Das Stellinger Kundenzentrum

und der Bürgerentscheid in Eidelstedt

 .

Seit 2 Monaten sind 53.000 Stellinger und Eidelstedter Bürgerinnen und Bürger verlassen. Verlassen von der Verwaltung in Eimsbüttel. Seit zwei Monaten ist das Kundenzentrum im Stellinger Rathaus praktisch geschlossen, nur ein Notbetrieb an 2 Tagen in der Woche wird noch bis zur Sommerpause aufrecht gehalten, dann ist endgültig Schluss.

Gegen den Willen aller politischer Parteien und gegen den Willen der Bezirksversammlung hat die Verwaltung das Kundenzentrum geschlossen. Erst sollten Einsparungen der Grund sein. Als diese Begründung widerlegt war, wurden Personalprobleme nachgeschoben. Der Bezirksamtsleiter versprach erst, nichts ohne die Besirksversammlung zu beschließen. Als trotz Protesten der Beschluss bekannt gegeben wurde, kam die Zusage, das Stellinger Rathaus als Standort für die Verwaltung nicht aufzugeben.

Das ist kein Entgegenkommen, da auch die Verwaltung laufende Mietverträge einhalten muss. Als das Stellinger Rathaus verkauft wurde, ist gleichzeitig ein Mietvertrag mit einer Festlaufzeit bis zum 1.6.2026 vereinbart worden. Die Monatliche Nettokaltmiete beträgt 19.690,80 Euro (Bürgerschaftsdrucksache 20/1305 vom 30.8.2011).

Das Stellinger Rathaus für die Verwaltung zu behalten ist kein Entgegenkommen, es muss vielmehr ein bestehender, bis 2026 unkündbarer Mietvertrag, eingehalten werden.

Durch Umbauten in Eimsbüttel und Niendorf wurde mehr Geld ausgegeben und die Stellinger und Eidelstedter brauchen mehr Zeit und Fahrgeld für den Weg zur Verwaltung. Seit zwei Monaten mehr Kosten und andere Nachteile für alle, wie lange noch?

 

 53.000 Stellinger + Eidelstedter Bürger sind von der Verwaltung verlassen –

– das Kundenzentrum in Stellingen wurde von der Verwaltung geschlossen

.

Eine andere Entscheidung, bei der die Bürger nicht gefragt wurden, ist gerade gescheitert. Im Alleingang der Wirtschaft mit dem Bezirk sollten etliche Bäume für die Erweiterung des Eidelstedt-Centers abgeholzt werden. Eine Mehrheit von fast 70% der 53.940 abgegebenen Stimmen votierten jetzt beim Bürgerentscheid für den Erhalt der Bäume. Das Eidelstedt-Center kann also nur mit den Bäumen erweitert werden, oder gar nicht. Wenn es der MEAG und den Planern Ernst ist, sollten jetzt andere Pläne entwickelt werden. Bei dem schon heute bestehenden Leerstand wäre eine Entwicklung wie in Niendorf zu erwarten. Seit das Tiebarg-Center besteht, ist der Tiebarg selber immer weiter vereinsamt.

Ein Konzept für das gesamte Eidelstedter Zentrum ist notwendig! Nicht nur das Eidelstedt-Center selber muss modernisiert werden, sonder alles zwischen der Elbgaustraße und dem AKN-Bahnhof! Alles andere wäre nur Stückwerk.

Genauso muss bei der Verbreiterung der A7 und der Gestaltung des neuen Parks auf dem Stellinger Deckel mit den Bürgern geplant werden. Bisher war die Bürgerbeteiligung leider noch nicht ausreichend. Die Bürger wollen keine Konfrontation um jeden Preis, sie wollen an der Zukunft in der Nachbarschaft beteiligt werden, sie wollen ernst genommen werden.

Advertisements