Stellinger Rathaus vom Basselweg aus

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“ N e u e s – S t e l l i n g e n „

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1347 wird Stellingen urkundlich erstmals in den Eppendorfer Kirchenbüchern erwähnt. Am 1.7.1927 wird Stellingen-Langenfelde und Eidelstedt zwangsweise nach Altona eingemeindet und am 1.4.1937 mit dem Groß-Hamburggesetz zusammen mit Altona ein Teil Hamburgs.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Stellingen durch die Kieler Straße, die Koppelstraße, den Sportplatzring und Volksparkstraße zerteilt. Die Eisenbahn, die S-Bahn und die Güterumgehungsbahn taten das übrige. Schließlich wurde 1964 die Streckenführung der A7 zwischen Harburg und Eidelstedt quer durch Stellingen vom Hamburger Senat beschlossen und bis 1975 mit der Einweihung des neuen Elbtunnels gebaut.

Seitdem steigt ständig der der Verkehr auf allen Straßen und Schienen und das mehrfach geteilte Stellingen wurde zu einem Durchgangsort. Zusätzlich wird der Fluglärm immer lauter. Stellingen liegt genau in der Einflugschneise des Flughafens Fuhlsbüttel. Nach so „verkehrsgünstigen“ Stadtteilen wie Stellingen kann man in Hamburg lange suchen.

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Es reichte trotzdem noch nicht !

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Laut dem Bundesverkehrswegeplan von 2003 soll die A7 verbreitert werden. Wenn nicht mehr genügend Raum dafür vorhanden ist, wird der notwendigen Platz einfach von Stellinger Anwohnern genommen.

Die A7, die in Stellingen von 6 auf 10 Fahrstreifen verbreitert werden soll (nicht nur auf 8, wie die BSU immer verkündet), kann hier nur mit einem Deckel für den Lärmschutz der Anwohner, ausgebaut werden. Ohne Deckel kann der Lärmschutz nicht gewährleistet werden. Ohne Deckel also auch kein Ausbau und keine Verbreiterung der A7.

Auch ein neues Stellinger Zentrum ist seit einiger Zeit im Gespräch (auf den Sportplätzen am Sportplatzring, die damit hier wegfallen). Zusammen mit dem Stellinger A7 Deckel und einigen anderen Neuerungen, gibt es hier in einigen Jahren ein ganz neues Stellingen.

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Und womit beginnt das neue Stellingen?

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In Stellingen wird das Kundenzentrum

geschlossen!

 

Schon einmal sollte das Kundenzentrum Stellingen geschlossen werden. 1999 wollte der damalige Bezirksamtsleiter Dr. Jürgen Mantell das Ortsamt Stellingen schließen. Nach Protesten aller Parteien und des damaligen Bürgerkomitees konnte das verhindert werden. 2012 ist die Zusage, das Stellinger Kundenzentrum zu erhalten, vergessen. Bezirksamtsleiter Thorsten Sevecke schließt das Kundenzentrum, und das bringt keinerlei Einsparungen.

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Warum wollen alle immer in Stellingen sparen?

“Irgendwo müssen wir anfangen”, sagt Sevecke.

Warum muss man denn immer in Stellingen Anfangen?

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In Stellingen wird von allen gespart.

Die Bücherhalle im Basselweg wurde schon vor Jahren eingespart. Jetzt muss man lange Wege nach Eidelstedt oder Lockstedt auf sich nehmen.

Seit 2011 spart sich die Post das Postamt Kieler Straße/ Ecke Kronsaalsweg, das mit seinen Parkplätzen sehr gut erreichbar ist. Zukünftig geht es durch den Stau der Kieler Straße nach Eidelstedt oder Altona.

2012 wurde das Kundenzentrum Stellingen eingespart!

Das Stellinger Rathaus wurde vor Jahren verkauft, die Schließung des Kundenzentrums also nur eine logische Folge? Ein weiterer Weg für 50.000 Stellinger und Eidelstedter Einwohner nach Eimsbüttel oder Niendorf mit höheren Fahrtkosten und Zeitaufwand ist die Folge!

Der Stellinger Hof, eine unentbehrliche, zu Fuß erreichbare Einkaufsmöglichkeit für Stellingen, soll  zum Schutz des Eidelstedter Zentrums beschränkt werden.

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Wer aber schützt die Stellinger Bürger ?

 

.Man könnte am besten Stellingen ganz einsparen, dann wäre endlich Platz für eine noch breitere Autobahn und andere Durchgangsstraßen. Auf dem restlichen Platz könnte man einen großen P & R Platz anlegen, das würden den Verkehr nach Hamburg erheblich entlasten.

Damit wäre allen geholfen – nur nicht den Stellingern, die auch in Zukunft hier leben wollen und auf das Kundenzentrum Stellingen und andere kommunale Einrichtungen angewiesen sind.

