März 2015


Neues zum A 7 Ausbau

bis Mitte 2015

Die Langenfelder Brücke

Der Abriss der Langenfelder Brücke über den Rangiergleisen ist abgeschlossen und auch das südliche Brückenwiderlager ist fertig betoniert. Die Stahlträger des neuen Überbaus sind ebenfalls schon alle gefertigt, liegen aber noch in den Fertigungshallen des Herstellers. Zur Sicherheit gibt es dort die Werkskontrollen. Danach findet eine Fremdkontrolle statt. Nach Anlieferung auf der Baustelle wird alles auf Transportschäden überprüft. Beim Bau findet eine Bauüberwachung statt, die nach der Montage durch eine Endkontrolle ergänzt wird. Nach der Endmontage und dem Einschub über die Straßen und Gleise wird nochmals alles kontrolliert. Wenn bei allen Prüfungen und Kontrollen keine Beanstandungen aufgetreten sind, wird der Rest des Überbaus wie die eigentliche Autobahn und die Lärmschutzwände gebaut.
Der nördliche Teil der Brücke über den S-Bahn- und Fernbahngleisen ist schon angehoben worden. Die letzten Arbeiten zum Herausschieben werden gerade an den Hilfsstützen erledigt. Die nächste Sperrpause der Bahn ist in der Nacht vom 7. auf den 8. April, in der mit dem Herausschieben des nördlichen Brückenteils nach Norden begonnen wird. Der Platz neben dem Rohlfsweg ist für den Abbruch der herausgeschobenen Brücke schon bereit. Am südlichen Ende des abzureißenden Brückenteils wurde ein so genanter Nachlaufschnabel angebaut. Er stützt den letzten überhängenden Teil der Brücke. Ohne Unterstützung würde das frei hängende Ende sonst durch das große Eigengewicht abbrechen und herunterfallen.
Der restliche Teil der Brücke wiegt ca. 12.500 Tonnen. Alles zusammen müssen die Hilfsstützen beim Herausschieben aber rund 23.000 Tonnen Gewicht tragen. Alles, der Abbruch und der Neubau wird ständig überwacht, aufeinander abgestimmt, die Statik wird überprüft und wenn nötig neu berechnet. Das ist notwendig, weil die Belastungen der einzelnen Stützen beim Heraus- oder Einschieben teilweise einer anderen Belastung ausgesetzt sind, als bei der fertigen Brücke. Bei der fertigen Brücke ist das Gewicht gleichmäßig verteilt, beim Bau treten zeitweise einseitige Überbelastungen auf, die die Hilfsstützen aushalten müssen. Trotz der in der Presse veröffentlichten Verzögerung beim Ausschub ist der gesamte Brückenbau im Zeitplan der DEGES.
Im früher angekündigten Bauablauf oder den veröffentlichten DEGES-Animationen wurde die Langenfelder Brücke über dem Rohlfsweg abgerissen. Um einen dauerhaften Fußgängerweg unter der Brücke zu gewährleisten, wurde in der Ausführungsplanung der Abbruch neben den Rohlfsweg verschoben. Genauso sind einige andere Abläufe anders als früher veröffentlicht. Man sollte sich deshalb laufend über den Stand und die Abfolge der Arbeiten informieren, um mögliche Änderungen zu erfahren.

