Informationsveranstaltung

A7-Brücke Wördemanns Weg

 

Wie bei der Infoveranstaltung Anfang Februar 2016 angekündigt, wurden die Anwohner von den Behörden am 11. Juli zu einer weiteren Infoveranstaltung eingeladen. Obwohl die Anwohner neben dem zukünftigen Stellinger Deckel mit einem Flugblatt in ihren Briefkästen und der Ankündigung auf verschiedenen Internetseiten eingeladen wurden, sind weniger als im Februar zur Veranstaltung gekommen. Das letzte Mal wurde über den A7-Ausbau allgemein informiert, jetzt ging es um die A7-Brücke des Wördemanns Wegs.

 

Verkehrskoordinator Fuchs begrüßt die AnwohnerVerkehrskoordinator Gerhard Fuchs begrüßt die Anwohner in der Aula der Schule Wegenkamp.

 

Die Brücke muss für den A7-Ausbau abgerissen werden und für die Zeit des Ausbaus durch eine Behelfsbrücke ersetzt werden. Wenn der Stellinger Deckel in 4 Jahren fertig ist, wird der Wördemanns Weg ohne extra Brücke über den Deckel führen. Gleichzeitig wird auch die alte A7-Brücke der Straße Niendorfer Gehege abgerissen, um eine weitere A7-Vollsperrung unnötig zu machen. Die Teile der neuen Niendorfer Gehege Brücke wurden schon Ende Mai / Anfang Juni mit 2 nächtlichen A7-Vollsperrungen eingebaut. Jetzt wurden die Anwohner über den Abriss der Brücke Wördemanns Weg, den Bau der Behelfsbrücke, die damit verbundenen Straßensperrungen, Umleitungen und Verkehrsbehinderung informiert.

 

Sperrungen am Wördemanns WegDie Sperrungen am Wördemanns Weg und den Nebenstraßen. Mehrere Verbotsschilder, Sackgassenschilder und Hinweise werden aufgestellt. Am Wegenkamp die Parkplätze der Schule, die den Anwohnern vom Imbekstieg offen stehen.

 

Die Autobahn A7 wird dafür am Wochenende vom

9. September 22:00 Uhr bis zum 12. September 6:00 Uhr

zwischen dem

Dreieck Nordwest und der Anschlussstelle Stellingen

voll gesperrt.

Die Umleitung für die A7 erfolgt wie die Male vorher über die Holsteiner Chaussee und die Kieler Straße von Eidelstedt bis Stellingen (Die Umleitungen U44 und U35). Mit Verkehrsstaus ist zu rechnen. Für die Anwohner sind die Behinderungen gravierender und sie dauern länger. Der Autoverkehr des Wördemanns Wegs muss über die Kieler Straße ausweichen, wo er zusätzlich vom Umleitungsverkehr der Autobahn beeinträchtigt wird. Eine andere Möglichkeit wäre der noch längere Umweg über die Vogt Kölln Str. und Niendorf.

 

Umleitung für die A7Umleitungsstrecke für die gesperrte Autobahn A7 vom Dreieck Nordwest zur Anschlussstelle Stellingen über Holsteiner Chaussee und Kieler Straße.

 

Schon ab 13:00 Uhr am 9. September geht über die Brücke des Wördemanns Wegs nichts mehr. Diese Sperrung der Brücke dauert bis zur Fertigstellung der Behelfsbrücke am 13. September 5:00 Uhr. Diese längere Zeit wird nicht nur für den Abriss der alten Brücke und dem Einsetzen der Behelfsbrücke gebraucht. Da sich die Behelfsbrücke 1 bis 2 Meter oberhalb und südlich neben der alten Brücke befindet, müssen zusätzlich noch die Rampen für den Wördemanns Weg und den Straßen neben der Autobahn gebaut werden. Deshalb muss nicht nur der Wördemanns Weg gesperrt werden, sondern auch die Zufahrten vom Olloweg, Nienredder, Theodor Schäfer Dam und Imbekstieg auf den Wördemanns Weg. Die Zufahrt zum Olloweg erfolgt in dieser Zeit, wie schon fast das ganze Jahr 2015 hindurch, über den Düngelskamp. Zum Nienredder gelangt man von der Kieler Straße aus über den Rahlskamp, der für diese Zeit keine Einbahnstraße ist, damit man auch wieder herausfahren kann. Für den Theodor Schäfer Damm wurde schon eine Stichstraße vom Flamingoweg aus gebaut. Diese Umleitung bleibt bis zum Ende der Bauzeit in 4 Jahren bestehen, da der Theodor Schäfer Damm zum Wördemanns Weg durch den Höhenunterschied zur Behelfsbrücke gesperrt bleibt.

