goodbye 2016

Willkommen 2017

2016 ist zu Ende und das neue Jahr 2017 beginnt. Im vergangenen Jahr ist in Stellingen viel passiert:

Die Autobahnbaustellen auf der A7 in Schnelsen und der Langenfelder Brücke wurden durch den jetzt begonnen Bau des „Stellinger Deckels“ zu einer einzigen langen Baustelle verbunden. Auf Hamburger Stadtgebiet wird nur in Bahrenfeld noch nicht gebaut. Trotz dieser Mega-Baustelle fließt (staut sich) der Verkehr auf der A7 wie vorher. In den Staus der letzten 10 Jahre konnte man auch nicht schneller fahren als jetzt. Die auf 60 km/h herabgesetzte Höchstgeschwindigkeit konnte man auch früher nur selten überschreiten, und wenn war man meist nur schneller im nächsten Stau.

Die erste Hälfte der neu gebauten Langenfelder Brücke wurde für den Verkehr freigegeben. In den nächsten 2 Jahren wird nun die zweite Hälfte für die Fahrtrichtung Süden ebenfalls neu gebaut, damit hier voraussichtlich Ende 2018 der Verkehr auf 10 Fahrspuren fließen kann. In Schnelsen wurde Ende 2016 das letzte Teilstück der Tunneldecke der Fahrtrichtung nach Süden eingefügt. Bevor der Verkehr unterm Deckel verschwindet, muss nur noch die Innenausstattung eingebaut werden.

In Stellinge begann der Deckelbau ab Februar 2016 mit einer Informationsveranstaltung für die Anwohner. Im laufe des Jahres folgten noch mehrere. Es begann erst langsam am Nienredder mit Baumfällarbeiten, gefolgt vom Olloweg und Schopbachweg. Auf dem gesperrten Autobahnstreifen wurde eine Bohrebene aufgeschüttet und riesige Bohrmaschinen bohrten Löcher für die Baustellenverbauung. Neue bauzeitliche Lärmschutzwände wurden entlang der Autobahn vor den Häusern westlich der A7 aufgebaut und die alten abgerissen. Höhepunkt der Bauarbeiten im vergangenen Jahr war das Stauwochenende im September, an dem die A7 für ein Wochenende voll gesperrt wurde. Die über 40 Jahre alten Brücken Wördemanns Weg und Niendorfer Gehege wurden abgerissen und eine Behelfsbrücke für den Wördemanns Weg eingebaut. Trotz monatelanger Vorankündigungen bekamen die Autofahrer scheinbar nichts mit und standen ein Wochenende lang im Stau auf der völlig überlasteten Umleitungsstrecke Kieler Straße und Holsteiner Chaussee. Der innerörtliche Verkehr in Stellingen und Eidelstedt brach fast komplett zusammen. Für kleinste Strecken war man Stunden unterwegs. Nur mit einer Notversorgung der Feuerwehr mit Getränken konnten die Autofahrer auf der A7 die Wartezeiten überstehen.

Ebenso wie auf der Autobahn wurde der tägliche Stau auf der Kieler Straße zur Dauereinrichtung. Angefangen vom täglichen Berufsverkehr und dem Umleitungsverkehr der etlichen A7-Sperrungen im Laufe des Jahres, bis im September gar nichts mehr ging. Danach wurde einen Monat die Asphaltdecke der Fahrbahn erneuert, mit einspuriger Verkehrsführung innerhalb der Baustelle. Zum Abschluss brach ein Wasserrohr unter der erneuerten und wieder freigegebenen Fahrbahn, was eine einwöchige komplette Sperrung der Kieler Straße in Stellingen bewirkte.

Zum Abschluss des Jahres wurde die Einfahrt zur A7 Richtung Norden von der Kieler Straße aus von der rechten auf die linke Seite auf eine provisorische Rampe verlegt. Jetzt müssen alle aus Hamburg kommenden Fahrzeuge die Gegenfahrbahn der Kieler Straße kreuzen, was lange Wartezeiten vor roten Ampeln bedeutet. Die Leistungsfähigkeit der Einfahrt wird dadurch um 500 Fahrzeuge je Stunde verringert, was ebenfalls mehr Staus verursacht. Dieser Zustand wird bis zur Freigabe der ersten Tunnelhälfte in Stellingen in 2 Jahren andauern.

