Auslegung der Planänderungen

im A7-Ausbau in Stellingen

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Die Pläne der geplanten Änderungen liegen zur Zeit in Altona und in Eimsbüttel noch bis zum 22. Mai aus. Alle Anwohner, Betroffene und Interessierte sollten sich die Pläne ansehen.

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Die Planänderungen im Planfeststellungsverfahren im Planabschnitt Stellingen werden öffentlich ausgelegt, hier im Rathaus Altona

Im Gegensatz zur Auslegung am Beginn des Planfeststellungsverfahrens mit 12 Ordnern liegen jetzt nur 4 Ordner aus. Es sind Übersichtspläne mit den Änderungen gegenüber den ersten Plänen enthalten. Man braucht deswegen nicht alles überprüfen. Die Einwendungen sind jetzt auch nur gegenüber den Änderungen möglich. Die alten Einwendungen bleiben aber Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens. Zudem hatten die Betroffenen Anwohner vorab Informationen vom Vorhabensträger bekommen.

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Die Planänderungen passen in nur vier Ordner

In den Plänen sind beispielsweise die Höhen des Stellinger Deckels über der Umgebung in ganzer Länge enthalten. Sie liegen im Imbekstieg zwischen 1,89 m bis 3,09 m. inklusive der Nischen im Tunnel für Lichtzeichen, Hinweisschildern und Ventilatoren. Es gibt keine meterhohen Erhöhungen, wie sie lautstark von einigen befürchtet wurden. Im Schopbachweg ragt der Deckel an einigen Stellen bis über 4 m über die Umgebung heraus und steht nur ca. 5 m von den Häusern entfernt (im Imbekstieg ist die geringste Entfernung ca. 10 m). Alle Anwohner haben zudem vorab schon Pläne mit der Situation auf ihren eigenen Grundstücken bekommen.

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Der Plan vom Stellinger Deckel befindet sich auf mehreren Blättern

Weiter ist den Plänen zu entnehmen, wie die Behelfsbrücke für den Wördemanns Weg aussehen soll und wie sie hergestellt wird. Im Prinzip ähnlich, wie die Brücke für die Güterumgehungsbahn im vergangenen März. An der Ecke Wördemanns Weg und Olloweg kommt ein Treppenhaus zur Richtungsfahrbahn nach Süden und im Betriebsgebäude am Anfang des Theodor Schäfer Damms eine Treppe zur Richtungsfahrbahn nach Norden. Damit gibt es in der Mitte des Tunnels zusätzlich zu den Fluchttüren zur Gegenfahrbahn auch zwei Ausgänge nach draußen. Die Vorhandenen Lärmschutzwälle und Wände am Theodor Schäferdamm und hinter der Güterumgehungsbahn werden zurückgebaut. Am Theodor Schäferdamm wird die Tunneloberfläche einen ebenerdigen Übergang zur Straße erhalten. Der Wall hinter der Güterumgehungsbahn ist der verbreiterten Autobahn im Wege, er wird durch eine neue Lärmschutzwand am Rand der ausgebauten A7 ersetzt. Auf der jetzigen Wiese dahinter wird ein neues Regenrückhaltebecken angelegt.

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Einzelne Details mit genauer Ortsangabe sind auf den Plänen

Wenn sich alle die Pläne ansehen würden, bekämen alle einen eigenen Eindruck der tatsächlichen Pläne und dem zukünftigen Stellinger Deckel und sind damit nicht mehr auf die teilweise fantasievollen Gerüchte angewiesen. Dann kann man über Fakten und tatsächlichen Belastungen miteinander reden, um die wirklichen Probleme anzugehen. Dazu gehört immer noch der Baulärm, der laut Baulärmuntersuchung der Fa. Obermeyer Planen + Beraten GmbH zeitweise über 10 dB(A) über dem Eingreifwert liegen soll. Ebenso die erst kürzlich durch den Bundesverkehrsminister geänderte Reihenfolge der Bauabschnitte. Jetzt soll der Abschnitt in Schnelsen zuerst gebaut werden und nicht der am stärksten belastete in Stellingen. Die Folge wird sein, dass später über den fertigen Teil in Schnelsen schneller mehr Fahrzeuge zur Baustelle in Stellingen gelangen können, der Stau und die damit verbundenen Probleme werden so noch gesteigert. Durch den geänderten Bauablauf wird die Bauzeit zudem in die Länge gezogen.

Dazu einige Zeitungsartikel

Die Pläne für die geänderte Anschlussstelle Stellingen wurden auf der letzten Sitzung des Bürgerkomitees ausführlich erläutert. Die Umbaumaßnahmen für die Kreuzung Kieler Straße/Sortplatzring sollen zur nächsten Sitzung bekannt sein. Man kann gespannt sein, wie die Kreuzung „ertüchtigt“ werden soll, um den noch stärkeren Verkehr zu bewältigen.

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