Das „neue Stellingen“ fängt mit diesen Einsparungen und noch mehr Verkehr auf der Autobahn A7 und der Kieler Straße gut an.

 

Man darf auf das  „ N e u e – S t e l l i n g e n “ gespannt sein.

 

Tag 1 der Brückenabrisse

 

Am Vormittag fuhren die Fahrzeuge noch über die Autobahnbrücke des Wördemann Wegs. Zwischen 13 und 14 Uhr war es so weit, ein letzter Gang und Blick von der Brücke auf die A7, ein letztes Auto, dann wurde die Brücke gesperrt und die wartenden Baumaschinen rückten an. Bis jetzt lief alles nach Plan.

 

die-letzten-autos

Die letzten Autos fahren über die A7-Brücke des Wördemanns Wegs. Links die fast fertige Rampe zur Behelfsbrücke und vorne die Striche auf der Straße, bis wohin die Rampe verlängert wird.

 

Nicht nur die Bauarbeiten zum Abriss der Brücke begannen, jetzt begann auch das Verkehrschaos! Wochenlange Vorankündigungen und weiträumig aufgestellte Schilder haben nichts geholfen. Auf dem Wördemanns Weg eine Autoschlange, soweit man blicken kann, keiner hat’s gewusst und keiner achtete auf die Hinweisschilder. Selbst Lkw versuchten in den Einmündungen kleinster Wohnstraßen zu wenden, einige fuhren durch Spielstraßen und alle kamen nur dorthin, woher sie gekommen waren. Nachdem die Fahrzeuge den Wördemanns Weg verlassen hatten, mussten sie sich in den am Freitag normalen Stau auf der Kieler Straße einreihen. Heute werden viele wohl wesentlich mehr Zeit brauchen, um nach Hause zu kommen. Selbst einzelne Anwohner scheinen trotz zweier Hinweisschreiben in jedem Briefkasten und zwei Informationsveranstaltungen extra für die Anwohner nichts gewusst zu haben. Nach erfolgter Sperrung standen auch sie vor der Absperrung und kamen nicht weiter.

 

imbekstieg-gesperrt

Der Imbekstieg ist voll gesperrt. Kein Fahrzeug kann bis zum Dienstag mehr hierher kommen.

 

Wie auf dem Bild zu sehen, ist der Imbekstieg nur noch auf dem schmalen Fußweg links zwischen der Absperrung und den Hecken der Grundstücke zu erreichen. Dieser Weg ist teilweise unter einem Meter breit. Viele Radfahrer auf dem Wördemanns Weg denken wohl, die Sperrung gilt nicht für sie und fahren ohne Rücksicht auf Fußgänger auf dem schmalen Restzugang zum Imbekstieg. Sie hoffen vergeblich, auf diesem Weg über die Autobahn zu gelangen, die Brücke wird abgerissen! Manche fahren sogar bis zum Ende der kleinen Sackgasse, alle müssen umkehren. Alle müssen auf dem schmalen Restweg zurück und ein zweites Mal springt mancher Fußgänger im letzten Moment zur Seite, um nicht zu Schaden zu kommen. Zum Überfluss werden auch Securitymitarbeiter am Anfang der Baustelle, die den Radfahrern mit Hinweisen helfen wollen, von einigen Radfahrern beschimpft.

Ähnliche Rücksichtslosigkeiten von Radfahrern habe ich auch in der Baustelle der Osterstraße in den letzten Monaten mehrfach erlebt. Alle wollen Hamburg zu einer Fahrradstadt machen, aber bitte nicht mit solchen rücksichtslosen Radfahrern, wo die Fußgänger auf der Strecke bleiben!

Das ist erst der Anfang: Um 22:00 Uhr wird auch die Autobahn A7 gesperrt. Dann wird auch der Fernverkehr über die Kieler Straße und Holsteiner Chaussee umgeleitet. Während die Autofahrer nur mehr Zeit für ihre Fahrten brauchen, wird es in der Nähe der Brücken Wördemanns Weg und Niendorfer Gehege erst richtig laut. Bis dahin wurde nur der Asphalt von der Straße gefräst. In der Nacht beginnt der eigentliche Abriss der Brücken, was leider nicht ohne entsprechenden Lärm geht. Für die Anwohner wurde von den Baufirmen ein extra Fläche neben der Brückenbaustelle am Theodor Schäfer Damm eingerichtet. Sie können hautnah miterleben, wie die über 40 Jahre alte Brücke in ihre Einzelteile zerlegt wird.