Der Stellinger Deckel

Da für den Stellinger Deckel noch kein Baurecht besteht und viel von der Ausführungsplanung abhängt, kann darüber nichts Abschließendes gesagt werden. Erst wenn die beim Leipziger Oberverwaltungsgericht anstehenden Klagen entschieden oder zurückgenommen werden, kann eine europaweite Ausschreibung der Bauarbeiten für den Tunnel in Stellingen erfolgen. Diese Ausschreibung läuft in der Regel ein halbes Jahr. Danach könnte der Tunnelbau beginnen. Alles in der Presse veröffentlichte dazu sind Gerüchte oder Meinungen, wie z.B. die Tunnelsicherheit, die Einigung mit den Klägern oder anderes.
Über Forderungen nach einer automatischen Löschanlage sind keine neuen Gutachten oder Untersuchungen bekannt, die eine solche notwendig machen würden. Die Planungen entsprechen den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT). Wenn eine entsprechende Anlage trotzdem politisch gewollt würde, müsste Hamburg dies beschließen und bezahlen. Dafür müsste der Stellinger Tunnel für zusätzliche gebrauchte Räume überplant und neu planfestgestellt werden. Der Tunnel würde dadurch noch weiter über die Umgebung hinausragen, teurer werden und sich verzögern. Bei einem anderen Tunnel, bei dem das in der Vergangenheit gewünscht wurde, hatte sich die Fertigstellung um rund 4 Jahre verzögert und zusätzliche 70 Mill. Euro gekostet. Nur die Auftraggeber im Bund oder in Hamburg können etwas über Änderungen oder zusätzliche Wünsche mitteilen. Im übrigen sollte sich jeder den Planfeststellungsbeschluss genau durchlesen, da darin viele Fragen beantwortet sind. (Tunnelsicherheit im Planfeststellungsbeschluss Seite 82 bis 89 unter Ziffer 3.12 und Seite 389 bis 396 unter Ziffer 3.18.2.19)

Die A 7 Brücke der Straße Niendorfer Gehege

Die Vorbereitungen zum Neubau der Brücke Niendorfer Gehege haben schon begonnen. Vor Ort wurden alle Bäume und sonstiger Bewuchs entfernt. Der Bau selbst beginnt Mitte 2015 und soll bis März 2016 abgeschlossen werden. Der Verkehr wird fast nicht behindert, da der Neubau nördlich der bestehenden Brücke stattfindet. Erst beim Umschwenken der Fahrbahn auf die neue Brücke wird es kurzfristige Sperrungen geben.

Die A 7 Baustellen

Innerhalb der Baustellen auf der A7 sind genau so viele Fahrstreifen vorhanden, wie auf dem Rest der Autobahn. Wegen der etwas breiteren Fahrstreifen als sonst auf Baustellen üblich und der Geschwindigkeitsbegrenzung ist es seit Beginn der Bauarbeiten erst einmal zu baustellenbedingten Staus gekommen. Alle Staus seit Beginn der Bauarbeiten haben ihre Ursache wie vorher durch zu starkes Verkehrsaufkommen oder Unfälle durch Fahrfehler, nicht wegen der Baustellen. Ebenso liegen keine Seitenspiegel am Rande der Baustelle. Bei den sonst schmaleren Fahrstreifen innerhalb von Autobahnbaustellen werden öfters die Fahrzeugbreiten unterschätzt und die Seitenspiegel stoßen gegen Absperrungen oder andere Fahrzeuge (beim Ausbau der A1 Hamburg – Bremen geschehen).
Die Fahrbahnmarkierungen innerhalb der Baustellen leiden durch den starken Verkehr und müssen mehrfach erneuert werden. Die gelben Klebestreifen halten nur eine begrenzte Zeit. Dauerhaftere Streifen sind nicht angebracht, da sie wegen der während der Bauzeit sich ändernden Verkehrsführung angepasst werden müssen. Dauerhaftere Streifen hinterlassen Spuren, sodass die ganze Fahrbahndecke erneuert werden müsste. Das hätte erhebliche Kosten und zusätzliche Verkehrsbehinderungen zur Folge, weil dafür Vollsperrungen notwendig würden.

