Bauarbeiten für den Stellinger Deckel

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Die Vorarbeiten für den Stellinger Deckel haben unübersehbar begonnen. Es fing im März 2016 mit Arbeiten auf dem Standstreifen Richtung Norden an, er wurde ausgebessert und neu asphaltiert. Dann wurden Markierungen für schmalere Fahrstreifen aufgebracht. In Fahrtrichtung Norden verschoben sich die Fahrstreifen seitwärts bis auf den Standstreifen und in Richtung Süden wurde seit dem 22. April ein Fahrstreifen ab der Brücke Niendorfer Gehege auf die Gegenfahrbahn geführt, das ein Abfahren aus der Ausfahrt Stellingen von da aus nicht mehr möglich war. Die restlichen Fahrstreifen Richtung Süden wurden eingeengt zur Autobahnmitte verlegt, sodass am Fahrbahnrand ein breites Baufeld entstand.

Bauarbeiten 1 Bauarbeiten 2

Links die ersten Fahrbahnmarkierungen auf dem ausgebesserten Standstreifen und auf dem rechten Bild die jetzt auf die Gegenfahrbahn verschwenkte Fahrspur nach Süden.

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Dann begann der Abriss der vorhandenen Lärmschutzmauer zwischen Wördemanns Weg und Ausfahrt Stellingen vor der Kocksiedlung mit hohen Hebebühnen und Kränen von der Autobahn aus. Dahinter entstanden provisorische Lärmschutzwände vor den Wohnhäusern der Kocksiedlung. Diese Wände haben helle Oberflächen und lassen in der oberen hälfte durch Milchglas auch das Sonnenlicht durch. Ganz anderes, als viele Pessimisten jahrelang befürchteten, die fürchteten, ein Leben im dunkeln wie im Keller fristen zu müssen.

 

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Die provisorische 6 Meter hohe Lärmschutzwand schützt die Häuser während des A7-Ausbaus vor dem Bau- und dem Verkehrslärm. Die oberen 3 Meter sind durchscheinend, damit es trotz der Höhe nicht dunkel wird.

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Gleichzeitig wurde auf der gegenüberliegenden Autobahnseite die vorhandene Lärmschutzmauer neben der Wördemanns Weg Brücke abgerissen. Hier soll sich zukünftig das Betriebsgebäude des Stellinger Tunnelbauwerks befinden. Bis dahin wird hier erst einmal das Widerlager für die einspurige bauzeitliche Behelfsbrücke gebaut. Die großen Bohrer sind weithin sichtbar.

 

Bauarbeiten 5Neben der A7 ist an der Ecke Wördemanns Weg und Theodor Schäfer Damm wurde schon ein Teil der alten Lärmschutzmauer entfernt und den Platz befestigt. Der große Bohrer soll die Löcher für das Widerlager für die bauzeitliche Behelfsbrücke bohren. Am 29. April wurde hier der Bau des Stellinger Deckels feierlich begonnen.

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Da der Geländestreifen an der Oberkante der Stützmauer hinter der provisorischen Lärmschutzwand zu schmal für Baumaschinen ist, wurde von der Autobahnseite auf der Fahrbahn daneben eine Bohrebene aufgeschüttet und befestigt.

 

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Die alte Lärmschutzmauer auf der Stützwand neben der Autobahn wird mit Kränen von der Autobahn aus demontiert. Durch die schmaleren Fahrspuren auf der A7 wurde Platz für die Baumaschinen geschaffen.

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Nicht nur der Verkehr auf der A7 wurde durch die schmaleren Fahrstreifen beeinflusst, auch für den Verkehr auf den Regionalstraßen in Stellingen gab es Einschränkungen. Der Verkehr auf der Brücke des Wördemanns Wegs ist ab Mai nur noch ein Fahrstreifen frei. Der Verkehr wird je Fahrtrichtung abwechselnd mit einer Ampelschaltung einspurig über die Brücke geführt. Ein Zustand, der mit der einspurigen Behelfsbrücke 4 Jahre dauern wird. Ebenso ist der Verkehr der Nebenstraßen eingeschränkt. Auch auf dem Eimsbüttler Marktplatz finden ab Anfang Mai Bauarbeiten statt. Die Kieler Straße und die Auffahrt Stellingen sollen entlastet werden und mehr Verkehr wird zur Anschlussstelle Volkspark gelenkt. Diese Arbeiten sollen Anfang Juni fertig sein.