 

Einfahren der BehelfsbrückeBehelfsbrücke mit Rampenanschluss

Anhand von Schautafeln wird die Montage der Behelfsbrücke erläutert und der Weg auf die vorbereiteten Widerlager und der Anschluss der Straßen mit Rampen beschrieben.

 

Die Bewohner des Imbekstiegs trifft diese Sperrung besonders, da die Straße eine Sackgasse ist und keine Möglichkeit für eine Umleitung besteht. Für Fahrzeuge aller Art ist der Imbekstieg damit die gesamte Zeit von 5 Tagen nicht erreichbar. Alle Anwohner im Imbekstieg, die auf das Auto auch in dieser Zeit nicht verzichten können und fahren müssen, bleibt nur die Möglichkeit, außerhalb des Baustellenbereichs zu parken. Die Schule Wegenkamp hat angeboten, dass die Fahrzeuge für das Wochenende auf den Schulparkplätzen abgestellt werden können.

 

Anwohner vor Schaubildern.Bürgernaher Beamter für Stellingen Nord

Interessierte Anwohner vor den Schaubildern. Auch der Bürgernahe Beamte für Stellingen Nord informierte die Anwohner.

 

Auf der Veranstaltung wurde über den Verlauf der einzelnen Arbeitsschritte für die Behelfsbrücke ausführlich informiert. Schautafeln illustrierten die Bauphasen zusätzlich und Fragen von Anwohnern wurden beantwortet. Neben Verkehrskoordinator Gerhard Fuchs, der die Anwohner begrüßte, erläuterten Dipl. Ing. Christian Rohde, Baubevollmächtigter der DEGES, Projektleiter Reinhold Hanne-Ebell der HOCHTIEF Infrastructure GmbH und andere den Bauablauf. Trotz der Straßensperrungen soll aber in Notfällen zu jeder Zeit der Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsfahrzeugen möglich sein. Wenn nicht anders möglich, werden die Baumaschinen beiseite gefahren. Fußgänger und Radfahrer müssen wie Autofahrer einen Umweg über die Kieler Straße machen, sie könnten aber auch über den Wegenkamp und Kollau Wanderweg neben der Güterumgehungsbahn über die A7 zum Olloweg gelangen. Mehr Zeit, Mühe und Aufwand sollten alle einplanen oder möglichst ihre Wege und Besorgungen auf vorher oder nachher verschieben.

 

Umleitung für Fußgänger und RadfahrerUmleitungsstrecke für Anwohner zu Fuß oder mit dem Fahrrad über Anwohnerstraßen und die A7-Brücke der Kieler Straße.

Der Stellinger Deckel

was bisher geschah

 

Lange Jahre wurde nur geplant, die Pläne wieder verworfen und neu geplant, bis zum Planfeststellungsbeschluss. Danach gingen Verhandlungen und Auseinandersetzungen zwischen Planern und Anwohnern in die nächste Runde, bis 2015 die Pläne rechtsgültig wurden. Erst jetzt, 2016, konnte mit dem Bau des lang ersehnten Deckels begonnen werden – über 40 Jahre zu spät nach Meinung vieler Stellinger Anwohner, die den Bau der A7 im letzten Jahrhundert noch miterlebt haben. Damals noch ganz ohne Lärmschutz, der erst mit Gerichtsurteilen Erstriten werden musste und erst Jahre später errichtet wurde. Ein nach heutigen Erkenntnissen und Standards ein nur ungenügender Lärmschutz, da der Verkehrslärm trotz der Lärmschutzmauern in den Gärten immer noch bis zu 75 dB(A) beträgt.

 

Bohrebene auf Standstreifen wird gebaut

Eine Bohrebene wird auf dem Standstreifen neben der Stützmauer an der Seite des Nienredders aufgeschüttet.

