Am 5. Mai beginnt der A7-Ausbau

auf der Langenfelder Brücke in Stellingen

In vielen Veröffentlichungen wird nur von Vorbereitungen gesprochen. Tatsächlich werden schon seit 2012 vorbereitende Arbeiten ausgeführt. Dazu gehörten die Verlegung von Leitungen, der Aufbau zusätzlicher Stützen unter der östlichen Langenfelder Brücke (Richtung Hannover), die Trennung von Oberleitungen der Deutschen Bahn von der Autobahnbrücke und anderes. Jetzt wird die Baustelle direkt auf der Autobahn eingerichtet. Die Fahrstreifen Richtung Hannover werden ab 5. Mai verengt oder gesperrt. Das wird sich durch Behinderungen und vermehrte Staus auf den Verkehr der A7 selbst auswirken!

Bahngleise mit S-Bahn unter Langenfelder BrückeDie Bahngleise unter der Langenfelder Brücke. Von links kommt gerade eine S-Bahn aus Eidelstedt, rechts sieht man gerade noch das Ende des S-Bahnhofs Stellingen. Eine verstärkte Stütze der Langenfelder Brücke verdeckt einen Teil der S-Bahn. Rechts eine Stütze ohne Verstärkung, sie gehört zum westlichen Teil der Langenfelder Brücke, der zuerst abgerissen und neu gebaut werden soll. Über den linken, östlichen Teil wird jetzt der gesamte Verkehr mit 6 Fahrstreifen fahren.

Vom 4. auf den 5. Mai werden ab Mitternacht die werden die Fahrstreifen Richtung Süden schmaler und Richtung Mittelstreifen verschwenkt. Der Standstreifen muss ertüchtigt werden, damit diese Richtungsfahrbahn zukünftig den gesamten Verkehr mit 6 Fahrstreifen beider Richtungen aufnehmen kann.

Damit die Verkehrszeichenbrücken und die Beleuchtung zurückgebaut werden können, sind Vollsperrungen notwendig. Zwischen den Anschlussstellen Volkspark und Stellingen wird in den Nächten vom 24. auf den 25. Mai und vom 25. auf den 26. Mai 2014 die A7 in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Eine weitere Vollsperrung erfolgt für beide Richtungen in der Nacht vom 26. auf den 27. Mai 2014 zwischen den Anschlussstellen Volkspark und Bahrenfeld. Die Sperrungen dauern jeweils von 22 abends bis 5 Uhr morgens. Einzelne Spuren werden schon ab 21 Uhr gesperrt. Ab Ende Juni wird der Verkehr auf allen 6 Fahrstreifen nur noch auf der östlichen Brückenhälfte (Richtung Hannover) stattfinden.

Dazu die Pressemitteilung der DEGES vom 29.4.2014
www.hamburg.de/contentblob/4306200/data/2014-04-29-vorbereitung-langenfelder-bruecke.pdf

Die einzelnen Bauschritte im Überblick auf Hamburg.de:
www.hamburg.de/a7-deckel/aktuell/4300084/langenfelder-bruecke.html

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Die A7 ist vom 23. bis 26. März

wegen Brückenneubau

der Güterumgehungsbahn

in beiden Richtungen voll gesperrt.

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 Am Freitag, dem 23. März um 22:00 Uhr war es so weit: Die Autobahn A7 wurde zwischen der AS-Stellingen und dem Autobahndreieck Nordwest voll gesperrt! Ab jetzt waren nur noch Baufahrzeuge auf der sonst viel befahrenen Autobahn unterwegs.

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 Die Einfahrt auf die A7 in Stellingen in Richtung Norden ist auf der Kieler Str. ab 22:00 Uhr gesperrt

Sperren auf der Autobahn in Stellingen

 Auf der Autobahn in Stellingen werden Sperren aufgebaut, die Weiterfahrt in Richtung Norden ist nicht mehr möglich

Mitten in der Nacht wurde mit dem Abbruch der alten Eisenbahnbrücke begonnen. Es brauchte nur wenige Stunden um die Brücke, auf der seit über 40 Jahren unzählige Güterzüge über die A7 fuhren, abzubrechen. Am Sonntagmorgen war sie Vergangenheit. Am Vormittag wurde schon die neue Brücke von der Autobahnseite auf die Fahrbahn gefahren und wartete vor ihrem Bestimmungsort auf die letzten Arbeiten, um die alten Lager der Vorgängerbrücke zu entfernen. Sechs Bagger waren dabei, auch den letzten Stein abzutragen.

