Die Kieler Straße ist gesperrt!

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Ab dem 26. Oktober ist die Kieler Straße stadtauswärts gesperrt. Alle Fahrzeuge müssen sich über eine enge Umleitung auf sonst verkehrsberuhigten Anwohnerstraßen quälen. Von der Autobahn aus kommend müssen alle nach rechts in den Rahlskamp abbiegen. In Rahlskamp und Nienredder parken sonst die Anwohner, die für dieses Wochenende hier nicht stehen dürfen. Vom Rahlskamp geht es über den Nienredder und Wördemanns Weg und wieder zurück zur Kieler Straße. Selbst die großen Gelenkbusse der Linie 4 müssen durch diese schmalen Anwohnerstraßen. Mit Mühe kommen sie gerade so um die engen Kurven.

Große Schilder weisen auf die Sperrung der Kieler Straße hin

Ein HVV-Bus auf den neuen Hauptverkehrsstraßen Rahlskamp und Nienredder

Die Fahrbahn der Kieler Straße soll an diesem Wochenende erneuert werden. Am Samstagmorgen standen die Baumaschinen im ebenfalls gesperrten Kroonsaalsweg, nur Bauarbeiter sah man noch nicht.

 Baumaschinen im Kroonsaalsweg warten auf ihren Einsatz

Der Verkehr auf der Kieler Straße weiter nach Eidelstedt wird schon seit Monaten durch Bauarbeiten und Fahrbahnverengungen behindert. Wegen Unfällen und einem Häuserbrand in der Nähe der Anschlussstelle der A7 auf der Kieler Straße gab es 2012 schon einige Vollsperrungen. Im März musste die Kieler Straße für ein Wochenende den gesamten Autobahnverkehr aufnehmen, weil die A7 wegen Brückenbauarbeiten gesperrt war.

 Die Ausfahrt vom Stellinger Hof wird durch die Bauarbeiten behindert

Viele Stunden täglich kommt man durch solche Behinderungen oder einfach wegen Überlastung auf der Kieler Straße nur im Schritt voran. Eine seit Jahren geforderte Umgehung von Stellingen über das Gewerbegebiet zwischen Eimsbüttler Marktplatz und der A7-Anschlussstelle Volkspark wurde trotzdem ebenfalls seit Jahren abgelehnt. Für die Stellinger Anwohner, die Täglich unter dem Lärm und den Abgasen der Kieler Straße zu leiden haben ist das nicht nachvollziehbar.

Beim A7-Ausbau soll ein Teil des Verkehrs zum Volkspark abgeleitet werden. Nicht wegen den Anwohnern, sondern wegen der geringeren Kapazität der Bauzeitlichen Auffahrt auf die A7 Richtung Norden. Warum ist für die A7 etwas möglich aber nicht zum Schutz der zahlreichen Anwohner der Kieler Straße?

 An vielen Straßen der Umgebung stehen Umleitungsschilder

Nachtrag:

Die Einmündung des Wördemanns Weges auf die Kieler Straße wird wegen der Bauarbeiten vom 28. bis 30.10.2012 komplett gesperrt. Der Wördemanns Weg wird im letzten Stück zur Sackgasse. Die Schilder und Vorankündigungen scheinen aber nicht auszureichen. Etliche Fahrzeuge fahren trotzdem auf dem Wördemanns Weg bis zur Straßensperre. Da es nicht mehr weitergeht, fahren die meisten dann über die verkehrsberuhigten Wohnstraßen Düngelskamp und Olloweg wieder zurück. Manche fahren auch vorschriftswidrig entgegen der Einbahnstraßenrichtung über den Rahlskamp zur Kieler Straße. Alles in allem kein vertrauenserweckender Zustand in Hinsicht auf die bevorstehenden jahrelangen Bauarbeiten des A7-Ausbaus.

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