Wer kann, sollte Stellingen in den nächsten Jahren weit umfahren, wir Stellinger können das nicht. Wir wohnen hier, teilweise nur wenige Meter von der Baustelle entfernt.

 

Trotzdem ein gutes Neues Jahr

2017

Countdown zur A7-Sperrung

 

Nur noch wenige Stunden, dann wird die A7 und der Wördemanns Weg voll gesperrt. An etlichen Straßen Stellingens und Umgebung stehen seit Langem Hinweisschilder für Umleitungen. Man sollte sie beachten und genau hinsehen, denn öfters ändern sich darauf die Zeiten und Daten. Viele standen schon vor einer Straßensperre und musste umkehren.

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Hinweis- und Umleitungsschilder neben den Straßen

Auf dem Wördemanns Weg beginnt es bereits um 13:00 Uhr. Während auf der Autobahn der Verkehr noch rollt (oder im Stau steht?), wird auf dem Wördemanns Weg der Asphalt weggefräst. Die verschiedenen Baustoffe werden schon beim Abbruch der Brücke getrennt, um sie möglichst sortenrein zu recyceln und sie anderswo wiederzuverwenden. Wenn ab 22:00 Uhr auch die Autobahn gesperrt ist, wird auf der Fahrbahn eine bis 1 Meter dicke Sandschicht aufgeschüttet. Erst danach rücken die Abrissbagger an und zerbeißen mit ihren großen Scheren die eigentliche Brücke. Die Betonstücke fallen dann auf den Sand, der die Fahrbahn vor Beschädigungen schützt.

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Neben den Fahrstreifen wird die Behelfsbrücke bereits vor der A7-Sperrung angehoben, um sie auf die Höhe der Widerlager über der Autobahn zu bringen.

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Erst ein bischen, später immer weiter, bis am Donnerstag die endgültige Höhe über der bisherigen Brücke erreicht ist.

Freitag und Sonnabend werden die alten Brücken abgerissen, die vom Wördemanns Weg und die vom Niendorfer Gehege. Am Sonntag sollen auch die letzten Reste der bisherigen Brücken verschwunden sein, denn die Behelfsbrücke muss auf den schon vorher gebauten Widerlagern platziert werden. Am Montag früh ist auf der A7 alles vorbei und der Verkehr soll wieder rollen (man kann sich auf der A7 wieder hinten am Stau anstellen).

Auf dem Wördemanns Weg dauert es noch bis Dienstag, bis man einspurig über die Behelfsbrücke die A7 überqueren kann. Am längsten dauert die Sperrung der Brücke Niendorfer Gehege, die bleibt bis zum 14. Oktober gesperrt, bevor es hier wieder freie Fahrt gibt.

–> Presseberichte im Internet zum A7-Ausbau und die Sperrungen

–> Baustellenreport über das aktuelle Baugeschehen

Noch mehr Sperrungen und Staus

auf Stellings Straßen

 

Wie schon angekündigt, soll die Brücke des Wördemanns Wegs über die A7 im September abgerissen und für vier Jahre durch eine einspurige Behelfsbrücke ersetzt werden. Dafür wird der Wördemanns Weg mit seinen Nebenstraßen an der A7 für mehrere Tage voll gesperrt werden.

Jetzt wurde eine zusätzliche Sperrung für den 20. und 21. August angekündigt. Wieder ist hier ein Überqueren der A7 für 2 Tage nicht möglich, die Autofahrer müssen einen Umweg über Kieler Straße oder Niendorfer Gehege machen.

Die Sperrung dauert vom Samstag, den 20. August, 07:00 Uhr bis zum Sonntag, den 21. August 18:00 Uhr.

 

Plan Sperrung

Der Plan der Sperrung der Brücke des Wördemanns Wegs über der A7 von der Arbeitsgemeinschaft Tunnel Stellingen

 

Ein kleiner Trost: Für Fußgänger und Radfahrer wird ein Fußweg frei gehalten.