 

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Auf dem ehemaligen Standstreifen wird Erde aufgeschüttet. Um Platz für die Baumaschinen hinter der bauzeitlichen Lärmschutzwand zu schaffen, wird damit eine ausreichend breite Bohrebene hergestellt.

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In Stellingen selbst ist es aber erst der Anfang von 4 Jahren Bauzeit und auch die Verkehrsbehinderungen sind noch nicht auf ihrem Höhepunkt. Wegen der A7-Vollsperrung im Mai und Juni entstanden Staus auf den Umleitungsstrecken Kieler Straße und Holsteiner Chaussee. Im September wird sich das für ein ganzes Wochenende wiederholen. Beim Bau der ersten Tunnelhälfte für den Stellinger Deckel wird die Einfahrt zur A7 in Richtung Norden 2 Jahre lang verlegt. Dann muss der Gegenverkehr gekreuzt werden, was den Verkehr noch weiter behindern wird.

 

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Nachdem die Lärmschutzmauer abgetragen ist, wird von einem Bagger mit einer großen Schere das Fundament der Mauer abgeknabbert (links). Zum Schluss wird die Oberfläche für die Baumaschinen befestigt (rechts).

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Ein Gutes hat der ganze Aufwand am Ende doch. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird es nach 40 Jahren Autobahnlärm für die Anwohner ruhiger und auf der breiteren A7 soll man nicht mehr so lange im Stau stehen, vorausgesetzt, die örtlichen Straßen verkraften die gestiegene Zahl von Fahrzeugen von der Autobahn.

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Feierlicher Baubeginn

des A7-Tunnels Stellingen

am 29. April 2016

 

Baubeginn Stellinger Deckel 1

Die Gäste füllen langsam den Platz für den feierlichen Baubeginn des Stellinger Deckels. Rechts auf dem Platz der vorbereitete Startknopf für den Baubeginn, hinten auf der anderen Autobahnseite vor den Häusern ein schon fertiges Teilstück der provisorischen Lärmschutzwand.

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Am 29. April 2016 wurde der feierliche Baubeginn zum Stellinger Deckel vollzogen. Dazu wurde der Anfang des Theodor Schäfer Damms abgesperrt um eine Rednerbühne und ein Festzelt aufzustellen. Um 15:00 Uhr kamen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt aus Berlin und der Hamburger Verkehrssenator Frank Horch und hielten Ansprachen zum Baubeginn. Vorher wurden sie vom Technischen Geschäftsführer der DEGES Dirk Brandenburger begrüßt. Dirk Brandenburger würdigte in seiner Ansprache die, an den Planungen beteiligten und die anwesenden Vertreter der Baufirmen, die in den nächsten 4 Jahren den Stellinger Deckel bauen sollen. Dann begrüße er alle anwesenden Vertreter von Behörden und Hamburger Regionalpolitik, die mit dem A7-Ausbau und dem Tunnelbau befasst waren. Besonders die anwesenden Mitglieder von Stellinger Institutionen, Vereinen und Bürgern wie Stellinger Bürgerverein und Stellinger Bürgerkomitee, die seit über 10 Jahren die Planungen begleitet und viele nützliche Anregungen geben konnten, wurden namentlich begrüßt.

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Baubeginn Stellinger Deckel, Ansprache Dirk Brandenburger

Der Technische Geschäftsführer der DEGES, Dirk Brandenburger, hält seine Ansprache zum offiziellen Baubeginn des Stellinger Deckels, daneben Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch.