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Die neue Brücke auf der A7 vor ihrem Einbau

 Die neue Eisenbahnbrücke steht auf der Autobahn bereit zum Einbau

Die Reste der alten Brückenlager unter der neuen Brücke werden entfernt

 Die Reste der alten Brückenlager unter der neuen Brücke werden entfernt

Nachmittags wurde die neue Brücke an ihren Platz auf den neuen Lagern abgesetzt. Sie muss nur noch richtig befestigt werden. Die Gleise und die Oberleitung sollen sich bis Montagfrüh ebenfalls wieder an Ort und Stelle befinden. Der Fußweg im Verlauf des Kollauwanderwegs braucht etwas länger, er soll noch bis zum 29. März gesperrt bleiben. Während die Arbeiten noch im vollen Gang sind, werden die Spezialfahrzeuge, die die Brücke an ihren Platz gebracht haben, schon wieder abtransportiert.

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 Die neue Brücke der Güterumgehungsbahn befindet sich an ihrem vorgesehenen Platz über der A7

Nicht mehr benötigte Teile werden abtransportiert

 Die Spezialfahrzeuge, die die neue Brücke an ihren Platz gebracht haben, werden jetzt nicht mehr gebraucht und abtransportiert

Die Zeit, in der kein Verkehr über diesen Abschnitt der A7 rollt, wurde für einige Reparaturen an der Autobahn genutzt. Teile der Fahrbahn wurden erneuert, Siele für das Regenwasser kontrolliert und gereinigt und die Lampen der Beleuchtung werden gewartet. Es ist zu hoffen, das deswegen bis zum eigentlichen A7 Ausbau die Autobahn nicht wieder teilweise gesperrt werden muss. Die Abstimmung der verschiedenen Arbeiten scheint dieses mal geklappt zu haben. Laut Gerüchten soll die A7 aber im Verlauf des über 4 Jahre dauernden Ausbaus noch mehrmals für einige Zeit gesperrt werden.

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Die Lampen der Autobahnbeleuchtung werden kontrolliert

 Die Lampen der Autobahnbeleuchtung werden kontrolliert und wenn notwendig, gleich repariert

Endlich einmal Ruhe. Wo sonst Tag und Nacht teilweise über 70 dB(A) Lärm von der A7 in die Gärten der Anwohner dröhnt, herrschte Ruhe. Am Sonnabend konnte man im Garten seinen Ohren nicht trauen, zum ersten Mal seit 40 Jahren konnte man wieder ungestört dem Gesang der Vögel lauschen. Selbst ein Eichhörnchen, welches in zwanzig Meter Entfernung kleine Körner knackte, war eindeutig zu hören. Ein Erlebnis, auf dessen Wiederholung wir noch etliche Jahre warten müssen, bis der Stellinger Autobahndeckel fertig ist. Leider war diese Ruhe nicht allen Stellinger vergönnt. Die Brückenbauarbeiten gingen leider nicht geräuschlos vorüber. Die ganze Nacht wurde gehämmert und gearbeitet. Zusätzlich machten etliche Scheinwerfer die Nacht zum Tag. Alle Anwohner direkt hinter der Güterumgehungsbahn im Schopbachweg und ander nicht weit entfernt wohnende bekamen einen Vorgeschmack auf den zu erwartenden Baulärm. Ob dieser Baulärm die erlaubten Grenzwerte einhielt, wie von der DEGES für den Autobahnausbau zugesagt, ist nicht bekannt.

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Paus auf der A7

Pause auf der Autobahn A7

Die Güterumgehungsbahn zum Dritten

Ersatzneubau der Brücke über der A7

Vollsperrunung der A7 in Stellingen

Über den Ersatzneubau der Brücke über die A7 für die Güterumgehungsbahn hat ein Mitarbeiter der DEGES auf der Sitzung des Eimsbüttler Stadtplanungsausschusses am 17. Januer informiert. Ebenfalls dazu berichtete Herr Wulff, Leiter Verkehr und Prävention im Stellinger Polizeikommissariat auf der Sitzung des Stellinger Regionalausschusses am 23. Januar darüber.