Der Grund dafür: Beim Abriss der Brücke im September müssen auch die Widerlager abgerissen werden. Um ein Nachrutschen des Erdreichs zu verhindern, muss vorher im Bereich der Brücke die Baustellenverbauung schon fertig sein. Dafür werden jetzt die Bohrungen auf der Straße Wördemanns Weg zwischen Nienredder und Olloweg durchgeführt. Die Löcher werden auf der Fahrbahn gebohrt und so befestigt, dass beim Abbruch der Brücke nichts passieren kann. Wenn das Widerlager abgerissen wird, ist die Baustellenverbauung dahinter schon funktionstüchtig. Der Abbruch der Widerlager ist auch für den Verkehr auf der Autobahn notwendig. Wie jeder sehen kann, ist unter der vorhandenen Brücke der Standstreifen auf beiden Seiten eingezogen. Beim Bau der heutigen Brücke vor über 40 Jahren wurde das zur Verkürzung der Brücke und Einsparung von Baukosten gemacht. Um alle 6 Fahrstreifen auf die nach Süden führende Richtungsfahrbahn zu bekommen, muss hier erst einmal Platz geschaffen werden.

 

Wördemanns Weg voll gesperrt

Vor einigen Jahren schon einmal: Der Wördemanns Weg voll gesperrt

 

Für Autofahrer in Stellingen und dem Rest von Hamburg gibt es an diesem Wochenende aber noch weitere Behinderungen: Die Cyclassics mit vielen weiteren Straßensperrungen finden zeitgleich in Hamburg statt! Die Rennstrecke kann während der Veranstaltung nicht überquert werden! Staus in ganz Hamburg sind vorprogrammiert. Die Stellinger Autofahrer müssen sich wohl oder übel für ihre Umleitung des Wördemanns Wegs in diese Staus mit einreihen.

 

Es wird aber noch schlimmer!

Die Brücke im Verlauf der Straße Niendorfer Gehege wird ab dem 23. August ebenfalls voll gesperrt! Diese Sperrung soll rund 8 Wochen bis zum 14. Oktober andauern! Die Autobahn A7 trennt damit die Stadtteile auf beiden Seiten der A7 damit noch mehr.

 

Niendorfer Gehege gesperrt 1

Das Schild vor der Brücke Niendorfer Gehege ist schon aufgestellt.

 

Die Ver- und Entsorgungsleitungen in der Brücke Niendorfer Gehege müssen von der alten in die neue Brücke umverlegt werden. Dafür muss die Fahrbahn aufgerissen werden, was ein Befahren der Straße unmöglich macht. Die neue Brücke kann auch erst benutzt werden, wenn alles unter dem Fahrbahnbelag fertiggestellt ist. Auch hier ein kleiner Trost für Fußgänger und Radfahrer, sie können an der Baustelle vorbei auf die andere Seite der A7. Wenn ab dem 9. September auch der Wördemanns Weg und die A7 voll gesperrt werden, sollten alle am besten auf das Auto verzichten. Der örtliche Umleitungsverkehr muss sich aus Mangel anderer Alternativen in den Umleitungsverkehr der A7 einreihen. Das heißt, man muss sich in den Stau auf der Kieler Straße und der Holsteiner Chaussee zwängen und für kleinste Wegstrecken Stunden einplanen. Damit bleibt für die Anwohner neben der Autobahn nur noch der Fußweg für ihre Wege. Da das Überqueren der Kieler Straße seit dem Umbau der Kreuzung Kieler Str./Sportplatzring schon weiter erschwert wurde, sollten sich nur abenteuerlustige Mitbürger dieses Wagnis zumuten.

 

Brücke Niendorfer Gehege 1

An der neuen Brücke des Niendorfer Geheges über der A7 sind die Kantsteine für den Fußweg teilweise schon gelegt.

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Die offiziellen Pressemeldungen

 

Die Pressemeldung der BWVI zur Sperrung der Brücke des Wördemanns Wegs:

www.hamburg.de/bwvi/medien/6702542/2016-08-12-bwvi-a7/

 

Die Pressemeldung zum Abriss der beiden Brücken über der A7 und die A7-Sperrung:

www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/6684232/2016-08-09-bwvi-a7-2/

 

Pressemeldungen der via-solutions-nord zur Sperrung der Straße Niendorfer Gehege und dem Abriss der beiden alten Brücken über der Autobahn A7 und der A7-Vollsperrung:

www.via-solutions-nord.de/hamburg-stellingen-verkuerzung-der-vollsperrungszeit-der-bruecke-niendorfer-gehege/

www.via-solutions-nord.de/hamburg-a-7-vollsperrung-der-a-7-vom-9-9-2200-uhr-bis-12-9-500-uhr/

Informationsveranstaltung

A7-Brücke Wördemanns Weg

 

Wie bei der Infoveranstaltung Anfang Februar 2016 angekündigt, wurden die Anwohner von den Behörden am 11. Juli zu einer weiteren Infoveranstaltung eingeladen. Obwohl die Anwohner neben dem zukünftigen Stellinger Deckel mit einem Flugblatt in ihren Briefkästen und der Ankündigung auf verschiedenen Internetseiten eingeladen wurden, sind weniger als im Februar zur Veranstaltung gekommen. Das letzte Mal wurde über den A7-Ausbau allgemein informiert, jetzt ging es um die A7-Brücke des Wördemanns Wegs.