Allgemeines zum A 7 Ausbau

Bei allen Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem A7 Ausbau gilt laut DEGES der Grundsatz: Es darf kein Schaden an Personen oder an Bauten entstehen!
Vor den Bauarbeiten werden betroffene Anwohner über die anstehenden Arbeiten unterrichtet. Von einem bautechnischen Berater wird festgelegt, wo Erschütterungen gemessen werden müssen. Wenn ein vorher festgelegter Warnwert überschritten wird, müssen weitere Prüfungen die Sicherheit von Gebäuden sicherstellen. Um unvorhersehbare Risiken auszuschließen, wird bis auf 50 Meter vom Baufeld entfernt von der DEGES und den Baufirmen eine Beweissicherung durchgeführt. Damit können mögliche Schäden schnell erkannt, verhindert oder behoben werden.
Um sich nicht auf Schlagzeilen, Zeitungsberichte oder Gerüchte zu verlassen, kann man konkrete Fakten alle 14 Tage in der Bürgersprechstunde der DEGES erfahren. Bei Problemen oder unvorhergesehenen Ereignissen im Zusammenhang mit dem A7 Ausbau könnten schnell Lösungen gefunden werden. So geschehen beim Fußweg neben dem Rohlfsweg unter der Langenfelder Brücke. Der Fußweg war zuerst mit einer festen Kiesschicht ausgeführt. Da es Probleme für einige gehbehinderte Anwohner mit Rollatoren oder für Fahrradfahrer gab, wurde der Fußweg nach bekannt werden der Probleme umgehend asphaltiert.
Die Termine der Bürgersprechstunde werden regelmäßig auf der offiziellen Internetseite zum A7-Ausbau www.hamburg.de/a7-deckel/termine/ oder neues-stellingen.de/termine veröffentlicht.

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Gerüchte

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Gerüchte

Am Anfang

Anfang 2005 erhielten die unvorbereiteten Anwohner neben der Autobahn A7 im Hamburg Anschreiben einer Hamburger Behörde, man solle für Vorarbeiten einer Autobahnverbreiterung Zutritt zu den eigenen Grundstücken ermöglichen. Nach einem Widerspruch kam keine Informationen oder Erklärungen zum Autobahnausbau, sondern ein Schreiben vom Rechtsamt für Verkehrsanlagen mit etliche Paragrafen vom Bundesfernstraßengesetz. Unter anderem § 16a, Absatz 1: Eigentümer haben zur Vorbereitung der Planungen notwendige Vermessungen, Bodenuntersuchungen, anbringen von Markierungen und sonstige Vorarbeiten zu dulden. In Absatz 2 heißt es weiter, es würde reichen, Arbeiten mindestens 2 Wochen vorher unmittelbar oder durch ortsübliche Bekanntmachung in den Gemeinden bekannt zu geben. Das heißt, Veröffentlichungen im Amtlichen Anzeiger reichen, bloß wer liest den? Das Gebührengesetz wurde ebenfalls erwähnt, mit einer Gebühr von bis zu 2000 Euro, und bei einer weiteren Zutrittsverweigerung wurden Bearbeitungsgebühren von 25 bis 50 Euro angekündigt.

Informationen zum Autobahnausbau ? Fehlanzeige !

In der Folgezeit kamen nicht viele Informationen dazu. Kein Wunder, dass vermehrt Gerüchte aufkamen, weitererzählt und mit eigenen Vermutungen bereichert wurden. Nach und nach gab es immer mal wieder kleine Informationsteilchen, bei denen man sich den Rest dazudenken musste. Initiativen und Interessengemeinschaften wurden gegründet, um mehr Gewicht gegenüber den Behörden zu erhalten und um mehr Informationen zu bekommen. Nur langsam kamen Einzelheiten an die Öffentlichkeit, die von Gerüchten überholt wurden.

Viele Gerüchte, welche ?

Täglich sollten 50 Lkw über die Terrassen der Anwohner zur Baustelle fahren. Weil der Garten 4 Jahre Teil der Baustelle wird und keinen Lärmschutz erhält, wird der Baulärm unerträglich. Die Häuser könnten Risse oder größere Schäden bekommen, würden für 4 Jahre unbewohnbar oder sie müssten gar abgerissen werden. Falls die Häuser die Bauarbeiten überstehen, bekäme man auf jeden Fall eine mindestens 9 Meter hohe Lärmschutzwand hinter das Haus. Da Teile des Gartens für die breitere Autobahn gebraucht würden, kommt in den kleinen Rest keine Sonne mehr. Von einigen wurde sogar behauptet, die Behörden wollen alle enteignen und man bekommt nur eine sehr geringe Entschädigung.
Immer mehr Gerüchte und wenig Fakten.