Diese Lärmschutzmauern, die jahrzehntelang nur ungenügenden Schutz boten, waren jetzt das Erste, was dem Ausbau und für den Stellinger Deckel weichen musste. Schon ab Februar 2016 wurde die inzwischen zu beachtlichen Bäumen herangewachsene Bepflanzung am Nienredder, Olloweg und Schopbachweg gerodet. Am Olloweg wurde mit Fundamenten für die erstrittene bauzeitliche Lärmschutzwand am Rande des Baufelds begonnen. Um später unnötigen Lärm und Aufwand beim Wiederabbau zu vermeiden, wurde das Fundament in kleinen Abschnitten gegossen, die schon die Griffe für den Abtransport enthalten. Die Wand selbst ist 6 Meter hoch und oben durchscheinend, in den Wohnungen bleibt es deswegen so hell wie vorher.

 

Bohrebene wird gebaut, von Kieler Str. aus gesehen

Lkw schüttet Erde auf die fast fertige Bohrebene neben der Stützwand auf der Seite des Nienredders, von der Brücke der Kieler Straße aus gesehen.

Für alle Autofahrer unübersehbar waren die Fahrstreifen auf der Autobahn eingeengt und verschwenkt worden. Am Rande der Fahrbahn Richtung Süden musste Platz für die Bauarbeiten geschaffen werden. Standstreifen und rechter Fahrstreifen wurden für die Bauarbeiten benötigt. Auf dem Standstreifen wurde eine Arbeitsfläche aufgeschüttet, weil der Platz hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand für die großen Baumaschinen zu schmal war. Hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand begannen Bagger und Kräne mit dem Abbau der bisherigen Lärmschutzmauer, von der im Nienredder ab Juni nichts mehr übrig war. Durch lärmarme Verfahren (Keine Presslufthämmer, sondern Betonscheren zum Abbruch der Mauern, kein Ausschlagen der großen Bohrer und anderes.) konnte man hinter der bauzeitlichen 6 Meter hohen Lärmschutzwand nur wenig mehr als den normalen (zu lauten) Verkehrslärm hören.

 

Bagger brechen alte Lärmschutzmauer ab

Bagger brechen von der aufgeschütteten Bohrebene aus die alte Lärmschutzmauer am Nienredder ab. Ein anderer Bagger auf der Autobahn lädt die Reste der mauer auf Lkw.

Neben der Brücke des Wördemanns Wegs wurden inzwischen mit Bohrungen für die Fundamente der Widerlager der provisorischen Brücke begonnen. Die bauzeitliche einspurige Brücke für den Wördemanns Weg soll ab September für 4 Jahre den verkehr übe die Baustelle des Stellinger Deckels aufrechterhalten. Einen Eindruck der zu erwartenden Staus hatten alle schon im Jahr 2015, in dem der Verkehr lange Zeit nur im Blockverkehr über die Brücke fahren konnte. Die Bohrmaschinen, die die Mietshäuser im Nienredder um das doppelte überragten, arbeiteten sich langsam vom Wördemanns Weg aus hinter der neuen Lärmschutzwand vorwärts und bohrten die Löcher für den Baustellenverbau.

 

Großer Bohrer neben Restaurant Apollon am Nienredder

Ein großer Bohrer auf der Bohrebene zwischen der neuen bauzeitlichen Lärmschutzwand und der Autobahn bohrt Löcher für den Baustellenverbau.

Schon früher gab es vereinzelte öffentliche Veranstaltungen der Behörden und Planer beim Planfeststellungsverfahren und -Beschluss oder zur Information der Anwohner, die Letzte im Februar vor Baubeginn. Jetzt soll die Bevölkerung über den Abriss der Brücke des Wördemanns Wegs und die geplante bauzeitliche einspurige Behelfsbrücke informiert werden. Für diese Arbeiten ist, die mit einer A7 Vollsperrung für ein Wochenende verbunden sind, der 9. bis 12. September 2016 vorgesehen.

