Das Kundenzentrum Stellingen zum Dritten

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Ab dem 23. Mai 2011 soll das Kundenzentrum aus sogenannten betriebsbedingten Gründen für mindestens 3 Monate die Tore schließen.

Zwei der 6 Mitarbeiter sind für längere Zeit krankgeschrieben. Weil mit den restlichen 4 Mitarbeitern kein verlässlicher Betrieb garantiert werden könne, wird das Kundenzentrum kurzerhand ganz geschlossen. Die Verwaltung schließt es lieber ganz bevor man zu Gunsten der Stellinger Bevölkerung wenigstens einen eingeschränkten Betrieb aufrecht erhält. Selbst der Bezirk Eimsbüttel räumte ein, das das Kundenzentrum gerade jetzt besonders von den Stellinger und Eidelstedter Bürgern gebraucht würde. Trotzdem die Schließung zum Nachteil derer, die darauf angewiesen sind..

Wahrscheinlich wird man nach 3 Monaten feststellen, wenn es drei Monate ohne das Stellinger Kundenzentrum ging, kann man auch gleich ganz darauf verzichten. Dabei vergisst die Verwaltung, das sie für die Bürger da ist und nur deswegen ihre Daseinsberechtigung hat. Wenn die berechtigten Belange der Bürger ignoriert werden, wird auch die Verwaltung überflüssig und kann eingespart werden.

Wenn man das Kundenzentrum nicht durch direkten Beschluss ohne massiven örtlichen Protest schließen kann, dann wird es eben „betriebsbedingte“ stückweise geschlossen.

Das Ergebnis ist das Selbe: Das Kundenzentrum wird geschlossen!

Es wurde in den letzten 10 Jahren ja schon öfter versucht, es gegen den Willen der Stellinger und Eidelstedter Bürger zu schließen.

Wegen ein paar tausend Euro werden ganze Stadtteile von Hamburg vom Service ausgeschlossen während an anderen Stellen Millionen unnütz zum Fenster hinausgeworfen werden. Da wären die zusätzlichen Kosten für die Elbphilharmonie oder die U4 und anderes.

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Einfacher wäre es, gleich ganze Bezirke einzusparen.

Die 7 Hamburger Bezirke könnten auf 3 reduziert werden. Einmal links der Alster, einmal rechts der Alster und einmal südlich der Elbe. Dann gäbe es nur noch Hamburg West, Hamburg Ost und Hamburg Süd. Man könnte sie auch Altona, Wandsbek und Harburg nennen. Hamburgs Innenstadt käme zu Altona da Wandsbek, Bergedorf und die Marschlande eine größere Fläche haben. Der Hafen käme komplett zu Harburg damit die Zuständigkeit in einer Hand ist.

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Der Vorteil:

4 Verwaltungen mit den entsprechenden Kosten, ebenso Personalkosten für Bezirksamtsleiter und andere fallen weg. Für das eingespart Geld könnte vor Ort ein besseren Service für alle Bürger gewährleistet werden, kein Kundenzentrum müsste eingespart werden, die Bürgernähe wäre gegeben. Ein weiterer Vorteil für Hamburg West/Altona: Die Rivalitäten und Interessen um den A7 Ausbau zwischen Altona und Eimsbüttel sind damit nicht mehr vorhanden da die gesamte A7 nur noch in einem Bezirk liegt. Dann könnte endlich eine einheitliche Planung zum Vorteil aller durchgeführt werden. Im übrigen gehörte Stellingen schon 1927 zu Altona als von einem großen Hamburg noch keine Rede war.

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Im Internet Beiträge zu diesem Thema:

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http://www.abendblatt.de/hamburg/article1897439/Kundenzentrum-Stellingen-fuer-drei-Monate-dicht.html

http://www.hamburg1.de/aktuell/Schlie%C3%9Fung_des_Kundenzentrums_in_Stellingen-7614.html

http://www.jusline.de/index.php?cpid=8d9dec3ece36c05c3417a89eec877615&feed=114724

http://cms.prima-support.de/uploads/ausgaben/ea/2011_21/ea_03.pdf

https://neuesstellingen.wordpress.com/2011/04/17/das-kundenzentrum-zum-2/

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