Die DEGES übernimmt die Planung

Erst als die DEGES die Planungen und neue Lärmgutachten eine Überdeckelung der A7 in Stellingen zwingend erforderlich machten, kamen langsam mehr Informationen. Auf einer erst dürftigen, später immer umfangreicheren Internetseite wurden vermehrt auch konkrete Informationen veröffentlicht. Etliche Informationsveranstaltungen und eigene Bemühungen brachten über die Jahre weitere Erkenntnisse über die Planungen und den beabsichtigten Autobahnausbau. Nach dem Planfeststellungsverfahren und persönlichen Kontakten mit den Planern der DEGES kann man sich jetzt ein ziemlich genaues Bild vom A7 Ausbau machen.
Es bedurfte erheblicher Mühen und Zeitaufwand, sich alle fraglichen Informationen zu beschaffen. Ein Aufwand, der für etliche Anwohner nicht zu schaffen war, genauso wie für viele Journalisten. Wie sonst kann man sich die manchmal sehr schlechte Berichterstattung in Fernsehen (auch im öffentlich rechtlichen) und Zeitungen erklären?
Durch Veröffentlichungen in Fernsehsendungen (auch im öffentlich rechtlichen), Zeitungsartikeln oder durch uninformierte Anwohner werden heute noch Gerüchte in die Welt gesetzt und verbreitet!

Immer neue Gerüchte, welche ?

Immer wieder erscheinen Berichte, der geplante Tunnel in Stellingen erfüllt nicht alle Sicherheitsanforderungen. Anwohnern und Autofahreren drohen vorgeblich unübersehbare Gefahren durch Feuer im Tunnel und eine automatische Feuerlöschanlage wurde gefordert. Es gab viele Erörterungen und Gespräche dazu, im Planfeststellungsbeschluss nachzulesen. Der Tunnel entspricht laut Feststellungsbeschluss voll den neuesten Sicherheitsvorschriften und die Feuerwehr äußerte am 28.9.2012, dass sie die gleiche Sicherheit auch von außen gewährleisten könne, auch ohne automatische Feuerlöschanlagen im Tunnel. Nachzulesen auf Seite 87 des Planfeststellungsbeschlusses. Andere Anwohner, die nicht direkt an der A7 Baustelle wohnen, sondern weiter weg auf der anderen Straßenseite haben neuerdings auch Angst um ihre Häuser. Die Erschütterungen durch den A7 Ausbau könnten doch stärker sein und ihre Häuser beschädigen.
Trotz Informationsmöglichkeiten gibt es mehr Gerüchte.

Informationen, nein Danke ?

Leider lassen sich diejenigen, die sich an den Gerüchten orientieren, mögliche Informationsmöglichkeiten entgehen. Die vergangene Sitzung des Stellinger Bürgerkomitees wäre so eine Möglichkeit gewesen. Zwei Mitarbeiter der DEGES gaben einen Ausblick auf die kommende Zeit beim A7 Ausbau und detaillierte Antworten auf die Fragen der anwesenden Stellinger Bürger. Weitere Möglichkeiten für Informationen ist auch die Bürgersprechstunden der DEGES, die es alle 14 Tage im DEGES-Baubüro gibt. Beim nächsten Termin des Stellinger Bürgerkomitees am 15. Juni 2015 wäre auch eine gute Gelegenheit, sich mit anderen Stellingern über die Gerüchte oder die eigenen Befürchtungen und Sorgen auszutauschen und zu diskutieren. Alle sind jetzt schon Herzlich Eingeladen!
Aber Gerüchte sind ja viel einfacher zu verstehen, sie steigern Emotionen, Fantasie und Auflagen von Zeitungen. Konkrete Informationen sind etwas anstrengender, komplizierter zu verstehen, aber sie erzeugen mehr Wissen und Zuversicht.

PS: Auf dieser Seite gibt es keine Gerüchte. Mögliche Fehler werden kurzfristig korrigiert. Fragen werden nach bestem Wissen beantwortet oder weitergeleitet.

Sperrungen und Behinderungen beim A7-Ausbau

von Januar 2015 bis Juli 2015

Seit Ende Januar haben die vorbereitenden Arbeiten zum A 7-Ausbau in Schnelsen begonnen. Ebenso sind mehrere Baustellen in Schleswig-Holstein eingerichtet worden.

Die eine Richtungsfahrbahn der Autobahn muss provisorisch verbreitert werden, um alle 4 Fahrstreifen beider Fahrtrichtungen aufnehmen zu können. Wenn die andere Hälfte Verkehrsfrei ist, kann der eigentliche Ausbau der A7 und der Bau des Schnelsener Deckels beginnen.

