Der Imbekstieg und der A7 Ausbau

in Hamburg Stellingen

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Grundsätzlich handelt es sich um die Überzeugung, dass es nur eine richtige Auffassung gibt: DIE EIGENE!

Paul Watzlawick  (1921 – 2007)

Ein Gedanke, den ich bekomme, wenn einige Anwohner im Imbekstieg über den A7 Ausbau und den Stellinger Deckel sprechen.

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Und das Wichtigste an einer so fest gehegten Idee ist, dass sie ihre eigene WIRKLICHKEIT erschaffen kann.

Paul Watzlawick  (1921 – 2007)

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Wenn im Imbekstieg in Hamburg Stellingen neben der Autobahn A7 von der Zukunft gesprochen wird, glaube ich manchmal, nicht mehr im Imbekstieg, sondern im Schopbachweg, auf der anderen Seite der A7, zu wohnen.  (Schopbachweg Entfernung Häuser -Autobahndeckel:  bis zu 5 Meter Abstand und eine Höhe von 3,66 + Erdaufschüttung (Nr.12), im Imbekstieg: dichteste Entfernung ca.10 Meter und einer Höhe von ca. 2 Metern+Erdaufschüttung)

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Warum ist dann der Imbekstieg  gefährdeter als der Schopbachweg?

Warum müssen die Häuser im Imbekstieg verkauft und abgerissen werden und im Schopbachweg können sie stehen bleiben?

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Laut BSU wollte Hamburg keine Häuser abkaufen, erst nach langem Drängen der Sprecher der Interessengemeinschaft Imbekstieg ungerade Hausnummern wurde es vor Jahren einmal in Betracht gezogen.

Die Bedingung: Wenn die Häuser im Imbekstieg abgekauft würden, nur alle zusammen oder keines und das auch nur zum Verkehrswert. (Im Imbekstieg 50 Jahre alte Häuser mit kleiner Wohnfläche) Ein Tausch oder ein höherer Preis, das neue, heute übliche Häuser, ohne Schulden gekauft werden könnten, wurde von der BSU immer abgelehnt.

Das bedeutet aber auch die Vertreibung aller Bleibewilliger gegen deren Willen.

Das bedeutet, alle mit kleinen Renten oder geringen Einkommen könnten keine neuen Häuser erwerben weil sie keine Schulden machen können.

Beides trifft auf etliche Anwohner im Imbekstieg zu.

Deswegen bin ich dagegen!

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„Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht (oder den Einfluss) der Täter.“

Bundesbeauftragte gegen Missbrauch 2010

.Aus einem anderen Zusammenhang, passt aber auch hierher.

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Die DEGES hat den A7 Ausbau bisher mit den Häusern geplant. Bei der letzten Informationsveranstaltung am 16.11.2010 hat sie angeboten, auch über den Verkauf  (und damit auch über die nicht notwendige Vertreibung etlicher Anwohner) zu sprechen.  Warum?

Weil auf der Veranstaltung am 4.11.2011 bei der BSU für die Anwohner, die vom Grunderwern für die Autobahnverbreiterung betroffen sind, von Mitgliedern der Interessengemeinschaft mit Toten gedroht wurde, falls die Häuser nicht komplett von den Behörden abgekauft werden??

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