 

autoschlange

Eine einzige Autoschlange auf dem ganzen Wördemanns Weg. Alle müssen sie umkehren und über die Kieler Straße ausweichen, bis Dienstag

Countdown zur A7-Sperrung

 

Nur noch wenige Stunden, dann wird die A7 und der Wördemanns Weg voll gesperrt. An etlichen Straßen Stellingens und Umgebung stehen seit Langem Hinweisschilder für Umleitungen. Man sollte sie beachten und genau hinsehen, denn öfters ändern sich darauf die Zeiten und Daten. Viele standen schon vor einer Straßensperre und musste umkehren.

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Hinweis- und Umleitungsschilder neben den Straßen

Auf dem Wördemanns Weg beginnt es bereits um 13:00 Uhr. Während auf der Autobahn der Verkehr noch rollt (oder im Stau steht?), wird auf dem Wördemanns Weg der Asphalt weggefräst. Die verschiedenen Baustoffe werden schon beim Abbruch der Brücke getrennt, um sie möglichst sortenrein zu recyceln und sie anderswo wiederzuverwenden. Wenn ab 22:00 Uhr auch die Autobahn gesperrt ist, wird auf der Fahrbahn eine bis 1 Meter dicke Sandschicht aufgeschüttet. Erst danach rücken die Abrissbagger an und zerbeißen mit ihren großen Scheren die eigentliche Brücke. Die Betonstücke fallen dann auf den Sand, der die Fahrbahn vor Beschädigungen schützt.

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Neben den Fahrstreifen wird die Behelfsbrücke bereits vor der A7-Sperrung angehoben, um sie auf die Höhe der Widerlager über der Autobahn zu bringen.

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Erst ein bischen, später immer weiter, bis am Donnerstag die endgültige Höhe über der bisherigen Brücke erreicht ist.

Freitag und Sonnabend werden die alten Brücken abgerissen, die vom Wördemanns Weg und die vom Niendorfer Gehege. Am Sonntag sollen auch die letzten Reste der bisherigen Brücken verschwunden sein, denn die Behelfsbrücke muss auf den schon vorher gebauten Widerlagern platziert werden. Am Montag früh ist auf der A7 alles vorbei und der Verkehr soll wieder rollen (man kann sich auf der A7 wieder hinten am Stau anstellen).

Auf dem Wördemanns Weg dauert es noch bis Dienstag, bis man einspurig über die Behelfsbrücke die A7 überqueren kann. Am längsten dauert die Sperrung der Brücke Niendorfer Gehege, die bleibt bis zum 14. Oktober gesperrt, bevor es hier wieder freie Fahrt gibt.

–> Presseberichte im Internet zum A7-Ausbau und die Sperrungen

–> Baustellenreport über das aktuelle Baugeschehen

Nach der Sperrung ist vor der Sperrung

 

Die letzte Sperrung des Wördemanns Wegs war am Wochenende des 20. und 21. Augusts. Am Sonntagabend wurde sie wieder aufgehoben, nachdem zwei Tage lang der Baustellenverbau für den Stellinger Deckel vor der Autobahnbrücke unter der Fahrbahn eingebaut wurde.

Löcher werden gebohrt 2

Löcher für den zukünftigen Baustellenverbau werden auf der Straße Wördemanns Weg gebohrt.

Trotz der Hinweise auf diese Straßensperrung vorher fuhren viele Autofahrer auf dem Wördemanns Weg bis an die Absperrungen und mussten dann umkehren und die Umleitungsstrecken benutzen. Entweder haben sie die Hinweisschilder vorher an den Straßen nicht gelesen oder es waren zu wenige vorhanden. Erschwerend kam hinzu, das durch die Cyclassics für die Fahrräder zusätzlich viele Hamburger Straßen am Sonntag gesperrt waren. Hier zeigte sich die mangelnde Koordinierung Hamburgs mit Baustellen und Veranstaltungen mit Straßensperrungen. Selbst den Baufirmen am Stellinger Deckel wurde von den Behörden nichts von der zeitgleichen Behinderung mitgeteilt, wodurch Baufahrzeuge nicht wie vorgesehen zur Baustelle gelangen konnten.

Autos vor gesperrter Brücke

Fahrzeuge müssen vor der gesperrten Wördemanns Weg Brücke wenden und umkehren.

Nach Aufhebung der Brückensperrung konnten hier alle wieder im Blockverkehr einspurig über die A7 gelangen. Nur eine Verschnaufpause bis zur nächsten Sperrung ab dem 9. September. Ebenso wurde die Brücke Niendorfer Gehege jetzt gesperrt, für 1,5 Monate bis zum 14. Oktober. Sie steht also für diese Zeit auch nicht als Ausweichstrecke für den Wördemanns Weg zur Verfügung. Wer auf das Auto verzichten kann, sollte es tun oder sehr weiträumig ausweichen. Die Anwohner können das leider nicht, sie müssen hierher, wenn sie nach Hause wollen.