 

Verkehrskoordinator Fuchs begrüßt die AnwohnerVerkehrskoordinator Gerhard Fuchs begrüßt die Anwohner in der Aula der Schule Wegenkamp.

 

Die Brücke muss für den A7-Ausbau abgerissen werden und für die Zeit des Ausbaus durch eine Behelfsbrücke ersetzt werden. Wenn der Stellinger Deckel in 4 Jahren fertig ist, wird der Wördemanns Weg ohne extra Brücke über den Deckel führen. Gleichzeitig wird auch die alte A7-Brücke der Straße Niendorfer Gehege abgerissen, um eine weitere A7-Vollsperrung unnötig zu machen. Die Teile der neuen Niendorfer Gehege Brücke wurden schon Ende Mai / Anfang Juni mit 2 nächtlichen A7-Vollsperrungen eingebaut. Jetzt wurden die Anwohner über den Abriss der Brücke Wördemanns Weg, den Bau der Behelfsbrücke, die damit verbundenen Straßensperrungen, Umleitungen und Verkehrsbehinderung informiert.

 

Sperrungen am Wördemanns WegDie Sperrungen am Wördemanns Weg und den Nebenstraßen. Mehrere Verbotsschilder, Sackgassenschilder und Hinweise werden aufgestellt. Am Wegenkamp die Parkplätze der Schule, die den Anwohnern vom Imbekstieg offen stehen.

 

Die Autobahn A7 wird dafür am Wochenende vom

9. September 22:00 Uhr bis zum 12. September 6:00 Uhr

zwischen dem

Dreieck Nordwest und der Anschlussstelle Stellingen

voll gesperrt.

Die Umleitung für die A7 erfolgt wie die Male vorher über die Holsteiner Chaussee und die Kieler Straße von Eidelstedt bis Stellingen (Die Umleitungen U44 und U35). Mit Verkehrsstaus ist zu rechnen. Für die Anwohner sind die Behinderungen gravierender und sie dauern länger. Der Autoverkehr des Wördemanns Wegs muss über die Kieler Straße ausweichen, wo er zusätzlich vom Umleitungsverkehr der Autobahn beeinträchtigt wird. Eine andere Möglichkeit wäre der noch längere Umweg über die Vogt Kölln Str. und Niendorf.

 

Umleitung für die A7Umleitungsstrecke für die gesperrte Autobahn A7 vom Dreieck Nordwest zur Anschlussstelle Stellingen über Holsteiner Chaussee und Kieler Straße.

 

Schon ab 13:00 Uhr am 9. September geht über die Brücke des Wördemanns Wegs nichts mehr. Diese Sperrung der Brücke dauert bis zur Fertigstellung der Behelfsbrücke am 13. September 5:00 Uhr. Diese längere Zeit wird nicht nur für den Abriss der alten Brücke und dem Einsetzen der Behelfsbrücke gebraucht. Da sich die Behelfsbrücke 1 bis 2 Meter oberhalb und südlich neben der alten Brücke befindet, müssen zusätzlich noch die Rampen für den Wördemanns Weg und den Straßen neben der Autobahn gebaut werden. Deshalb muss nicht nur der Wördemanns Weg gesperrt werden, sondern auch die Zufahrten vom Olloweg, Nienredder, Theodor Schäfer Dam und Imbekstieg auf den Wördemanns Weg. Die Zufahrt zum Olloweg erfolgt in dieser Zeit, wie schon fast das ganze Jahr 2015 hindurch, über den Düngelskamp. Zum Nienredder gelangt man von der Kieler Straße aus über den Rahlskamp, der für diese Zeit keine Einbahnstraße ist, damit man auch wieder herausfahren kann. Für den Theodor Schäfer Damm wurde schon eine Stichstraße vom Flamingoweg aus gebaut. Diese Umleitung bleibt bis zum Ende der Bauzeit in 4 Jahren bestehen, da der Theodor Schäfer Damm zum Wördemanns Weg durch den Höhenunterschied zur Behelfsbrücke gesperrt bleibt.

