Sitzung des Stellinger Bürgerkomitees

am 15. Juni 2015, ab 19:00 Uhr

in der TSV Gaststätte

Sportplatzring 47, Hamburg-Stellingen

Im Juni und Juli werden 2 Brücken über der A7 abgerissen und durch provisorische einspurige Behelfsbrücken für die Bauzeit des Schnelsener Deckels ersetzt. Dafür werden die Autobahn A7 und mehrere regionale Straßen für mehrere Tage voll gesperrt. Das Gleiche wird auch mit dem Wördemanns Weg in Stellingen geschehen, wenn der Bau des Stellinger Deckels beginnt. Trotzdem ist seit Januar 2015 die Brücke schon vor Baubeginn des Stellinger Deckels nur noch einspurig mit Ampelschaltung befahrbar. Grund sind Leitungsarbeiten von Hamburg Wasser, die eigentlich schon im April abgeschlossen sein sollten. Ebenso gibt es seit 2014 durch den Abriss der Langenfelder Brücke Behinderungen, die noch einige Jahre andauern werden.

Schon heute ist Stellingen der durch die A7 am stärksten belastete Hamburger Stadtteil, unabhängig davon, wo gebaut wird. Wegen dieser Belastungen und der langen Dauer der zukünftigen Bauarbeiten und der einschneidenden Veränderungen für Stellingen hatte sich das Bürgerkomitee vor über 5 Jahren gegründet und bisher noch nichts von seiner Aktualität verloren.

Ein Grund sich auch weiterhin mit der Autobahn A7 und den Auswirkungen für Stellingen zu befassen. Dazu der nächste Termin des Stellinger Bürgerkomitees am 15. Juni 2015.

Alle interessierten Stellinger und andere sind dazu eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos, Erfrischungen können in der TSV-Gaststätte bestellt werden.

Im Internet: www.stellinger-buergerkomitee.de

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Umleitung oder Ausweichstrecke?

Die seit Jahren angekündigten Bauarbeiten zum Ausbau der Autobahn A7 in Hamburg (in Stellingen die Verbreiterung der A7 auf 10 Fahrstreifen) haben begonnen. Mit dem Umbau der Kreuzung Kieler Straße/Sportplatzring in Stellingen gibt es hier auch die ersten Staus auf der Kieler Straße.

Bisher waren die Staus nicht größer als die normalen täglichen Staus, die man vom Berufsverkehr morgens und abends her kennt. Das wird sich ändern, wenn ab dem 23. März teile des Elbtunnels gesperrt werden und wenn die Bauarbeiten der Langenfelder Autobahnbrücke beginnen und die Hamburger Ferien zu Ende sind.

Die ebenso seit Jahren geforderten Umleitungen für die A7 und für die Straßen in Stellingen wurden gleichfalls seit Jahren immer von allen Behörden abgelehnt.

Jetzt haben wir den Salat (Stau!). Für die nächsten 10 Jahre!

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Begründung der Behörden:

Auf der A7 befinden sich jetzt in jeder Fahrtrichtung 3 Fahrstreifen, die während der gesamten Bauzeit auch weiter zur Verfügung stehen. Die verengten Fahrstreifen und die Baustellen sollen angeblich den Verkehr nur um 5 bis 10% behindern (Die Anwohner glauben das nicht und den Autofahrern ist die Prozentzahl egal, wenn sie im Stau stehen).

Die Ankündigung der Baustelle in der letzten Februarwoche hat viele Autofahrer veranlasst, nicht in Stellingen, sondern schon in Schnelsen von der A7 abzufahren.

Die Folge: Jetzt standen alle auf der Kollaustraße, Friedrich Ebert Str. und Frohmestr. im Stau, wegen dem stärkeren Verkehr und den dortigen Baustellen. Ein enormer Vorteil – für Stellingen, da hier kein größerer Stau als sonst entstand.

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Diskussion mit Behördenvertretern auf der Sitzung

des Regionalausschusses Stellingen am 27. Januar:

„Eine Umleitung kann nicht eingerichtet werden, da das nur bei Sperrungen möglich ist!“ Auf der A7 sollen alle 6 Fahrstreifen erhalten bleiben, nur nicht so breit. Wer kennt den unterschied von Umleitungen und Ausweichstrecken und die rechtlichen Voraussetzungen dafür?

Eine Umleitung wird nur eingerichtet, wenn die ursprüngliche Strecke gesperrt wird und man dort nicht mehr fahren kann.

Eine Ausweichstrecke wird immer dann angeboten, wenn die ursprüngliche Strecke wegen starkem Verkehr oder Baustellen überlastet werden kann, aber immer noch befahrbar ist. Ein Teil des Verkehrs kann dann auf der Ausweichstrecke dem Stau auf der Hauptstrecke auf einer Nebenstrecke ausweichen.

