperrt um eine Rednerbühne und ein Festzelt aufzustellen. Um 15:00 Uhr kamen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt aus Berlin und der Hamburger Verkehrssenator Frank Horch und hielten Ansprachen zum Baubeginn. Vorher wurden sie vom Technischen Geschäftsführer der DEGES Dirk Brandenburger begrüßt. Dirk Brandenburger würdigte in seiner Ansprache die, an den Planungen beteiligten und die anwesenden Vertreter der Baufirmen, die in den nächsten 4 Jahren den Stellinger Deckel bauen sollen. Dann begrüße er alle anwesenden Vertreter von Behörden und Hamburger Regionalpolitik, die mit dem A7-Ausbau und dem Tunnelbau befasst waren. Besonders die anwesenden Mitglieder von Stellinger Institutionen, Vereinen und Bürgern wie Stellinger Bürgerverein und Stellinger Bürgerkomitee, die seit über 10 Jahren die Planungen begleitet und viele nützliche Anregungen geben konnten, wurden namentlich begrüßt.

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Baubeginn Stellinger Deckel, Ansprache Dirk Brandenburger

Der Technische Geschäftsführer der DEGES, Dirk Brandenburger, hält seine Ansprache zum offiziellen Baubeginn des Stellinger Deckels, daneben Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch.

Minister Dobrindt würdigte den Stellinger A7-Abschnitt als eines der am stärksten belasteten Autobahnstücks und bezeichnete den Stellinger Deckel als einen der am innovativsten Verkehrstunnel Deutschlands. Der Tunnel ist die Modernisierung eines Schlüsselabschnitts der A7. Für den ca 1,9 Kilometer langen Stellinger Abschnitt werden ca. 190 Millionen Euro investiert. Der A7-Ausbau sorgt dafür, dass der Verkehr besser fließen kann und der Stellinger Tunnel bedeutet mehr Lebensqualität vor Ort. Die 10-Streifigkeit in Stellingen ist bundesweit einzigartig und wird während der Bauzeit wahrscheinlich viele technisch interessierte Besucher hierher kommen werden. Das Fertigstellungsdatum von 2020 ist ebenso beeindruckend. Ebenso sind die übrigen Maßnahmen, wie der 80 Millionen teure Neubau der 400 Meter langen Langenfelder Brücke, im Zeitplan und werden bis 2018 fertiggestellt werden. Der Minister geht davon aus, dass diese positiven Nachrichten auch in Zukunft so weitergehen.

Auch betonte er das gute persönliche Verhältnis mit Senator Horch, mit dem er in enger Abstimmung ist, wenn es um Verkehrsfragen geht, die auch den Bund betreffen. Das spiegelt sich auch am neuen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans wieder, in dem 2,5 Milliarden Euro für Hamburg stehen, gegenüber früheren Verkehrswegeplänen mit unter einer Milliarde. Das zeigt, welche Bedeutung der Bund der Stadt bei der Verkehrspolitik beimisst. Mit der Steigerung von Investitionen in die Infrastruktur werden wir, wo es am dringendsten notwendig ist, wo Anwohner am stärksten belastet sind und die Verkehre weiter zunehmen, Entlastungen bringen. Das ist eine Verkehrspolitik, die ihren Namen verdient, weil sie es kombiniert, dass der Verkehr fließt und die Menschen nicht weiter davon belastet werden. Wenn es mal Schwierigkeiten gebe, haben wir einen engen Draht miteinander, der dafür sorgt, das die Probleme behoben werden.

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Baubeginn Stellinger Deckel kurz vor dem Drücken des Startknopfes

Nur noch Sekunden vor dem Drücken des Startknopfes für den offiziellen Baubeginn des Stellinger Deckels. Die Hamburger Bundestagsabgeordneten aus dem Hamburger Bezirk Eimsbüttel wurden dazugebeten.