Im Zuge dieser vorbereitenden Arbeiten muss die A7 zeitweise voll gesperrt werden, um vorhandene zu kurze Brücken abzureißen oder Lichtmasten der alten Beleuchtungsanlage zu demontieren. Die alten Brücken sind nicht lang genug, um die künftigen sechs Fahr- und zwei Standstreifen zu überspannen. Sie müssen abgerissen und länger neu aufgebaut werden. Beim Abriss wird unter den Brücken eine Sandschicht aufgeschüttet, damit die Fahrbahnen nicht durch herabfallende Betonstücke beschädigt werden. Diese bisher terminierten Vollsperrungen beginnen im März 2015 und gehen bis Ende Juni.

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Die A 7 Vollsperrungen der Autobahn A 7:

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vom 21. März, 23:00 Uhr bis 22. März 5.00 Uhr
Das Autobahndreieck Hamburg-Nordwest wird voll gesperrt. Zwei Lichtmasten auf dem Mittelstreifen müssen abgebaut werden. Schon ab 21 Uhr wird jeweils ein Fahrstreifen gesperrt, sodass je Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht. Der Verkehr der A7 wird über die Anschlussstelle Eidelstedt der Autobahn A 23 umgeleitet.

vom 25. April 2015, 20:00 Uhr bis 26. April, 09:00 Uhr
von Schnelsen Nord bis Kaltenkirchen wird mit den Anschlussstellen Quickborn und Henstedt-Ulzburg die Autobahn wegen dem Abriss mehrerer Brücken über der Autobahn voll gesperrt.

vom 13. Juni 2015, 22:00 Uhr bis 14. Juni, 09:00 Uhr
Vollsperrung von Neumünster-Nord bis Neumünster-Mitte für den Abriss der Brücke des Prehnsfelder Wegs.

vom 19. Juni, 22:00 Uhr bis 22. Juni, 5.00 Uhr
vom Autobahndreieck Hamburg-Nordwest bis Schnelsen für den Abriss der Brücke Frohmestraße und Errichtung einer provisorischen Brücke.

vom 3. Juli, 22:00 Uhr bis 6. Juli, 5.00 Uhr
vom Autobahndreieck Hamburg-Nordwest bis Schnelsen für den Abriss der Brücke Heidlohstraße und Errichtung einer provisorischen Brücke.

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Weitere Behinderungen:

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Vom 16. bis 24. März 2015
Vom 16. bis 24. März 2015 wird auf der A7 eine neue Verkehrsführung in Richtung Süden zwischen der Landesgrenze Hamburg/Schleswig-Holstein und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest eingerichtet. Der Verkehr wird nach rechts auf den Standstreifen verschwenkt und der bisherige Überholfahrstreifen wird gesperrt. Der Grund für diese Arbeiten ist die Öffnung von Mittelstreifenüberfahrten für kommende Verkehrsführungen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 2. April. Nachts von 22:00 bis 05:00 Uhr erfolgt zusätzlich die Sperrung eines Fahrstreifens, was eine einstreifige Verkehrsführung in Richtung Süden bewirkt.

Ab April 2015
A7 Fahrtrichtung Norden, ab dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest:
Der linke Fahrstreifen Richtung Norden (nach Kiel und Flensburg) wird nach links auf die Gegenfahrbahn verschwenkt. Eine Abfahrt in Schnelsen oder Schnelsen Nord ist dadurch vom linken Fahrstreifen nicht mehr möglich! Wer in Schnelsen oder Schnelsen Nord von der Richtungsfahrbahn nach Norden abfahren will, muss unbedingt den rechten Fahrstreifen benutzen! Er wird zwar von den Lkw benutzt und ist dadurch langsamer als der linke, aber nur von diesem Fahrstreifen erreicht man die Ausfahrten in Schnelsen und Schnelsen Nord. Die nächste abfahrt von der Autobahn ist erst wieder in Quickborn möglich.