Auf der A7 soll es immer 6 Fahrstreifen geben, jetzt und während der gesamten Bauzeit. Der normale Stau reicht morgens jetzt schon von Stellingen bis Quickborn und der Verkehr wird sich wegen der Bauarbeiten nicht erhöhen.

Es besteht also kein Grund für Ausweichstrecken oder gar Umleitungen?

PS: In Stellingen gibt es tatsächlich keine Ausweichstrecken, ebenso in Eidelstedt. Die Stellinger Straßen sind jetzt schon im Berufsverkehr überlastet und verstopft.

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Stellinger Ortsumgehung zur A7, AS-Volkspark:

Seit Jahren wird von den Stellinger Bürgern und dem Stellinger Bürgerkomitee (in dem die örtlichen Parteien und Vereine vertreten sind) die Stellinger Ortsumgehung gefordert. Vom Eimsbüttler Marktplatz kommt man ohne Schwierigkeiten durch Industrie und Gewerbegebiete zur A7. Damit würden die Kieler Straße und Wohngebiete entlastet, vor Lärm und Abgasen besser geschützt.

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Laut Behörden wäre das ein zu großer Aufwand mit zu kleinem Nutzen.

„Nur“ ca. 5000 Fahrzeuge würden diese Erleichterung benutzen (laut Behörde). Bei 200 Arbeitstagen im Jahr wären dass 1 Millionen Fahrzeuge pro Jahr. Wenn jeder nur 10 Min. im Stau einsparen könnte, währen das 10 Millionen Minuten = 190 Jahre, die alle Autofahrer zusammen pro Jahr nicht im Stau stehen müssten (mit zunehmender Tendenz!). Die Vermeidung von Ruß und Abgasen währen ebenso beträchtlich. Wie gesagt (von den Behörden), ein zu kleiner Nutzen.

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Öffentliche Plandiskussion

Bebauungsplan-Entwurf Stellingen 61

 
Die Plandiskussion des Bebauungsplan-Entwurfs findet im Haus der Jugend in Stellingen,
Sportplatzring 71 in 22527 Hamburg-Stellingen
am 2. April 2013 ab 19:00 Uhr statt

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Das Gebiet von Stellingen 61 ist das Uni-Gelände an der Vogt Kölln Straße, auf das die Sportplätze umziehen sollen.  Einsicht in die Planunterlagen gibt es ab 19:00 Uhr. Die öffentliche Plandiskussion beginnt ab 19:30 Uhr.

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Bürgerbeteiligung

an der Entwicklung Stellingens

Am Dienstag, den 26. März 2013 findet die Auftaktveranstaltung für die Bürgerbeteiligung Entwicklung Stellingen im Haus der Jugend,
Sportplatzring 71 in 22527 Hamburg-Stellingen statt.

Ab 16:00 Uhr Info-Stadtteilrundgang  ab Rathaus Stellingen im Basselweg 73. 

Um eine verbindliche Anmeldung für den Stadtteilrundgang wird per E-Mail gebeten:

info@superurban.de

Ab 18:00 Uhr der Info-Markt mit Informationen zum Vorhaben.
Ab 19:00 Uhr die Auftaktveranstaltung mit Bezirksamtsleiter Dr. Sevecke

 

Auftaktveranstaltung für die Bürgerbeteiligung Entwicklung Stellingen. Das beinhaltet die Bebauungsplan-Entwürfe Stellingen 61 und Stellingen 62.

Das Gebiet von Stellingen 61 ist das bisherige Uni-Gelände an der Vogt Kölln Straße. Hier sollen Sportplätze entstehen. Das Gebiet von Stellingen 62 sind die heutigen Sportplätze am Sportplatzring. Hier soll eine Neue Mitte entstehen mit Wohnungen und Geschäften. Auf der Auftaktveranstaltung wird das Verfahren erklärt und über den derzeitigen Planungsstand und die Planziele berichtet.

Eine Beteiligung der Stellinger Bürger an den Diskussionen ist ausdrücklich erwünscht.

Die Ankündigung der Auftaktveranstaltung auf Hamburg.de:

www.hamburg.de/ . /2013-03-26-bebauungsplanung-stellingen.html

Der Flyer zur Bürgerbeteiligung Entwicklung Stellingen, PDF 1,05 MB:

www.stadtkreation.de/stellingen/wp-content/uploads/2013/Flyer_Stellingen_2013_final.pdf

Weiter Informationen vom Veranstalter SUPERURBAN:

www.ideen-fuer-stellingen.de

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Ideenbörse für den

Bebauungsplan-Entwurf Stellingen 62

Die Ideenbörse findet im Haus der Jugend in Stellingen,
Sportplatzring 71 in 22527 Hamburg-Stellingen

von 10:00 bis 15:00 Uhr statt


Das Gebiet von Stellingen 62 sind die heutigen Sportplätze am Sportplatzring. Hier soll die Neue Mitte Stellingen mit Wohnungen und Geschäften entstehen. Es sollen Ideen für die Neue Mitte Stellingen von den betroffenen Stellinger Bürgern gesammelt werden.

Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten: info@superurban.de

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer

will mehr Bürger-Beteiligung bei Großprojekten

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Peter Ramsauer will die Bürger bei großen Infrastrukturprojekten früher und umfassender als bisher beteiligen und mit einbinden. „Die Verfahren haben sich als nicht hinreichend erwiesen, um die Betroffenen wirklich zu Beteiligten zu machen“, sagte der Verkehrsminister im Zusammenhang mit Stuttgart 21 in der „Süddeutschen Zeitung“.

Diese Aussage von Peter Ramsauer kann im Zusammenhang mit dem A7 Ausbau in Stellingen voll bestätigt werden.

Trotz der Ideenbörse für den Stellinger Deckel findet sich nur sehr wenig davon in den bisherigen Planungen wieder. Mehrfache Einwendungen und Anregungen von etlichen Anwohnern des zukünftigen Stellinger Deckels wurden schlichtweg ignoriert. (Die Planungen am Bebauungsplan Stellingen 65 gehen erst nach dem Planfeststellungsbeschluss zum A7 Ausbau weiter. Er ist die rechtliche Voraussetzung des Bebauungsplans.) Für den Ausbau der A7 und das Planfeststellungsverfahren gilt das Gleiche. Beim Erörterungstermin wurde nichts geklärt, die Planer bekräftigten nochmals ihre Planungen und verkündeten zudem noch einige Planänderungen, die notwendig sein sollen.

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Laut Peter Ramsauer sei eine Beteiligung an Planungen schon erforderlich, noch ehe das formale Verfahren beginne.

Das ist in Stellingen nicht mehr möglich.

Das Planfeststellungsverfahren zum A7 Ausbau läuft seit Januar 2011 und der Bebauungsplan des Stellinger Deckels wird vom Landschaftsarchitekten Weidinger in Berlin entwickelt, bisher ohne die Stellinger.

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Außerdem sagte Ramsauer, künftig sollten auch diejenigen stärker eingebunden werden, die von einem Vorhaben profitieren. „Bisher hieß Bürgerbeteiligung doch immer nur, die Gegner zu beteiligen. Das reicht nicht“, sagte er.

Das fordern etliche Stellinger Initiativen und das Stellinger Bürgerkomitee schon seit Jahren.

Die Autofahrer würden vom A7 Ausbau profitieren, ebenso die Stellinger. Der Lärm der A7 wird erheblich geringer, nur der Lärm der Kieler Straße, auf der dann mehr Fahrzeuge von der Autobahn fahren, wird lauter. Ebenso der Fluglärm der Einflugschneise und der von der Güterumgehungsbahn werden bleiben.

Leider müssen bis zur leiseren A7 etliche Anwohner große Opfer für die Allgemeinheit bringen. Die Autobahn wird teilweise auf bisherigen Privatgrundstücken gebaut. Dadurch gehen große Teilflächen für die Anwohner auf Dauer verloren. Der immer wieder verschobene Baubeginn und die lange Bauzeit mit den damit verbundenen Belastungen verlangen zusätzlich von allen Erhebliches ab. Trotzdem sind die meisten Stellinger für den Stellinger Deckel. Die Opferbereitschaft bei den Stellingern hat aber Grenzen, auch wegen dem 40 Jahre andauernden gesundheitsschädlichen Lärm, der hier bereits zum Wohle der Allgemeinheit ertragen wurde und wird.

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Der Bundesverkehrsminister kündigte ein Gesetz an, mit dem die Verwaltungsverfahren „übersichtlicher und konfliktfreier“ gestaltet werden sollen. Die Bürger sollen stärker mitreden dürfen. Allerdings müssten die Bürger von dieser Möglichkeit auch Gebrauch machen.

Das gilt auch hier und besonders für die Verwaltung und Planer des A7 Ausbaus.

Leider wurde von deren Seite von dieser Möglichkeit bisher viel zu wenig gebrauch gemacht, trotz jahrelanger Angebote und Nachfragen. Immer wieder wurden die Verantwortlichen und Planer eingeladen, mit den Bürgern vor Ort zu reden. Selbst ein Bundesverkehrsminister ist in Stellingen willkommen, wenn er damit für eine übersichtlichere und konfliktfreiere Planungs- und Bauzeit sorgen könnte.

Einige Artikel vom 22.11.2011 im Internet,

die über Peter Ramsauers Forderungen berichten:

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http://nachrichten.t-online.de/verkehrsminister-ramsauer-will-mehr-buergerbeteiligung-bei-grossprojekten/id_51667162/index

www.zeitong.de/ng/da/2011/11/22/verkehrsminister-ramsauer-will-mehr-buerger-beteiligung-bei-grossprojekten/

www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ramsauer-will-buerger-staerker-beteiligen/5873090.html

www.stern.de/politik/deutschland/ramsauer-buerger-bei-grossprojekten-mehr-einbinden-1754044.html

Und im Übrigen eine  > alte Forderung <

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