Wird in Stellingen der A7-Ausbau

um Jahre verschoben?

..

Die Eröffnung des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg verzögert sich um einige Monate. Viele Medien wie Zeitungen Fernsehsender berichten darüber. Im Internet sind ungezählte Beiträge dazu. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck geben Regierungserklärung vor ihren Parlamenten dazu ab und Klaus Wowereit bittet um Entschuldigung für das Flughafen-Chaos.

Berichte dazu Beispielsweise im Internet :

vom Hamburger Abendblatt,

der Berliner Morgenpost

oder der ZEIT ONLINE

 .

Am 29.4.2012 gab es eine Meldung auf NDR 90,3:

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer verschiebt den Ausbau der A7 in Stellingen um Jahre. Der meistbefahrene Abschnitt der A7 Deutschlands in Stellingen kommt erst an zweiter Stelle, der Abschnitt in Schnelsen und Schleswig Holstein wird vorgezogen und zuerst ausgebaut. Dadurch verzögert sich der Baubeginn in Stellingen um Jahre, zudem verlängert sich die gesamte Bauzeit. Durch die vorab verbreiterte A7 in Schleswig Holstein kommen mehr Fahrzeuge schneller zum Nadelöhr in Stellingen und stehen damit noch länger im Stau. Die Belastungen für die Anwohner und die Autofahrer steigen damit auf noch nicht da gewesene Ausmaße.

Und was passiert? nichts! Eine Sendung im NDR Fernsehen, ein Artikel in der Barmstedter Zeitung und einer in der TAZ, sonst schweigen.

Die Wirtschaft in Hamburg und ganz Norddeutschland forderte den Ausbau seit über 10 Jahren, die Planungen laufen seit fast 10 Jahren, und jetzt unnötige Verzögerungen. Vermeidbare Staus kosten Unsummen und die Umwelt erleidet unnötige zusätzliche Belastungen – und keiner protestiert!

 .

Seit über 40 Jahren warten tausende von Autobahnanlieger in Hamburg auf eine Minderung der Lärmbelastungen durch die A7, die Wirtschaft wartet auf eine verlässliche A7 und jetzt wird der Deckelbau in Stellingen ohne Not um Jahre verschoben und verlängert. Auch aus Wirtschaft und Industrie, die auf funktionierende Verkehrswege angewiesen sind, keine Reaktion. In Berlin wird wegen einiger Monate alle Welt in Bewegung gesetzt, in Hamburg sind jahrelange Verzögerungen bei einem Bundesweit einmaligen Tunnelbauprojekt auf einer der Meistbefahrenen Autobahnabschnitte Deutschlands nur eine Nebensache – die keinen interessiert, falls es überhaupt bemerkt wird!

 .

Laut dem Bericht in der TAZ wäre eine Reihenfolge der Bauabschnitte nie verbindlich festgelegt worden. Eine Behauptung, die man nicht glauben kann. Warum hat die DEGES den Beginn in Stellingen von Anfang an als fest stehend vermittelt? Oder sollte die Möglichkeit von Anwohnerklagen, die angekündigt wurden, die Ursache sein?

(„Und ohne den wissen wir auch noch nicht, wann wir überhaupt anfangen können, weil wir beispielsweise nicht wissen, ob und welche Anwohner klagen werden.“, Zitat der Pressesprecherin der Wirtschaftsbehörde Helma Krstanoski in der TAZ.)

Dann hätten die größten Kritiker des Stellinger Deckels unter den Anwohnern sich selbst die größeren Belastungen zu verdanken und alle anderen Anwohner können sich dafür bei ihnen bedanken!

Die Meldungen dazu im Internet:

Die Barmstedter Zeitung,

die TAZ

oder im NDR

Advertisements