Die Informationsveranstaltung von DEGES und der BWVI (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), zu der ein zahlreiches Kommen erwartet wird, findet

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am Montag, den 11. Juli 2016

ab 18:00 Uhr

in der Aula der Schule Wegenkamp

Wegenkamp 9, 22527 Hamburg-Stellingen

statt

 

Die Anwohnerinformation zur Veranstaltung als PDF:

 2016-07-11 Anwohnerinfo

A7-Sperrungen in Stellingen

mal nicht wegen dem A7-Ausbau

Die Autobahn A7 in Stellingen wird wieder mal am 12. Juni 2016 teilweise gesperrt, diesmal aber nicht wegen des Autobahnausbaus. Wie jedes Jahr wird ein Motorradgottesdienst im Hamburger Michel veranstaltet. Wieder kommen Tausende Motorradfahrer zur Hauptkirche St. Michaelis und fahren danach durch Hamburg zur Autobahneinfahrt Stellingen, um auf der A7 weiter nach Kaltenkirchen zu fahren. Bei so vielen sind Verkehrseinschränkungen nicht zu vermeiden.

 

Motorradgottesdienst, Schaulustige auf Wördemanns WegZuschauer des Motorradkonvois auf der A7 Brücke des Wördemanns Wegs

 

Schon vormittags wird die Ludwig-Erhard-Straße als Parkplatz für Zweiräder zwischen Holstenwall und Rödingsmarkt voll gesperrt. Bei zu viel Andrang wird die Sperrung auch auf die Willy Brand Straße ausgedehnt. Wenn sich der Motorradkonvoi mit bis zu 30000 Teilnehmern ab 14:00 Uhr vom Michel aus in Bewegung setzt, geht Richtung Stellingen auf der Karolinenstraße, Schäferkampsalle, Fruchtalle und Kieler Straße bis Stellingen auch nichts mehr. Die Richtungsfahrbahn nach Norden wird ab ca. 13:30 bis 16:30 Uhr voll für den übrigen Verkehr gesperrt. Nur die Motorradfahrer dürfen dann ab Stellingen auffahren. Zwischen Schnelsen Nord und Bad Bramstedt wird auch die Gegenrichtung nach Süden voll gesperrt werden. Durch Schaulustige auf der Gegenfahrbahn kam es in den letzten Jahren immer wieder zu gefährlichen Situationen, die in diesem Jahr verhindert werden sollen.

 

Motorradfahrer auf der A7 in StellingenDer Motorradkonvoi auf der Autobahn A7 in Stellingen

 

In Kaltenkirchen ist nicht nur das Abschlussfest. Ab 10:00 Uhr wird der Gottesdienst auf einer Leinwand übertragen. Es findet das Fest „Mogo – das Fest, Hamburg zwei“ statt“, mit einer Info-Meile, Livemusik, Stunt-Shows und Moderation.

Wegen der Behinderungen hat die Polizei am Sonntag (8:30 – 15:30 Uhr) unter 040 / 428 65 65 65 ein Info-Telefon eingerichtet. Der Veranstalter ist ab 6 Uhr unter 0170 50 67 277 erreichbar.

(Die Bilder sind aus einem vergangenem Jahr, noch ohne A7-Baustellen)

 

Weitere Informationen:

www.hamburg.de/mogo/

www.mogo.de/mogo-hamburg.html

www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article207670429/Die-A-7-wird-fuer-den-Motorradgottesdienst-voll-gesperrt.html

www.radiohamburg.de/Nachrichten/Hamburg-aktuell/Verkehr/2016/Juni/Bahn-Bus-Strassensperrungen-Alle-Verkehrsinfos-zum-Motorradgottesdienst-2016

Bauarbeiten für den Stellinger Deckel

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Die Vorarbeiten für den Stellinger Deckel haben unübersehbar begonnen. Es fing im März 2016 mit Arbeiten auf dem Standstreifen Richtung Norden an, er wurde ausgebessert und neu asphaltiert. Dann wurden Markierungen für schmalere Fahrstreifen aufgebracht. In Fahrtrichtung Norden verschoben sich die Fahrstreifen seitwärts bis auf den Standstreifen und in Richtung Süden wurde seit dem 22. April ein Fahrstreifen ab der Brücke Niendorfer Gehege auf die Gegenfahrbahn geführt, das ein Abfahren aus der Ausfahrt Stellingen von da aus nicht mehr möglich war. Die restlichen Fahrstreifen Richtung Süden wurden eingeengt zur Autobahnmitte verlegt, sodass am Fahrbahnrand ein breites Baufeld entstand.