Von Freitag dem 23. März 22:00 Uhr bis um 6:00 Uhr am Montag dem 26. März wird die A7 zwischen dem Autobahndreieck Nordwest und der Anschlussstelle Stellingen in beiden Richtungen voll gesperrt werden. An diesem Wochenende soll eine neue Brücke für die Güterumgehungsbahn über die A7 gebaut werden.. Dafür wird ein 700-Tonnen-Kran gebraucht, der auf der Autobahn stehen muss.

Im November 2011 werden Bohrpfähle an den zukünftigen Lagern der neuen Brücke gebohrt.

Erst wird mit dem Kran die alte Brücke aus ihren Lagern gehoben und auf der westlichen Seite der Autobahn abgelegt. Danach können die alten Lager abgerissen werden. Die neuen Lager werden schon seit dem letzten Jahr unter den Gleisen der Güterumgehungsbahn neu gebaut. Deswegen mussten im November 2011 Stützen für die vorhandene Brücke und Bahngleise ins Erdreich gebohrt werden. Die Fußgängerbrücke neben den Gleisen wurde an beiden Enden mit vorgefertigten Teilen verlängert. Diese Arbeiten wurden ebenfalls an einem Wochenende mit einer Vollsperrung ausgeführt. Damals aber nicht die Autobahn, sondern der Kollauwanderweg, der vom 25.11. bis zum 28.11.2011 nicht passierbar war.

Hinter den alten Lagern der Brücke ist das Erdreich entfernt worden um die neuen Lager zu bauen. Der Kollauwanderweg wurde mit provisorischen Holzbrücken verlängert und die Eisenbahngleise werden durch die Bohrpfähle gestützt.

Die Fundamente der neuen Lager sind Anfang Februar gebaut worden. Bis zum März muss auch der Rest der Lager fertig sein. Der Termin für den neuen Brückenschlag hatte eine Vorlaufzeit von einem halben Jahr. Falls es am geplanten Wochenende nicht klappen sollte, verzögert sich der Bau wegen dieser langen Vorlaufzeit um ein weiteres halbes Jahr mit unabsehbaren Folgen für den zeitlichen Ablauf des A7-Ausbaus. Dieser Ausbau ist der Grund für den Brückenersatzneubau. Die Kosten für die neue Brücke betragen 4,5 Millionen €uro.

Hinter den alten Lagern der Brücke ist im Zwischenraum das Fundament der neuen Lager in Bau.

 

Die neue Brücke der Güterumgehungsbahn liegt schon in einem Stück neben der A7. Sie braucht nur noch auf die neuen Lager aufgesetzt werden.

Die alte Brücke ist nur 35 Meter lang. Die verbreiterte Autobahn wird aber rund 50 Meter breit sein. Deswegen muss eine 50 Meter lange Brücke neu gebaut werden. Die eigentliche Brücke wiegt 255 Tonnen und wird vorher auf der Ostseite der Autobahn vormontiert. Am besagten Wochenende wird die vorgefertigte Brücke in einem Stück auf die inzwischen gebauten Lager aufgesetzt. Danach müssen die Gleise mit neuem Schotter, Oberleitungen und sonstigen Kabel wieder verbunden werden. Das alles soll an dem einen Wochenende geschehen.

Ein großer LKW unter der Brücke der Güterumgehungsbahn auf dem Olloweg, einer kleinen Wohnstraße, die wirklich nicht für solche Fahrzeuge gebaut wurde.

Schon seit 2011 werden Stellingens Straßen vom Bauverkehr belastet. Nur auf der Ostseite der Autobahn wurde eine Zufahrt von der Autobahn auf die Baustelle eingerichtet. Auf der Westseite fahren die Baumaschinen und Lkws über den Olloweg, der für solche Belastungen nicht ausgelegt ist. Unter der Brücke der Güterumgehungsbahn über den Olloweg haben die großen Fahrzeuge kaum einen Zentimeter Platz. Schrammen unter der Brücke zeugen von den Kollisionen.

Der LKW wird von einem Bagger mit Erde beladen. Der erst 2006 gebaute Lärmschutzwall wird wegen der A7 Verbreiterung und dem Ersatzneubau der Güterumgehungsbahnbrücke wieder abgetragen.