Widerlager Behelfsbrücke

Das Widerlager für die Behelfsbrücke neben dem Wördemanns Weg ist schon vorbereitet.

Die Brücke des Wördemanns Wegs wird wieder ab dem 9. September 13:00 Uhr bis zum 13. September um 5:00 Uhr voll gesperrt. Gleichzeitig sind die Einmündungen der Straßen Olloweg, Nienredder, Imbekstieg und Theodor Schäfer Damm ebenfalls gesperrt. Die Vollsperrung der A7 dauert etwas kürzer vom 9. September 22:00 Uhr bis 12. September 6:00 Uhr. In dieser zeit sollen die beiden alten Brücken vom Wördemanns Weg und Niendorfer Gehege abgerissen werden. Gleichzeitig soll die Behelfsbrücke für den Wördemanns weg neben der dann fehlenden alten eingesetzt werden. An dieser Behelfsbrücke wird schon seit einigen Wochen gebaut. Die Fundamente stehen schon an ihrem Platz und die Brücke selbst nimmt auf dem Baufeld neben den Fahrstreifen auf der A7 Formen an.

 

Behelfsbrücke

Die Behelfsbrücke wird auf dem Baufeld neben den Fahrstreifen der A7 neben der Brücke des Wördemanns Wegs zusammengebaut.

 

Nach diesem Großereignis enden die Sperrungen noch lange nicht: Die nächste A7 Vollsperrung wurde schon für den 17. bis 18. September von 22:00 bis 9:00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Quickborn und Schnelsen-Nord angekündigt und eine Sperrung der Fahrtrichtung nach Norden wird in der Nacht vom 30. zum 31. August zwischen Stellingen und dem Dreieck Hamburg-Nordwest durchgeführt. Die Bauzeit in Schleswig-Holstein und Schnelsen geht noch bis Ende 2018, in Stellingen bis 2020 und in Bahrenfeld sind sie noch gar nicht angefangen, eine lange Zeit mit vielen weiteren Autobahn- und Straßensperrungen.

Info-Flyer zur A 7-Vollsperrung als PDF  ( 305 KB)

Noch mehr Sperrungen und Staus

auf Stellings Straßen

 

Wie schon angekündigt, soll die Brücke des Wördemanns Wegs über die A7 im September abgerissen und für vier Jahre durch eine einspurige Behelfsbrücke ersetzt werden. Dafür wird der Wördemanns Weg mit seinen Nebenstraßen an der A7 für mehrere Tage voll gesperrt werden.

Jetzt wurde eine zusätzliche Sperrung für den 20. und 21. August angekündigt. Wieder ist hier ein Überqueren der A7 für 2 Tage nicht möglich, die Autofahrer müssen einen Umweg über Kieler Straße oder Niendorfer Gehege machen.

Die Sperrung dauert vom Samstag, den 20. August, 07:00 Uhr bis zum Sonntag, den 21. August 18:00 Uhr.

 

Plan Sperrung

Der Plan der Sperrung der Brücke des Wördemanns Wegs über der A7 von der Arbeitsgemeinschaft Tunnel Stellingen

 

Ein kleiner Trost: Für Fußgänger und Radfahrer wird ein Fußweg frei gehalten.

Der Grund dafür: Beim Abriss der Brücke im September müssen auch die Widerlager abgerissen werden. Um ein Nachrutschen des Erdreichs zu verhindern, muss vorher im Bereich der Brücke die Baustellenverbauung schon fertig sein. Dafür werden jetzt die Bohrungen auf der Straße Wördemanns Weg zwischen Nienredder und Olloweg durchgeführt. Die Löcher werden auf der Fahrbahn gebohrt und so befestigt, dass beim Abbruch der Brücke nichts passieren kann. Wenn das Widerlager abgerissen wird, ist die Baustellenverbauung dahinter schon funktionstüchtig. Der Abbruch der Widerlager ist auch für den Verkehr auf der Autobahn notwendig. Wie jeder sehen kann, ist unter der vorhandenen Brücke der Standstreifen auf beiden Seiten eingezogen. Beim Bau der heutigen Brücke vor über 40 Jahren wurde das zur Verkürzung der Brücke und Einsparung von Baukosten gemacht. Um alle 6 Fahrstreifen auf die nach Süden führende Richtungsfahrbahn zu bekommen, muss hier erst einmal Platz geschaffen werden.

 

Wördemanns Weg voll gesperrt

Vor einigen Jahren schon einmal: Der Wördemanns Weg voll gesperrt

 

Für Autofahrer in Stellingen und dem Rest von Hamburg gibt es an diesem Wochenende aber noch weitere Behinderungen: Die Cyclassics mit vielen weiteren Straßensperrungen finden zeitgleich in Hamburg statt! Die Rennstrecke kann während der Veranstaltung nicht überquert werden! Staus in ganz Hamburg sind vorprogrammiert. Die Stellinger Autofahrer müssen sich wohl oder übel für ihre Umleitung des Wördemanns Wegs in diese Staus mit einreihen.

