Der A7 Ausbau und der Imbekstieg im Fernsehen

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Nicht nur in den Zeitungen, auch im Fernsehen wurde seit 2006 in einigen Beiträgen zur Verbreiterung der BAB7 in Hamburg und in Stellingen und über den Imbekstieg berichtet. Die Wörtlichen Protokolle dieser Beiträge können hier nachgelesen werden. Sie sind als PDF einsehbar. Es sind Beiträge aus dem „Hamburg Journal“ vom NDR Regional, außerdem vom Sender „Hamburg 1“ und vom Sender „RTL – Hamburg“. Die Liste ist nicht vollständig.

Leider wurde in den Beiträgen des Hamburg Journals versäumt mitzuteilen, dass die Sprecherin der Interessengemeinschaft Imbekstieg ungerade Hausnummern auch Mitarbeiterin des NDR ist. Möglicherweise wurden deswegen auch in mehreren Beiträgen im Hamburg Journal des NDR vorwiegend die Interessen der Interessengemeinschaft Imbekstieg ungerade Hausnummern vertreten und nicht so sehr objektiv informiert, was eigentlich die Aufgabe eines öffentlich – rechtlichen Senders ist.

Man könnte auch den Eindruck bekommen, dass alle Anwohner im Imbekstieg hier weg wollen und ihre Häuser verkaufen wollen. Das ist nicht der Fall! Etliche Eigentümer im Imbekstieg können für den Verkaufspreis der 50 Jahre alten Häuser kein neues erwerben. Es müssten Kredite aufgenommen werden, die Rentner oder Geringverdiener nicht bekommen würden. Etliche Anwohner können sich deswegen keine neuen Häuser mehr kaufen. Da die BSU alle oder kein Haus kaufen würde (falls die BSU die Häuser kaufen würde, was sie bisher aber nie wollte), wäre ein erzwungener Verkauf der kompletten Grundstücke an die Behörden die Vertreibung aller Bleibewilligen gegen deren Willen.

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Hamburg Journal vom 26.5.2006
Beitrag über den Imbekstieg und den A7 Autobahnausbau
Aufgenommen: am Montag den 22.5.2006 mittags im Imbekstieg

Bürgersprechstunde mit Senator Gedaschko bei HH1 am 4.7.2007
Fernsehsendung von Hamburg 1 und dem Hamburger Abendblatt
mit Axel Gedaschko, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg

Hamburg Live 18.7.2007
Beitrag über den A7 Ausbau und dem Imbekstieg von Sender „Hamburg 1“

Hamburg Journal vom 26.8.2007
Beitrag über den A7 Ausbau und den Imbekstieg

RTL Hamburg Guten Abend RTL vom 13.5.2009
Beitrag über den A7 Ausbau und den Imbekstieg

Hamburg Journal vom 13.1.2010, NDR
Beitrag über den A7 Ausbau und den Imbekstieg

Hamburg Journal vom 10.2.2010, NDR
Beitrag über den A7 Ausbau, den Stellinger Deckel und den Imbekstieg

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Im Beitrag des Hamburg Journals vom 10.2.2010 wird ein über 5 Minuten langes Interview mit dem Projektleiter der BSU, Herrn Wiemer, auf nur einen Satz verkürzt. Dadurch wird der Sinn des Interviews verfälscht. Gerade in diesem Satz wird von Zwangsenteignung gesprochen, ein Wort, welches noch nie! öffentlich von einem BSU Mitarbeiter gebraucht wurde und auch in Gesetzen oder Vorschriften nicht vorhanden ist. Von der Interessengemeinschaft Imbekstieg wurde es aber seit Jahren als den Anwohnern drohend verwendet (siehe andere Beiträge, Jahre vorher). Ist es auch Zufall?, dass sich die Sprecherin der Interessengemeinschaft gerade über dieses (eigene) Wort als Drohung der BSU beschwerte (Eimsbüttler Wochenblatt vom 17.2.2010) ? ? ?

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Im Gegensatz zu den Beiträgen im NDR, in denen meist nur die Interessen der Interessengemeinschaft Imbekstieg ungerade Hausnummern vertreten wurden, zeigte der kleine Fernsehsender TIDE wirkliche Information.

Als Beispiel der Beitrag zum Autobahnausbau der A7 und einer Demonstration Stellinger Bürger am 11.6.2010:

http://de.sevenload.com/sendungen/TIDE/folgen/QVu40uN-Stellinger-Deckel

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Zitat aus dem Buch „Lügen mit Zahlen“

Wie wir mit Statistiken manipuliert werden,
von Gerd Bosbach und Jens Jürgen Korff.
Wilhelm Heyne Verlag München 2011, ISBN: 978-3-453-17391-0


Kapitel 14: Die Dummen und die Bösen
5. Beispiel, Verlogene Momentaufnahmen, Seite 249:

 „Wer . . . . aus einer längeren Äußerung, in der jemand seine eigene Entwicklung schildert, nur den schlechten Teil der Entwicklung herausstellt, um die Person bloßzustellen, begeht eine schwere Verleumdung mit eindeutiger politischer Absicht. Die Methode ist deshalb besonders infam, weil . . . ausgerechnet eine Selbstkritik . . . ausgenutzt hat, um ihre Äußerung ins Gegenteil zu verfälschen.“

(Nur Namen sind weggelassen. Ob eigene Entwicklungen oder die eines Verfahrens geschildert oder erläutert wurden, ist egal.)

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