2. Planänderung im Planfeststellungsverfahren

zum A7-Ausbau in Stellingen

Beim A7-Ausbau in Hamburg ist im Abschnitt Schnelsen schon im Dezember 2012 der Planfeststellungsbeschluss ergangen. In Stellingen gibt es im Planfeststellungsverfahren jetzt die 2. Planänderung. Für die 1. Änderung gab es noch eine öffentliche Veranstaltung und die Pläne wurden öffentlich ausgelegt. Die 2. Änderung betrifft vorwiegend die direkten Anwohner der A7 in Stellingen, auf deren Grundstücken die Bauarbeiten stattfinden werden. Deswegen hat sich die DEGES dazu entschlossen, allen betroffenen Anwohnern die Änderungsunterlagen nach Hause zu schicken. In den Unterlagen sind die betreffenden Pläne enthalten, in denen die Änderungen farbig gekennzeichnet sind. Weiter wurden alle betroffenen Anwohner zu einer Informationsveranstaltung in die Behörde eingeladen.

Die Änderungen wurden durch die massiven Eingriffe in das Grundeigentum und die bisherigen Einwendungen zu den Planungen notwendig. Es wurden einige von den Anwohnern geforderten Änderungen berücksichtigt, andere nicht. Wie weit die neusten Planungen den Forderungen und Anliegen der Bewohner entgegenkommen oder ausreichen, wird sich nach der Informationsveranstaltung und den Stellungnahmen zu den Änderungen ergeben.

2. Planänderung

Der Ordner mit den Unterlagen zur 2. Planänderung

In den neusten Planungen ist jetzt ein Weg über den Stellinger Deckel entlang der Kieler Straße enthalten. Der provisorische Weg vom Flamingoweg zum Theodor Schäfer Damm wird etwas nach Süden verschoben, um eine Erweiterung der Gewerbebebauung vom Wördemanns Weg aus zu ermöglichen. Als Hauptsache sind die Anwohner vom geänderten bauzeitlichen Lärmschutz vor dem Bau- und Verkehrslärm betroffen. Es gibt Verbesserungen, die aber durch andere Nachteile erkauft werden. Wie die endgültigen Regelungen aussehen, wird sich erst im Planfeststellungsbeschluss zeigen.

Auf diesen Beschluss warten alle schon seit dem letzten Jahr. Ohne den rechtsgültigen Planfeststellungsbeschluss kann die Verbreiterung der A7 in Stellingen nicht beginnen, auch nicht die Erneuerung der Langenfelder Autobahnbrücke. Der Abriss der Langenfelder Autobahnbrücke sollte eigentlich schon 2013 beginnen, nachdem die Ertüchtigungen der tragenden Pfeiler unter der Richtungsfahrbahn nach Süden abgeschlossen sind. Jede Verzögerung beim Baubeginn bedeutet eine Verlängerung der Verkehrsbehinderungen und einen Späteren Abschluss der Bauarbeiten. Ebenso sind damit auch längere Beeinträchtigungen für alle Anwohner verbunden, die sich eigentlich keiner wünschen kann.

 

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