 

Es wird aber noch schlimmer!

Die Brücke im Verlauf der Straße Niendorfer Gehege wird ab dem 23. August ebenfalls voll gesperrt! Diese Sperrung soll rund 8 Wochen bis zum 14. Oktober andauern! Die Autobahn A7 trennt damit die Stadtteile auf beiden Seiten der A7 damit noch mehr.

 

Niendorfer Gehege gesperrt 1

Das Schild vor der Brücke Niendorfer Gehege ist schon aufgestellt.

 

Die Ver- und Entsorgungsleitungen in der Brücke Niendorfer Gehege müssen von der alten in die neue Brücke umverlegt werden. Dafür muss die Fahrbahn aufgerissen werden, was ein Befahren der Straße unmöglich macht. Die neue Brücke kann auch erst benutzt werden, wenn alles unter dem Fahrbahnbelag fertiggestellt ist. Auch hier ein kleiner Trost für Fußgänger und Radfahrer, sie können an der Baustelle vorbei auf die andere Seite der A7. Wenn ab dem 9. September auch der Wördemanns Weg und die A7 voll gesperrt werden, sollten alle am besten auf das Auto verzichten. Der örtliche Umleitungsverkehr muss sich aus Mangel anderer Alternativen in den Umleitungsverkehr der A7 einreihen. Das heißt, man muss sich in den Stau auf der Kieler Straße und der Holsteiner Chaussee zwängen und für kleinste Wegstrecken Stunden einplanen. Damit bleibt für die Anwohner neben der Autobahn nur noch der Fußweg für ihre Wege. Da das Überqueren der Kieler Straße seit dem Umbau der Kreuzung Kieler Str./Sportplatzring schon weiter erschwert wurde, sollten sich nur abenteuerlustige Mitbürger dieses Wagnis zumuten.

 

Brücke Niendorfer Gehege 1

An der neuen Brücke des Niendorfer Geheges über der A7 sind die Kantsteine für den Fußweg teilweise schon gelegt.

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Die offiziellen Pressemeldungen

 

Die Pressemeldung der BWVI zur Sperrung der Brücke des Wördemanns Wegs:

www.hamburg.de/bwvi/medien/6702542/2016-08-12-bwvi-a7/

 

Die Pressemeldung zum Abriss der beiden Brücken über der A7 und die A7-Sperrung:

www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/6684232/2016-08-09-bwvi-a7-2/

 

Pressemeldungen der via-solutions-nord zur Sperrung der Straße Niendorfer Gehege und dem Abriss der beiden alten Brücken über der Autobahn A7 und der A7-Vollsperrung:

www.via-solutions-nord.de/hamburg-stellingen-verkuerzung-der-vollsperrungszeit-der-bruecke-niendorfer-gehege/

www.via-solutions-nord.de/hamburg-a-7-vollsperrung-der-a-7-vom-9-9-2200-uhr-bis-12-9-500-uhr/

Informationsveranstaltung

A7-Brücke Wördemanns Weg

 

Wie bei der Infoveranstaltung Anfang Februar 2016 angekündigt, wurden die Anwohner von den Behörden am 11. Juli zu einer weiteren Infoveranstaltung eingeladen. Obwohl die Anwohner neben dem zukünftigen Stellinger Deckel mit einem Flugblatt in ihren Briefkästen und der Ankündigung auf verschiedenen Internetseiten eingeladen wurden, sind weniger als im Februar zur Veranstaltung gekommen. Das letzte Mal wurde über den A7-Ausbau allgemein informiert, jetzt ging es um die A7-Brücke des Wördemanns Wegs.

 

Verkehrskoordinator Fuchs begrüßt die AnwohnerVerkehrskoordinator Gerhard Fuchs begrüßt die Anwohner in der Aula der Schule Wegenkamp.

 

Die Brücke muss für den A7-Ausbau abgerissen werden und für die Zeit des Ausbaus durch eine Behelfsbrücke ersetzt werden. Wenn der Stellinger Deckel in 4 Jahren fertig ist, wird der Wördemanns Weg ohne extra Brücke über den Deckel führen. Gleichzeitig wird auch die alte A7-Brücke der Straße Niendorfer Gehege abgerissen, um eine weitere A7-Vollsperrung unnötig zu machen. Die Teile der neuen Niendorfer Gehege Brücke wurden schon Ende Mai / Anfang Juni mit 2 nächtlichen A7-Vollsperrungen eingebaut. Jetzt wurden die Anwohner über den Abriss der Brücke Wördemanns Weg, den Bau der Behelfsbrücke, die damit verbundenen Straßensperrungen, Umleitungen und Verkehrsbehinderung informiert.