 

Einfahren der BehelfsbrückeBehelfsbrücke mit Rampenanschluss

Anhand von Schautafeln wird die Montage der Behelfsbrücke erläutert und der Weg auf die vorbereiteten Widerlager und der Anschluss der Straßen mit Rampen beschrieben.

 

Die Bewohner des Imbekstiegs trifft diese Sperrung besonders, da die Straße eine Sackgasse ist und keine Möglichkeit für eine Umleitung besteht. Für Fahrzeuge aller Art ist der Imbekstieg damit die gesamte Zeit von 5 Tagen nicht erreichbar. Alle Anwohner im Imbekstieg, die auf das Auto auch in dieser Zeit nicht verzichten können und fahren müssen, bleibt nur die Möglichkeit, außerhalb des Baustellenbereichs zu parken. Die Schule Wegenkamp hat angeboten, dass die Fahrzeuge für das Wochenende auf den Schulparkplätzen abgestellt werden können.

 

Anwohner vor Schaubildern.Bürgernaher Beamter für Stellingen Nord

Interessierte Anwohner vor den Schaubildern. Auch der Bürgernahe Beamte für Stellingen Nord informierte die Anwohner.

 

Auf der Veranstaltung wurde über den Verlauf der einzelnen Arbeitsschritte für die Behelfsbrücke ausführlich informiert. Schautafeln illustrierten die Bauphasen zusätzlich und Fragen von Anwohnern wurden beantwortet. Neben Verkehrskoordinator Gerhard Fuchs, der die Anwohner begrüßte, erläuterten Dipl. Ing. Christian Rohde, Baubevollmächtigter der DEGES, Projektleiter Reinhold Hanne-Ebell der HOCHTIEF Infrastructure GmbH und andere den Bauablauf. Trotz der Straßensperrungen soll aber in Notfällen zu jeder Zeit der Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsfahrzeugen möglich sein. Wenn nicht anders möglich, werden die Baumaschinen beiseite gefahren. Fußgänger und Radfahrer müssen wie Autofahrer einen Umweg über die Kieler Straße machen, sie könnten aber auch über den Wegenkamp und Kollau Wanderweg neben der Güterumgehungsbahn über die A7 zum Olloweg gelangen. Mehr Zeit, Mühe und Aufwand sollten alle einplanen oder möglichst ihre Wege und Besorgungen auf vorher oder nachher verschieben.

 

Umleitung für Fußgänger und RadfahrerUmleitungsstrecke für Anwohner zu Fuß oder mit dem Fahrrad über Anwohnerstraßen und die A7-Brücke der Kieler Straße.

Der Stellinger Deckel

was bisher geschah

 

Lange Jahre wurde nur geplant, die Pläne wieder verworfen und neu geplant, bis zum Planfeststellungsbeschluss. Danach gingen Verhandlungen und Auseinandersetzungen zwischen Planern und Anwohnern in die nächste Runde, bis 2015 die Pläne rechtsgültig wurden. Erst jetzt, 2016, konnte mit dem Bau des lang ersehnten Deckels begonnen werden – über 40 Jahre zu spät nach Meinung vieler Stellinger Anwohner, die den Bau der A7 im letzten Jahrhundert noch miterlebt haben. Damals noch ganz ohne Lärmschutz, der erst mit Gerichtsurteilen Erstriten werden musste und erst Jahre später errichtet wurde. Ein nach heutigen Erkenntnissen und Standards ein nur ungenügender Lärmschutz, da der Verkehrslärm trotz der Lärmschutzmauern in den Gärten immer noch bis zu 75 dB(A) beträgt.

 

Bohrebene auf Standstreifen wird gebaut

Eine Bohrebene wird auf dem Standstreifen neben der Stützmauer an der Seite des Nienredders aufgeschüttet.

Diese Lärmschutzmauern, die jahrzehntelang nur ungenügenden Schutz boten, waren jetzt das Erste, was dem Ausbau und für den Stellinger Deckel weichen musste. Schon ab Februar 2016 wurde die inzwischen zu beachtlichen Bäumen herangewachsene Bepflanzung am Nienredder, Olloweg und Schopbachweg gerodet. Am Olloweg wurde mit Fundamenten für die erstrittene bauzeitliche Lärmschutzwand am Rande des Baufelds begonnen. Um später unnötigen Lärm und Aufwand beim Wiederabbau zu vermeiden, wurde das Fundament in kleinen Abschnitten gegossen, die schon die Griffe für den Abtransport enthalten. Die Wand selbst ist 6 Meter hoch und oben durchscheinend, in den Wohnungen bleibt es deswegen so hell wie vorher.

