Die Presse im Februar 2011

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Im Hinblick darauf, das bis zum 16. Februar die Auslegung der Pläne zum A7 Ausbau in Stellingen stattfand und die Einwendungsfrist am 2.3.2011 Endet, stand sehr wenig darüber in den Zeitungen.

Die Planungen werden fast überall totgeschwiegen, genauso, wie Stellingen fast immer übersehen wird. Meist wird von Bahrenfeld gesprochen wenn vom Autobahndeckel die Rede ist. Dabei ist Stellingen weitaus stärker vom Verkehr mit über 120.000 Fahrzeugen (2025 werden 165.000 erwartet) und dem Autobahnlärm belastet. Die Häuser stehen hier wesentlich dichter an der Autobahn. Zukünftig rollt der Verkehr quasi durch unsere Gärten, wenn die Teilflächen nicht vorher von den Eigentümern abgekauft würden.  Seit Jahren herrscht in den Gärten über 70 dB(A) Verkehrslärm! Bei den Planungen der Deckelgestaltung werden die Ideen und Wünsche der Stellinger Anwohner fast gänzlich unberücksichtigt gelassen, für alle wird geplant, nur nicht für die Stellinger.

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Nur der Stellinger Deckel wird komplett vom Bund bezahlt, wegen der europaweit einmaligen Belastung hier. Für Bahrenfeld und Schnelsen muss Hamburg tief in die Steuerkasse greifen und die Kleingärtner sollen dafür umgesiedelt werden. Die Stellinger kommen einstweilen seit 40 Jahren unter die Räder der Fahrzeuge auf der Autobahn A7. Andere klagen derweilen, warum kriegen die den Deckel vor uns?

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Alle vergessen uns, keine Zeitung berichtet von der andauernden starken Belastung der Stellinger Bürger.

Nicht alle, eine kleine regionale Zeitung, die einmal wöchentlich in Stellingen und Eidelstedt verteilt wird, hat uns noch nicht vergessen und berichtet über die Ereignisse und dem Stand der Dinge.  Sie berichtet von der Autobahn und den Planungen zur Verbreiterung um noch mehr Verkehr nach Stellingen zu bringen.

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Wenn der letzte Tunnel über der A7 gebaut ist,

und die letzte Ausfahrt der A7 zur Kieler Straße verbreitert wurde,

werden die Planer von der BSU und der DEGES feststellen,

das auf einer vollen Kieler Straße nicht noch mehr Autos fahren können,

egal wie breit die Ausfahrten der A7 sind.

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Artikel im Eidelstedter Anzeiger, sie können im Internet nachgelesen werden:

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EIDELSTEDTER ANZEIGER NR.7 – MITTWOCH, 16. FEBRUAR 2011
„Weg mit dem Autobahnanschluss“ , Wahlhearing am Sportplatzring
Um den Autobahnausbau, die damit verbundenen Verkehrsprobleme und die Stellinger Mitte drehte sich das Wahlhearing, zu dem das Stellinger Bürgerkomitee in das Haus der Jugend am Sportplatzring eingeladen hatte. Politiker aller fünf großen Parteien waren mit von der Partie.
http://cms.prima-support.de/uploads/ausgaben/ea/2011_07/ea_03.pdf

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EIDELSTEDTER ANZEIGER NR.6 – MITTWOCH, 9. FEBRUAR 2011
Keine Berliner Mauer in Schnelsen
Veranstaltungen zum Autobahn-Deckel
Um Frohmestraße und Heidlohstraße sehen allerlei Anwohner dem Autobahndeckel, der etwas nördlich der Frohmestraße beginnen wird und bis zur Heidlohstraße gehen soll, mit recht gemischten Gefühlen entgegen: Sie befürchten insbesondere erhöhte Schadstoffbelastungen dort, wo die beiden Tunnelausgänge einmal sein werden. Das zeigten die Veranstaltungen zum Schnelsener Autobahnausbau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in der Schule Röthmoorweg.
http://cms.prima-support.de/uploads/ausgaben/ea/2011_06/ea_03.pdf

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EIDELSTEDTER ANZEIGER NR.6 – MITTWOCH, 9. FEBRUAR 2011
Verkehrslärminsel Eidelstedt
Wann kommt ein effektiver A23-Lärmschutz?
„Warum werden wir in Eidelstedt gegenüber den Anwohnern an der A24 benachteiligt?“ Das fragte stellvertretend für seine Mitstreiter von der Interessengemeinschaft Lärmschutz A23 deren Sprecher Roman Lau auf der vierten Versammlung der IG. An der nach Berlin führenden A24 gebe es schon längere Zeit ein Tempolimit: „Warum gibt es das dort und nicht bei uns?
http://cms.prima-support.de/uploads/ausgaben/ea/2011_06/ea_01.pdf

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Zeitungsartikel von 1964 bis heute über die Autobahn BAB 7

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