Minister Dobrindt würdigte den Stellinger A7-Abschnitt als eines der am stärksten belasteten Autobahnstücks und bezeichnete den Stellinger Deckel als einen der am innovativsten Verkehrstunnel Deutschlands. Der Tunnel ist die Modernisierung eines Schlüsselabschnitts der A7. Für den ca 1,9 Kilometer langen Stellinger Abschnitt werden ca. 190 Millionen Euro investiert. Der A7-Ausbau sorgt dafür, dass der Verkehr besser fließen kann und der Stellinger Tunnel bedeutet mehr Lebensqualität vor Ort. Die 10-Streifigkeit in Stellingen ist bundesweit einzigartig und wird während der Bauzeit wahrscheinlich viele technisch interessierte Besucher hierher kommen werden. Das Fertigstellungsdatum von 2020 ist ebenso beeindruckend. Ebenso sind die übrigen Maßnahmen, wie der 80 Millionen teure Neubau der 400 Meter langen Langenfelder Brücke, im Zeitplan und werden bis 2018 fertiggestellt werden. Der Minister geht davon aus, dass diese positiven Nachrichten auch in Zukunft so weitergehen.

Auch betonte er das gute persönliche Verhältnis mit Senator Horch, mit dem er in enger Abstimmung ist, wenn es um Verkehrsfragen geht, die auch den Bund betreffen. Das spiegelt sich auch am neuen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans wieder, in dem 2,5 Milliarden Euro für Hamburg stehen, gegenüber früheren Verkehrswegeplänen mit unter einer Milliarde. Das zeigt, welche Bedeutung der Bund der Stadt bei der Verkehrspolitik beimisst. Mit der Steigerung von Investitionen in die Infrastruktur werden wir, wo es am dringendsten notwendig ist, wo Anwohner am stärksten belastet sind und die Verkehre weiter zunehmen, Entlastungen bringen. Das ist eine Verkehrspolitik, die ihren Namen verdient, weil sie es kombiniert, dass der Verkehr fließt und die Menschen nicht weiter davon belastet werden. Wenn es mal Schwierigkeiten gebe, haben wir einen engen Draht miteinander, der dafür sorgt, das die Probleme behoben werden.

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Baubeginn Stellinger Deckel kurz vor dem Drücken des Startknopfes

Nur noch Sekunden vor dem Drücken des Startknopfes für den offiziellen Baubeginn des Stellinger Deckels. Die Hamburger Bundestagsabgeordneten aus dem Hamburger Bezirk Eimsbüttel wurden dazugebeten.

Senator Horch begrüßte ebenfalls die Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft und besonders die Initiativen in Stellingen für die nicht einfache aber kooperative Zusammenarbeit. Er bezeichnete dies als guten Tag für Hamburg und Norddeutschland. Senator Horch freut sich, den Baubeginn des Tunnels der A7 in Stellingen zu feiern. Nicht weit von hier an der Langenfelder Brücke konnte im Sommer 2014 mit den ersten Bauarbeiten mit dem Ausbau begonnen werden. Inzwischen ist der Fortschritt dieses zukunftsweisenden Projektes nicht zu übersehen und wir sind jetzt in der Lage den Ausbau der A7 in Stellingen auf voller Länge zu starten. Dafür waren ungemein umfangreiche Planungen und Vorleistungen und eine wahre Maßarbeit erforderlich, die hier geleistet werden musste. Die A7 ist eine der wichtigsten Hauptschlagadern für den Personen- und den Güterverkehr hier im Norden Europas für Hamburg und die Bundesrepublik. Hier auf dem Autobahnabschnitt in Stellingen sind mehr als 50 Millionen Kfz pro Jahr mit einem Schwerlastverkehrsanteil von rund 15 % unterwegs. Es ist nur richtig die A7 fit für die Zukunft zu machen, davor kann man sich nicht wegducken. Eine Balance zwischen verkehrlichen Anforderungen, Schutz der Umwelt und Lebensqualität der Menschen hier zu schaffen, ist eine erste und allerhöchste Priorität. So ist im Jahr 2020 die Eröffnung des zweiten von insgesamt drei neuen Hamburger Deckeln hier geplant. Die umfangreichen Maßnahmen haben sich bewährt und man spricht mittlerweile von einem der bestgemanagten Autobahnvorhaben in der Republik. Die Fertigstellung der umfangreichen Lärmschutzmaßnahmen bei diesem Ausbauprojekt wird für die direkten Anlieger eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität ausmachen und alle Verkehrsteilnehmer werden vom Ausbau profitieren.