 

Bohrebene wird gebaut, von Kieler Str. aus gesehen

Lkw schüttet Erde auf die fast fertige Bohrebene neben der Stützwand auf der Seite des Nienredders, von der Brücke der Kieler Straße aus gesehen.

Für alle Autofahrer unübersehbar waren die Fahrstreifen auf der Autobahn eingeengt und verschwenkt worden. Am Rande der Fahrbahn Richtung Süden musste Platz für die Bauarbeiten geschaffen werden. Standstreifen und rechter Fahrstreifen wurden für die Bauarbeiten benötigt. Auf dem Standstreifen wurde eine Arbeitsfläche aufgeschüttet, weil der Platz hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand für die großen Baumaschinen zu schmal war. Hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand begannen Bagger und Kräne mit dem Abbau der bisherigen Lärmschutzmauer, von der im Nienredder ab Juni nichts mehr übrig war. Durch lärmarme Verfahren (Keine Presslufthämmer, sondern Betonscheren zum Abbruch der Mauern, kein Ausschlagen der großen Bohrer und anderes.) konnte man hinter der bauzeitlichen 6 Meter hohen Lärmschutzwand nur wenig mehr als den normalen (zu lauten) Verkehrslärm hören.

 

Bagger brechen alte Lärmschutzmauer ab

Bagger brechen von der aufgeschütteten Bohrebene aus die alte Lärmschutzmauer am Nienredder ab. Ein anderer Bagger auf der Autobahn lädt die Reste der mauer auf Lkw.

Neben der Brücke des Wördemanns Wegs wurden inzwischen mit Bohrungen für die Fundamente der Widerlager der provisorischen Brücke begonnen. Die bauzeitliche einspurige Brücke für den Wördemanns Weg soll ab September für 4 Jahre den verkehr übe die Baustelle des Stellinger Deckels aufrechterhalten. Einen Eindruck der zu erwartenden Staus hatten alle schon im Jahr 2015, in dem der Verkehr lange Zeit nur im Blockverkehr über die Brücke fahren konnte. Die Bohrmaschinen, die die Mietshäuser im Nienredder um das doppelte überragten, arbeiteten sich langsam vom Wördemanns Weg aus hinter der neuen Lärmschutzwand vorwärts und bohrten die Löcher für den Baustellenverbau.

 

Großer Bohrer neben Restaurant Apollon am Nienredder

Ein großer Bohrer auf der Bohrebene zwischen der neuen bauzeitlichen Lärmschutzwand und der Autobahn bohrt Löcher für den Baustellenverbau.

Schon früher gab es vereinzelte öffentliche Veranstaltungen der Behörden und Planer beim Planfeststellungsverfahren und -Beschluss oder zur Information der Anwohner, die Letzte im Februar vor Baubeginn. Jetzt soll die Bevölkerung über den Abriss der Brücke des Wördemanns Wegs und die geplante bauzeitliche einspurige Behelfsbrücke informiert werden. Für diese Arbeiten ist, die mit einer A7 Vollsperrung für ein Wochenende verbunden sind, der 9. bis 12. September 2016 vorgesehen.

Die Informationsveranstaltung von DEGES und der BWVI (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), zu der ein zahlreiches Kommen erwartet wird, findet

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am Montag, den 11. Juli 2016

ab 18:00 Uhr

in der Aula der Schule Wegenkamp

Wegenkamp 9, 22527 Hamburg-Stellingen

statt

 

Die Anwohnerinformation zur Veranstaltung als PDF:

 2016-07-11 Anwohnerinfo

A7-Sperrungen in Stellingen

mal nicht wegen dem A7-Ausbau

Die Autobahn A7 in Stellingen wird wieder mal am 12. Juni 2016 teilweise gesperrt, diesmal aber nicht wegen des Autobahnausbaus. Wie jedes Jahr wird ein Motorradgottesdienst im Hamburger Michel veranstaltet. Wieder kommen Tausende Motorradfahrer zur Hauptkirche St. Michaelis und fahren danach durch Hamburg zur Autobahneinfahrt Stellingen, um auf der A7 weiter nach Kaltenkirchen zu fahren. Bei so vielen sind Verkehrseinschränkungen nicht zu vermeiden.