 

Sperrungen am Wördemanns WegDie Sperrungen am Wördemanns Weg und den Nebenstraßen. Mehrere Verbotsschilder, Sackgassenschilder und Hinweise werden aufgestellt. Am Wegenkamp die Parkplätze der Schule, die den Anwohnern vom Imbekstieg offen stehen.

 

Die Autobahn A7 wird dafür am Wochenende vom

9. September 22:00 Uhr bis zum 12. September 6:00 Uhr

zwischen dem

Dreieck Nordwest und der Anschlussstelle Stellingen

voll gesperrt.

Die Umleitung für die A7 erfolgt wie die Male vorher über die Holsteiner Chaussee und die Kieler Straße von Eidelstedt bis Stellingen (Die Umleitungen U44 und U35). Mit Verkehrsstaus ist zu rechnen. Für die Anwohner sind die Behinderungen gravierender und sie dauern länger. Der Autoverkehr des Wördemanns Wegs muss über die Kieler Straße ausweichen, wo er zusätzlich vom Umleitungsverkehr der Autobahn beeinträchtigt wird. Eine andere Möglichkeit wäre der noch längere Umweg über die Vogt Kölln Str. und Niendorf.

 

Umleitung für die A7Umleitungsstrecke für die gesperrte Autobahn A7 vom Dreieck Nordwest zur Anschlussstelle Stellingen über Holsteiner Chaussee und Kieler Straße.

 

Schon ab 13:00 Uhr am 9. September geht über die Brücke des Wördemanns Wegs nichts mehr. Diese Sperrung der Brücke dauert bis zur Fertigstellung der Behelfsbrücke am 13. September 5:00 Uhr. Diese längere Zeit wird nicht nur für den Abriss der alten Brücke und dem Einsetzen der Behelfsbrücke gebraucht. Da sich die Behelfsbrücke 1 bis 2 Meter oberhalb und südlich neben der alten Brücke befindet, müssen zusätzlich noch die Rampen für den Wördemanns Weg und den Straßen neben der Autobahn gebaut werden. Deshalb muss nicht nur der Wördemanns Weg gesperrt werden, sondern auch die Zufahrten vom Olloweg, Nienredder, Theodor Schäfer Dam und Imbekstieg auf den Wördemanns Weg. Die Zufahrt zum Olloweg erfolgt in dieser Zeit, wie schon fast das ganze Jahr 2015 hindurch, über den Düngelskamp. Zum Nienredder gelangt man von der Kieler Straße aus über den Rahlskamp, der für diese Zeit keine Einbahnstraße ist, damit man auch wieder herausfahren kann. Für den Theodor Schäfer Damm wurde schon eine Stichstraße vom Flamingoweg aus gebaut. Diese Umleitung bleibt bis zum Ende der Bauzeit in 4 Jahren bestehen, da der Theodor Schäfer Damm zum Wördemanns Weg durch den Höhenunterschied zur Behelfsbrücke gesperrt bleibt.

 

Einfahren der BehelfsbrückeBehelfsbrücke mit Rampenanschluss

Anhand von Schautafeln wird die Montage der Behelfsbrücke erläutert und der Weg auf die vorbereiteten Widerlager und der Anschluss der Straßen mit Rampen beschrieben.

 

Die Bewohner des Imbekstiegs trifft diese Sperrung besonders, da die Straße eine Sackgasse ist und keine Möglichkeit für eine Umleitung besteht. Für Fahrzeuge aller Art ist der Imbekstieg damit die gesamte Zeit von 5 Tagen nicht erreichbar. Alle Anwohner im Imbekstieg, die auf das Auto auch in dieser Zeit nicht verzichten können und fahren müssen, bleibt nur die Möglichkeit, außerhalb des Baustellenbereichs zu parken. Die Schule Wegenkamp hat angeboten, dass die Fahrzeuge für das Wochenende auf den Schulparkplätzen abgestellt werden können.

 

Anwohner vor Schaubildern.Bürgernaher Beamter für Stellingen Nord

Interessierte Anwohner vor den Schaubildern. Auch der Bürgernahe Beamte für Stellingen Nord informierte die Anwohner.

 

Auf der Veranstaltung wurde über den Verlauf der einzelnen Arbeitsschritte für die Behelfsbrücke ausführlich informiert. Schautafeln illustrierten die Bauphasen zusätzlich und Fragen von Anwohnern wurden beantwortet. Neben Verkehrskoordinator Gerhard Fuchs, der die Anwohner begrüßte, erläuterten Dipl. Ing. Christian Rohde, Baubevollmächtigter der DEGES, Projektleiter Reinhold Hanne-Ebell der HOCHTIEF Infrastructure GmbH und andere den Bauablauf. Trotz der Straßensperrungen soll aber in Notfällen zu jeder Zeit der Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsfahrzeugen möglich sein. Wenn nicht anders möglich, werden die Baumaschinen beiseite gefahren. Fußgänger und Radfahrer müssen wie Autofahrer einen Umweg über die Kieler Straße machen, sie könnten aber auch über den Wegenkamp und Kollau Wanderweg neben der Güterumgehungsbahn über die A7 zum Olloweg gelangen. Mehr Zeit, Mühe und Aufwand sollten alle einplanen oder möglichst ihre Wege und Besorgungen auf vorher oder nachher verschieben.