An normalen Tagen fahren bis zu 150.000 Fahrzeuge zwischen Stellingen und dem Autobahndreieck Nordwest. Diese Fahrzeuge müssen für dieses Wochenende umgeleitet werden. Zur Vorbereitung und Information der Autofahrer sollen schon vorher Hinweisschilder an der Autobahn aufgestellt werden. Diese Schilder informieren alle über die bevorstehende Vollsperrung. So könnten alle nicht notwendigen Fahrten unterbleiben oder verschoben werden. Es wird auch auf die geplanten Umleitungsstrecken hingewiesen. Großräumig sollen die Fahrzeuge ab Neumünster über die A21 und A1 um Hamburg herumgeleitet werden. Die Strecke führt über die Elbbrücke der A1 und man gelangt bei Maschen wieder auf die A7. In der Gegenrichtung umgekehrt.

Die örtliche Umleitung in Richtung Süden erfolgt von der A7 über die Ausfahrt Eidelstedt. Es geht ab Eidelstedt über die Holsteiner Chaussee, Eidelstedter Platz und Kieler Straße weiter zur Auffahrt Stellingen. In Richtung Norden führt der gleiche Weg umgekehrt.

Ein Dauerstau von Freitag bis Montag ist damit vorprogrammiert. Die normal schon ausgelasteten Straßen in Stellingen und Eidelstedt sind nicht in der Lage, auch nur einen Teil der 150.000 zusätzlichen Fahrzeuge zu verkraften. Der HVV erwägt, an diesem Wochenende möglicherweise den Busverkehr in dem Gebiet einzustellen. Die Polizei erklärte auf der Sitzung des Regionalausschusses Stellingen, man solle nicht mit dem eigenen Auto fahren, sondern zu Fuß gehen oder S- und U-Bahnen benutzen. Unverständnis erregte die Ankündigung, keine zusätzlichen Polizeikräfte zur Verkehrsregelung bereitzustellen. Lediglich etwas geänderte Ampelschaltungen sollen für den Verkehrsfluss sorgen. Bei jedem Fußballspiel im Stadion wird extra Polizei eingesetzt, nur bei diesem Ausnahmeereignis soll das nicht notwendig sein? Im Regionalausschuss wurde das angezweifelt.

Stau auf der Kieler Straße in Stellingen. Im Hintergrund die Brücke der Güterumgehungsbahn über der Kieler Straße. Ein Bild wie wahrscheinlich im März.

Auch im Stellinger Bürgerkomitee wurde dieser Zustand kritisiert. Ebenso die Tatsache, dass nur eine Ausweichstrecke geplant ist. Der Verkehr sollte auf mehrere Aus- und Einfahrten und Umleitungsstrecken verteilt werden, um den Verkehr nicht gänzlich zum erliegen zu bringen. Was passiert z.B., wenn eine Vollsperrung der Kieler Straße erfolgen muss? So gehabt erst am Freitag den 27. Januar wegen einem Feuerwehreinsatz und am Freitag den 3. Februar wegen einem Verkehrsunfall nahe der Auffahrt Stellingen. Der enorme Verkehr an dem Wochenende wird seinerseits Unfälle begünstigen. Weitere mögliche Umleitungsstrecken wurden gefordert. Weiter wurde vermutet, dass die geplante Vollsperrung der A7 auch als Testfall für den Ausbau der A7, in Stellingen auf 10 Fahrstreifen, dienen wird. Ein so langwieriges und aufwendiges Projekt wird wohl auch zukünftig nicht ohne zeitweilige Vollsperrungen durchführbar sein. Die Güterumgehungsbahn ist eben nicht die einzige Brücke im Stellinger Bauabschnitt. Die provisorische Brücke für den Wördemanns Weg wird ähnlich der Güterumgehungsbahn vorgefertigt und im Ganzen auf die provisorischen Lager gesetzt. Die neue Brücke Niendorfer Gehege wird vor dem Abriss der alten Brücke nördlich daneben neu gebaut. Nach Fertigstellung wird die Fahrbahn Niendorfer Gehege umgeschwenkt. Es gibt also noch etliche Gründe, warum sich der komplette Autobahnverkehr möglicherweise durch Eidelstedt und Stellingen quälen muss.

Das Thema der A7-Vollsperrung ist auch für die nächste Sitzung des Stellinger Bürgerkomitees vorgesehen. Das auch deshalb, weil das Ereignis der Vollsperrung der A7 in zeitliche Nähe rückt.