 

Motorradgottesdienst, Schaulustige auf Wördemanns WegZuschauer des Motorradkonvois auf der A7 Brücke des Wördemanns Wegs

 

Schon vormittags wird die Ludwig-Erhard-Straße als Parkplatz für Zweiräder zwischen Holstenwall und Rödingsmarkt voll gesperrt. Bei zu viel Andrang wird die Sperrung auch auf die Willy Brand Straße ausgedehnt. Wenn sich der Motorradkonvoi mit bis zu 30000 Teilnehmern ab 14:00 Uhr vom Michel aus in Bewegung setzt, geht Richtung Stellingen auf der Karolinenstraße, Schäferkampsalle, Fruchtalle und Kieler Straße bis Stellingen auch nichts mehr. Die Richtungsfahrbahn nach Norden wird ab ca. 13:30 bis 16:30 Uhr voll für den übrigen Verkehr gesperrt. Nur die Motorradfahrer dürfen dann ab Stellingen auffahren. Zwischen Schnelsen Nord und Bad Bramstedt wird auch die Gegenrichtung nach Süden voll gesperrt werden. Durch Schaulustige auf der Gegenfahrbahn kam es in den letzten Jahren immer wieder zu gefährlichen Situationen, die in diesem Jahr verhindert werden sollen.

 

Motorradfahrer auf der A7 in StellingenDer Motorradkonvoi auf der Autobahn A7 in Stellingen

 

In Kaltenkirchen ist nicht nur das Abschlussfest. Ab 10:00 Uhr wird der Gottesdienst auf einer Leinwand übertragen. Es findet das Fest „Mogo – das Fest, Hamburg zwei“ statt“, mit einer Info-Meile, Livemusik, Stunt-Shows und Moderation.

Wegen der Behinderungen hat die Polizei am Sonntag (8:30 – 15:30 Uhr) unter 040 / 428 65 65 65 ein Info-Telefon eingerichtet. Der Veranstalter ist ab 6 Uhr unter 0170 50 67 277 erreichbar.

(Die Bilder sind aus einem vergangenem Jahr, noch ohne A7-Baustellen)

 

Weitere Informationen:

www.hamburg.de/mogo/

www.mogo.de/mogo-hamburg.html

www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article207670429/Die-A-7-wird-fuer-den-Motorradgottesdienst-voll-gesperrt.html

www.radiohamburg.de/Nachrichten/Hamburg-aktuell/Verkehr/2016/Juni/Bahn-Bus-Strassensperrungen-Alle-Verkehrsinfos-zum-Motorradgottesdienst-2016

Bauarbeiten für den Stellinger Deckel

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Die Vorarbeiten für den Stellinger Deckel haben unübersehbar begonnen. Es fing im März 2016 mit Arbeiten auf dem Standstreifen Richtung Norden an, er wurde ausgebessert und neu asphaltiert. Dann wurden Markierungen für schmalere Fahrstreifen aufgebracht. In Fahrtrichtung Norden verschoben sich die Fahrstreifen seitwärts bis auf den Standstreifen und in Richtung Süden wurde seit dem 22. April ein Fahrstreifen ab der Brücke Niendorfer Gehege auf die Gegenfahrbahn geführt, das ein Abfahren aus der Ausfahrt Stellingen von da aus nicht mehr möglich war. Die restlichen Fahrstreifen Richtung Süden wurden eingeengt zur Autobahnmitte verlegt, sodass am Fahrbahnrand ein breites Baufeld entstand.

Bauarbeiten 1 Bauarbeiten 2

Links die ersten Fahrbahnmarkierungen auf dem ausgebesserten Standstreifen und auf dem rechten Bild die jetzt auf die Gegenfahrbahn verschwenkte Fahrspur nach Süden.

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Dann begann der Abriss der vorhandenen Lärmschutzmauer zwischen Wördemanns Weg und Ausfahrt Stellingen vor der Kocksiedlung mit hohen Hebebühnen und Kränen von der Autobahn aus. Dahinter entstanden provisorische Lärmschutzwände vor den Wohnhäusern der Kocksiedlung. Diese Wände haben helle Oberflächen und lassen in der oberen hälfte durch Milchglas auch das Sonnenlicht durch. Ganz anderes, als viele Pessimisten jahrelang befürchteten, die fürchteten, ein Leben im dunkeln wie im Keller fristen zu müssen.