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Baubeginn des Stellinger Deckels, Verkehrsminister Alexander Dobrindt wird interviewt.

Nach dem offiziellen Start der Bauarbeiten zum Stellinger Deckel wurde Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt genau wie Verkehrssenator Frank Horch und andere mehrfach zu Details des Stellinger Deckels interviewt.

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Nach den Ansprachen schritten alle zur Tat. Mit dem symbolischen Knopfdruck begannen offiziell die Arbeiten zum Stellinger Deckel. Mit dem Startknopf setzte sich der neben den versammelten Gästen der riesige Bohrer in Bewegung und bohrte ein Loch für die Widerlager der bauzeitlichen provisorischen Brücke des Wördemanns Wegs über der A7. Mit diesem Startschuss für den Stellinger Autobahntunnel der A7 wurde ein weiterer Bauabschnitt von Deutschlands größter und längsten Autobahnbaustelle eröffnet. Nach dem offiziellen Teil des feierlichen Baubeginns wurden die Gäste in das aufgestellte Zelt gebeten. Hier konnte man sich über die Bauarbeiten und den noch zu regelnden Problemen austauschen. Medienvertreter nutzten die Zeit für weitere Interview und bei kleinen Stärkungen fanden etliche Gespräche zwischen Politikern, DEGES- und Behördenmitarbeitern, Baufirmenmitarbeitern und Vertretern von Stellinger Vereinen und Initiativen statt.

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Die alte Lärmschutzmauer wird abgebrochen.

Schon seit zwei Monaten laufen die Vorarbeiten für den Stellinger Deckel. Hier wird die alte Lärmschutzmauer, welche die Häuser am Nienredder bisher vor dem Verkehrslärm schützte, von der Autobahnseite her abgebrochen. Ein Mann auf der Hebebühne löst die Mauerteile und der Kran, so hoch wie die Häuser nebenan, hebt sie heraus. Von der Autobahn aus werden sie dann per Lkw abtransportiert. Zur selben Zeit wird zwischen Häusern und alter Lärmschutzmauer eine provisorische Lärmschutzwand errichtet, die während der 4 Jahre Bauzeit die Anwohner vor Verkehrs- und Baulärm schützen soll.

Der Stellinger Deckel –

– ein Traum wird wahr!

Als Anwohner 2005 vom geplanten Ausbau der Autobahn A7 hörten und nebenbei erfuhren, dass dafür Teile ihrer Grundstücke benötigt würden, ließen sie sich von einem Anwalt über ihre Möglichkeiten, Gesetze und Vorschriften informieren. Der sagte unter anderem, das er bei einer anderen Autobahn mit dafür gesorgt hätte, das die Anwohner für ihre Häuser neben der Autobahn anderswo neue bekommen hätten. Die Anwohner im Imbekstieg gründeten eine Interessengemeinschaft. Nach einigen Überlegungen wollten etliche Anwohner gleichfalls anderswo neue Häuser, um dafür ihre Grundstücke komplett mit den Häusern für den A7-Ausbau zu räumen. Altenativ schlug ich vor, einen Lärmschutzdeckel zu fordern und hier wohnen zu bleiben, da nur Teile der Grundstücke für den A7-Ausbau benötigt würden.

Die Antwort einer Nachbarin:  „Träum weiter!“

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Neben der A7, Imbekstieg

Erste Arbeiten auf dem Seitenstreifen der A7 unterhalb der alten Lärmschutzmauer vor dem Imbekstieg.

 

Anschließend lernte ich Nachbarn, mit denen man vorher jahrzehntelang gut und freundschaftlich ausgekommen ist, von einer Seite kennen, auf die ich gern verzichtet hätte. Ich träumte nicht, sondern gründete mit gleich gesinnten anderen Anwohnern eine Initiative für einen Stellinger Deckel. Später kamen mit dem Stellinger Bürgerkomitee weitere Anwohner, Vereine und Parteien hinzu.

