Bürgerentscheid über das Eidelstdt-Center

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Die MEAG (MUNICH ERGO AssetManagement GmbH) will das Eidelstedt-Center ausbauen. Dafür sollen etliche große alte Bäume neben dem heutigen Eidelstedt-Center gefällt werden. Viele Eidelstedter und Besucher hängen an diesem alten Stück von Eidelstedt. Die Fläche gibt etwas Ruhe zur nahen Hektik im Center und auf dem Wochenmarkt. Zudem gibt es einen Kinderspielplatz, der ebenfalls weichen muss und der Durchgang von der Elbgaustraße zum Marktplatz wird verbaut.

Auf dem Dach des neuen und größeren Eidelstedt-Centers soll ein neuer Spielplatz entstehen. Leider ist der nur umständlich zu erreichen und kann nicht mal eben im Vorübergehen besucht werden. Zudem ist er außerhalb der Öffnungszeiten des Centers geschlossen. Ebenfalls fällt der offene Durchgang zum Marktplatz weg. Während der Geschäftszeit kann man durch das Center gehen, nach Feierabend ist diese Möglichkeit aber buchstäblich verschlossen.

 

Die MEAG will bauen und eine Bürgerinitiative will die großen Bäume retten. Weil auch die Politik und der Bezirk keine Einigung herbeiführen konnte, gibt es jetzt einen Bürgerentscheid. Alle Eimsbüttler (Bezirk Eimsbüttel mit den Stadtteilen Eidelstedt, Stellingen und anderen) sind zur Stimmabgabe bis zum 24. Mai aufgerufen. Trotz der Schließung des Stellinger Kundenzentrums kann man im Stellinger Rathaus seine Stimme abgeben und wählen.

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Im Stellinger Rathaus wurde extra eine neue

Wahlgeschäftsstelle mit Wahlkabinen eingerichtet.

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Die Adresse:

Rathaus Stellingen, Basselweg 73, 22527 Hamburg-Stellingen

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Öffnungszeiten:

Montag – Donnerstag:  8:00 – 16:00 Uhr

Freitag:                           8:00 – 14:00 Uhr

Am 24.5.2012:             8:00 – 18:00 Uhr

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Wer mit „JA“ stimmt, ist für den Erhalt der alten und großen Bäume, das Eidelsted-Center kann dann nicht mit den vorliegenden Plänen vergrößert werden. Die MEAG müsste neu Pläne mit den Bäumen machen.

Wer mit “Nein“ stimmt, ist für die vorliegenden Pläne, das Eidelstedt-Center kann dann auf Kosten der alten großen Bäume vergrößert werden.

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Ob das vergrößerte Center auch ein Erfolg wird, wie die Planer erwarten, bleibt abzuwarten. Heute stehen schon einige Läden leer, weil keine Kunden kamen. Anspruchsvollere (früher vorhandene) Geschäfte mussten in der Vergangenheit aufgeben, weil zu wenige Kunden kamen (auch nicht die Eidelstedter, die in Hamburg einkauften). Den Anfang machte das Kaufhaus Reinhold und Pabst und etliche alte große und kleiner alteingesessene Geschäfte folgten. Für mehr und größere Geschäfte müssen auch Kunden da sein, was auch in der Vergangenheit nicht der Fall war. Noch mehr Leerstand in einem größeren Center ist schlechter als der heutige Zustand. Das Management hat durch Vermietung diese Geschäft ins Center gebracht. Eine ander Strategie hätte möglicherweise den heute beklagten Zustand gar nicht entstehen lassen.

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