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Die Sperrungen von Brücken über der Autobahn A7:

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A7 Brücke des Kadener Wegs (Henstedt-Ulzburg/Ellerau), ab 17. April 2015 bis Mitte November 2015
Die Brücke des Kadener Wegs über der A7 zwischen Henstedt-Ulzburg und Ellerau im Verlauf der Kreisstraße 24 wird abgerissen und neu errichtet. Deswegen wird die Brücke über der A7 voraussichtlich ab dem 17. April 2015 für sieben Monaten gesperrt. Als Umleitung über die A 7 weiter nördlich sind die Brücke im Verlauf der Landstraße 75 (Kadener Straße) bei Alveslohe und südlich in Ellerau die Unterführung der Bahnstraße und noch weiter südlich die Brücke Friedrichsgaber Straße/Pascalstraße im Verlauf der Kreisstraße 24/Landstraße 76 an der Anschlussstelle Quickborn ausgeschildert. Ab Mitte November 2015 soll die neue Brücke wieder für den Verkehr freigegeben sein.

A7 Brücke des Garstedter Wegs (Bönningstedt), ab dem 17. April 2015 bis Mitte November 2015
Die Brücke im Verlauf des Garstedter Wegs zwischen Garstedt und Bönningstedt der Straßen „Am Hagen/Spann“ voraussichtlich ab dem 17. April 2015 für sieben Monate gesperrt werden. Als Umleitung über die A 7 sind die Brücken der Kreisstraße 5 bei Bönningstedt südlich und nördlich der Hasloher Wegs bei Hasloh ausgeschildert. Das Ende der Sperrung ist für Mitte November 2015 geplant.

A7 Brücke des Wirtschaftswegs Schirnau (Kaltenkirchen), ab dem 17. April 2015 bis Mitte November 2015
Die Brücke des Wirtschaftswegs Schirnau bei Kaltenkirchen wird voraussichtlich ab dem 17. April 2015 für rund sieben Monate gesperrt. Als Umleitung über die A 7 sind die Brücken der Landstraße 320 an der Anschlussstelle Kaltenkirchen (Kaltenkirchener Straße/Kieler Straße) und die Barmstedter Straße im Verlauf der Landstraße 210 ausgeschildert. Die neue Brücke soll Mitte November 2015 fertig sein.

A7 Brücke des Prehnsfelder Wegs (Neumünster), ab 8. Juni 2015 bis Jan. 2016
Die Brücke des Prehnsfelder Wegs über der A7 zwischen Neumünster mit der westlich gelegenen Prehnsfelder Straße im Verlauf der Kreisstraße 68 wird ab dem 8. Juni 2015 für rund sieben Monate gesperrt. Als Umleitung über die A 7 sind die Brücken der Landstraße 328 bei der Anschlussstelle Neumünster-Nord und der Bundesstraße 430 bei der Anschlussstelle Neumünster-Mitte ausgeschildert.

A7 Brücke der Ulzburger Landstraße (Quickborn) bis Mitte Mai 2015
Die Brücke musste wegen baulicher Mängel gesperrt werden. Der Überbau der Brücke soll nachgebessert und repariert werden. Nach derzeitiger Planung sollen die Reparaturen bis Mitte Mai abgeschlossen sein. Danach soll die Brücke wieder für den Verkehr frei gegeben werden.

A7-Brücke der Frohmestraße (Hamburg Schnelsen), vom 19. bis 24. Juni 2015
Die A7 wird wegen dem Abriss der Frohmestraßebrücke über der A7 vom 19. Juni, 22:00 Uhr bis zum 22. Juni 2015 um 05:00 Uhr zwischen Schnelsen und dem Dreieck Nordwest voll gesperrt. Die vorhandene Brücke wird abgerissen und bis zur Vollendung des Schnelsener Deckels durch eine einspurige provisorische Brücke ersetzt. Die Dauer der Sperrung der Autobahn soll 55 Stunden betragen. Die Brückensperrung selber soll ca. 100 Stunden dauern. Die Frohmestr. wird von Freitag dem 19. Juni 22:00 Uhr bis Mittwochfrüh, dem 24. Juni um 05:00 Uhr gesperrt bleiben.