Von Behörden wurden Pläne gemacht und geändert und Termine wurden angekündigt und verschoben. Wir führten Gespräche, organisierten Veranstaltungen und informierten uns und andere. Im März 2007 kam es zu einem Gespräch der Stellinger Deckel Initiative mit dem damaligen Hamburger Senator Axel Gedaschko über den A7-Ausbau und Möglichkeiten eines Autobahndeckels. Kurz danach wurde Hamburg noch 2007 Mitglied der DEGES, die vorher nur in den neuen Bundesländern mit dem Autobahnbau befast war.

Ein neues Gutachten der DEGES ergab, ein nach den Vorschriften ausreichender Lärmschutz in Stellingen ist nur mit einem Lärmschutzdeckel über der A7 zu erreichen. Am 21. Dezember kam das Gutachten mit dem in Stellingen notwendigen Autobahndeckel als Weihnachtsgeschenk 2007 gerade recht. Aus dem Traum vieler Anwohner sollte jetzt ein Plan und später Wirklichkeit werden. Nach 40 Jahren Lärmbelastung, welche die Anwohner zum Nutzen der Autofahrer ertragen mussten, soll Abhilfe geschaffen werden. Nachdem sie 40 Jahre Nachteile für die Allgemeinheit in kauf nehmen mussten, sollen sie wieder allen anderen gleichgestellt werden. Der Deckel bringt den Anwohnern keinen Gewinn, er hebt nur die jahrzehntelang erduldeten Nachteile und Albträume wieder auf.

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Ein „Traum“ wird wahr?

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Nein!

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Der „Albtraum“ mit dem ohrenbetäubenden und gesundheitsschädlichen Verkehrslärm geht in Stellingen zu Ende.

 Neben der A7, Theodor Sch. Damm

Die ersten Teile der Lärmschutzmauer neben dem Theodor Schäfer Damm werden abgebaut, auf Lkw verladen und abtransportiert.

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Von 2008 bis 2013 wurde für den A7-Ausbau in Stellingen geplant und geändert. Mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 23.8.2013 wurde auch der Stellinger Deckel amtlich beschlossen. Nach weiteren Verhandlungen über Entschädigungen und Kaufpreise mit den Anwohnern wurde der Beschluss für den Deckel 2015 rechtsgültig.

Jetzt, 2016, beginnt der ursprüngliche Traum vom Stellinger Deckel und Beseitigung der lange erduldeten Nachteile, Wirklichkeit zu werden. Im Februar begannen mit dem Fällen der Bäume neben der Autobahn die ersten vorbereitenden Arbeiten für den Deckel. Die provisorische Leitungsbrücke im Verlauf des Wördemanns Wegs wurde schon 2015 gebaut. Der eigentliche Tunnelbau soll in der zweiten Jahreshälfte 2016 beginnen. Die Bauzeit von 4 Jahren bis 2020 ist im Vergleich zu den bisherigen Planungen verhältnismäßig kurz. Sie wird mit der provisorischen Lärmschutzwand, die Baulärm und Verkehrslärm unter den jetzigen Pegel von um 75 dB(A) drücken soll, zu überstehen sein.

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Neben der A7, T.Sch.Damm, Wördemanns Weg

Die Bäume neben der A7 vor dem Theodor Schäfer Damm wurden gerodet. Hier soll neben der Brücke des Wördemanns Wegs die Behelfsbrücke entstehen.

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Neue Mieter, etliche mit Kindern, sind schon Anfang 2016 in die, von der Saga gekauften Häuser im Imbekstieg, in Hinsicht auf die Zukunft mit dem Deckel eingezogen. Sie werden zusammen mit den hiergebliebenen Anwohnern in wenigen Jahren die Früchte des Durchhaltens gegen alle Widrigkeiten genießen können. Ein Durchhalten, an dem die aktiven Anwohner, die Initiative Stellinger Deckel sowie das Stellinger Bürgerkomitee und einige Mitarbeiter von Behörden und der DEGES alle ihren Anteil geleistet haben. Trotz der über ein Jahrzehnt dauernden zeitaufwendigen Mühen mit Behörden und Planern und unerfreulichen Vorkommnissen vor Ort hat es sich gelohnt, weil der Deckel Wirklichkeit wird.