Bauarbeiten 1 Bauarbeiten 2

Links die ersten Fahrbahnmarkierungen auf dem ausgebesserten Standstreifen und auf dem rechten Bild die jetzt auf die Gegenfahrbahn verschwenkte Fahrspur nach Süden.

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Dann begann der Abriss der vorhandenen Lärmschutzmauer zwischen Wördemanns Weg und Ausfahrt Stellingen vor der Kocksiedlung mit hohen Hebebühnen und Kränen von der Autobahn aus. Dahinter entstanden provisorische Lärmschutzwände vor den Wohnhäusern der Kocksiedlung. Diese Wände haben helle Oberflächen und lassen in der oberen hälfte durch Milchglas auch das Sonnenlicht durch. Ganz anderes, als viele Pessimisten jahrelang befürchteten, die fürchteten, ein Leben im dunkeln wie im Keller fristen zu müssen.

 

Bauarbeiten 3    Bauarbeiten 4

Die provisorische 6 Meter hohe Lärmschutzwand schützt die Häuser während des A7-Ausbaus vor dem Bau- und dem Verkehrslärm. Die oberen 3 Meter sind durchscheinend, damit es trotz der Höhe nicht dunkel wird.

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Gleichzeitig wurde auf der gegenüberliegenden Autobahnseite die vorhandene Lärmschutzmauer neben der Wördemanns Weg Brücke abgerissen. Hier soll sich zukünftig das Betriebsgebäude des Stellinger Tunnelbauwerks befinden. Bis dahin wird hier erst einmal das Widerlager für die einspurige bauzeitliche Behelfsbrücke gebaut. Die großen Bohrer sind weithin sichtbar.

 

Bauarbeiten 5Neben der A7 ist an der Ecke Wördemanns Weg und Theodor Schäfer Damm wurde schon ein Teil der alten Lärmschutzmauer entfernt und den Platz befestigt. Der große Bohrer soll die Löcher für das Widerlager für die bauzeitliche Behelfsbrücke bohren. Am 29. April wurde hier der Bau des Stellinger Deckels feierlich begonnen.

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Da der Geländestreifen an der Oberkante der Stützmauer hinter der provisorischen Lärmschutzwand zu schmal für Baumaschinen ist, wurde von der Autobahnseite auf der Fahrbahn daneben eine Bohrebene aufgeschüttet und befestigt.

 

Bauarbeiten 6    Bauarbeiten 7

Die alte Lärmschutzmauer auf der Stützwand neben der Autobahn wird mit Kränen von der Autobahn aus demontiert. Durch die schmaleren Fahrspuren auf der A7 wurde Platz für die Baumaschinen geschaffen.

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Nicht nur der Verkehr auf der A7 wurde durch die schmaleren Fahrstreifen beeinflusst, auch für den Verkehr auf den Regionalstraßen in Stellingen gab es Einschränkungen. Der Verkehr auf der Brücke des Wördemanns Wegs ist ab Mai nur noch ein Fahrstreifen frei. Der Verkehr wird je Fahrtrichtung abwechselnd mit einer Ampelschaltung einspurig über die Brücke geführt. Ein Zustand, der mit der einspurigen Behelfsbrücke 4 Jahre dauern wird. Ebenso ist der Verkehr der Nebenstraßen eingeschränkt. Auch auf dem Eimsbüttler Marktplatz finden ab Anfang Mai Bauarbeiten statt. Die Kieler Straße und die Auffahrt Stellingen sollen entlastet werden und mehr Verkehr wird zur Anschlussstelle Volkspark gelenkt. Diese Arbeiten sollen Anfang Juni fertig sein.

 

Bauarbeiten 8

Auf dem ehemaligen Standstreifen wird Erde aufgeschüttet. Um Platz für die Baumaschinen hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand zu schaffen, wird damit eine ausreichend breite Bohrebene hergestellt.

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In Stellingen selbst ist es aber erst der Anfang von 4 Jahren Bauzeit und auch die Verkehrsbehinderungen sind noch nicht auf ihrem Höhepunkt. Wegen der A7-Vollsperrung im Mai und Juni entstanden Staus auf den Umleitungsstrecken Kieler Straße und Holsteiner Chaussee. Im September wird sich das für ein ganzes Wochenende wiederholen. Beim Bau der ersten Tunnelhälfte für den Stellinger Deckel wird die Einfahrt zur A7 in Richtung Norden 2 Jahre lang verlegt. Dann muss der Gegenverkehr gekreuzt werden, was den Verkehr noch weiter behindern wird.