A7-Brücke der Heidlohstraße (Hamburg Schnelsen), vom 3. bis 8. Juli 2015
Die A7 wird wegen dem Abriss der Heidlohstraßebrücke über der A7 vom 3. Juli 22:00 Uhr bis zum 6. Juli 2015 um 05:00 Uhr zwischen Schnelsen und dem Dreieck Nordwest voll gesperrt. Die vorhandene Brücke wird abgerissen und bis zur Vollendung des Schnelsener Deckels durch eine einspurige provisorische Brücke ersetzt. Die Autobahn soll dabei für 55 Stunden voll gesperrt werden. Die Brückensperrung selber soll ca. 100 Stunden betragen. Die Heidlohstr. wird vom Freitag, dem 3. Juli um 22:00 Uhr bis Mittwochfrüh, dem 8. Juli um 05:00 Uhr gesperrt sein.

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Wenn es weitere Behinderungen, Sperrungen oder andere mit dem A7 Ausbau in Schleswig-Holstein und Schnelsen zusammenhängende Nachrichten gibt, werden sie von der Projektgesellschaft im Internet veröffentlicht:

www.via-solutions-nord.de/category/pressemitteilungen/

Die nächste Sitzung

des Stellinger Bürgerkomitees

16. März 2015, um 19:00 Uhr

in der TSV Gaststätte

Sportplatzring 47, 22527 Hamburg

Mit dem Umbau der Kreuzung Kieler Straße/Sportplatzring und dem Abriss der Langenfelder Brücke hat der A7-Ausbau 2014 in Stellingen begonnen. 2015 geht der A7-Ausbau mit weiteren Behinderungen für den Verkehr weiter.

Für die Vorarbeiten zum Stellinger Deckel ist der Wördemanns Weg über die A7 nur noch einspurig mit Ampelschaltung befahrbar. Die Zufahrt zu Nebenstraßen wie dem Olloweg wurde vom Wördemanns Weg gleich ganz gesperrt, andere sind nur mit Einschränkungen erreichbar. Ebenso wurde der Rohlfsweg für den Fahrzeugverkehr unter der Langenfelder Brücke gesperrt. Pressemeldungen von der Einigung über Grundstücksverkäufe für den A7-Ausbau waren verfrüht, da die Anwohner noch keine Verträge zur Unterschrift haben. Es gibt viele Themen und Informationsbedarf über den im Bürgerkomitee gesprochen wird.

Gäste des Stellinger Bürgerkomitees:

Der Bauleiter Bernd Hoffmann und der Baubevollmächtigte Christian Rohde, beide bei der DEGES für den A7-Ausbau, der Langenfelder Brücke und dem Stellinger Deckel zuständig, haben ihr kommen zugesagt. Sie Informieren über den Baufortschritt und beantworten die Fragen der Stellinger Bürger.

Alle interessierten Stellinger sind eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Erfrischungen können in der Gaststätte bestellt werden. Die Teilnahme ist Kostenlos.

Bürgerinformationsveranstaltung
zum A7-Ausbau in Schnelsen

am 31. März 2015, um 18:00 Uhr
Freitzeitzeitrum Schnelsen, Wählingsallee 46, 22459 Hamburg
durch die Projektgesellschaft Via Solutions Nord GmbH & Co.KG

In dieser Bürgerinformationsveranstaltung werden möglichst detaillierte Informationen zu dem in den kommenden Jahren zu erwartenden Baugeschehen in Schnelsen vorgestellt. Dazu gehören die Behelfsbrücken in der Frohme- und Heidlohstraße, die im Juni gebaut werden sollen. Dazu sind Sperrungen von Frohme- und Heidlohstraße und der Autobahn A7 notwendig.

Voraussichtliche Termine der A7-Vollsperrunug:
Die Frohmestraße am Wochenende 19. + 22. Juni und
die Heidlohstraße am Wochenende 3. + 6. Juli.

An beiden Wochenende wird die A7 für maximal 55 Stunden voll gesperrt (von Freitagabend 22:00 Uhr bis Montagmorgen 05:00 Uhr). Der Verkehr auf der Frohme und der Heidlohstraße wird jeweils für ca. 4 Tage (rund 100 Stunden) gesperrt sein.
Die Projektgesellschaft Via Solutions Nord GmbH & Co.KG im Internet:
www.via-solutions-nord.de/