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Neben der A7, Nienredder, Leitungsbrücke

Im Nienredder wurde hinter der Lärmschutzmauer bis zum März 2016 alle Bäume gefällt und der gesamte Bewuchs entfernt. Zwischen Bauzaun und Hauseingängen bleibt ein schmaler Fußweg, hinten ist die provisorische Leitungsbrücke über der A7 zu sehen.

Baubeginn des Stellinger Deckels

Der Stellinger Deckel, seit Bestehen der A7 in Stellingen von Anwohnern gefordert, wird ab jetzt Wirklichkeit. Mit dem Bundesverkehrswegeplan 2003 wurde der Ausbau der A7 beschlossen, noch ohne einen Deckel in Stellingen. Mit dem Beitritt Hamburgs 2007 zur DEGES wird als Erstes eine neue Studie zum Lärm entlang der A7 erstellt. Diese neue Studie ergibt: Nur ein Deckel in Stellingen gewährleistet einen Lärmschutz, der die EU-Grenzwerte einhalten kann.

Das bedeutet:
Nur mit dem Stellinger Deckel ist der A7-Ausbau möglich!
Kein Deckel = kein A7-Ausbau = weiter Stau auf der A7 ohne Ende!

Die Folge sind neue Planungen mit einem Stellinger Deckel zwischen Kieler Straße und Güterumgehungsbahn. Im Planfeststellungsverfahren werden die Pläne noch zweimal geändert, bis der Plan schließlich am 23. August 2013 beschlossen werden kann. Durch Klagen gegen den Ausbau verzögert sich der Teil mit dem Stellinger Deckel um zwei Jahre. Erst durch deren Rücknahme der Klagen wird der Planfeststellungsbeschluss am 21. August 2015 bestandskräftig. Dadurch wurde der Weg zur Auftragsvergabe am 22. Dezember 2015 an die Bietergemeinschaft Hochtief/Franki frei.

Der 1. Pflock für den Stellinger Deckel wurde eingeschlagen

Der 1. Pflock für den Stellinger Deckel ist eingeschlagen.

Dem von allen Anwohnern lang ersehnten Bau des Stellinger Deckels steht nichts mehr im Wege. Anfang Februar 2016 informierten DEGES, Behörden und Bauunternehmen über die nächsten Schritte. Schon im Februar sind die ersten Bäume hinter der noch bestehenden Lärmschutzwand am Nienredder neben der Autobahn gefällt, um Platz für die Verbreiterung zu erhalten. Weiter geht es mit vorbereitenden Arbeiten auf und neben der A7, was an weiteren Verkehrsbehinderungen auf der A7 zu merken sein wird. Durch die schon vorher herrschenden Staus auf und neben der A7 werden die Fahrzeiten für die Fahrzeuge aber nicht verlängert.

Die Mauer neben dem zukünftigen Stellinger Deckel an der A7 am Nienredder.
Die Mauer neben dem zukünftigen Stellinger Deckel an der A7 am Nienredder, noch stehen die Bäume.

Behinderungen auf der Wördemanns Weg Brücke über der A7 haben Anwohner und Verkehrsteilnehmer schon das ganze vergangene Jahr hinnehmen müssen. Bis zum Beginn des eigentlichen Deckelbaus wird es noch bis ins 2. Halbjahr 2016 dauern. Bis dahin dauern die vorbereitenden Arbeiten, wie die Verbreiterung der einen Fahrtrichtung, um die andere für die Bauarbeiten frei zu bekommen. Für den Bau der Behelfsbrücke für den Wördemanns Weg wird die Autobahn an einem Wochenende voll gesperrt, wann, wird die DEGES rechtzeitig bekannt geben.