 

Bauarbeiten 9    Bauarbeiten 10

Nachdem die Lärmschutzmauer abgetragen ist, wird von einem Bagger mit einer großen Schere das Fundament der Mauer abgeknabbert (links). Zum Schluss wird die Oberfläche für die Baumaschinen befestigt (rechts).

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Ein Gutes hat der ganze Aufwand am Ende doch. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird es nach 40 Jahren Autobahnlärm für die Anwohner ruhiger und auf der breiteren A7 soll man nicht mehr so lange im Stau stehen, vorausgesetzt, die örtlichen Straßen verkraften die gestiegene Zahl von Fahrzeugen von der Autobahn.

Baustelle Eimsbüttler Marktplatz

Seit Anfang Mai wird der Eimsbüttler Marktplatz umgebaut. Die Folgen für den Verkehr sind nicht ausgeblieben. Stau in allen Richtungen!

Schon ohne Baustelle staute sich der Verkehr morgens und abends im Berufsverkehr, jetzt mit Baustelle fast den ganzen Tag. Trotzdem sind die Umbaumaßnahmen notwendig, sie kommen aber leider um Jahre zu spät. Für den weiträumigen Verkehr im Westen Hamburgs, für die Kieler Straße, für Stellingen und dem Verkehr zur Autobahn A7 wurde der Umbau schon lange von Bürgern, Vereinen und Parteien gefordert.

Stau auf der Fruchtallee vor dem Eimsbüttler Marktplatz

Stau auf der Fruchtallee in Richtung Eimsbüttler Marktplatz, so weit das Auge reicht. In Gegenrichtung kommt kaum einer von der Baustelle.

 

Der Stau ist aber schlimmer als notwendig, weil sich nicht alle Verkehrsteilnehmer richtig verhalten. Ein Ausweichen auf andere Strecken ist nicht möglich, viele versuchen es trotzdem und verstopfen unnötig auch umliegende kleine Wohnstraßen, die auch kein schnelleres Vorankommen bieten. Baustellen auf der Osterstraße und Stresemannstraße und die Sperrung des Holstenhofs lassen keine großräumigen Umleitungen zu. Andere Straßen, wie zum Beispiel die Hagenbeckstraße oder Lenzweg sind in Spitzenzeiten genauso verstopft, dass man die Autoschlangen zu Fuß überholen kann. Ich hab’s ausprobiert und war zu Fuß schneller!

 

Heußweg vor dem Eimsbüttler marktplatz

Aus dem Heußweg kommt kaum einer heraus, der Stau vor dem Eimsbüttler Marktplatz versperrt auch bei Grün die Durchfahrt.

 

Zusätzlich nehmen viele Autofahrer keine Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer: Sie fahren bei Stau auf die Kreuzungen und versperren dem Querverkehr, der eigentlich fahren könnte, zusätzlich den Platz und verursachen zusätzliche unnötige Staus. Die Fußgänger müssen sich oft trotz grüner Ampeln durch die auf Überwegen stehenden Fahrzeuge einen Weg bahnen, immer in Gefahr übersehen zu werden, wenn es wieder für die Autos ein paar Meter weiter geht.

 

Versperrter Fußgängerüberweg

Oft ist der Fußweg über die Straße trotz grüner Ampel für Radfahrer und Fußgänger von Fahrzeugen verstellt.

 

Jeder könnte ein bisschen für weniger Stau sorgen: Weiträumig andere Straßen benutzen, am Besten gar nicht fahren und kurze Strecken zu Fuß gehen oder mit U- und S-Bahn fahren. Von Stellingen dauert es damit keine 15 Minuten bis in die Hamburger Innenstadt. Kleine Geschäfte und Einzelhandel sind mit Umsatzrückgang zusätzlich leidtragende der Bauarbeiten. Ein kleines Kaffeegeschäft im Baustellenbereich der Osterstraße gibt deswegen schon auf und macht nur noch einen Räumungsverkauf.

 

Räumungsverkauf

Räumungsverkauf