 

Umleitung für Fußgänger und RadfahrerUmleitungsstrecke für Anwohner zu Fuß oder mit dem Fahrrad über Anwohnerstraßen und die A7-Brücke der Kieler Straße.

Der Stellinger Deckel

was bisher geschah

 

Lange Jahre wurde nur geplant, die Pläne wieder verworfen und neu geplant, bis zum Planfeststellungsbeschluss. Danach gingen Verhandlungen und Auseinandersetzungen zwischen Planern und Anwohnern in die nächste Runde, bis 2015 die Pläne rechtsgültig wurden. Erst jetzt, 2016, konnte mit dem Bau des lang ersehnten Deckels begonnen werden – über 40 Jahre zu spät nach Meinung vieler Stellinger Anwohner, die den Bau der A7 im letzten Jahrhundert noch miterlebt haben. Damals noch ganz ohne Lärmschutz, der erst mit Gerichtsurteilen Erstriten werden musste und erst Jahre später errichtet wurde. Ein nach heutigen Erkenntnissen und Standards ein nur ungenügender Lärmschutz, da der Verkehrslärm trotz der Lärmschutzmauern in den Gärten immer noch bis zu 75 dB(A) beträgt.

 

Bohrebene auf Standstreifen wird gebaut

Eine Bohrebene wird auf dem Standstreifen neben der Stützmauer an der Seite des Nienredders aufgeschüttet.

Diese Lärmschutzmauern, die jahrzehntelang nur ungenügenden Schutz boten, waren jetzt das Erste, was dem Ausbau und für den Stellinger Deckel weichen musste. Schon ab Februar 2016 wurde die inzwischen zu beachtlichen Bäumen herangewachsene Bepflanzung am Nienredder, Olloweg und Schopbachweg gerodet. Am Olloweg wurde mit Fundamenten für die erstrittene bauzeitliche Lärmschutzwand am Rande des Baufelds begonnen. Um später unnötigen Lärm und Aufwand beim Wiederabbau zu vermeiden, wurde das Fundament in kleinen Abschnitten gegossen, die schon die Griffe für den Abtransport enthalten. Die Wand selbst ist 6 Meter hoch und oben durchscheinend, in den Wohnungen bleibt es deswegen so hell wie vorher.

 

Bohrebene wird gebaut, von Kieler Str. aus gesehen

Lkw schüttet Erde auf die fast fertige Bohrebene neben der Stützwand auf der Seite des Nienredders, von der Brücke der Kieler Straße aus gesehen.

Für alle Autofahrer unübersehbar waren die Fahrstreifen auf der Autobahn eingeengt und verschwenkt worden. Am Rande der Fahrbahn Richtung Süden musste Platz für die Bauarbeiten geschaffen werden. Standstreifen und rechter Fahrstreifen wurden für die Bauarbeiten benötigt. Auf dem Standstreifen wurde eine Arbeitsfläche aufgeschüttet, weil der Platz hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand für die großen Baumaschinen zu schmal war. Hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand begannen Bagger und Kräne mit dem Abbau der bisherigen Lärmschutzmauer, von der im Nienredder ab Juni nichts mehr übrig war. Durch lärmarme Verfahren (Keine Presslufthämmer, sondern Betonscheren zum Abbruch der Mauern, kein Ausschlagen der großen Bohrer und anderes.) konnte man hinter der bauzeitlichen 6 Meter hohen Lärmschutzwand nur wenig mehr als den normalen (zu lauten) Verkehrslärm hören.

 

Bagger brechen alte Lärmschutzmauer ab

Bagger brechen von der aufgeschütteten Bohrebene aus die alte Lärmschutzmauer am Nienredder ab. Ein anderer Bagger auf der Autobahn lädt die Reste der mauer auf Lkw.

Neben der Brücke des Wördemanns Wegs wurden inzwischen mit Bohrungen für die Fundamente der Widerlager der provisorischen Brücke begonnen. Die bauzeitliche einspurige Brücke für den Wördemanns Weg soll ab September für 4 Jahre den verkehr übe die Baustelle des Stellinger Deckels aufrechterhalten. Einen Eindruck der zu erwartenden Staus hatten alle schon im Jahr 2015, in dem der Verkehr lange Zeit nur im Blockverkehr über die Brücke fahren konnte. Die Bohrmaschinen, die die Mietshäuser im Nienredder um das doppelte überragten, arbeiteten sich langsam vom Wördemanns Weg aus hinter der neuen Lärmschutzwand vorwärts und bohrten die Löcher für den Baustellenverbau.