Ebenso muss die Bauzeitliche 6 Meter hohe Lärmschutzwand aufgestellt werden, um die Anwohner vor dem Baulärm zu schützen. Nach 40 Jahren Lärm das erste Mal, das auch an die Anwohner gedacht wird, die schon vor der A7 hier wohnten. Die Anschlussstelle an der Kieler Straße muss umgebaut werden, damit sie auch während der Bauzeit Benutzbar bleibt. Vor dem Deckelbau wird auf einem 50 Meter breiten Streifen neben der Autobahn eine Beweissicherung durchgeführt. Sie dient dazu, den jetzigen Zustand aller Gebäude zu dokumentieren, um bei möglichen Schäden schnellstmöglich zu reparieren und den ursprünglichen Zustand wieder herstellen zu können.

Die Mauer neben der A7 am Nienredder. Die Bäume wurden gefällt, um Platz für die Deckelbaustelle zu schaffen.
Die Mauer neben der A7 am Nienredder. Die Bäume wurden gefällt um Platz für die Deckelbaustelle zu schaffen. Als erstes wird hier die provisorische Lärmschutzwand vor den Häusern entstehen.

2016

der Bau des Stellinger Deckels kann beginnen

Das Jahr 2015 ist vorbei und von 2016 ist schon ein Monat vergangen. Fast das ganze Jahr war die Brücke des Wördemanns Wegs halbseitig für Vorarbeiten des Stellinger Deckels gesperrt und verursachte dadurch erhebliche Staus. Ebenso ist der östliche teil der Langenfelder Brücke komplett abgerissen und die neue Brücke schiebt sich immer weiter vorwärts und bis Ende 2016 sollen die ersten Fahrzeuge darüber fahren. Auch der Wördemanns Weg wurde im Januar wieder gesperrt.

Neue Langenfelder Brücke von Süden
Die neue Langenfelder Brücke hat sich von Süden her über die Bahngleise schon bis zum Binsbarg vorgeschoben.

Neue Langenfelder Brücke von Norden
Am nördlichen Ende der Langenfelder Brücke wird auf dem neuen Widerlager das Gegenstück der Brücke gebaut.

Die Hindernisse für den Bau des Stellinger Deckels sind seit Mitte 2015 auch nicht mehr vorhanden und der Auftrag zum Bau wurde vergeben. Trotz der Nähe zur Autobahn wurden die von der Saga gekauften Häuser im Imbekstieg nachdem die notwendigen Sanierungsarbeiten ausgeführt wurden, neu vermietet. Auch Familien mit Kindern sind der Meinung, das man auch während der Bauarbeiten hier wohnen kann. Wann diese Bauarbeiten etwa beginnen und was auf Stellingen in nächster Zeit zukommt, soll auf einer Informationsveranstaltung der Behörden und der DEGES am 3. Februar erläutert werden. Die Anwohner um den zukünftigen Stellinger Deckel wurden in Schule Wegenkamp dazu eingeladen.

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Für interessierte Stellinger, die sich informieren lassen oder Fragen an die Planer stellen wollen, hier die Daten der Informationsveranstaltung:

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Info Veranstaltung zum A7-Deckel in Stellingen
Ort: Aula der Schule Wegenkamp, Wegenkamp 9, 22527 Hamburg Stellingen
Zeit: Am 3. Februar 2016 um 18:00 Uhr

Auf der Veranstaltung werden Mitarbeiter der BWVI als Auftragsverwalter, der DEGES als Projektleitung und von Bauunternehmen als Auftragsnehmer anwesend sein. Sie geben einen groben Ausblick über den Projektverlauf und dem jetzigen Stand der Planungen. Ab Februar 2016 sollen die Bauarbeiten mit Baumfällarbeiten im Bereich Nienredder beginnen. Es ist eine Auftaktveranstaltung, da weitere detaillierte Angaben zum weiteren Verlauf der Bauarbeiten erst möglich sind, wenn die Ausführungsplanungen abgeschlossen sind.

Informationen dazu im Internet:
www.hamburg.de/fernstrassen/termine/

Öffentliche Auslegung

des Bebauungsplan-Entwurfs Stellingen 65

26. Oktober bis 27. November 2015

Der Bebauungsplan-Entwurf Stellingen 65, Stellinger Deckel, wird vom 26. Oktober 2015 bis zum 27. November im Bezirksamt Eimsbüttel, Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Raum 1138, öffentlich ausgelegt.
Der Bebauungsplan-Entwurf soll die Deckelgestaltung mit Kleingartenverein und Deckelpark auf dem noch zu bauenden Stellinger Deckel festlegen.