 

Bauarbeiten 3    Bauarbeiten 4

Die provisorische 6 Meter hohe Lärmschutzwand schützt die Häuser während des A7-Ausbaus vor dem Bau- und dem Verkehrslärm. Die oberen 3 Meter sind durchscheinend, damit es trotz der Höhe nicht dunkel wird.

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Gleichzeitig wurde auf der gegenüberliegenden Autobahnseite die vorhandene Lärmschutzmauer neben der Wördemanns Weg Brücke abgerissen. Hier soll sich zukünftig das Betriebsgebäude des Stellinger Tunnelbauwerks befinden. Bis dahin wird hier erst einmal das Widerlager für die einspurige bauzeitliche Behelfsbrücke gebaut. Die großen Bohrer sind weithin sichtbar.

 

Bauarbeiten 5Neben der A7 ist an der Ecke Wördemanns Weg und Theodor Schäfer Damm wurde schon ein Teil der alten Lärmschutzmauer entfernt und den Platz befestigt. Der große Bohrer soll die Löcher für das Widerlager für die bauzeitliche Behelfsbrücke bohren. Am 29. April wurde hier der Bau des Stellinger Deckels feierlich begonnen.

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Da der Geländestreifen an der Oberkante der Stützmauer hinter der provisorischen Lärmschutzwand zu schmal für Baumaschinen ist, wurde von der Autobahnseite auf der Fahrbahn daneben eine Bohrebene aufgeschüttet und befestigt.

 

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Die alte Lärmschutzmauer auf der Stützwand neben der Autobahn wird mit Kränen von der Autobahn aus demontiert. Durch die schmaleren Fahrspuren auf der A7 wurde Platz für die Baumaschinen geschaffen.

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Nicht nur der Verkehr auf der A7 wurde durch die schmaleren Fahrstreifen beeinflusst, auch für den Verkehr auf den Regionalstraßen in Stellingen gab es Einschränkungen. Der Verkehr auf der Brücke des Wördemanns Wegs ist ab Mai nur noch ein Fahrstreifen frei. Der Verkehr wird je Fahrtrichtung abwechselnd mit einer Ampelschaltung einspurig über die Brücke geführt. Ein Zustand, der mit der einspurigen Behelfsbrücke 4 Jahre dauern wird. Ebenso ist der Verkehr der Nebenstraßen eingeschränkt. Auch auf dem Eimsbüttler Marktplatz finden ab Anfang Mai Bauarbeiten statt. Die Kieler Straße und die Auffahrt Stellingen sollen entlastet werden und mehr Verkehr wird zur Anschlussstelle Volkspark gelenkt. Diese Arbeiten sollen Anfang Juni fertig sein.

 

Bauarbeiten 8

Auf dem ehemaligen Standstreifen wird Erde aufgeschüttet. Um Platz für die Baumaschinen hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand zu schaffen, wird damit eine ausreichend breite Bohrebene hergestellt.

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In Stellingen selbst ist es aber erst der Anfang von 4 Jahren Bauzeit und auch die Verkehrsbehinderungen sind noch nicht auf ihrem Höhepunkt. Wegen der A7-Vollsperrung im Mai und Juni entstanden Staus auf den Umleitungsstrecken Kieler Straße und Holsteiner Chaussee. Im September wird sich das für ein ganzes Wochenende wiederholen. Beim Bau der ersten Tunnelhälfte für den Stellinger Deckel wird die Einfahrt zur A7 in Richtung Norden 2 Jahre lang verlegt. Dann muss der Gegenverkehr gekreuzt werden, was den Verkehr noch weiter behindern wird.

 

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Nachdem die Lärmschutzmauer abgetragen ist, wird von einem Bagger mit einer großen Schere das Fundament der Mauer abgeknabbert (links). Zum Schluss wird die Oberfläche für die Baumaschinen befestigt (rechts).

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Ein Gutes hat der ganze Aufwand am Ende doch. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird es nach 40 Jahren Autobahnlärm für die Anwohner ruhiger und auf der breiteren A7 soll man nicht mehr so lange im Stau stehen, vorausgesetzt, die örtlichen Straßen verkraften die gestiegene Zahl von Fahrzeugen von der Autobahn.