 

Großer Bohrer neben Restaurant Apollon am Nienredder

Ein großer Bohrer auf der Bohrebene zwischen der neuen bauzeitlichen Lärmschutzwand und der Autobahn bohrt Löcher für den Baustellenverbau.

Schon früher gab es vereinzelte öffentliche Veranstaltungen der Behörden und Planer beim Planfeststellungsverfahren und -Beschluss oder zur Information der Anwohner, die Letzte im Februar vor Baubeginn. Jetzt soll die Bevölkerung über den Abriss der Brücke des Wördemanns Wegs und die geplante bauzeitliche einspurige Behelfsbrücke informiert werden. Für diese Arbeiten ist, die mit einer A7 Vollsperrung für ein Wochenende verbunden sind, der 9. bis 12. September 2016 vorgesehen.

Die Informationsveranstaltung von DEGES und der BWVI (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), zu der ein zahlreiches Kommen erwartet wird, findet

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am Montag, den 11. Juli 2016

ab 18:00 Uhr

in der Aula der Schule Wegenkamp

Wegenkamp 9, 22527 Hamburg-Stellingen

statt

 

Die Anwohnerinformation zur Veranstaltung als PDF:

 2016-07-11 Anwohnerinfo

A7-Sperrungen in Stellingen

mal nicht wegen dem A7-Ausbau

Die Autobahn A7 in Stellingen wird wieder mal am 12. Juni 2016 teilweise gesperrt, diesmal aber nicht wegen des Autobahnausbaus. Wie jedes Jahr wird ein Motorradgottesdienst im Hamburger Michel veranstaltet. Wieder kommen Tausende Motorradfahrer zur Hauptkirche St. Michaelis und fahren danach durch Hamburg zur Autobahneinfahrt Stellingen, um auf der A7 weiter nach Kaltenkirchen zu fahren. Bei so vielen sind Verkehrseinschränkungen nicht zu vermeiden.

 

Motorradgottesdienst, Schaulustige auf Wördemanns WegZuschauer des Motorradkonvois auf der A7 Brücke des Wördemanns Wegs

 

Schon vormittags wird die Ludwig-Erhard-Straße als Parkplatz für Zweiräder zwischen Holstenwall und Rödingsmarkt voll gesperrt. Bei zu viel Andrang wird die Sperrung auch auf die Willy Brand Straße ausgedehnt. Wenn sich der Motorradkonvoi mit bis zu 30000 Teilnehmern ab 14:00 Uhr vom Michel aus in Bewegung setzt, geht Richtung Stellingen auf der Karolinenstraße, Schäferkampsalle, Fruchtalle und Kieler Straße bis Stellingen auch nichts mehr. Die Richtungsfahrbahn nach Norden wird ab ca. 13:30 bis 16:30 Uhr voll für den übrigen Verkehr gesperrt. Nur die Motorradfahrer dürfen dann ab Stellingen auffahren. Zwischen Schnelsen Nord und Bad Bramstedt wird auch die Gegenrichtung nach Süden voll gesperrt werden. Durch Schaulustige auf der Gegenfahrbahn kam es in den letzten Jahren immer wieder zu gefährlichen Situationen, die in diesem Jahr verhindert werden sollen.

 

Motorradfahrer auf der A7 in StellingenDer Motorradkonvoi auf der Autobahn A7 in Stellingen

 

In Kaltenkirchen ist nicht nur das Abschlussfest. Ab 10:00 Uhr wird der Gottesdienst auf einer Leinwand übertragen. Es findet das Fest „Mogo – das Fest, Hamburg zwei“ statt“, mit einer Info-Meile, Livemusik, Stunt-Shows und Moderation.

Wegen der Behinderungen hat die Polizei am Sonntag (8:30 – 15:30 Uhr) unter 040 / 428 65 65 65 ein Info-Telefon eingerichtet. Der Veranstalter ist ab 6 Uhr unter 0170 50 67 277 erreichbar.

(Die Bilder sind aus einem vergangenem Jahr, noch ohne A7-Baustellen)

 

Weitere Informationen:

www.hamburg.de/mogo/

www.mogo.de/mogo-hamburg.html

www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article207670429/Die-A-7-wird-fuer-den-Motorradgottesdienst-voll-gesperrt.html

www.radiohamburg.de/Nachrichten/Hamburg-aktuell/Verkehr/2016/Juni/Bahn-Bus-Strassensperrungen-Alle-Verkehrsinfos-zum-Motorradgottesdienst-2016