Der Bebauungsplan-Entwurf geht alle Stellinger Bürger etwas an, da er eine sehr große Veränderung für Stellingen darstellt. Jeder sollte sich darüber informieren! Wer Einendungen oder Einsprüche zum Bebauungsplan-Entwurf des Stellinger Deckel vorbringen will, muss es jetzt tun! Spätere Einwendungen sind nicht mehr möglich. In diesem Plan wird über das Aussehen des zukünftigen Deckelparks entschieden. Was jetzt geplant wird hat für die weitere Zukunft bestand und kann nicht mehr geändert werden.

Öffnungszeiten der Auslegung:

Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 16:00 Uhr und Freitag 09:00 bis 14:00 Uhr.
Auskünfte werden nur in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung erteilt. Die Adresse: Neuenfelder Str. 19, 21109 Hamburg, Montag bis Donnerstag 9:00 – 16:00 Uhr und Freitag 9:00 bis 14:00 Uhr.

Stellungnahmen und Einwendungen:

Die Stellungnahme kann schriftlich per Post geschickt werden, oder sie kann von der Behörde aufgeschrieben werden.
Stellungnahme per E-Mail mit Angabe des vollständigen Namens und der Adresse an: Deckel-BAB7@bsw.hamburg.de
Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Planentwürfe unberücksichtigt bleiben.

Informationen im Internet:

Stellingen 65, Auslegung
Stellingen-65
Amtlicher Anzeiger Nr. 81 vom 16.10.2015

Nach der Sommerpause:

Eine Veranstaltung des

Bürger- und Heimatvereins Stellingen

zu der auch das Stellinger Bürgerkomitee

und alle Stellinger Bürger eingeladen sind

am 14. September 2015 schon ab 18:00 Uhr

in der TSV-Gaststätte

Sportplatzring 47, 22527 Hamburg

In Schnelsen wurden 2 Brücken über der A7 abgerissen und durch provisorische einspurige Behelfsbrücken für die Bauzeit des Schnelsener Deckels ersetzt. Die Reste der Langenfelder Brücke wurden am nördlichen Ende herausgeschoben und abgerissen, während am südlichen Ende schon der Anfang der neuen Brücke sichtbar wird. Unter der Langenfelder Brücke auf dem Binsbarg wurden die Hilfsstützen wieder abgebaut während der Wördemanns Weg auf der A7-Brücke erneut eingeengt wurde. Für den Stellinger Deckel besteht jetzt ebenso wie für den anderen Stellinger Bauabschnitt das Baurecht.

Leider werden in der Presse zum Stellinger Deckel nur unvollständigen und teilweise falschen Meldungen verbreitet:
Die Letzte: Nach Rücknahme der letzten Klagen gegen den A7-Ausbau werden alle Häuser im Imbekstieg verkauft (NDR Hamburg Journal 24.8.2015)
Falsch! Richtig ist: Etliche Anwohner geben nur den für den A7-Ausbau benötigten Grundstücksteil ab und erhalten für die Belastungen beim Ausbau eine Entschädigung und bleiben in ihren Häusern wohnen.

Zur Informationen aller Stellinger wurde der A7-Verkehrskoordinator Gerhard Fuchs zu dieser Veranstaltung eingeladen. Er wird zum Thema:

Ausbau der Autobahn A 7 im Stellinger Bereich

über die aktuelle Entwicklung des Projekts informieren.
Voraussichtlich werden die Baubeauftragten der DEGES, Dipl. Ing. Bernd Hoffmann
und Dipl. Ing. Christian Rohde ebenfalls kommen

 

Es gibt also genügend Themen, über die gesprochen und diskutiert wird. Die Belastungen für Stellingen werden in den kommenden 5 Jahren durch den A7-Ausbau mehr. Alle interessierten Stellinger und andere, die sich informieren wollen, sind dazu eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung ist kostenlos, Erfrischungen können aber in der Gaststätte bestellt werden.