Senator Horch begrüßte ebenfalls die Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft und besonders die Initiativen in Stellingen für die nicht einfache aber kooperative Zusammenarbeit. Er bezeichnete dies als guten Tag für Hamburg und Norddeutschland. Senator Horch freut sich, den Baubeginn des Tunnels der A7 in Stellingen zu feiern. Nicht weit von hier an der Langenfelder Brücke konnte im Sommer 2014 mit den ersten Bauarbeiten mit dem Ausbau begonnen werden. Inzwischen ist der Fortschritt dieses zukunftsweisenden Projektes nicht zu übersehen und wir sind jetzt in der Lage den Ausbau der A7 in Stellingen auf voller Länge zu starten. Dafür waren ungemein umfangreiche Planungen und Vorleistungen und eine wahre Maßarbeit erforderlich, die hier geleistet werden musste. Die A7 ist eine der wichtigsten Hauptschlagadern für den Personen- und den Güterverkehr hier im Norden Europas für Hamburg und die Bundesrepublik. Hier auf dem Autobahnabschnitt in Stellingen sind mehr als 50 Millionen Kfz pro Jahr mit einem Schwerlastverkehrsanteil von rund 15 % unterwegs. Es ist nur richtig die A7 fit für die Zukunft zu machen, davor kann man sich nicht wegducken. Eine Balance zwischen verkehrlichen Anforderungen, Schutz der Umwelt und Lebensqualität der Menschen hier zu schaffen, ist eine erste und allerhöchste Priorität. So ist im Jahr 2020 die Eröffnung des zweiten von insgesamt drei neuen Hamburger Deckeln hier geplant. Die umfangreichen Maßnahmen haben sich bewährt und man spricht mittlerweile von einem der bestgemanagten Autobahnvorhaben in der Republik. Die Fertigstellung der umfangreichen Lärmschutzmaßnahmen bei diesem Ausbauprojekt wird für die direkten Anlieger eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität ausmachen und alle Verkehrsteilnehmer werden vom Ausbau profitieren.

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Baubeginn des Stellinger Deckels, Verkehrsminister Alexander Dobrindt wird interviewt.

Nach dem offiziellen Start der Bauarbeiten zum Stellinger Deckel wurde Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt genau wie Verkehrssenator Frank Horch und andere mehrfach zu Details des Stellinger Deckels interviewt.

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Nach den Ansprachen schritten alle zur Tat. Mit dem symbolischen Knopfdruck begannen offiziell die Arbeiten zum Stellinger Deckel. Mit dem Startknopf setzte sich der neben den versammelten Gästen der riesige Bohrer in Bewegung und bohrte ein Loch für die Widerlager der bauzeitlichen provisorischen Brücke des Wördemanns Wegs über der A7. Mit diesem Startschuss für den Stellinger Autobahntunnel der A7 wurde ein weiterer Bauabschnitt von Deutschlands größter und längsten Autobahnbaustelle eröffnet. Nach dem offiziellen Teil des feierlichen Baubeginns wurden die Gäste in das aufgestellte Zelt gebeten. Hier konnte man sich über die Bauarbeiten und den noch zu regelnden Problemen austauschen. Medienvertreter nutzten die Zeit für weitere Interview und bei kleinen Stärkungen fanden etliche Gespräche zwischen Politikern, DEGES- und Behördenmitarbeitern, Baufirmenmitarbeitern und Vertretern von Stellinger Vereinen und Initiativen statt.

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Die alte Lärmschutzmauer wird abgebrochen.

Schon seit zwei Monaten laufen die Vorarbeiten für den Stellinger Deckel. Hier wird die alte Lärmschutzmauer, welche die Häuser am Nienredder bisher vor dem Verkehrslärm schützte, von der Autobahnseite her abgebrochen. Ein Mann auf der Hebebühne löst die Mauerteile und der Kran, so hoch wie die Häuser nebenan, hebt sie heraus. Von der Autobahn aus werden sie dann per Lkw abtransportiert. Zur selben Zeit wird zwischen Häusern und alter Lärmschutzmauer eine provisorische Lärmschutzwand errichtet, die während der 4 Jahre Bauzeit die Anwohner vor Verkehrs- und Baulärm schützen soll.

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